
Zwischen alten Büchern stöbern, kleine Kostbarkeiten finden und Kuriositäten bestaunen – Flohmarkt-Besuche machen Spaß und werden immer beliebter. Mittlerweile haben auch kommerzielle Veranstalter den Trend gerochen. So kann nun auch bei frostigen Temperaturen gehandelt, verramscht und vertrödelt werden – mit dem Nachtflohmarkt nachtkonsum.
Am Freitag, den 19. Februar öffnet der nachtkonsum zum vierten Mal seine Tore und lässt die Händler dieses Mal in der Tonhalle ihre Stände aufschlagen. Und wie schon die letzten Jahre werden Trödel und Kitsch nicht das Einzige sein was dort geboten wird: Statt einlullender Kaufhausmusik treten bei dem Flohmarkt drei Bands auf. Wie schon die letzten Male dürfen die Flea Market Poets nicht fehlen – der Bandname verpflichtet zum Auftritt. Unterstützt wird die Rockband von den Talking Pets mit “frisch gepressten Indie-Pop-Sonnen-Orangensaft” (Prinz) und von Dear Henry Bliss mit Folk, Rhythm’n’Blues und Country.
Flohmarkt mit musikalischer Unterhaltung, ohne früh aufstehen und Regen-Risiko machen Florian Liss und Stefan Schmidl möglich. Die Idee zu einem Nachtflohmarkt entstand 2007 bei dem Wettbewerb „5-Euro-Business“, seit dem hausierte der Nachtkonsum schon in der Mensa und der Reithalle.
Nachtkonsum
Freitag, 19. Februar 2010 – 17:00 bis 23:30
www.nachtkonsum.com
TONHALLE
Grafinger Straße 6
81671 München
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Dieser Artikel wurde von Julia Serdarov geschrieben. Angehende Politikwissenschaftlerin, die sich sonst bei M94.5 herumtreibt, München im Sommer am liebsten mag und sich vor allem von Kinderschokolade ernährt. |
Von Chris am 17. Februar 2010 um 21:59 Uhr.Die beiden haben eher eine Idee gestohlen, denn in die Welt gesetzt. Liss war beim Wettbewerb dabei, Schmiedl bestimmt nicht. Aber die 94.5 Redakteure recherchieren ja nicht so ganz ganau, das ist bekannt.
Look at: http://www.kunst-im-kontext.de/archiv/Ausgabe2/Interviews/interview_mit_nachtkonsum_hahn.pdf
Von Gerhard am 18. Februar 2010 um 20:13 Uhr.Ein entscheidendes Detail zu dieser Veranstaltung fehlt noch. Der Eintritt beträgt 3 Euro!
Das kann ich ehrlich gesagt, nicht ganz nachvollziehen. Warum muss ich dafür bezahlen, dass ich was kaufen kann?
Von Julia Serdarov am 19. Februar 2010 um 09:26 Uhr.Hallo Chris,
danke für den Hinweis, wir habens geändert.
Julia