Teil 3 einer langen, kalten Münchner Kühlschrankschau. Julie und Julia zeigen uns den kulinarischen Mittelpunkt ihrer Wohngemeinschaft und erzählen von guter Manieren und Moskauer Gurken.

Das Putzdiagramm: “Wenn’s dreckig ist, muss sauber gemacht werden!” (Der Schuh hinter dem Gedicht gehört übrigens Julie.)

Julia: „In unserem Kühlschrank gibt’s keine Reste von selbst gekochten Mahlzeiten. Wir essen immer brav auf!“

Julia: „Die offenen Wein- und Sektflaschen stehen schon ewig da. Die gehören einem ehemaligen Mitbewohner. Wir versuchen den Sekt aber trotzdem mit einem Teelöffel frisch zu halten.“

Julie: „In den Dosen nehme ich mir öfters etwas zu essen aus der Arbeit mit, weil ich zu faul zum Kochen bin.“

Julia: „Moskauer Gurken! Die sind für die Schwangeren. Wir benutzen sie aber nur, wenn wir Burger machen.“

Julie (links), 20, Praktikantin, kommt ursprünglich aus der Pfalz und ist sich sicher, dass man ohne Wurst und Käse „blääd“ wird. Für das Kochen in der WG ist Julia, 22, Auszubildende, zuständig. Die Peperoni dürfen dabei auf keinen Fall fehlen.
(Fotos: Matthias Riedel)
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Dieser Artikel wurde von Matthias Riedel geschrieben. Matthias lebt und studiert in Freising. Nebenher ist er als freischaffender Photograph tätig. In München steht er am liebsten auf dem Alten Peter und blickt über die Stadt. |
Von Hannes Kerber am 20. Oktober 2009 um 08:23 Uhr.Was ist in dem Topf, wenn keine Essensreste?
Von Matthias Riedel am 20. Oktober 2009 um 16:28 Uhr.Es gibt keine Reste von SELBST GEKOCHTEN Mahlzeiten, laut der Damen.
Von carola am 26. Oktober 2009 um 09:12 Uhr.Die Gurken sind wirklich nur für Schwangere…?