Florian Keller – Party-Keller

04. Januar 2010
Feiern & Kultur, München DJ-Charts

keller Flo MUCBOOK

Was wird wo gespielt? Wer legt wo wie auf? Und warum? mucbook listet die Favorit-Tracks der wichtigsten Münchner DJs. Vor seinem nächsten Gig (Pimpernel, Dienstag, 5,1,) darf der Großmeister des Isar-Funk an die Tasten. Florian Keller – into somethin`-Gründer, Party-Keller-Macher und weltweit suchender Single-Sammler.

01. Matrix 5 – Bicentannial Boogie (Compost Lp V.A. “Party-Keller Vol.3″)
Also langsam war ich mir sicher, dass keine erwähnenswerten Funk-Nummen mehr unentdeckt ihr Dasein fristen – doch dann fand ich dieses Juwel…

02. MC Gee Quee – A Strong Rhyme To Step To (KE 12″)
Wozu all die schlechten Mashups der letzten Jahre ? Hier kommt Stevie Wonder’s “Superstition” Intro als Sample unter typischem spät-80er Rap á la Rakim. Nice!

03. Master Boogies – When Shit HitsThe Fan (West End 12″)
Guter N.Y. Loft-Classic von 1980. Klingt wie Kid Creole in etwas tougher.

04. Giselle Smith – June (Record Kicks 7″)
Eigentlich steht das Mailänder Label eher für (das mir oft etwas zu langweilige & meist recht engstirnige) Mod 60’s Hammond-Ding, hier aber eine ganz tolle Modern Soul Downtempo-Nummer mit brutalem Wums

05. The Whitefield Brothers – Savannahstan (Whitefield Brothers 7″)
Die Poets Of Rhythm sind, egal unter welchem Namen, einfach die grandioseste Bereicherung für München’s Musikszene

06. Rex Brown Company & Wersi-Electric-String-Orchestra – Hottrack (Selected Sound Lp “Action Tension & Space”)
Nach dem Kommen und Gehen der “Easy”- bzw. “Lounge”- Welle habeich ganz vergessen, wie gut die Nummer ist.

07. Dizzy K. Faola – Take It To The D.J. (EMI Nigeria Lp “Excuse Me Baby”) Die Wohl erste Afrikanische Rap-Platte von 1980 mit einem genial süsslich-synthetisch-funkigem Track, der klingt wie Michael Jackson, Nile Rodgers & Der Plan in einem

08. Ras G And The African Space Program – Sign Me Up (Poobah Lp “Ghetto Sci-Fi”)
Afrocentric Jazz meets Dubstep. Wünschte, da wäre mehr gewagtes inder Bass-Ecke!

Zu diesem Afro-Weltraumprojekt empfiehlt das mucbook-Kollektiv noch ein weiteres Filmchen.

09. Ike Turner – D.M.Z. (UA Lp “Family Vibes)
Zum Glück nicht so’n erdiges Blues-Getue wie manvon dem Mann befürchten muss, sondern Böse, Instrumental und seiner Zeit (1971) mindestens um 20 Jahre vorraus!

10. Su Kramer – Magic Dance (Teldeck Lp “Zwei Gesichter”)
Spaced Cosmic – Spiel Ich auf jeden Fall morgen (Marco, wenns erst Morgen online geht,bitte ausbessern) abend im Pimpernel

Die Party:

Pimpernel w. Teddy

Dienstag, 5. Januar 2010 um 22:00

im Pimpernel

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Marco Eisenack    Dieser Artikel wurde von Marco Eisenack geschrieben.
Der Gründer der Agentur text:bau schreibt, moderiert und bloggt in und über München. Er hasst ungelesene Mails und liebt das Geräusch der Funktion "In den Papierkorb verschieben".
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  • 2 Kommentare

    wow, da hast du ja beachtlich viele links ausgegraben!

    Von Florian Keller am 07. Januar 2010 um 20:14 Uhr.

    Respekt, das ist mal in interessanter Blick in die Plattenkoffer der DJ-Kollegen – unkommerziell aber absolut hörenswert. Weiter so! :-)

    Von DJ München am 20. März 2010 um 10:58 Uhr.

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