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Für Cool Kids und jene, die es werden wollen: Das Gravity Lab

Sharon Brehm

Sharon Brehm

Freigeist, Frohnatur und Foodfetischistin // liebt den Alltag und ist auch sonst eher ein Glückskind // steht total darauf, Dinge zu zerdenken, wenn es sie nicht gerade wahnsinnig macht //
Sharon Brehm

Wir Menschen denken gerne in Dualismen, kategorisieren uns häufig selbst. Doch was ist, wenn wir eigentlich gar nicht in der Schublade stecken wollen, in der wir nun mal gelandet sind? Was, wenn wir am liebsten zu den coolen Kids gehören würden, die super lässig mit ihrem Skateboard durch die Stadt cruisen und mit ihren Parkour-Skills Häuserfassaden easy hochkommen? Lange Zeit blieb den Kellerkindern der Neunziger und anderen, die das eben nie gelernt haben, wohl nichts anderes übrig, als ihr Schicksal zu akzeptieren. Jetzt gibt es das Gravity Lab.

 

Rookies und Pros, Alt und Jung, Sommer und Winter.

 

Die Halle in Sendling hat modernen Industriecharakter, Betonfassaden mit orangen Designelementen, graue Trampolinflächen, glänzende Wave und Big Air, die von gigantischen Airbacks getrennt werden. Pluspunkt am Gravity Lab ist definitiv seine Vielfältigkeit: Zum einen ist es egal, ob es gerade regnet, hagelt oder sich Sommerluft schwer auf den Körper legt – in der Halle ist es immer angenehm. Zum anderen spielt weder das Alter, die Freestylesportart oder das eigene Erfahrungslevel eine Rolle. Pros kommen zum Feinschliff her, absolute Beginner lassen sich von deren Lässigkeit inspirieren.

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Da mein Begleiter und ich in Sachen Freestylesportarten absolute Rookies sind, machen wir beim GravityCheck mit. Auf 1700 Quadratmetern lernen wir die Basics von Slackline und Parkour. Beim Coaching in Kleingruppen verstehen wir, dass zu einem coolen Sport auch cooles Insidervokabular gehört. Easy Wall und Cat klingen ohne Diskussion schon besser als Purzelbaum oder Rolle rückwärts. Damit allein steigt unsere Street Credibility mindestens um 5 Punkte.

Außerdem kann man sich während des 120 minütigen Kurses auf dem Trampolin schwerelos fühlen und sich metertief auf einen Airback fallen lassen. Das ist super, um erstens seine Höhenangst zu überwinden und zweitens, sich wieder jung zu fühlen.

Und wer noch nie auf dem Skateboard stand, hat die Möglichkeit sich gut gepolstert in der Wave hin und herzuschaukeln. Das macht alles einen Heidenspaß, ist aber auch anstrengend und bringt den ein oder anderen blauen Fleck mit sich. Das Equipment kann vor Ort ausgeliehen werden, aber natürlich können die Lieblingsbikes oder Skates auch mitgebracht werden. Doch um ehrlich zu sein, so smooth unterwegs wie die äußerst sympathischen Trainer ist man dann eben doch nicht nach so ein paar Stunden – bleibt einem also nichts anderes übrig als nochmal zu kommen. Schade, aber auch 😉

GravityLab2Preislich kann das Gravity Lab mit der Straße natürlich nicht mithalten. Da ist es eher in der Kategorie Münchner Boutique-Yogastudio einzusortieren. Dafür bietet es einen geschützten Rahmen, wetterunabhängiges Freizeitangebot und absolute Wohlfühlatmosphäre. Und man darf nicht vergessen: Wer vom Rookie zum Pro werden will oder mit Freunden ein paar Stunden Freestylesportarten ausprobieren möchte (und dem es egal ist auch mal gepflegt auf den Hintern zu fallen), für den ist das Gravity Lab eine geile Geschichte.

 


Infos in aller Kürze:
Was? Gravity Lab
Wo?
Flößergasse 4a, 81369 München
Sportarten? Parkours, Slackline, Trampolin, Skaten – quasi alles, was das Freestylesportlerherz begehrt
Preise? der Gravity Check kostet 25€/pP

 

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