Leben

Street-Art an der Isar

Fabian Bross

Fabian Bross

Fabian Bross studierte Sprachwissenschaft an der LMU. Er ist Mitbegründer der Literaturzeitschrift „Das Prinzip der sparsamsten Erklärung“. Er bloggt auf tausend Blogs über tausend Dinge. Unter anderem bei Fakt ist: Fuck this.

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Fabian Bross

Am Freitag, den 21.09.2012 hatte „die Aktion! – Jugendbeteiligung München“ ihre Stände an der Isar aufgebaut und mit der Info-Veranstaltung „Platz da für junge Ideen an der Isar!“ ihre Vorstellungen von Jugendbeteiligung an der innerstädtischen Isar präsentiert und diskutiert. Dabei wurden auch Street-Art-Fundstücke aus dem Bereich der innerstädtischen Isar gezeigt, die wir euch hier nicht vorenthalten wollen:

irony

„Irony“: Schönes, großes Writing auf einem Verteilerkasten, das zwei Lesarten des Kunstwerks, je nach Blickwinkel, zulässt.

isk

„ISK“: Mehrfach gecrosstes, also übersprühtes, Graffiti. Die Tags (Kürzel der Künstler) YGS und WK sind in der gesamten Stadt verbreitet.

affen

„Baummonster“: Kunstinstallation, angelehnt an die japanische Legende der drei Affen, die nichts böses sagen, nichts böses hören und nichts böses sehen. Das kleine Bild links oben stammt von hier.

smash the state

„SMASH THE STATE“: Typisches Writing mit Protestprägung. Darüber wird mit einem vermummten Character selbstreferenziell auf Streetart Bezug genommen.

dikatur der sicherheit

„DIKTATUR DER SICHERHEIT“: Ein sogenanntes Paste-Up, also eine Arbeit aus Kleister und Papier, die sich in diesem Fall mit Überwachungskritik beschäftigt.

fight sexism

„… fight sexism“: Protest, Widerstand und Gesellschaftskritik sind die Themen, mit welchen sich Streetart am Häufigsten auseinander setzt.

ballerina

„Tänzerin“: Eine Sprühschablonenarbeit, also ein sogenanntes Stencil, im französischen Sprachraum auch als Pochoir bekannt. Ob ihr Gesicht erst nachträglich von einem anderen Künstler überarbeitet wurde lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, scheint jedoch aufgrund der qualitativ unterschiedlichen Macharten wahrscheinlich.

skelett

„Totenkopf“: Ein sauber gearbeiteter Totenkopf. Darunter wurde, vermutlich nachträglich, das
passende Skelett gesprüht.

baerchen

„Teddy“: Installation an einem Geländerpfosten. Das Anbringen von Gegenständen an ungewöhnlichen Orten führt oft zur Durchbrechung gewohnter Wahrnehmungsmuster.

Soldatenmarionette

„Soldatenmarionette“: Großes Stencil mit Herz und Hand. Der Soldat scheint zu knien, die Waffe auf dem Rücken

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