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Fotostrecke: Ein Jahr Pegida München

Anika Landsteiner

Anika Landsteiner

Autorin und Bloggerin. Man kann mich locken mit Rotwein, Jazz und die drei ???, am liebsten bin ich jedoch barfuß am Strand, irgendwo in fernen Ländern und mit einem Buch in der Hand.
www.anidenkt.de
Anika Landsteiner

Am 12. Januar 2015 gab es die erste Kundgebung von Bagida. Rund 1500 Menschen nahmen daran teil, darunter auch etliche Rechtsextreme und Neonnazis.

Jetzt, ein Jahr später, ist Pegida mit seinen deutschlandweiten Ablegern wie Bärgida in Berlin oder Bagida in Bayern ein Teil unseres Alltags geworden. Etwas, das uns nach wie vor bewegt, schockiert, und trotzdem eklig selbstverständlich in jede Ritze gekrochen ist. Die Montagsdemonstrationen sind Alltag geworden.

Pegida war, zumindest am Anfang, etwas, das sich weit entfernt abspielte. Die Demos in Dresden bekam man mit, doch konnte man es – wie so viel – wegschieben, wenn man wollte.

Lange ging das jedoch nicht. Und heute, an einem dieser Montage, ging ein Schaudern durch unsere Redaktion, als uns die Fotos von Anne Wild erreicht haben. Sie hat ausschließlich Pegida in München begleitet und die Parolen der „besorgten Bürger“ in Bildern festgehalten.

Eine Fotostrecke, eine Erinnerung und letztlich ein Weckruf. Denn heute, am 11. Januar 2016, geht es weiter und auch für die kommenden Wochen plant Pegida sogenannte Mahnwachen am Marienplatz sowie ein Mal monatlich vor der Feldherrnhalle zu demonstrieren, wo es 1923 zum Hitlerputsch gekommen war.

Fotocredits: Anne Wild

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