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Alle Artikel von Gernot Brauer |

Die Paulaner-Brauerei will an den Stadtrand umsiedeln, stattdessen kommt ein neues Wohnquartier an ihre Stelle. Hier bietet sich eine tolle Chance zur Stadtreparatur: Wenn das neue Paulaner-Areal nicht isoliert geplant wird. Die Paulaner-Brauerei wird in etwa fünf Jahren ihre Produktion nach Langwied verlagern. Das rund 85.000 m² große Areal an der Reger-, Welfen- und Ohlmüllerstraße in der Au übernimmt und entwickelt die Bayerische Hausbau. Sie will dort ab 2018 in erster Linie Wohnungen bauen, zu einem Drittel geförderte, weitere Flächen für Gewerbe und Kindertageseinrichtungen nutzen sowie eine Tiefgarage errichten.
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Auf dem bisher von der Tiermedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München genutzten Gelände am Englischen Garten soll auf rund 2.500 Quadratmetern das sogenannte „Nano-Institut“ der LMU-Physik bis zum Jahr 2016 neu entstehen. ..weiterlesen

Welche Stammstrecken-Variante ist zukunftsfähiger für die Stadtentwicklung: Ein zweiter Tunnel unter der Altstadt oder der Ausbau des oberirdischen Bahn-Südrings? Wer den zweiten Tunnel fordert, missachtet gute Gründe, die für den Südring sprechen: Die ökologisch bessere Bilanz und wichtige städtebauliche Impulse für München. Schließlich ist Bahnbau nicht nur ein Mittel zur Verkehrslenkung sondern auch Städtebau. Die Chancen für den postfossilen Stadtumbau sollten nicht verspielt werden.
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In der öffentlichen Diskussion zur “Perspektive Münchens” sollen Bürger aktiv mitreden und mitbestimmen. Zur Auftaktveranstaltung kamen OB Christian Ude und „geladene Gäste“ zu Wort. Für die Fortschreibung der Aktion hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung vier strategische Leitlinien erarbeitet. Diese will sie nun der Öffentlichkeit präsentieren und mit ihr diskutieren. Vom Dialog „mit und in der Öffentlichkeit“ erhofft sich das Referat „wertvolle Vorschläge und Hinweise“, die in den Arbeitsprozess einfließen sollen.
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Was aus dem Münchner Kreativquartier werden kann, steht noch in den Sternen. In der Gegend um die Jutier- und die Tonnenhalle sollen unter anderem 900 neue Wohnungen für München entstehen. Die Lage ist gut, innenstadtnah und 20 Hektar groß. Jetzt lud das Kulturreferat Kreative und Bürger dazu ein, sich an der Umplanung der denkmalgeschützten Industriegebäude zu beteiligen. Die Einladung wurde jedoch mit einem gehörigen Schuss Skepsis quittiert.
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Architektur-Professor Dr. Winfried Nerdinger soll nach dem Vorschlag von Kulturreferent Hans-Georg Küppers Gründungsdirektor für das NS-Dokumentationszentrum München werden. Im April soll der Stadtrat dazu eine Entscheidung treffen. Nerdinger hatte gemeinsam mit Professor Dr. Hans Günter Hockerts, Professorin Dr. Marita Krauss und Professor Dr. Peter Longerich das Ausstellungskonzept für das künftige Dokumentationszentrum verfasst.
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Wie soll sich unsere Stadt entwickeln? Wenn die Bürger bei dieser Frage mitreden wollen, entstehen häufig sogenannte “Bürgerbeteiligungsverfahren”. Die meisten Beteiligungsverfahren sind jedoch Alibiveranstaltungen, denn die Bürger wollen mitreden, während die Verwaltung lediglich belehren will. Welche Rolle kann und will das Münchner Forum in dieser Sache künftig spielen? Das erörterten Forumsmitglieder am zweiten März-Wochenende in einer Klausur.
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Seit vielen Jahren begleitet und fördert Klaus Bäumler die Diskussion um die Gestaltung des Museumsquartiers in der Maxvorstadt. Schon vor zehn Jahren hatte er das Entwurfsseminar „Pinakothek und der Öffentliche Raum“ mitorganisiert. Es blieb folgenlos. Wir sprachen mit ihm.
Das weltberühmte Stadtquartier rund um die Münchner Pinakotheken braucht eine Generalüberholung. Das weiß man seit langem. Aber es geht kaum etwas vorwärts. Zwar gibt es neue Museen, darunter die Sammlung Brandhorst. Aber der Verkehr folgt noch immer dem Provisorium von 1972 – dem Einbahnstraßenpaar Theresien- und Gabelsbergerstraße. Das Münchner Museumsquartier braucht einen Masterplan – Ideen dafür gibt es jetzt: ..weiterlesen