
Darüber spricht die Stadt. Wie jeden Morgen unsere Medienlinks.
Heute: Tunnelblick – wieder erklärt ein Gutachten die 2. Stammstrecke zum Sieger. Trunkenbarde – Adam Green enttäuscht die Kritiker. Systemfehler – wieder bleiben S-Bahngäste stehen. Tunnelblick: Der Freistaat hat eine Nordtunnel-Variante für die S-Bahn prüfen lassen. Das Ergebnis: Die umstrittene 2. Strammstrecke zwischen Laim und Ostbahnhof hat einen Kosten-Nutzen-Faktor von 1,7. Der Nordtunnel wird mit 0,9 bis 1,1 beziffert – und er sei viel teurer. Die SZ erwartet unter dem Titel “Vorteil für die zweite Röhre” die “Stunde der Entscheidung”. Der Merkur zeigt sich kritischer. Hier weist man auf die erwatete deutliche Kostensteigerung bei der 2. Stammstrecke hin. Die Staatsregierung habe ihren im Haushalt vorgemerkten Anteil um fast 200 Millionen Euro auf 936 Millionen erhöht, so der Merkur.
Systemfehler: Unterdessen zeigt die alte Stammstrecke ihre Anfälligkeit. Der Ausfall eines S-Bahnstellwerks führt zu Chaos im Untergrund. Der Merkur warnt vor Störungen am heutigen Donnerstag.
Trunkenbarde: Die SZ empört sich über einen beschwipsten und Adam Green in der Freiheizhalle. “In seiner Wurschtigkeit, die an Respektlosigkeit grenzt, erinnert Adam Green an den Rüpelrocker Pete Doherty. Immer wieder schüttet er Bier in oder über sich, stürzt sich ins Publikum, das er eben noch beleidigt hat, oder bietet den Mädchen aus der ersten Reihe nasse Küsse an, die dafür BHs geben,”, schreibt Bernhard Blöchl.
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Dieser Artikel wurde von Marco Eisenack geschrieben. Der Gründer der Agentur text:bau schreibt, moderiert und bloggt in und über München. Er hasst ungelesene Mails und liebt das Geräusch der Funktion "In den Papierkorb verschieben". |
Von Paule am 25. Februar 2010 um 13:11 Uhr.Die Adam-Green-Kritik in der SZ ist etwas spießig: Das Konzert war genau deswegen Rock’n'Roll, weil er betrunken war, völlig absurde Bewegungen vollzogen (ich glaube, das sollte ein Tanz sein) – und ein bisschen über die Strenge geschlagen hat. Er hat sich auch nur mit Wasser selbst begossen, das Bier hat er fleißig getrunken: “Hofbräu, good enough for me”. Und dass er pöbeln würde, war ohnehin klar, nicht? Denn ja, er ist ein Bruder im Geiste von Pete Doherty.