Teil 2 einer langen, kalten Münchner Kühlschrankschau. Nicola und Hannes zeigen uns den kulinarischen Mittelpunkt ihrer Wohngemeinschaft und erzählen von Mumps und Milch.
Beckstein: „Mit 2 Maß kann man noch fahren.“ (Von den vier Leuten, deren Namen auf dem Putzplan stehen, wohnt übrigens nur noch einer in der WG.)
Hannes: „Spricht es für oder gegen uns, dass wir alle gerade Tofu im Fach haben?“
Hannes: „Mutaflor hilft gegen Mumps und mit Butaris macht man die besten Bratkartoffeln, weil 99,8 Prozent Fett rocken.“
Nicola: „Laktosefreie Milch oder Ziegenmilch ist bei uns ständig im Kühlschrank. Wir sind alle moderne Großstadtallergiker, die gerne Müsli essen!“
Nicola: „Wir wollten vor ein paar Tagen einen Wein trinken und haben dann festgestellt, dass wir keinen Korkenzieher haben. Dann ist es doch wieder Bier geworden.“
Nicola, 25, Business-Analyst, wohnt in der Schwabinger-WG für ihre ersten Monate in München zur Untermiete. Normalerweise leben dort neben Hannes, 22, Student, der gerne mit Tomaten jongliert, und Maria, 23, die gerade auf ihren Uniabschluss lernt und deswegen nicht da ist, ein Pärchen aus Ecuador.
(Fotos: Matthias Riedel)
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Dieser Artikel wurde von Matthias Riedel geschrieben. Matthias lebt und studiert in Freising. Nebenher ist er als freischaffender Photograph tätig. In München steht er am liebsten auf dem Alten Peter und blickt über die Stadt. |
Von Alex am 15. Oktober 2009 um 23:23 Uhr.An jeden Kühlschrank gehört meiner Meinung nach “Fridge Poetry” – egal ob in Deutsch, Englisch, mit Shakespeare oder Goethe-Zitaten. Ich werde nie die Nächte vergessen in denen meine alte WG und ich nach einer (oder zwei) Flaschen Wein Sätze an unsere Kühlschranktür gebaut haben. Manche machten am nächsten Morgen nicht mehr allzuviel Sinn, andere wiederum waren wundersame kreative Eingebungen die sogar beim Schreiben der Magisterarbeiten hilfreich waren.
Von Carl am 18. Oktober 2009 um 23:42 Uhr.Beckstein ist auch Poesie…