Teil 13 einer langen, kalten Münchner Kühlschrankschau. Julia und Felix zeigen uns den kulinarischen Mittelpunkt ihrer Wohngemeinschaft und erzählen von Geschwisterliebe und Gemüse.

Felix: „Die Diddlmaus hält nichts, viel zu schwach. Aber dafür haben wir ja auch eine Pinnwand über dem Kühlschrank.“

Julia: „Wir kaufen immer diese großen Eimer Joghurt, weil wir das alle gerne zum Frühstück essen.“

Felix: „Die Getränke stellen wir erst kurz vor dem Trinken in den Kühlschrank. Bis dahin stapeln wir sie in einer Ecke.“

Julia: „Seit ich in China war gibt’s bei uns jede Menge Reis und Gemüse.“

Felix: „Das ist das letzte Stück Schokonikolaus. Und das Viertel von unserem letzten Apfel hab ich heute Morgen Julia übrig gelassen.“

Felix, 21, Schüler, wohnt zusammen mit seiner Schwester Julia, 26, Studentin, gleich neben den Kammerspielen. Da er, wie er selbst sagt, nicht gut kochen kann isst er entweder bei seinen Großeltern oder schiebt sich eine Tiefkühlpizza in den Ofen. Julia brät sich seit ihrer Chinareise gerne mal Reis mit Ei. Beim Bier sind sich dagegen beide einig.
(Fotos: Matthias Riedel)
|
Dieser Artikel wurde von Matthias Riedel geschrieben. Matthias lebt und studiert in Freising. Nebenher ist er als freischaffender Photograph tätig. In München steht er am liebsten auf dem Alten Peter und blickt über die Stadt. |