Praeauer_Teresa © Katharina Manojlovic
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Ich glaub, mich laust der … – Teresa Präauer liest aus „Oh Schimmi“

Ayla Amschlinger

Ayla Amschlinger

Liest am liebsten während des Frühstücks, nicht selten mit dem ärgerlichen Nebeneffekt, dass der Kaffee dabei kalt wird. Außer in Buchläden und Cafés trifft man sie in Kinos, auf Flohmärkten und in Zügen nach Irgendwo.
Ayla Amschlinger

Dass literarische Abendveranstaltungen längst nicht mehr gleich staubtrockene Wasserglas-Lesungen bedeuten, beweist das Literaturhaus München regelmäßig mit seiner feucht-fröhlich und zugleich inspirierend-mitreißenden “Mix”-Lesungsreihe, in der sich grandiose Debüt-Autoren die Klinke in die Hand geben und bezaubernde Moderatorinnen tief ins (Cocktail-) Glas schauen. Und auch der kommende Dienstag verspricht wieder ein literarisches Feuerwerk zu werden, wenn wir uns an den Sprachexzessen Teresa Präauers berauschen dürfen.

Wer hat die Kokosnuss ge…?

Den Bachmann-Preis nicht zu gewinnen, aber dennoch Star des ganzen Wettbewerbs zu sein, das muss man erstmal schaffen. Ein Leichtes für Teresa Präauer, die  – als Autorin und bildende Künstlerin in Wien lebend – bereits mit ihrem Prosadebüt zum sprachlichen Enfant terrible avancierte und 2015 ganz Klagenfurt mit der Lesung aus ihrem neuesten Streich “Oh Schimmi” in Aufruhr versetzte.

Worum es aber in “Oh Schimmi” geht? Nebensache! Das Wie ist in den Texten Präauers entscheidend. Wort-Ursuppe trifft auf babylonisches Sprachgewirr, innerer Monolog auf Satz-Aerobic. Und während der Lektüre treibt einen nur ein Gedanke um: Das gehört laut vorgelesen!

Auch ein Affe fällt mal vom …

Der Abend mit Teresa Präauer ist absoluter Pflichttermin und un-heimlicher Geheimtipp für alle, die vielleicht gerne mehr Gegenwartsliteratur lesen würden, aber nicht genau wissen, wo anzufangen. (Mehr Gegenwart geht im doppelten Sinne bei dieser Autorin nicht!) Für Poetry Slam Fans (Bumillo moderiert!) und Spoken Word Fanatiker, gelangweilte Kulturpessimisten (lasst euch eines Besseren belehren!) und Alltags-Ästheten. Wird sich schon keiner zum Affen machen!


In aller Kürze:

Wann: Dienstag, 07.02.2017 ab 20 Uhr

Wo: Literaturhaus München, Foyer im 3. OG

Wie: Karten (10,-/7,- €) kann man telefonisch unter 089-29 19 34-27 reservieren sowie online oder an der Abendkasse kaufen


Beitragsbild: © Katharina Manojlovic

Cover: © Wallstein Verlag

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