Leoniden Sunny Red Konzert (2)
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Neue Sterne am Indie-Himmel – Leoniden im Interview

Johanna Zach

Johanna Zach

Leidenschaft für Musik und Medien - Warum nicht gleich Musikjournalistin werden?
Johanna Zach

Bis vor zwei Jahren war die Kieler Band Leoniden noch ein absoluter Geheimtipp – Spätestens in diesem Jahr kommt man an den fünf Jungs aber nicht mehr vorbei.  8 Jahre lang haben sie schon gemeinsam die Jugendzentren Norddeutschlands bespielt, dann beschlossen sie ihren Wunsch nach einer Platte in die Tat umzusetzen:  Neuer Sänger und zwei Jahre harte Arbeit und fertig ist das Ding. Aber dabei bleibt es nicht: eigenes Label, Online-Shop,Tournee, Festivalsommer… Die Karriere der Leoniden ist steil. Trotzdem bleiben die fünf Jungs auf dem Boden und nah an ihren Fans. Wie auch bei ihrem Konzert im Sunny Red in München.

Wer sie schon mal live gesehen hat, weiß: Die Band hat Potential! Auf der Bühne überzeugen sie nach dem Motto: Wenig Worte, aber umso mehr Energie. Eine gute Show ist das A und O. Im Interview zeigen sich Sänger Jakob und Gitarrist Lennart aber gesprächig und erzählen von ihrem Drang zur Perfektion und dem Willen alles selbst in der Hand zu haben, von ihrem Proberaum am Strand und von ihrer Streitkultur.

Seit wann gibt es euch in der Form und wie seid ihr auf den Namen gekommen?

Lennart: Uns gibt es in der Form seit 2 Jahren,  davor haben aber vier von uns fünf schon seit 10 Jahren Musik gemacht. Wir haben uns in der Schule kennengelernt und angefangen Musik zu machen und dann einfach nicht mehr aufgehört. In dieser Form mit diesen Liedern und dem Wille ein Album rauszubringen, gibt es uns seit zwei Jahren. Der Name ist schon so alt wie das Projekt, das wir als Schüler damals angefangen haben.

Gabs einen bestimmten Moment, wo ihr gesagt habt: Jetzt haben wir Bock ein Album zu machen und das Ganze größer und professioneller zu machen?

Lennart: Wir sind ja alle so Mitte 20 und irgendwann kommt dann einfach die Entscheidung: Hört man jetzt auf, wird das Ganze jetzt langsam bisschen lächerlich und peinlich Musik zu machen oder man macht das dann einmal richtig? Aber mit richtig ist jetzt auch nicht gemeint, dass wir ein großes Ziel haben oder dass wir wahnsinnig viel Geld damit verdienen wollen. Mit richtig ist eben gemeint, dass wir nicht aufgehört haben, sondern noch einen drauf setzen wollten und dafür brauchten wir eben Einen, der das komplett machte. Und da haben wir Jakob zum Glück gefunden.

Jakob: Relativ schnell nachdem ich dazugekommen bin, gab’s diesen Moment, wo wir gemerkt haben: Ok, jetzt machen wir ein Album. Den Anspruch es größer zu machen, den kann man so gar nicht wirklich fassen. Wir wollten es nur professionell und richtig machen und uns viel Zeit lassen. Gute Strukturen aufbauen, dass wir ein richtig gutes Team haben, das uns auf Tour begleitet  oder dass wir eine gute Booking-Agentur haben und so weiter und so fort. Und das haben wir auch bis zum Release oder das erste Jahr zumindest uns auch erstmal zusammen gesucht, aus Freunden, die wir schon lange kennen, bis es dann perfekt war. Jetzt sind wir 13 Leute mit allem Drum und Dran.

Lennart: Wir wollten einfach mal raus aus Kiel, wir wollten mehr Konzerte spielen und wir wollten vor allen Dingen diese Platte machen, von der wir immer nur geträumt haben. Aber wir haben jetzt einfach nicht den Anspruch, dass es groß wird. Aber es gibt halt nicht ganz klein, weil sonst dreht man sich nur im Kreis, das haben wir alles schon abgehakt.

Ihr wolltet raus aus Kiel, aber ihr wollt trotzdem euren musikalischen Standort in Kiel lassen, oder?

Lennart: Ja, es ist halt so unser gemeinsamer Nenner. Wir brauchen keine Stadt oder einen Ort, der uns inspiriert. Wir brauchen eher einen Proberaum und Möglichkeiten, um Musik zu machen und das geht in Kiel gut. Allein weil man da so günstig wohnen kann. Natürlich in Hamburg – da ist die Szene viel größer und es gibt jeden Tag total interessante Konzerte, aber da bist du wahrscheinlich einen Großteil der Woche erstmal beschäftigt deine Miete zu finanzieren, also zu arbeiten. Und das können wir in Kiel wesentlich entspannter. Da reicht es, in der Uni eingeschrieben zu sein und sich schamlos mit Studienkrediten zu verschulden. Dafür kann man da echt toll wohnen und hat alles, was man braucht. Ich hab zumindest das Gefühl, ich hab noch nie was verpasst, weil ich in Kiel wohne. Sonst steig ich ins Auto und fahr dahin.

Jakob: Ich bin vor 8 Monaten ungefähr nach Kiel gezogen und hab ja den Vergleich jetzt so ein bisschen und deswegen – ich bereue auch gar nichts. Es war am Anfang schon komisch, weil Hamburg so eine überbelebte Stadt ist. Da klingeln deine Freunde abends und sagen: Komm wir gehen da und da hin, da spielt XY. Aber das vermisse ich in Kiel gar nicht. Durch die Zeit, die wir in die Band stecken, geht viel von der Woche so flöten. Da ist so ein Konzert pro Woche schon echt sportlich. Deshalb fehlt mir da auch gar nichts. Klar, es gibt viele kalte Argumente für Kiel: Es ist günstig da zu wohnen und es ist ruhiger. Aber es ist einfach auch eine schöne Stadt.

Lennart: In Hamburg gibt’s ja auch nur so eine gewisse Szene an Hamburger Bands und dazu wollen wir uns auch gar nicht zählen. Uns würde das gar nicht gut tun, wenn man uns die ganze Zeit mit der Hamburger Schule vergleicht, das brauchen wir nicht.

Jakob: Obwohl da viele Bands sind, mit denen wir gut befreundet sind und die wir auch sehr schätzen, passen wir da musikalisch nicht so dazu. Wenn wir eine Post-Punk-Band wären, dann wäre es vielleicht besser, in eine Stadt zu ziehen, wo es mehrere solche Bands gibt, weil man sich gut connecten kann, aber für uns… Ne.

Lennart: Du musst wissen, unser Proberaum ist am Strand, der ist so 25-30 Meter vom Strand entfernt und riesengroß und der gehört nur uns und wir können da 24/7 laut sein. Ich wüsste nicht, wo das in Hamburg, Berlin oder auch München, wo das für den Preis, den wir dort zahlen, möglich sein sollte.

Jetzt kommt ihr wahrscheinlich in nächster Zeit nicht mehr so viel dazu Zeit im Proberaum zu verbringen oder?

Jakob: Wir sind einen Monat da, also werden wir bestimmt auch ab und zu da abhängen.

Lennart: Genau, wir sind jetzt einen Monat auf Tour und dann Mitte Mai fangen die ersten Festivals an und dazwischen werden wir garantiert – schon allein weil wir neurotisch sind – zwei bis dreimal die Woche pflichtbewusst proben.

Jakob: Es kommen ja auch immer andere Sachen dazu. Dadurch, dass wir fast alles andere auch selber machen, ist halt auch viel zu tun. Wenn da einer die Idee hat, wir machen jetzt noch neue Shirts für die Festivals, dann gehen da nochmal vier Tage drauf. Bis sich endlich ein Design durchsetzt. Viele Telefonate, viele Emails.

Ihr macht ja so gut wie alles selber. Gibt’s bei euch eigentlich eine Rollenverteilung in der Band, wer was noch zusätzlich macht?

Lennart: Ja jeder hat 2-3 Jobs, die gemacht werden müssen. Wir sind ja auch unser eigenes Label, wir machen alles selbst. Da gibt es vom Fahren, über Online-Shop machen, html-Sachen bis hin zu irgendjemand muss mit den ganzen Leuten reden, dass wir dort spielen, Koordination…

Jakob: Finanzsachen auch, wir machen unsere Steuererklärungen und so…

Lennart: Das ist alles gut aufgeteilt. Und wenn wir von unserer Tour wieder kommen, dann müssen auch alle Instrumente einmal komplett repariert werden, die Wartung sozusagen.

Ich könnte mir vorstellen, da bleibt auch viel auf der Strecke, wenn ihr nur Band und Musik im Kopf habt und auch noch alles selber macht. Wie ist das mit Freundeskreis, anderen Hobbies, Studium?

Lennart: Ja, alles auf einem Minimum. Ich seh kaum andere Leute, ich seh eigentlich niemanden, außer die, die hier unmittelbar mit drin hängen und ich war lang nicht mehr in der Uni. Obwohl, ich hab noch am 31.3. abends nach einem Konzert schnell eine Hausarbeit fertig geschrieben.

Jakob: Stimmt, du hast das gewuppt. Ich bin nur eingeschrieben, aber nicht da. Ich muss bisschen Jobben noch, damit ich meine Miete bezahlen kann.

Lennart: Das müssen wir alle, kleine Minijobs.

Jakob: Wir beide haben auch eine Beziehung und das ist was, das muss auch seine Berechtigung, seine Zeit abbekommen.

Lennart: Und das tut es viel zu selten leider.

Jakob: Ja, das tut uns auch echt leid.

Ich habe auch gelesen, dass ihr in euer erstes Album ihr viel Perfektion reingesteckt habt und Liebe zum Detail. Merkt man das in der Tour jetzt auch, besprecht ihr, was besser gemacht werden könnte?

Lennart: Absolut! Nach jedem Konzert wird drüber geredet, was nicht perfekt lief.

Jakob: Wir mussten uns auch erstmal angewöhnen für die Tour, auch nach dem Konzert richtig mal die Freude da zu lassen und nicht gleich zu sagen: Da war das und da war das, wie war der Synthie-Sound, nächstes Mal muss das Becken da stehen…. Sondern auch kurz zu genießen. Weil wir eigentlich auch eine Band sind, sobald die erste Note beim Konzert gespielt ist, schalten wir um und genießen das vollkommen. Das ist genau das, warum wir das machen wollen und da haben wir den meisten Spaß, den man bei dem ganzen Bandleben haben kann. Und da muss man aufpassen, das nicht direkt danach wieder kaputt zu machen. Allerdings soll auch jedes Konzert das beste Konzert sein, was wir je gespielt haben, deshalb muss man auch kritisch mit sich sein. Das ist schwierig, da muss man manchmal pädagogisch mit sich selber sein.

Lennart: Es ist schon so, dass wir bisher nicht viel am Stück gespielt haben und dass man das einfach lernen muss. Und das ist alles autodidaktisch, es ist nicht so, dass jemand kommt und uns erklärt, wie so eine lange Tour funktioniert, wann man was macht. Sondern wir schlittern da halt so Hals über Kopf rein, da geht auch mal jede Menge schief. Gar nicht unbedingt auf der Bühne, aber drumherum. Da kommt man mal in Stress, weil es uns wichtig ist, dass wir pünktlich da sind und viel Zeit haben für den Aufbau und den Soundcheck, damit das Konzert gut wird.

Natürlich gibt es da Leute, die haben einen Tourmanager, denen wird viel Arbeit abgenommen. Aber wir machen das gerne selbst, wir haben das gern selbst alles unter Kontrolle. Es würde mir schon komisch vorkommen, wenn da jemand steht, der da sagt, wann ich aufstehen muss, wann ich essen soll und so.

Jakob: Auch wenn es manchmal viel Stress ist, und Lennart und ich am Tag schon 14 Mal telefoniert haben und ich beim 18. Handyklingeln denke: „Muss ich da jetzt rangehen?“ Wir wollen das auch, wir genießen das auch. Wir wollen, dass das ganz viel Kraft zieht, weil das auch glücklich macht.

Wahrscheinlich habt ihr auch viel Selbstdisziplin oder?

Lennart: Ja das ist auch das Wichtigste. Das ist etwas worauf ich auch stolz bin, dass wir es immer wieder schaffen uns zusammen zu reißen. Und dass, wenn man sich denkt, gerade beim Aufnehmen: Ich hab keinen Bock mehr, dass man sich dann nochmal zusammen reißt, vielleicht einmal kurz eine halbe Stunde spazieren geht und dann einfach nochmal weiter macht.

Jakob: Ich hab vorher in vielen anderen Bands gespielt und ich war mit den Leoniden oft an einem Punkt, wo ich mir gedacht hab: Ok das ist der Moment, wo sich andere Bands auf die Schnauze hauen oder sich auflösen oder einen Monat nicht miteinander reden und da haben wir echt eine super gesunde Streitkultur entwickelt. Das ist total wichtig, wenn man so viel aufeinander hängt und miteinander redet. Musik ist auch eine echte Herzenssache. Da kann’s auch emotional werden. Das ist auch wichtig, dass man sich nichts nachträgt zum Beispiel.

Habt ihr darüber geredet, wie man miteinander umgeht oder hat sich das so entwickelt?

Lennart: Wir haben jetzt nicht so Regeln, aber wir reden über Streits auf so einer Meta-Ebene. Also wenn der Streit vorbei ist, so: Wollen wir nochmal drüber reden warum das gerade so geknallt hat. Dann sind wir auch glaub ich ne Band, die dann schon ehrlich drüber redet und es in der Regel damit endet, dass alle sagen, was sie falsch gemacht haben oder was besser sein müsste. Wir sehen uns wirklich 365 Tage 15 Stunden am Tag, von Aufstehen bis Schlafen gehen. Und wenn wir uns nicht sehen sind wir in einem Dauerkontakt übers Handy.

Jakob: Als hätten wir Walkie Talkies.

Lennart: Und das ist nicht so, weil wir eine große Mission haben, sondern weil wir alles selber machen und permanent hinterher rennen und keinerlei Erfahrungswerte haben, auf die wir zurück greifen können. Vieles was wir uns ausdenken, muss dann auch einfach fünfmal gemacht haben, bis es klappt, weil wir es vorher noch nie gemacht haben und nicht wussten, wie man’s richtig macht.

Jakob: Wir sind keine Band, die sagt: „Hey wir machen alles perfekt“, wir machen aber halt alles so lange, bis es perfekt ist und machen es 99 Mal falsch.

Jetzt also erste Tour, eure Fanbase wird größer. Gibt’s schon Groupie- oder Fanstorys?

Jakob: Fanstorys gibt’s schon paar, wir haben uns ein Bandhandy angeschafft und die Nummer auf Facebook gepostet, weil wir das einfach eine schöne Idee fanden, dass eine Band eine Erreichbarkeit hat, die nicht nur eine Email-Adresse ist, sondern dass man einfach mal anrufen kann, wenn man irgendwas will. Und da passieren schon lustige Sachen, aber es sind jetzt keine klischeehaften Groupie-Geschichten. Zum Beispiel vorhin hat mir jemand ein Video geschickt, wie er unsere CD in den CD-Player legt und der die CD nicht richtig liest und die so klemmt. Einfach so ein 5-Sekunden-Video, alles bleibt still – Ich hab mich kaputt gelacht. Uns ist das total wichtig, dass man nahen Kontakt zu seinen Fans – das ist auch so ein krasses Wort – zu den Leuten hat, die sich dafür entscheiden auf ein Konzert zu gehen oder eine Platte kaufen.

Lennart: Und es sind viel viel mehr, als wir erwartet haben. Das hätte ich nie gedacht, dass wir in Städten spielen, in denen wir noch nie gewesen sind. Und dass da Leute kommen. Ich hätte mit drei gerechnet oder mit fünf oder zehn.

Jakob: Und auch spannend zu hören worüber die uns kennen gelernt haben. Früher war die Fanbase-Erweiterung immer eine Freundeskreiserweiterung. Dass irgendjemand den eh kannte und den mitgebracht hat aufs Konzert. Und dann gibt’s plötzlich Leute, die uns auf Spotify-Playlisten entdeckt haben oder bei Rocket Beans gesehen haben oder übers Radio oder so. Das ist echt abgefahren und einfach sehr schön.

Das Album ist ja auch sehr vielseitig, wenn jetzt jemand nur „Nevermind“ kennt, wie findet der so ein Konzert überhaupt? Da kriegen wir sehr viel positives Feedback und das ist echt schön.

Wollt ihr euch für die Zukunft noch mehr Leute in euer Team holen oder greift ihr weiterhin nur auf Freunde zurück?

Jakob: Also das Freundesding ist uns schon wichtig. Dass das Leute sind mit denen man gut streiten kann, aber auch gut Bier trinken. Dass wir jetzt immer unser eigenes Label bleiben, ist uns nicht so wichtig, wir haben auch Gespräche mit anderen Labels gehabt, wir konnten uns nur nie einigen, es war nie optimal. Da haben wir gesagt, dann machen wir’s lieber selber. Aber sonst brauchen wir eigentlich gar nicht mehr. Wir haben einen super Promoter, ein richtig gutes Management, einen super Booker, da fehlt eigentlich nichts.

Habt ihr musikalische Vorbilder oder Richtungen, an denen ihr euch orientiert?

Jakob: Nicht mehr würd ich sagen, das ist eine Sache, die man als Heranwachsender hat und ganz dringend braucht, da haben wir auch ähnliche Sachen gehabt. Nirvana zum Beispiel. Aber jetzt, wir klingen ja auch nicht wie ne Ami-Band, die unser großer Bruder sein könnte, wir sind ja nicht die nächsten Arctic Monkeys oder die neue Indie-Band, die klingt wie Bloc Party, sondern machen einfach Leoniden. Wir sind 5 Leute mit komplett verschiedenen Musikgeschmäckern.

Lennart: Wir können uns trotzdem auf Einiges einigen, was wir alle gut finden, aber es ist nicht, dass wir versuchen zu kopieren. Da ist nichts dabei, woran wir uns bedienen würden. Das ist auch schwierig manchmal, weil wir zum Beispiel noch nicht die Band gefunden haben, für die wir mal Vorband sein können. Was unsere Booking-Agentur total bereut, weil das eigentlich so der Standardweg ist, dass man eine kleine Band, die neu dabei ist, dass man die erstmal bei Jemandem ins Vorprogramm stellt, die möglichst viele Leute sehen. Das klappt bei uns nicht so gut. Auf der anderen Seite sind wir da auch ganz stolz drauf, dass wir wirklich unseren eigenen Kram machen und nicht so klingen wie Band XY.

Wo geht’s hin mit den Leoniden nächstes Jahr?

Jakob: Erstmal ist 2017 schon 90% von unseren To-Do-Listen gestrichen: Jetzt die Tour, dann Festivals, im Herbst noch ne Tour und fürs nächste Jahr haben auch schon 20 Festivals angefragt. Wir sind glücklich so, es ist alles schon cool. Auf jeden Fall wird’s dieses und nächstes Jahr kein Album mehr geben. Wir müssen uns dafür genauso viel Zeit lassen wie für das erste. Wir haben wirklich zwei Jahre teilweise über Monate lang 8 bis 12 Stunden daran gesessen. Das kann man nicht mal so schnell zwischen den Tourblöcken aus dem Ärmel schütteln, so begabt sind wir dann nicht.


Fotos: © Johanna Zach

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