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Alles ist vergänglich – Vanitas Ausstellung zum OPENart Weekend

Laura Simais

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Studentin der Deutschen POP Akademie
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Im Rahmen des OPENart Weekend stellt sich am kommenden Freitag zum ersten Mal die Agentur Bernheimer Contemporary Art Solutions & Projects der Öffentlichkeit vor.
Jan Kuck_Noumenon_Skulptur_Maße variabel_Detail II

 

Mors certa, hora incerta: Der Tod ist sicher, die Stunde unsicher. Klagen über die Vergänglichkeit allen irdischen Lebens finden sich schon in der Antike. Ausdruck findet die jüdisch-christliche Idee, dass der Mensch keine Gewalt über das Leben hat, im Begriff der Vanitas.

Mit dem Wissen, dass der Tod allgegenwärtig ist, entstand in der Kunst schon früh die typische Motivik der Vanitas: Die Verbindung von vollem, sattem Leben mit dem Tod, dargestellt als Totenschädel, erlöschende Kerzen oder verwelkte Blumen. Den Höhepunkt hatte die Vanitas-Malerei in den Stillleben niederländischer Künstler des 17. Jahrhunderts. Dass die Endlichkeit des Seins ein zeitlos allgegenwärtiges Thema ist, zeigen die beiden Künstler Jan Kuck und Victor Alalauf in der Ausstellung VANITAS.

Das Crossover-Projekt wurde gemeinsam mit Isabel Bernheimer realisiert, die im Juli mit Ihrem Vater Konrad O. Bernheimer die Agentur Bernheimer Contemporary Arts Solutions and Projects gegründet hat. Diese stellt die ehemalige Programmgaleristin nun im Rahmen der VANITAS Ausstellung in den Räumen der Galerie Bernheimer vor.

Die Künstler nähern sich dem Thema der Vergänglichkeit in unterschiedlichen künstlerischen Formen wie Zeichnungen, Kollagen, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen. Ihr moderner künstlerischer Ansatz wird historischen Objekten gegenübergestellt, die die barocke Vanitas-Motivik präsentieren sollen. So spannt die Ausstellung einen Bogen von heute bis zur Kunst des 17. Jahrhunderts.

VANITAS
Bernheimer
Brienner Straße 7, München

Freitag 12. September bis Mittwoch 24. September
Freitag, 12.9.2014, 18–21 Uhr
Samstag/Sonntag, 13./14.9.2014, 11–18 Uhr
anschließend Dienstag – Freitag: 10-18 Uhr Samstag: 11–16 Uhr

 

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