München hat sich um die Austragung der Olympischen Winterspiele im Jahr 2018 beworben. Die Werbetrommel wird eifrig gerührt – doch die Probleme und Risiken, die mit der Austragung eines solchen Mega-Events verbunden sind, werden für einige nicht deutlich genug angesprochen.
Das versucht eine Gruppe von BürgerInnen zu ändern, die sich selbst NOlympia 2018 nennt, ein Munich 2018 Olympic Resistance Network. Gerade hat der renommierte, kritische Sportjournaliste Jens Weinreich auf seinem Blog ein Statement von NOlympia veröffentlicht, in dem die Argumente der Olympiagegner detailliert dargelegt werden.
Es geht um Unsicherheiten in der Planung, mangelnde Transparenz und demokratische Beteiligung, um gigantische Kosten, gigantische Bauvorhaben, ökologische und ökonomische Risiken, um Gefahren für die Sozialgemeinschaft.
Wer sich damit genauer beschäftigen will: Das gesamte Statement hier.
Und die Internetresidenz von NOlympia.
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Dieser Artikel wurde von Sebastian Gierke geschrieben. Journalist, frei, in München und im Netz. |
Von Olympia in München? « medium – wenn schon n3rd, dann richtig! am 12. Februar 2010 um 10:57 Uhr.[...] via mucbook [...]
Von Chris am 12. Februar 2010 um 15:03 Uhr.Ökologische Risiken verstehe ich ja, ich glaube aber kaum, dass die Spiele in Frankreich oder im chinesischen Pyeongchang (Mitbewerber) sehr viel ökologischer ausfallen würden. Da würde ich mir doch eher die Spiele in München wünschen und dafür sorgen lassen, dass Ökologen ein Mitspracherecht haben.
Was ich aber gar nicht verstehe: Was heißt mangelnde Transparenz und Unsicherheiten in der Planung? Die Spiele sind ja noch gar nicht vergeben! Und Gefahren für die Sozialgemeinschaft verstehe ich auch nicht. Weil dafür vielleicht Häuser abgerissen werden? Das geschieht dann ja wohl auch eher in China…also, wer will, dass die Spiele dort stattfinden, möge gegen München auf die Straße gehen.