Von alten Philosophen, Metöken und Bayern

09. Dezember 2009
Alltag & Leben, Lessons Learned

En passant entdeckt: der erklärender Seitenblick eines Münchner Philosophieprofessors, der die Welt des Aristoteles beleuchtet.

Im Athen der Wunderjahrzehnte – vor zweieinhalb Jahrtausenden also – gab es viel Unverständliches. Thomas Buchheim, Urmünchner und seit neun Jahren Professor für Philosophie an der LMU, erklärt die Dinge einfach und lebensnah. In seiner Einführung zu Aristoteles (erschienen im Herder Verlag), einer Pflichtlektüre für seine Studenten, berichtet er, man habe Aristoteles damals als “jungen, schnöseligen und zudem makedonisch gesteuerten Metöken” bezeichnet. Um das Wort “Metöke” (μέτοικος) zu erklären, muss Thomas Buchheim nicht weit ausholen: “Metöke heißt eigentlich ,Mitbewohner’ und ist in etwa das, was man auf bayerisch einen ,Zugroasten’ nennen würde.” (S. 16) Wieder etwas gelernt.

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Hannes Kerber    Dieser Artikel wurde von Hannes Kerber geschrieben.
Hannes arbeitet als freier Journalist in München und mag besonders die BOB und die Regionalbahn 30607, die ihn samstags in die Berge bringen.
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