Nach der durch einen Großeinsatz beendeten U-Bahn-Party wird Kritik an der Strategie der Polizei laut. Videos auf Youtube dokumentieren das Vorgehen der Beamten.
“Zum Glück haben wir das auf Video”, hört man Gäste der illegalen U-Bahn-Party auf einem bei Youtube veröffentlichten Film sagen. Die Sequenz zeigt die gewaltsame Festnahme eines Jugendlichen.
Augenzeugen sind der Meinung, die Polizei sei unverhältnismäßig hart gegen die Flashmobteilnehmer vorgegangen: Einer von ihnen macht seinen Ärger über die Strategie der Polizei auf Youtube Luft: “Die Münchner Polizei macht mal wieder vor wie man es nicht machen sollte, von Deeskalationspolitik haben die Herren wohl noch nie was gehört.”
Ein Hinweis noch: Die Titel der eingebetteten Youtube-Links sind eine Meinungsäußerung der Youtube-User. Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Inhalten aller verlinkten Seiten.
Und nach so viel bewegten Bildern ein steifer Text.
Die Pressemitteilung der Polizei vom 24.1.2010 im Wortlaut:
“Am Freitagabend, 22.01.2010, gingen kurz nach 22.30 Uhr, Meldungen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München ein, dass in einem U-Bahnzug der Linie U 6 in Richtung Münchner Freiheit eine große Anzahl von Personen Sachbeschädigungen begehen würden. Es war davon die Rede, dass mit Streichhölzern gezündelt und die Innenbeleuchtung demoliert werde. Als die Einsatzkräfte am U-Bahnhof Giselastraße ankamen, hatten unbekannte Personen bereits Feuerlöscher in dem U-Bahnzug und auf dem Bahnsteig entleert und die Innenbeleuchtung in dem U-Bahnzug teilweise außer Betrieb gesetzt. An der Oberfläche wurden die Beamten von aufgeregten Passanten erwartet und zur Eile angehalten, da es im Wagon am Bahnsteig rauchen würde. Am Bahnsteig des U-Bahnhofes standen beim Eintreffen der Polizei, sowohl in Richtung Stadtmitte als auch in Richtung Münchner Freiheit je ein U-Bahnzug, wobei sich ca. 300-400 Personen auf dem Bahnsteig und in den U-Bahnabteilen aufhielten. In dem Zug in Richtung Münchner Freiheit war im letzten Wagon die Beleuchtung ausgefallen und es drang Rauch aus den geöffneten Türen. Bei Eintreffen der Beamten wurden sie von mehreren Personen sofort verbal attackiert. Ebenfalls wurde versucht, die Polizisten abzudrängen. Ein 16-Jähriger trat dabei besonders hervor, zeigte sich äußerst aggressiv und versuchte polizeiliche Maßnahmen zu behindern. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt und die Gewahrsamnahme angedroht. Nach dem er weiterhin auf die Polizeibeamten einwirkte wurde er in Gewahrsam genommen. Ein später durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem 16-Jährigen einen Wert von 1,88 Promille. Er konnte im Anschluss an die erfolgten Maßnahmen gegen 00.30 Uhr seiner Mutter übergeben werden.
Bei der Durchführung der Gewahrsamnahme versuchten mehrere Personen diese zu verhindern und den 16-Jährigen zu befreien. Dabei musste ein 18-Jährige wegen versuchter Gefangenenbefreiung vorläufig festgenommen werden. Als ein 20-Jähriger versuchte, einen Polizeibeamten nach hinten wegzureißen, wurde auch er festgenommen. Bei ihm ergab der Alkoholtest einen Wert von 0, 72 Promille.
Ebenfalls wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte musste ein 18-Jähriger festgenommen werden. Als im Gedränge am Bahnsteig Polizeibeamte von einer größeren Personengruppe an die stehende U-Bahn gedrückt wurden, griff dieser Beschuldigte einen Beamten an, schubste ihn und zerrte an der Uniformjacke.
Ein 17-Jähriger fuchtelte wild gestikulierend mit einer brennenden Zigarette vor dem Gesicht eines Polizeibeamten herum und kam der Aufforderung die Zigarette zu löschen nicht nach. Ganz im Gegenteil, er stieß mit beiden Händen gegen die Brust des Beamten und musste anschließend vorläufig festgenommen werden. Bei ihm ergab der Alkoholtest einen Wert von 0,9 Promille. Alle vorläufig festgenommenen Personen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Von Seiten des Polizeipräsidiums München waren bei diesem Einsatz, bei dem niemand verletzt wurde, über 100 Beamte eingesetzt, die von mehreren Streifen der U-Bahnwache unterstützt wurden. Nach ersten Erkenntnissen wurde im Internet zu dieser „Underground Party“ aufgerufen, deren Ziel es wohl sein sollte, eine U-Bahn zu kapern. Es wird nun von Seiten der Kriminalpolizei wegen verschiedener Straftaten, wie Sachbeschädigung, versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und anderen Delikten ermittelt. Es müssen zahlreiche Zeugen gehört sowie Videoaufzeichnungen ausgewertet werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.“
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Dieser Artikel wurde von Marco Eisenack geschrieben. Er schreibt, moderiert und bloggt den lieben langen Tag und des öfteren auch nachts in und über München. |
Von antipolizeistaat am 25. Januar 2010 um 13:08 Uhr.was für eine unfassbare frechheit!!!
genau das macht die polizei immer unbeliebter…und es ist doch kein geheimnis mehr, dass die polizei immer mehr “disrespected” wird.
Das hat man bei den ersten Studentenprotesten gemerkt, dass man angst hat vor freidenkender jugend, die durch die miese bildung gewollt dumm gehalten wird – die polizisten reagierten immer wieder überaggressiv.
Letztens wurde ich zeuge wie eine kleine gruppe von ca 10 punks, die sich gerade am fischbrunnen aufhielt, von ca 50 beamten teilweise verhaftet wurden und platzverweise bekaamen. zur eskalation kam es erst beim agieren der staatsgewalt.
es passt wohl nicht in das stadtbild von münchen! schande!
da sollte man sich doch mal bewusst werden ob wir nicht schon längst in einem “angst”/polizeistaat leben.
ich habe niemanden rechenschaft abzulegen woher ich komme und wohin ich gehe!
Von iris am 25. Januar 2010 um 14:06 Uhr.schwer zu beurteilen, wenn man nicht dabei war, aber auf den videos sieht schon tatsächlich so aus, als ob die polizei überreagiert. auch wenn man berücksichtigt, dass da tatächlich ein paar über die stränge geschlagen haben.
Von Steffi am 25. Januar 2010 um 14:11 Uhr.das sieht für mcih nicht wie ein flashmob aus, sondern wie mindestens rücksichtloses und beslästigendes verhalten von betrunkenen jugendlichen. Sicherlich greift die Polizei hart ein, aber wer so unfriedlich loszieht, muss sich mit gegnewehr rechnen. und das ganze unter dem Fähnchen “flashmob” laufen zu lassen, ist ne frechheit. jeder, der bei einem flashmob dabei war, weiss, dass das keiner war.
Von cam am 25. Januar 2010 um 17:22 Uhr.Das ist soooo dreist… wenn in München jemand verprügelt wird, der NICHTS angestellt hat, sondern einfach nur an eine miese Bande geraten ist, interessiert es niemanden. DA werden dann im Nachhinein die Videobänder der Bahnsteige angeschaut und daran appelliert, dass nächstes Mal “jemand” eingreifen sollte. Aber wenn es darum geht, Teenies eine Lehre zu erteilen, damit man sich selbst mal wieder besser fühlt, weil man sonst nur Streife fahren darf und sein Märkchen pollieren – da sind dann sofort ALLE dabei!!! Nicht vergessen, werte Polizisten: Manchmal gibt es wichtigeres, als sich selbst ins Licht zu rücken. Vorallem, wenn es so ein schlechtes ist wie das jetzt. Pfui!! Mir tun nur die Polizeibeamtinnen leid, die sich jetzt die gleiche Volksschelte anhören müssen wie ihre männlichen aufgeblasenen Kollegen, die sich selbst die Nächsten sind.
“Festgenommen… wegen Gefangenenbefreiung” – schon mal darüber nachgedacht, wer der Gefangene war! Ein Kind! Das den Mund aufgemacht hat und nicht seinen Waffengürtel!! Vielleicht fällt dem ein oder anderen ja noch auf, dass nicht DIE Ärger bekommen haben, die randaliert haben, sondern die, die GERAUCHT haben und sich für ihre Freunde eingesetzt haben. Wo leben wir…
Von M. am 25. Januar 2010 um 17:23 Uhr.Leider sieht man nicht, wie sich die von der Polizei Festgenommenen, zuvor verhalten haben. Ich bin froh um die Münchner Polizei und ihr Durchgreifen, sonst hätten wir bald Zustände wie in Berlin! Ich finde nicht, dass die Polizei aggressiv handelt.
Wenn man die dummen Kommentare auf den Videos hört, sind das sicher die gleichen “doofen” Studenten, die gedacht haben, sie könnten mit Demolieren was erreichen.
Lob an die Münchner Polizei – die sich vieeeel anhören muss und trotzdem gute Arbeit leistet. Querulanten – go home! Wer zahlt denn wieder die Zeche von vollgemüllten und kaputten U-Bahn-Zügen????? Wir die steuerzahlenden Bürger.
Von isthisit? am 25. Januar 2010 um 19:34 Uhr.Eine bei weitem viel zu heftige Reaktion der Polizei. Bzgl. dem Kommentar “Zustände wie in Berlin”. Welche denn bitte? Von welcher Stadt hört man denn die sich mehrenden Meldungenvon (fast) Totgeschlagenen, oder? Ich denke nicht, dass diese Politik der “Angst” funktionieren kann… Ich glaube, wenn München (und vor allem die Münchner Polizei) sich mal besinnt WEM sie eigentlich dienen soll (sic!) – nämlich den Bürgern – das wird der Tag sein, an dem München die versteckten Aggressionspotentiale endlich in den Griff bekommt. MIT DEN BÜRGERN, nicht dagegen.
Davon abgesehen: Ein bißchen “Berlin” würde München extrem gut tun, so sehr ich München auch liebe.
***In Bayern gehen die Uhren anders: Schöne Erkenntnis – aber es wird Zeit, dass man sie mal richtig stellt.
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Von toco am 25. Januar 2010 um 19:52 Uhr.die polizei reagiert völlig übertrieben!
Von Christian am 25. Januar 2010 um 20:26 Uhr.Kann man sich irgendwo den Aufruf im Internet ansehen? Dann wüsste man, was die Aktion tatsächlich werden sollte.
1) Ja, die Aktionen der Polizei sehen heftig aus.
2) Jedoch weiß man nicht, was die “Flashmobber” vorher gemacht haben.
3) Wenn die beschriebenen Pläne so waren, wie in der Pressemitteilung der Polizei beschrieben, dann war es eine äußerst dumme Kindergartenaktion und hat mit einem Flashmob nicht wirklich etwas zu tun. Die sind meistens politisch motiviert, kreativ und gewaltlos
4) Zu Berliner Verhältnissen: Bei einer ähnlichen Aktion in Berlin, in der ebenfalls eine UBahn gekapert wurde, hat die Berliner Polizei Hunde eingesetzt, also mal langsam reiten Leute. Die Polizeien der unterschiedlichen Städte nehmen sich nicht viel.
Von mingara am 25. Januar 2010 um 20:33 Uhr.also dieses “berlin”-argument finde ich auch sowas von daneben!!! aber sowas zeigt halt weltfremdheit und diese sehr konservative einstellung hat der verfasser nur, weil er nicht weiter denkt.
Ohne dich jetzt persönlich angreifen zu wollen, aber dieser schlag von menschen redet so unschuldig, weil er immer nur durch die mainstream-medien gefüttert wird.
Mir ist durchaus bewusst, dass bei dieser aktion nicht nur engel dabei waren und dass auf einem polizisten eine menge druck lastet, aber, und dass ist sehr entscheidend, finde ich, jeder einzelene sollte sich seiner rolle bewusst sein und seiner verantwortung die er sich, dem staat dem mitmenschen und bürger gegenüber hat! und das gewalt als reaktion auf gewalt nichts bringt zeigt sich immer wieder, aber gewalt gegen ein paar aufmüpfige in dem maße, wie man sie hier sieht ist einfach nicht kontrollierte gewalt..und das ist inakzeptabel!!!
was man aber bei immer mehr kommentaren in der letzten zeit beobachten konnte, dass der unmut gegenüber der staatsgewalt und ihr auftreten stetig zunimmt. Auf der anderen seite gibt es die “was kümmert’s mich, ich hatte noch kein problem”-generation, die z.B. kein problem damit gehabt hätten, wenn herr schäuble die großen lauschangriffe gestartet hätte, denn “ich bin ein ordentlicher mensch”. Das ist meistens die Generation um die Wende rum, die einfach nicht konfrontiert ist mit ihrer geschichte – die liegt ja nun in weiter ferne! 20jahre…?!!?
Ich glaube aber, dass die “im zaum halten”-taktik der Münchnerischen/bayerischen/dt immer mehr leuten nicht passt!..mir auch nicht!
Von Love&Peace am 25. Januar 2010 um 21:07 Uhr.@mingara: So sah der Aufruf in seiner Vollständigkeit aus:
partyguerilla geht in den untergrund
unser feines ubahn party pilot projekt startet am Freitag, den 22.1 um 22 uhr.
Erster treffpunkt ist das mittelgeschoß der münchner freiheit. Von dort aus kapern wir um 22uhr21 die U6 richtung klinikum großhadern.
Die nächsten zwischenstadtionen sind am goetheplatz, von 22uhr30 bis 22uhr44 und 23uhr30 bis 23uhr44
Ab mitternacht wird am max-weber-platz gefeiert.Beste cocktails werden von unserem freundlichen ubahn personal gereicht.
Für raumgreifenden drum´n´bass sowie hip-hop ist ebenfalls gesorgt.Lehnen sie sich zurück, und genießen sie ihre fahrt mit der partyguerilla.
Zur after-underground party empfehlen wir: http://kafemarat.blogsport.de/ (minimal, hardtech).
Partyguerilla München
Von trek am 25. Januar 2010 um 22:54 Uhr.Hach, ist das wieder schön hier. Linksaktive Randale-Kids provozieren die Polizei bis auf’s Blut und freuen sich wie die Schnitzel, wenn die mal wieder draufhaut. Irgendein Horst hat wieder alles gefilmt, rauf auf Youtube und schön Kommentare über die Bastardpolizei gepostet. Eins muss man den Jungs lassen: das ist die smartere Taktik. Die Polizei hat’s einfach noch nicht geschnallt und läuft immer wieder ins offene Messer. Der Kollege oben hat’s ja schon geschrieben: leider sieht man nicht, was vorher passiert, wie die Polizei provoziert wird, was die Typen, die nachad rausgezogen wurden sonst noch an Action gemacht haben. Man sieht nur die Reaktion die Polizei. Ziemlich einseitige Berichterstattung nenne ich sowas. Das geile ist nur, dass dann so Pfosten wie Herr Mingara kommen und auf Leute schimpfen, die “von den Mainstream Medien gefüttert werden”. Herrlich!! Da frage ich mich gerade, wo die ausgewogenere Berichterstattung zu beklatschen ist: auf Youtube, aus Quellen, die ihre Videos “A.C.A.B.” nennen? Oder von den sogenannten Mainstream Medien?
Was ist überhaupt eine angemessene Reaktion auf diese Provokation? Soll die Bullerei die Kameraden einfach randalieren lassen? Höflich fragen, ob man bitte mit zur Wache käme? Oder halt rausziehen aus dem U-Bahn Wagen? Um den Preis, dass dann die ganzen Asi-Kumpels des Rabauken mitmischen und den Bullen auf’s Maul hauen wollen? Was besagter Mingara hier von Polizisten erwartet sind absurd hohe Ansprüche. Hallo, wo sind wir denn? Ein Polizist muss ja schon eine Menge mitbringen, aber die von Dir formulierten Ansprüche, lieber Mingara, halte ich für bissl arg überzogen. Letztendlich sind das ganz normale Leute und ich wäre fei schon dreimal früher ausgerastet, wenn mich ein Waggon vollgesoffener 16-jähriger Asis anpöbelt, beschimpft und die U-Bahn demoliert. Und schliesslich sind da ja auch Leut drin, die wollen weiterfahren. Nennt mich reaktionär, aber ich find’s gscheit: die Wichser rausziehen, auf’s Maul hauen, U-Bahn weiterfahren lassen. Ham’s scho richtig gemacht die Bullen.
Von mingara am 26. Januar 2010 um 02:36 Uhr.hmm was der trek mit dem pfosten soll?
naja, es ist arm, wenn man sowas auf eine persönliche ebene ziehen muss, aber anscheinend hast du deine emotionen ebenso wenig im griff wie werte beamten an besagten tag – da kann man sich schon vorstellen, dass du gerne mitfotzen würdest!
sehr kurzsichtig ist das, finde ich!
vielleicht sollte ich froh sein, dass du als paradebeispiel geschrieben hast, weil der post von Love&Peace hat 100% mehr wirkung als das halbstarke dahergerede!
was ich mit mainstream medien sagen wollte:
Wenn man sich eine meinung bildet, sollte man und das hast sicher auch du, trek, in der schule gelernt, sollte man sich mehrerer quellen bedienen. Deshalb finde ich es gut, dass es hier so schlicht passiert..hier wird keine Partei des Verfassers ergriffen, falls es nicht aufgefallen ist: es ist eine gegenüberstellung. videos auf der einen seite und pressetext der polizei auf der anderen..
man sollte manche dinge auch in frage stellen und um zum punkt zu kommen um dem ein ende zu bereiten:
ich finde es total gerechtfertigt, dass hier polizeilich eingegriffen wurde, natürlich sollten provokateure belangt werden. nur muss man deswegen mit dem knie in die fresse haun!? ich denke nicht und ich wünsche dir, tek, dass du nie in so eine situation kommst…oder?!
Von calle am 26. Januar 2010 um 09:27 Uhr.die filmen uns, wir die.
Von Chris am 26. Januar 2010 um 11:36 Uhr.Recht interessante Diskussion hier. Nachdem Einheit ja fast nur darüber herrscht, dass die Polizei zumindest sehr unsouverän mit der Sache umgegangen ist, würde ich gerne mal fragen: Kann es sein, dass die Polizisten, die da so draufhauen, selbst Schiss haben? Dass sie deshalb so unsouverän agieren? Dass sie die Kids einfach nicht einschätzen können und deshalb zum preemptive strike ausholen? Und kann es sein, dass die meisten Polizisten vielleicht sogar einen ganz guten Job machen, sich aber einige von Bild-Zeitung etc. bestätigt fühlen, die nach jedem Vorfall in Untergeschossen Gerichtsurteile vorwegnimmt und nach einem stärkeren Staat schreit?
Ehrlich gesagt fände ich es gut, wenn die ganzen Jungs und Mädels, die sich wirklich was haben zuschulden kommen lassen, statt mit der Polizei mal so richtig Ärger mit Papa und Mama bekommen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass das nicht passiert.
Von Ludwig P. am 28. Januar 2010 um 01:51 Uhr.Um eins der letzten Argumente aufzufassen:
Ich bin FÜR eine verbindliche Videoaufzeichnung bei allen polizeilichen Aktivitäten, so hat man als Geschundener wenigstens was in der Hand. Und ja, falls es nicht ganz klar rüberkommt, ich rede von beiden Seiten.
Ob das ganze in seiner AUSFÜHRUNG als Flashmob zu “gelten” hat, das erscheint mir als perspektivischer Zuschauer sehr fraglich, aber überhaupt nicht diskussionswürdig. Wozu haben wir denn eigentlich UBahnwachen mit Pistolenattrapen?
Trotz des harten Jobs den Polizisten im harten München haben, sollten manche Menschen wirklich irgendwelche Seminare besuchen um besser mit der Welt umzugehen.
Was du nicht willst, das man dir tu…
Und auch hier, meine ich beide Seiten damit.
Von riotcop am 28. Januar 2010 um 02:20 Uhr.ist der character zu scwach hilft die nation… fucking XXXXXXX! (Leider aus rechtlichen Gründen geblockt, Anm. der Redaktion)
“die fast unloesbare aufgabe besteht darin, weder von der eigenen ohnmacht, noch von der macht anderer sich dumm machen zu lassen.“
wir lassen uns nicht brd igen…
viva la resistance!
Von riotcop am 28. Januar 2010 um 02:21 Uhr.