Süden schlägt Norden

20. Dezember 2009
Alltag & Leben, Lessons Learned

In München ist es kalt. Kälter als -2,22°C. Das ist der Gefrierpunkt von Pils. Dieses Wochenende haben wir wieder etwas gelernt.

balkonbier

Gestern konnte man um Mitternacht -15°C auf der Theresienwiese messen. Für Bier ist das zu kalt. Sein Gefrierpunkt liegt bei etwa -3°C, aber schon bei niedrigen Plusgraden können Schäden am Getränk auftreten, wie Transportversicherer wissen: “Bei Temperaturen unter 2°C kommt es zur Kältetrübung durch Ausfällung von Eiweiß-Gerbstoffverbindungen, die jedoch bei kurzer Dauer reversibel ist. Bei längerem Einfluss kommt es zur Dauertrübung, und das Bier wird bitter.”

Gut, dass wir das jetzt wissen. Und auch gut, dass Tannenzäpfle Becks bei der Kälteresistenz schlägt. Und besonders gut, dass es so kalt in München ist, dass Flaschen, die auf dem Balkon platzen, zumindest keine Sauerei machen – das aufschäumende Bier friert, bevor es zerfließt.

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Carl Pollock    Dieser Artikel wurde von Carl Pollock geschrieben.
Carl lebt als freier Autor einen Steinwurf vom Englischen Garten entfernt. Zur Zeit liebt er das schöne Café Josefina im schönen Schwabing.
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  • 1 Kommentar

    1,5 Liter Plastik-Wasserflschen im Sixpack explodieren, dabei Fliegen lauter kleine Eisstückchen durch die Gegend und zurück bleibt ein verunstaltetes Stück Plastik.

    Und eine Lektion die meine Mitbewohnerin im Anschluss noch gelernt hat:
    Wenn man eine dieser gefrohrenen Flaschen, die gerade noch ganz sind, dann zum Auftauen ins Zimmer holt explodieren sie ein paar Minuten später auch.
    Das ist sehr laut! Und man hat danach ein Pfeifen auf der Ohren…
    Und natürlich eine riesen Sauerei im Zimmer.

    Von Matthias Riedel am 20. Dezember 2009 um 20:36 Uhr.

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