Münchner Mensen bald teurer?

29. Januar 2010
Macht & Geld

35 Prozent weniger Geld für die Münchner Mensen – die Staatsregierung kürzte noch einmal kräftig. Die Studentenvertretung  hofft jetzt auf den Erfolg einer Petition.

Das Wort Nachtragshaushalt klingt schon sehr negativ. Aber es meint eigentlich nur einen modifizierten Finanzierungsplan fürs kommende Jahr, der gegen Ende des zuvorgehenden Jahres neu an die vorhandenen oder auch nicht vorhandenen Gelder angepasst wird. Für die bayerischen Studentenwerke hatte der Nachtragshaushalt 2010 der Staatsregierung allerdings tatsächlich eine böse Überraschung zu bieten: Der Mensazuschuss soll um 2,63 Millionen Euro gekürzt werden, das sind ca. 35 Prozent weniger – eine Finanzierungslücke, die nur durch eine Preiserhöhung in den Mensen oder höhrere Beiträge ausgeglichen werden könnte. (35 Prozent mehr bei einem  2,50 Euro-Essen wären 3,40 Euro).

Nun protestieren die Studentenwerke auf studiereninbayern.de mit einer Petition – wie üblicherweise bei Petitionen allerdings mit ziemlich langem Nachlauf und eher geringen Erfolgsaussichten. Als einzig wirkliche Ausweichmöglichkeit fürs Mittagessen empfiehlt sich dann doch nur – die Kantine des Finanzministeriums am Odeonsplatz.

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Adrian Renner    Dieser Artikel wurde von Adrian Renner geschrieben.
Adrian Renner ist freier Journalist. Er mag das Münchner Filmmuseum, Immanuel Kant und schlechte Wortspiele.
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