
Trans Am sind seit 20 Jahren unterwegs. Am Dienstag stellen sie in München ihr neues, Album vor.
Im Booklet des neuen Albums scherzen Trans Am, dass sie eigentlich die Musik zu einem Sciene-Fiction-Film schreiben sollten. Doch der Geldgeber habe sich zurückgezogen – aus Angst vor Misserfolg. Ganz gleich, ob das stimmt, die Assoziationen, die sich einstellen, sind absolut korrekt:
Spacig-futuristischer Post-Rock, Elektrofunk, Vocoder Gesang, ironisch, überfordernd, abstrakt, vorwärts- und rückwärtsgewandt zugleich. Bombast, das schon, doch der wird durch elektronische Verfremdungen irgendwie erträglich gemacht, entwurzelt. So klingt „Thing“.
Mit diesem Album feiert das Trio aus Washington dieses Jahr 20-jähriges Bandjubiläum, zwanzig Jahre in der gleichen Formation.
Und auch nach diesen vielen Jahren sind Trans Am, allen Aliens sei dank, zu cool und zu verrückt für den großen Durchbruch. Einen tollen Sciene-Fiction-Film fürs Kopfkino verspricht auf jeden Fall das Konzert in der Kranhalle.
Trans Am, 3. August, 20 Uhr, im der Kranhalle, Feierwerk, Hansastraße 39.
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Dieser Artikel wurde von Sebastian Gierke geschrieben. Journalist, frei, in München und im Netz. |
Von diskobox am 03. August 2010 um 00:21 Uhr.Eröffnen tut übrigens die wundervolle Band Verstärker.
Von crooner am 04. August 2010 um 16:54 Uhr.verstärker gibt es noch? die sind wirklich genial. hab die mal mit sometree zusammen gesehen. wow. aber dann nicht mehr viel gehört…