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	<title>mucbook &#187; Markus Michalek</title>
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	<description>Alles München</description>
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		<title>Stell dir vor du bist blind &#8211; aber nicht taub</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch: Kapinski]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre, wenn Du unvermittelt nichts mehr siehst, nicht einmal die Hand vor Augen? Auf einem Holzstuhl sitzend, mit dreißig anderen Menschen? Ein Selbstversuch im Puerto Giesing.
Etwa 70 Prozent unserer Wahrnehmung geschieht im Regelfall über das Auge. Blindprobe / Blind by Design – concert in the dark schaltet für ein paar Stunden dieses Sinnesorgan aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre, wenn Du unvermittelt nichts mehr siehst, nicht einmal die Hand vor Augen? Auf einem Holzstuhl sitzend, mit dreißig anderen Menschen? Ein Selbstversuch im Puerto Giesing.<span id="more-13060"></span></p>
<p>Etwa 70 Prozent unserer Wahrnehmung geschieht im Regelfall über das Auge. <em>Blindprobe / Blind by Design – concert in the dark </em>schaltet für ein paar Stunden dieses Sinnesorgan aus und die Münchner Ska-Punk-Band <em>Destination Failure</em> liefert den passenden Sound.</p>
<p>Als wäre ein Ska-Punk-Konzert, akustisch natürlich, nicht schon eine Ausnahme genug. Nein, auch noch im Sitzen, trotz definitiv tanzbarer Musik, vor allem aber: ohne zu sehen. Keine Musiker, kein Bühnenbild in Sicht. Die Hand vor Augen, den oder die Nachbarin nicht zu sehen, höchstens zu fühlen, aber auch das nur vage, sich selbst überlassen mit der Klangfülle. Raten, welche Stimme welchem Musiker gehört, raten, wieviele (teilweise tatsächlich blinde, nichtsdestotrotz gute) Musiker auf der Bühne eigentlich stehen und einen erstklassigen Oldschool-Ska abliefern. (Sax, Posaune, Gitarre und Bass, in einer wunderbaren Kombination) Da geht schon mal ein Akkord daneben, da wird schon mal nachgefragt, ob man denn im richtigen Bund ist, da wird postuliert, man würde nackt spielen, was den Umständen entsprechend ja egal sei – unprogrammiertes Chaos und Punk in Reinform. Ein Erlebnis für sich und <em>das erste Mal, dass etwas derartiges in München stattfand.</em></p>
<p>Die Stimmung im längst legendären Puerto Giesing ist eigentümlich gut, auf eine sicherlich nicht alltägliche Art. In der kurzen, obligatorischen Bier und Zigarettenpause entweder gelöste, lächelnde Gesichter, oder skeptische Blicke im Publikum zwischen zwölf und sechzig. Dunkelheit ist eben nicht jedermanns Sache. Empfehlenswert ist eine Veranstaltung wie die gestrige <em>Blindprobe/blind by desgin &#8211; concert in the dark</em> aber allemal – und wenn man genau beobachtet, dann überwiegt das Lächeln.</p>
<p>Vielleicht auch neben dem außergewöhnlichen Setting des Abends ein Verdienst der &#8220;Bühnenshow&#8221;, denn wenn eines immer funktionieren kann, egal ob sehend, oder nicht, dann der Humor des gesprochenen Wortes.</p>
<p>Davon hatten <em>Destination Failure </em>genug im Repertoire. Den eingefleischten Punkfan und Veranstalter Florian Deroubaix dürfte das Feedback des Publikums freuen  – und wir Münchner dürfen auf weitere gelungene und einmalige <a href="http://puerto-giesing.de/events/blind-by-design-">Abende wie gestern</a> hoffen. Möglicherweise am <strong>23. August</strong>, wieder in der <strong>Kantine von Puerto Giesing</strong>.</p>
<p>Nachtrag I: da es keinen Sinn macht, im Dunkeln zu fotografieren, soll für diesen Artikel auf jegliches Bildmaterial verzichtet werden.</p>
<p>Nachtrag II, subjektiv: Es gibt sowieso genug Menschen, die nicht mehr zuhören können. Man sollte es dennoch versuchen und seine Grenzen verschieben – ein Abend wie gestern bleibt noch lange im Gedächtnis haften.</p>
<p>Nachtrag III: Blindproben dienen im Allgemeinen der Ausbildung &#8220;vernachlässigter&#8221; Sinne. Weinproben im Dunkeln, etc., die Liste ist lang, das Hören als Sinn nun endlich dazugekommen.</p>
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		<title>Das Leben kann eine Bassline sein &#8211; Gregor Tresher im Harry Klein</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 17:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Gregor Tresher]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Michalek]]></category>

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		<description><![CDATA[
Voll ist es in der Tonträger und Musikalienhandlung Harry Klein. Wo man hinsieht, glückliche, schöne, interessante Mitglieder der Spezies Mensch. Bekannte und noch unbekannte Gesichter. Nichts, was sich nicht ändern ließe, Offenheit lautet die Devise. Ein Schwätzchen hier, einen Jägermeister dort, immer im Rhythmus der Musik. Die Stimmung ist am Überkochen – am Turntable Gregor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12940" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/gregortresher1.jpg" alt="gregortresher1" width="430" height="323" /></p>
<p>Voll ist es in der Tonträger und Musikalienhandlung Harry Klein. Wo man hinsieht, glückliche, schöne, interessante Mitglieder der Spezies Mensch. Bekannte und noch unbekannte Gesichter. Nichts, was sich nicht ändern ließe, Offenheit lautet die Devise. Ein Schwätzchen hier, einen Jägermeister dort, immer im Rhythmus der Musik. Die Stimmung ist am Überkochen – am Turntable Gregor Tresher. Elektro-DJ und Produzent, einer, der sein Handwerk versteht.<span id="more-12939"></span></p>
<p>Keine drei Takte dauert es, bis man sich seinen Versionen und Visionen elektronischer Musik hingibt. Am Tresen flüstern noch zwei hübsche Mädchen, „der Gregor, &#8230;“ aber mehr ist nicht zu verstehen, denn genau in diesem Moment geht wieder der Bass hoch, eine klare Message. Die klare Antwort: hundertfaches Johlen auf zwei Etagen, in die Höhe gereckte Partyfinger. Tresher nimmts gelassen, lächelt. Weiß, da ist noch mehr in petto, weiß um sein Können, ist nicht das erste Mal in dieser Stadt und kostet es zu Recht aus.</p>
<p>Irgendwann zwischen der dritten und vierten Stunde eines neuen Tages, Vibrationen am ganzen Körper, ein Gefühl von Freiheit; d<em>as Leben kann eine Bassline sein, wenn man es lässt</em>. Was vorher war, verliert seine Bedeutung, was morgen sein wird, wird sich morgen entscheiden. Wild vertraut umhertreibende Teilchen eines großen Ganzen in der Soundanlage Mensch. Alles, was zählt: Das Pathos einer vollen, wogenden Tanzfläche, die losgelassene Selbstvergessenheit des Individuums. Der Moment, die absolute, pure Gegenwart. <em>Qui vivra verra</em>.</p>
<p>Es heißt, man soll gehen, wenn es am Schönsten ist. Kurz vor dem Morgengrauen, eine still daliegende Sonnenstraße entlang, dem Beat nachflimmernd.</p>
<p><em>Nachtrag</em>: Auch die Resident-DJ´s sollen nicht unerwähnt bleiben. Jedes Bild braucht einen passenden Rahmen. Sie sind weit mehr als das.</p>
<p><em>Nachtrag II: </em>Diese Musik ist Hedonismus, ist Befreiung, ist Zwang, ist Exzess, ist Gegenwart, ist keine Religion – Glauben ist dennoch möglich.</p>
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		<title>woanders is auch schlecht &#8211; galeria autonomica the next</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/23/woanders-is-auch-schlecht-galeria-autonomica-the-next/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Galeria Autonomica kommt am Samstag wieder nach München &#8211; für 12 Stunden.
 Am 24.07 ist die Galeria Autonomica zu Gast in München. Für 12 Stunden wird es im Foyer der Alten Kongresshalle junge Künstler aus München, Berlin, New York und anderen Städten zu sehen geben, die sich mit Urbanität auseinandergesetzt haben.
Die Künstler zeigen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-12912" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/Werk_base232.jpg" alt="Werk_base23" width="430" height="574" /></strong></p>
<p>Die Galeria Autonomica kommt am Samstag wieder nach München &#8211; für 12 Stunden.<br />
<span id="more-12908"></span> Am 24.07 ist die Galeria Autonomica zu Gast in München. Für 12 Stunden wird es im Foyer der Alten Kongresshalle junge Künstler aus München, Berlin, New York und anderen Städten zu sehen geben, die sich mit Urbanität auseinandergesetzt haben.</p>
<p>Die Künstler zeigen in der Gruppenausstellung „Woanders ist auch schlecht!?“ facettenreiche Arbeiten aus den Bereichen Illustration, Malerei, Installation und Mixed Media – inspiriert von urbanem Lebensgefühl.</p>
<p>Kunst auf städtischen Straßen ist vergänglich. Graffitis, Stencils und Paste-Ups sind im Moment ihrer Erschaffung schon damit konfrontiert zerstört zu werden. Nur wenige Werke, wie zum Beipiel eine komplette, herausgerissene Mauer mit einem Stencil von Banksy, schaffen es direkt von der Straße in die Sammlung des British Museum und bekommen somit internationale Anerkennung.</p>
<p>Banksy hat Street-Art Massenkompatibel gemacht. Street-Art hängt in WG-Zimmern, Street-Art funktioniert als wirkungsvoller Publikumsmagnet, und als lukratives Wirtschaftsmodell. Letztendlich gerät in Vergessenheit, was den Wesenskern der Kunst ausmacht, die in urbanen Lebensräumen entsteht und auf den Straßen der Metropolen für Jeden, der empfänglich dafür ist, gezeigt wird.</p>
<p>Steckt hinter dem Begriff Street-Art nicht viel mehr die absolute Bewusstheit eines Künstlers über die Vergänglichkeit seines Werkes? Die Bewusstheit über das Risiko im nächsten Moment schon nicht mehr wahrgenommen zu werden?</p>
<p>Die Galeria Autonomica hat sich mit temporären 48-Stunden Galerien in kurzfristig leerstehenden Räumlichkeiten an dieses Lebensgefühl angenährt und präsentiert bei der Gruppenausstellung „Woanders ist auch schlecht!?“ folgende Künstler:</p>
<p><em>Pisa73 [Superplan/CTink] // Berlin, Base23 [Superplan] // Berlin, Beastiestylez // München, The Conestruction Inc. [Cone] // Saarbrücken, Veronika C. Dräxler // München, Czarnobyl // Berlin, Emess [ATM] // Berlin, Pabo [Superplan] // Berlin, Eliot [BK/AFM] // Berlin, mK [Südlibanesengang] // Fulda, Hate one [DAT] // Gießen, Preston Spurlock // New York, Mr. Jones // München, Johannes König // München</em></p>
<p>Ausstellung: <em>„Woanders ist auch Schlecht!?“</em></p>
<p>Wann: <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=129428943759661&amp;ref=ts">Vernissage am Samstag den 24.07.2010</a> (Facebook)</p>
<p>Ort: Foyer Alte Kongresshalle<br />
Straße: Teresienhöhe 15<br />
U4/U5 &#8211; Schwanthalerhöhe</p>
<p>Vernissage: ab 12:00 Uhr</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8230;eine von tausend Nächten &#8211; Gregor Tresher@Harry Klein</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gregor Tresher]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Klein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Diesen Freitag, 23. Juli ab 23:00 Uhr geht die nächste fette Tanzparty im Harry Klein und Mucbook verbreitet gerne wieder Vorfreude für die Elektromeute der Stadt.
Kein geringerer als Gregor Tresher wird an den Turntables drehen und wer sein Debütalbum &#8220;a thousand nights&#8221; von 2007 noch im Ohr hat, weiß: dieser DJ und extrem namhafte Produzent hält, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/tresher.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-12876" title="tresher" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/tresher.jpg" alt="tresher" width="430" height="645" /></a></p>
<p>Diesen Freitag, 23. Juli ab 23:00 Uhr geht die nächste fette Tanzparty im Harry Klein und Mucbook verbreitet gerne wieder Vorfreude für die Elektromeute der Stadt.<span id="more-12779"></span></p>
<p>Kein geringerer als Gregor Tresher wird an den Turntables drehen und wer sein Debütalbum &#8220;a thousand nights&#8221; von 2007 noch im Ohr hat, weiß: dieser DJ und extrem namhafte Produzent hält, was er verspricht – das beweist auch sein zweites Album &#8220;the life wire&#8221;</p>
<p>Gute Beats, ein ordentlicher Bass und das alles vereint in tanzbare elektronische Musik vom Feinsten.</p>
<p>Kleiner Aperitiv gefällig?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="347" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5AVIPN2Vwtg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="347" src="http://www.youtube.com/v/5AVIPN2Vwtg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Außerdem am Start:</p>
<p>BENNA (Harry Klein / München)<br />
SISSI (Harry Klein / München)<br />
Zava (Vjcentral.it / HarryKleinBooking / München)</p>
<p><strong>Harry Klein</strong></p>
<p><em>Tonträger und Musikalienhandlung</em></p>
<p><em>Sonnenstraße 8</em></p>
<p><em>München<br />
<span style="font-style: normal"><a href="http://harrykleinclub.de/">Homepage Harry Klein</a></span></em></p>
<p>zur Veranstaltung auf <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=127957333914705&amp;index=1">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=127957333914705&amp;index=1"> </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dance your Life &#8211; Karotte@HarryKlein</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/07/dance-your-life-karotteharryklein/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsstück]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch: Kapinski]]></category>
		<category><![CDATA[DJ Karotte]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Klein]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das neue Harry Klein holt am Freitag KAROTTE und Sinsynplus in die Sonnenstraße. Wir verbreiten schon mal Vorfreude&#8230;

Karotte dürfte einer der wahrscheinlich besten DJ´s unserer Zeit sein &#8211; ohne großen Schnickschnack straight ins Ohr und damit in die Tanzbeine.
Vorgeschmack fällig?

Tanzbar, tanzbar, tanzbar &#8211; Jungens und Mädels, schlüpft in Eure Ballerinas und ab in den Club [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-12184" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/karotte.jpg" alt="karotte" width="430" height="593" /></strong></p>
<p>Das neue Harry Klein holt am Freitag <strong><a title="harry klein" href="http://harrykleinclub.de/" target="_blank">KAROTTE</a></strong> und<a title="Sinsynplus" href="http://vimeo.com/sinsynplus" target="_blank"><strong> Sinsynplus</strong> </a>in die Sonnenstraße. Wir verbreiten schon mal Vorfreude&#8230;</p>
<p><span id="more-12182"></span></p>
<p>Karotte dürfte einer der wahrscheinlich besten DJ´s unserer Zeit sein &#8211; ohne großen Schnickschnack straight ins Ohr und damit in die Tanzbeine.<br />
Vorgeschmack fällig?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EcjO44Vrtz0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/EcjO44Vrtz0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Tanzbar, tanzbar, tanzbar</em> &#8211; Jungens und Mädels, schlüpft in Eure Ballerinas und ab in den <a href="http://www.mucbook.de/2010/06/25/munchens-herz-pulst-bass/">Club</a> &#8230; wir werden da sein, um den nächsten Morgen zu umarmen.</p>
<p><strong>Harry Klein</strong><br />
Freitag, 9. Juli 2010<br />
23:00h<br />
Sonnenstraße 8</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=132539516776719&amp;ref=mf">Zur Facebook-Einladung</a></p>
<p><a href="http://harrykleinclub.de/">Homepage Harry Klein</a><a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=132539516776719&amp;ref=mf"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>aufbrüche &#8211; abbrüche Lesung junger Münchner AutorenInnen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/05/aufbruche-abbruche-lesung-junger-munchner-autoreninnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 06:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gute Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend im Münchner Lyrik Kabinett: die Abschlusslesung des aktuellen Manuskriptumkurses.
Junge Münchner Autoren und Autorinnen stellen ihre Arbeit vor. Der Eintritt ist frei und wer wissen will, was Münchner AutorenInnen denken, fühlen, schreiben, der sollte sich diese Lesung heute nicht entgehen lassen. Der Kurs wurde geleitet vom Schriftsteller Karl-Heinz Ott und der Lektorin Angelika Klammer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend im Münchner Lyrik Kabinett: die Abschlusslesung des aktuellen Manuskriptumkurses.<span id="more-12165"></span></p>
<p>Junge Münchner Autoren und Autorinnen stellen ihre Arbeit vor. Der Eintritt ist frei und wer wissen will, was Münchner AutorenInnen denken, fühlen, schreiben, der sollte sich diese Lesung heute nicht entgehen lassen. Der Kurs wurde geleitet vom Schriftsteller Karl-Heinz Ott und der Lektorin Angelika Klammer, Jung und Jung Verlag. Der Eintritt ist frei, 20 Uhr, <a href="http://www.lyrik-kabinett.de/">Lyrikkabinett München</a>, Amalienstraße 83a Hinterhof.</p>
<p>MANUSKRIPTUM. Münchener Kurse für Kreatives Schreiben ist ein Projekt der Universität München, unterstützt von der Münchner Universitätsgesellschaft und der Stiftung Lyrikkabinett e.V. Studierende der Münchner Universitäten haben hier die Gelegenheit, die eigenen Texte mit renommierten Autoren und erfahrenen Autoren zu diskutieren.</p>
<p>Mehr Informationen unter:<br />
<a href="http://www.germanistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/manuskriptum" target="_blank">www.germanistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/manuskriptum</a></p>
<p><strong>Teilnehmer:</strong><br />
Fabian Beranovsky, Verena Fiebiger, Felix Fuchs, Judith Grabmayer, Elisabeth Griesbeck, Carola Gruber, Sibylla Hirschhäuser, Susanne Krause, Sophia Lindsey, Markus Ostermair, Moritz Rahman, Heidi Sterflinger.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Münchens Herz pulst Bass</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/06/25/munchens-herz-pulst-bass/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 12:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barzeiler]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch: Kapinski]]></category>

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		<description><![CDATA[
Donnerstagnacht, eine gute Juninacht. Vor zehn Minuten hat das Harry Klein (Harald Klein, Tonträger und Musikalienhandlung) offiziell die Tür seines neuen Domizils geöffnet. Sonnenstraße 8, in einer langen Schlange warten ein paar hundert Feierhungrige darauf, noch eingelassen zu werden. Wir kamen rein &#8211; und was wir sahen, machte uns glücklich. 

Wer drin ist, dessen Mundwinkel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11811" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harrykleinheader1.jpg" alt="harrykleinheader1" width="430" height="573" /></p>
<p>Donnerstagnacht, eine gute Juninacht. Vor zehn Minuten hat das Harry Klein (<em>Harald Klein, Tonträger und Musikalienhandlung</em>) offiziell die Tür seines neuen Domizils geöffnet. Sonnenstraße 8, in einer langen Schlange warten ein paar hundert Feierhungrige darauf, noch eingelassen zu werden. Wir kamen rein &#8211; und was wir sahen, machte uns glücklich. <span id="more-11809"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11817" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harryklein2.jpg" alt="harryklein2" width="430" height="323" /></p>
<p>Wer drin ist, dessen Mundwinkel formen ein Lächeln, dessen Körper nimmt automatisch Bass und Rhythmus auf, dessen Laune ist bestens, selbst wenn es unglaublich heiß ist, aber der Pegel steigt und das ist gut so!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11818" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harryklein5.jpg" alt="harryklein5" width="430" height="323" /></p>
<p>Kenner und Liebhaber des alten Harry Kleins dürften ebenso positiv überrascht sein, wie Neuzugänge: Der gesamte Club streng minimal eingerichtet, die Wände unverputzt, die legendäre Videoleinwand fehlt natürlich nicht, die Akustik ist erste Klasse.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11815" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harrykleinheader23.jpg" alt="harrykleinheader2" width="430" height="323" /></p>
<p>Zweistöckig mit Empore und ein Raucherraum mit eigener (!) Bar. Im Harry Klein, das vom renommierten DJMag zu den 100 besten und wichtigsten Clubs der Welt gezählt wird, lässt es sich hervorragend feiern, besser noch, hervorragend abgehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11823" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harryklein6.jpg" alt="harryklein6" width="430" height="323" /></p>
<p>Wieder ein Grund mehr, nicht mehr neidvoll nach Berlin zu schielen, wenn im Zentrum von München eine derart coole Location mit einem ordentlichen Booking zur Verfügung steht &#8230;</p>
<p>Dreihundert Leute finden hier wieder bis sechs Uhr morgens (Do – Sa) ein Zuhause, um ihrem Drang nach elektronischer Tanzmusik nachzugeben – Münchens Herz pulst Bass, die erste Nacht im neuen Harry Klein, ein Traum.</p>
<p><em>Infos: </em></p>
<p><a href="http://harrykleinclub.de/">Homepage</a> des Harry Klein</p>
<p>Harry Klein auf <a href="http://www.facebook.com/harrykleinoffiziell">Facebook</a></p>
<p><em>Nachtrag, literarisch subjektiv</em>: Das ist der Wahnsinn, sagt meine Begleitung, besser als ich dachte &#8230; Das ist der Wahnsinn, sagt auch Hasi, den wir oben im Raucherraum an der Bar auf ein paar Runden Jägermeister treffen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11816" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harryklein1.jpg" alt="harryklein1" width="430" height="323" /></p>
<p>Das ist der Wahnsinn, das liegt jedem ins Gesicht geschrieben, egal wo ich hinsehe, jeder ist einfach nur verdammt glücklich und die DJ´s drehen zielsicher am Regler. Die logische, zwingende, gewollte, glückliche Folge: Arme, hochgerissen, sauber und auch mal nicht ganz so sauber ausrasierte Achselhöhlen, was macht das schon, im Szenevolk und ein einziger Aufschrei, der durch die Menge geht: gebt uns mehr!</p>
<p>Irgendwie ist irgendwann eine Sax-Line über den Bass gemischt, der Moment, der mich katapultiert. Am nächsten Vormittag, aufgewacht, da war etwas gewesen, das ich lange nicht vergessen werde.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11819" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/harryklein3.jpg" alt="harryklein3" width="430" height="323" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kunst statt Schutt!</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/06/15/kunst-statt-schutt/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 15:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Orte der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich...]]></category>
		<category><![CDATA[Worüber man unbedingt ein Wörtchen verlieren muss]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nach der Universität nun die nächste Besetzung in München: Das Gelände an der Schweren-Reiter-Straße, vielen auch als Pathos und Halle 3 bekannt, ein Zentrum für Kunst und Kultur wurde besetzt. 
Bis zum 20. Juni versuchen Künstler aller Colour dadurch ein Bewusstsein für Kunstorte in München zu schaffen. Hintergrund: Wieder einmal droht die Schließung eines bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11611" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC_0666_01.jpg" alt="DSC_0666_01" width="430" height="288" /></p>
<p>Nach der Universität nun die nächste Besetzung in München: Das Gelände an der Schweren-Reiter-Straße, vielen auch als Pathos und Halle 3 bekannt, ein Zentrum für Kunst und Kultur wurde besetzt. <span id="more-11610"></span></p>
<p>Bis zum 20. Juni versuchen Künstler aller Colour dadurch ein Bewusstsein für Kunstorte in München zu schaffen. Hintergrund: Wieder einmal droht die Schließung eines bereits zur Institution gewordenen Ortes. mucbook.de hat mit einem der Verantwortlichen über die Hintergründe gesprochen.</p>
<p><em>mucbook:</em> Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Motto Kunst statt Schutt?</p>
<p>Arthur Klemt: Wir sind eine Initiative zur Erhaltung des Schwere Reiter Geländes für kreative Kräfte.</p>
<p><em>mucbook: </em>Das soll ja geschlossen werden, wie ist da die Vorgeschichte?</p>
<p><em>Arthur Klemt: </em>Das ehemalige Kasernengelände war lange Jahre in München ein Zentrum für Subkultur. Jetzt sind wir an der Reihe. Perfide ist, dass das Kulturreferat unser Projekt erhalten will, das Kommunalreferat aber eigene Pläne verfolgt. Eigentlich soll das Gelände ja schon seit den Achtzigern abgerissen werden.</p>
<p><em>mucbook:</em> Inwiefern?</p>
<p><em>Arthur Klemt:</em> Das Gelände wurde vom Kommunalreferat sehr hoch bewertet und wird immer wieder temporär an Immobilienfirmen vermietet. Um die auf dem Gelände ansässige Subkulturszene auszudünnen, gab es sehr skurrile Maßnahmen seitens des Kommunalreferats. Die Feinspeiserei z.B. wurde im Juni (!) mit der Begründung gekündigt, das Dach würde die Schneemassen nicht aushalten.</p>
<p><em> Mucbook: </em>Und der Abriss fand aber bis jetzt noch nicht statt?</p>
<p><em>Arthur Klemt: </em>In Teilen schon, da ja bereits eine Baugrube vorhanden ist. Aber Abreißen kostet Geld, das Gelände ist wegen seiner früheren Kasernennutzung auch kontaminiert – der aus den Baumaßnahmen entstehende Schutt soll nämlich in den Hallen abgelagert werden, die wir gerne kreativ und dauerhaft nutzen wollen. Bis jetzt gibt es aber immer nur mittelfristige Pläne von ein bis zwei Jahren, Planungssicherheit ist leider nicht vorhanden und macht es uns natürlich auch schwer.</p>
<p><em>mucbook:</em> Also Besetzung, der letzte Ausweg?</p>
<p><em>Arthur Klemt:</em> Hoffentlich nicht! Wir haben aber vom Kulturreferat die Zusage, dass wir bis 20. Juni die Halle 3 besetzen dürfen und haben deshalb ein breites Programm zusammengestellt, das offen ist – jeder kann vorbeikommen und mitmachen.</p>
<p><em>mucbook</em>: Also eine knappe Woche noch Kunst und Kultur?</p>
<p><em>Arthur Klemt: </em>Genau! In dieser Beschränkung liegt aber auch sehr viel Kraft, da wir bisher jeden Tag ein unglaubliches großes Publikum haben. Es kommen immer mehr, Künstler, Leute vom Theater, Musiker. Musiker haben in München z.B. das Problem, dass Proberäume sehr teuer sind. Bei uns geht das einfach so.</p>
<p><em>mucbook: </em>Eine gute Sache. Aber wie realisiert ihr das auf die Schnelle – z.B. ein Theaterstück?</p>
<p><em>Arthur Klemt</em>: Improvisation eben. (lacht) Theaterstücke können auch ohne Bühne stattfinden und die Bands spielen dann akustisch. Generell kann ich vor allem aber  sagen, dass trotz einer sehr heterogenen Kreativszene eine große Solidarisierung der Künstler untereinander stattfindet.</p>
<p><em>mucbook: </em>Euer Ziel in dieser Angelegenheit?</p>
<p><em>Arthur Klemt: </em>Die Halle 3 zu halten, um einen Ort für Subkultur zu haben, der für Vernetzung steht und gleichzeitig für ein gutes Programm. Vielfalt in der Stadt ist schließlich wichtig! (Lacht)</p>
<p><em>mucbook: </em>Danke für das Gespräch.</p>
<p>Wer mehr wissen will: Auf der <a href="http://www.facebook.com/pages/Kunst-statt-Schutt/123270061042096?ref=ts">Facebook-Seite</a> oder auf der Homepage des<a href="http://www.pathostransporttheater.de/"> Pathos-Transport-Theaters</a> gibts weitere Informationen zu den laufenden Veranstaltungen. Außerdem sind Münchner KünstlerInnen herzlich eingeladen, spontan an dieser kulturellen Besetzung teilzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Stadt ist noch lange nicht satt!</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/05/21/48-h-galeria-autonomica-die-stadt-ist-noch-lange-nicht-satt/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 14:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zwei Mal fand die 48-Stunden-Ausstellung galeria autonomica statt – diesen Samstag geht es in die nächste Runde!

Die Galeria Autonomica und die Blumenbar laden zur nächsten 48 Stunden Galerie ein!
Ausstellung: „Die Stadt ist lange noch nicht satt!“
Wann: Vernissage am Samstag den 22.05.2010
Finissage am Sonntag den 23.05.2010
Ort: Hinterhof + Garage im Glockenbachviertel
Straße: Baaderstr. 7
Ab: 21:00Uhr
Öffnungszeiten:
Am Samstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zwei Mal fand die 48-Stunden-Ausstellung <em>galeria autonomica </em>statt – diesen Samstag geht es in die nächste Runde!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-10713" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/05/hof3.jpg" alt="hof3" width="430" height="323" /><span id="more-10712"></span></p>
<p>Die Galeria Autonomica und die Blumenbar laden zur nächsten 48 Stunden Galerie ein!</p>
<p>Ausstellung: <strong>„Die Stadt ist lange noch nicht satt!“</strong></p>
<p>Wann: Vernissage am Samstag den 22.05.2010<br />
Finissage am Sonntag den 23.05.2010</p>
<p>Ort: Hinterhof + Garage im Glockenbachviertel<br />
Straße: Baaderstr. 7<br />
Ab: 21:00Uhr</p>
<p>Öffnungszeiten:<br />
Am Samstag den 22.05.2010 von 21:00 Uhr – 08:00 Uhr<br />
Am Sonntag den 23.05.2010 von 17:00 Uhr – 08:00 Uhr</p>
<p>Urban Contemporary Art:<br />
by Galeria Autonomica <a href="http://www.galeria-autonomica.de/">http://www.galeria-autonomica.de/</a></p>
<p>Hot Cheese Crew // Kassel <a href="http://hotcheesecrew.com/">http://hotcheesecrew.com/</a><br />
Johanes König // München <a href="http://www.designkoenig.de/">http://www.designkoenig.de/</a><br />
Jovana Reisinger // München <a href="http://jovanaliebe.wordpress.com/">http://jovanaliebe.wordpress.com/</a><br />
Veronika Dräxler // München <a href="http://www.selbstdarstellungssucht.de/">http://www.selbstdarstellungssucht.de/</a><br />
Samuel Langer // München <a href="http://www.flickr.com/photos/33178736@N04/page2/">http://www.flickr.com/photos/33178736@N04/page2/</a><br />
Sebastian Linder // München<br />
Stefan Britze // München<br />
Till Zimmermann // München<br />
Malergruppe // München</p>
<p>Musik am Samstag:</p>
<p>Flamingo Gang // Cafe King / Elli / Blumenbar / Kunstverein<br />
Cocolores // Prinzip / Pimpernel / Flashbox / BASSart <a href="http://www.coco-electric.de/">http://www.coco-electric.de/</a></p>
<p>Musik am Sonntag:</p>
<p>Mirko Hecktor // Mjunik Disco / Blumenbar</p>
<p>Die Galeria Autonomica ist zurück!<br />
Ein einzigartiges Event erwartet euch am kommenden Samstag den 22.05.2010 in der Baaderstr.7!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Liebe ist ein zärtlicher Mord &#8230;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/05/08/die-liebe-ist-ein-zartlicher-mord/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/05/08/die-liebe-ist-ein-zartlicher-mord/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Dota Kehr]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpiraten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kommenden Dienstag, den 11. Mai, ab 20 Uhr im Feierwerk: Dota Kehr und die Stadtpiraten – Poesie und Musik in einer tanzbaren Kombination! Ein Empfehlung und ein Video. 

Dota Kehr und die Stadtpiraten stehen für  Songwriting der besonderen Art, mal poetisch, mal politisch, mal alltäglich, aber immer tiefgründig. Zeilen wie die Liebe ein kleines Tier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-10022" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/05/Stadtpiraten.jpg" alt="Stadtpiraten" width="430" height="286" /></p>
<p>Kommenden Dienstag, den 11. Mai, ab 20 Uhr im Feierwerk: Dota Kehr und die Stadtpiraten – Poesie und Musik in einer tanzbaren Kombination! Ein Empfehlung und ein Video. </p>
<p><span id="more-10016"></span></p>
<p><a href="http://www.kleingeldprinzessin.de/dota/pages_de_de/startseite/startseite/startseite.php">Dota Kehr und die Stadtpiraten</a> stehen für  Songwriting der besonderen Art, mal poetisch, mal politisch, mal alltäglich, aber immer tiefgründig. Zeilen wie <em>die Liebe ein kleines Tier, vielleicht läuft es eines Tages fort, man fragt im Tierheim, ham sie noch so eines, und dann ist keines dort, die Liebe ist ein Vampir und ein zärtlicher Mord &#8230; </em>(aus: bis auf den Grund) beweisen Sprachgefühl. Und dank der Einflüsse aus Jazz und Bossanova, sind die Lyrics nicht nur sprachlich wirklich gelungen, die Songs sind definitiv auch tanzbar.</p>
<p>Seit 2003 existiert die Berliner Band, fünf Alben, zuletzt <em>bis auf den Grund (2010)</em> sind seitdem entstanden, alle ohne Plattenvertrag! Ihre Musik wird stattdessen über Buschfunk, einen Musikverlag vertrieben, aber selbst hergestellt. Musik ohne Markteinflüsse eben, direkt von den Wurzeln. Die &#8220;fehlende&#8221; Verbindung zur Musikindustrie ist kein Hindernis, im Gegenteil. Die Musikerin und ihre Band waren bereits in Russland, Neuseeland und Brasilien auf Tour, zur Bundestagswahl 2010 wollten verschiedene Parteien einen Auftritt – die Stadtpiraten nicht. <em>Unsere Konzerte stehen für sich,</em> so Dota Kehr. Eine Einstellung, wie man sie nicht jeden Tag trifft. Wer einen ersten Vorgeschmack möchte, dem sei dieses Video empfohlen.</p>
<p><object width="430" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RrVrluQY_04&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RrVrluQY_04&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="345"></embed></object></p>
<p><strong>Dota und die Stadtpiraten</strong><br />
Dienstag, 11. Mai 2010<br />
20 Uhr (Einlass 19 Uhr)<br />
Feierwerk, Hansastraße 39.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Man sollte ihr die Beine mit einer Axt abhacken!</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/05/07/man-sollte-ihr-die-beine-mit-einer-axt-abhacken/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/05/07/man-sollte-ihr-die-beine-mit-einer-axt-abhacken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Gewalten  von Clemens Meyer noch nicht gelesen hat, sollte das besser tun. Einen Eindruck konnte man gestern beim dritten Geburtstag der Münchner Lesungsreihe Kellergeister in der Unilounge hören – Literatur, wie sie lebt, leibt und ordentlich reinknallt.
So auch der Autor, der es sich nicht nehmen lässt, einerseits auf seine sächsische Herkunft zu verweisen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer <em>Gewalten </em> von Clemens Meyer noch nicht gelesen hat, sollte das besser tun. Einen Eindruck konnte man gestern beim dritten Geburtstag der Münchner Lesungsreihe <em>Kellergeister</em> in der Unilounge hören – Literatur, wie sie lebt, leibt und ordentlich reinknallt.<span id="more-9965"></span></p>
<p>So auch der Autor, der es sich nicht nehmen lässt, einerseits auf seine sächsische Herkunft zu verweisen und andererseits im Moderatoren-Gespräch mit dem Münchner Schriftsteller Daniel Grohn eine ordentliche Keule in Richtung Literaturkritik auspackt. <em>Mein Buch mit dem Satz, ein Mann, ein Colt, ein Dosenbier (<a href="http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/Produktdetails/Buch+Gewalten+Clemens_Meyer/5538501.do;jsessionid=664B544C4F6A803605DE81D017D07C79.rilke:9009?extraInformationShortModus=false&amp;currentExtraInformationTab=">SZ-Rezension</a></em><em>) zu charakterisieren, das heißt entweder, es wurde nicht gelesen, oder schlimmer noch, nicht begriffen &#8230;</em> Und auch gegen störende Geräusche hat er eine passende Erwiderung parat. Einer den Lesungsraum durchschreitenden Frau solle man doch bitteschön <em>die Beine mit einer Axt abhacken, also dieses Bamm, Bamm, Bamm, das ist doch unverschämt!</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal">Also was genau verbirgt sich hinter dem Phänomen Clemens Meyer und seinem vielumstrittenen Tagebuch </span>Gewalten?</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal">Elf Geschichten, die ein Protagonist namens Clemens Meyer erlebt. Sie tragen Titel wie D</span>raussen vor der Tür, im Bernstein, <span style="font-style: normal">oder </span>in den Strömen <span style="font-style: normal"> und immer ist es ein Alter Ego des Autors, das abschweift, den Alltag beschreibt, politisch-aktuelle Diskurse bespricht, da wird kein Blatt vor den Mund genommen. Leicht zugänglich ist dieses Werk nicht unbedingt, aber ein Kunstwerk und ein literarisch hochwertiges, das ist es allemal. Schon allein deswegen, weil Meyer als Autor in diesem Fall nicht mehr an irgendwelche Marktanforderungen gebunden war.</span> <span style="font-style: normal">Denn entstanden sind die </span>Gewalten<span style="font-style: normal"> als Stipendienbegleitende Veröffentlichung. Da schert man sich eben nicht um den ein oder anderen Trend, der gerade in den Marketingabteilungen der Verlage </span>en Vogue <span style="font-style: normal">sein mag. Fast nebenbei in der Lektüre enthalten: gesellschaftsfähige Tips für den Alltag, z.B. </span><span style="font-style: normal">wie man einen verplombten Stromzähler wieder lauffähig bekommt &#8230;<br />
</span><br />
<span style="font-style: normal">Clemens Meyer war allerdings nicht der einzige Lesende an diesem Abend. Im traditionellen Vorprogramm der Kellergeister las David Vondratschek, Absolvent des LMU-manuskriptum-Kurses aus seinem noch entstehenden Text (ebenfalls Tagebuch) </span>einige wichtige Gedanken, ein Tagebuch zwischen München und Prag.<span style="font-style: normal"> Selbst wenn hier die Meyersche Größe noch längst nicht erreicht ist und ein wenig zuviel Bildungsbürgertum mitschwingen mag – die sprachlich ausgefeilte Ironie des Autors macht Lust auf mehr und lässt gerechtfertigt die Hoffnung offen, auch diesen Text eines Tages in Buchform zu sehen. Es wäre dem Autor zu wünschen – und dem Markt, den was wir definitiv brauchen, sind mehr gute Bücher.</span></em></p>
<p><em>Nachtrag: Was Clemens Meyer neben seiner schriftstellerischen Größe als Mensch auszeichnet: Im Publikum nachzufragen, wer welche Episode aus <span style="font-style: normal">Gewalten <span style="font-style: normal">bereits von ihm gelesen gehört hat – um Redundanzen zu vermeiden. Das passiert sicherlich nicht alle Tage auf einer Lesung &#8230; </span></span></em></p>
<p><em> </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mir war wichtig, dass BÜRGER und LEISE darin vorkommt&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/04/14/mir-war-wichtig-dass-burger-und-leise-darin-vorkommt/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/04/14/mir-war-wichtig-dass-burger-und-leise-darin-vorkommt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 21:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Moment mal ...]]></category>
		<category><![CDATA[Worüber man unbedingt ein Wörtchen verlieren muss]]></category>

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		<description><![CDATA[
In München hängen Plakate, die zur Ruhe im Glockenbachviertel mahnen. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden sie von einem Aktionsbündnis angebracht, dass sich BÜF.F.E.L. nennt. mucbook hat zwei dieser scheuen Herdentiere für ein Interview getroffen.
Ihr wollt anonym bleiben, wie sollen wir euch nennen?
Büffel 1: Nenn uns doch Büffel eins, zwei, drei und vier bitte. Unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9193" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/04/P10102351.jpg" alt="P1010235" width="430" height="334" /></p>
<p>In München hängen Plakate, die zur Ruhe im Glockenbachviertel mahnen. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden sie von einem Aktionsbündnis angebracht, dass sich <a href="http://www.mucbook.de/2010/04/14/rindviecher-fur-ein-leises-glockenbachviertel/">BÜF.F.E.L</a>. nennt. mucbook hat zwei dieser scheuen Herdentiere für ein Interview getroffen.<span id="more-9192"></span></p>
<p><strong>Ihr wollt anonym bleiben, wie sollen wir euch nennen?</strong></p>
<p><em>Büffel 1:</em> Nenn uns doch Büffel eins, zwei, drei und vier bitte. Unser dritter und vierter Büffel können aber leider nicht kommen, sie sind verhindert.</p>
<p><strong>Kein Problem. Diese Plakataktion, wie ist sie entstanden?</strong></p>
<p><em>Büffel 2: </em>Wir sind irgendwann nach Hause gekommen und haben uns über das allgemeine Kneipensterben geärgert.</p>
<p><em>Büffel 1: </em>Die Schließung des X-CESS war der Auslöser dafür.</p>
<p><strong>Die Idee mit der Vereinigung BÜF.F.E.L.?</strong></p>
<p><em>Büffel 2: </em>Im Gespräch und in E-Mails. Da entstehen erstaunliche Dinge, mir war vor allem aber wichtig, dass „Bürger“ und „leise“ darin enthalten sind.</p>
<p><em>Büffel 1:</em> Ja, das war seine Idee und ich finde, sie hat einen guten Symbolgehalt. Für Menschen, die mitdenken &#8230;</p>
<p><strong>Im X-CESS wart ihr jedenfalls öfter, oder?</strong></p>
<p><em>Büffel 1 und 2:</em> Unzählige Male.</p>
<p><strong>Was macht ihr, wenn es geschlossen wird?</strong></p>
<p><em>Büffel 1:</em> Fürchterlich traurig sein. Eine Kerze anzünden.</p>
<p><em>Büffel 2:</em> Weinen! (lacht)</p>
<p><strong>Habt ihr weitere Aktionen geplant?</strong></p>
<p><em>Büffel 1:</em> Wir behalten uns definitiv das Recht vor, uns auf diesem Weg zur Stadtpolitik zu äußern.</p>
<p><em>Büffel 2: </em>Man muss auf jeden Fall auf die allgemeinen Gentrifizierungsprozesse in dieser Stadt hinweisen. Das nimmt teilweise wirklich Überhand.</p>
<p><strong>Fällt euch spontan noch eine weitere Kneipe für eine solche Aktion ein?</strong></p>
<p><em>Büffel 1:</em> Im Prinzip kann man das überall in der Stadt machen, wo es Kneipen gibt.</p>
<p><em>Büffel 2:</em> Wir wünschen uns auch, dass wir mit BÜF.F.E.L. Nachahmer finden!</p>
<p><strong>Und welche Reaktion erhofft ihr euch außerdem?</strong></p>
<p><em>Büffel 2:</em> Wir wollen auf jeden Fall anonym bleiben. Das ist weniger die Angst vor einer strafrechtlichen Verfolgung, als das Wissen, etwas für das Allgemeinwohl zu tun, ohne immer gleich im Rampenlicht zu stehen.</p>
<p><em>Büffel 1: </em>Gentlemen schweigen und genießen eben! (lacht)</p>
<p><strong>Gab es eigentlich Probleme beim Plakatieren?</strong></p>
<p><em>Büffel 2: </em>Nein, eigentlich nicht. Etliche Leute sind auch stehen geblieben und haben sofort angefangen, die frisch geklebten Plakate zu fotografieren.</p>
<p><em>Büffel 1:</em> Nein, wir haben für uns die Linie, die Stadt als urbane Kommunikationsplattform zu betrachten – wir sehen uns quasi als Stadtblogger, die aber offline unterwegs sind. Probleme sollte das nicht geben.</p>
<p><strong>Hattet ihr für eine solche Aktion eigentlich Vorbilder, Stichwort Kommunikationsguerilla, die Yes-Men etwa?</strong></p>
<p><em>Büffel 1: </em>Nein, hatten, wir nicht. Die Yes-Men sind zwar witzig, aber da steckt viel zu viel Geld dahinter.</p>
<p><em>Büffel 2: </em>Eigentlich kann man jeden als Vorbild nennen, der in dieser Art und Weise schon mal tätig war.</p>
<p><strong>Wenn die geplante Mahnwache fürs X-CESS zustande kommt, werdet ihr da sein?</strong></p>
<p><em>Büffel 1:</em> Natürlich!</p>
<p><em>Büffel 2: </em>Auf jeden Fall!</p>
<p><strong>Vielleicht einen Büffel hochhalten?</strong></p>
<p><em>Büffel 1: </em>Das wäre schön, wenn das jemand anderes machen würde.</p>
<p><em>Büffel 2:</em> Wir wollen auf jeden Fall die Schablonen für unsere Plakate offen im Internet bereitstellen. Jeder, der Lust hat, ein solches Plakat zu kleben, soll sich da bedienen können. Im Prinzip kann man diese Aktion auf jedes beliebige Viertel anwenden. Leise muss man schließlich überall sein. (Lacht)</p>
<p><strong>Was ist eigentlich euer Lieblingsviertel?</strong></p>
<p><em>Büffel 1 und 2: </em>Maxvorstadt.</p>
<p><strong>Maxvorstadt?</strong></p>
<p><em>Büffel 1:</em> Man kann da viel Zeit verbringen &#8230;</p>
<p><strong>Könntet ihr euch eigentlich auch vorstellen, selbst mal wegen Ruhestörung die Polizei zu rufen?</strong></p>
<p><em>Büffel 2: </em>Ich habe lange in einem Studentenwohnheim gelebt. Da war im Prinzip permanent Ruhestörung &#8230;</p>
<p><em>Büffel 1:</em> Nein, auf keinen Fall.</p>
<p><strong>Auch nicht, wenn ihr mal Familie mit Kindern und einen anstrengenden 7 to 9 Job habt?</strong></p>
<p><em>Büffel 1: </em>Na, wenn man in ein Viertel wie das Glockenbach zieht, dann muss einem schon klar sein, dass es seinen Preis hat. Nicht nur, was den Quadratmeter angeht.</p>
<p><em>Büffel 2:</em> In Villenvierteln und in den Außenbezirken soll es ruhig sein, zumindest hört man das so &#8230;</p>
<p><strong>Wir danken fürs Gespräch!</strong></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/2010/04/14/rindviecher-fur-ein-leises-glockenbachviertel/" target="_self">Einige Fotos der Plakate kann man hier sehen. </a><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sie wollen doch nur spielen &#8211; mit Worten &#8230;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/04/14/sie-wollen-doch-nur-spielen-mit-worten/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 15:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die zehnten &#8220;Wortspiele&#8221; beginnen morgen im Ampere. Ein literarisches Jubiläum in München mit großen Autoren und kleinen Gewinnen.
Bereits das zehnte Mal finden dieses Jahr die Wortspiele im Muffatwerk / Ampere statt. Vom 15. bis 17. April sind auf dem traditionsreichen Münchner Literaturfestival junge Autorinnen und Autoren zu sehen, die derzeit mit ihren Büchern, egal ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9172" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/04/Köhler-H-hf-1_klein.jpg" alt="Köhler-H-hf-1_klein" width="430" height="538" /></p>
<p>Die zehnten &#8220;Wortspiele&#8221; beginnen morgen im Ampere. Ein literarisches Jubiläum in München mit großen Autoren und kleinen Gewinnen.<span id="more-9170"></span></p>
<p>Bereits das zehnte Mal finden dieses Jahr die Wortspiele im Muffatwerk / Ampere statt. Vom 15. bis 17. April sind auf dem traditionsreichen Münchner Literaturfestival junge Autorinnen und Autoren zu sehen, die derzeit mit ihren Büchern, egal ob Debütveröffentlichung oder nicht, für Aufsehen sorgen; moderiert wird im abendlichen Wechsel durch die Schriftsteller/Innen Annette Pehnt, Georg M. Oswald und Zafer Senocak.</p>
<p>Neben Clemens Meyer (Foto), dessen literarisches Tagebuch „<em>Gewalten</em>“ hoch in den Himmel gelobt wird, finden sich auch etliche andere bekannte Namen im Programm.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9171" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/04/MeyerClemens_47.jpg" alt="MeyerClemens_47" width="430" height="287" /></p>
<p>Harriet Köhler (Foto), Kristof Magnusson, Christiane Neudecker, Jasmin Ramadan Alexander Schimmelbusch, uvm. Auch der literarische Nachwuchs der Stadt München wird hier zu sehen sein. Wie jedes Jahr erhalten vier Teilnehmer des manuskriptum-Kurses an der LMU die Gelegenheit, ihre Arbeiten zu präsentieren.</p>
<p>Traditionsgemäß wird am Samstagabend der Bayern 2 Wortspiele Preis vergeben, dotiert mit 2000 Euro – wer diesen Preis erhält, wird in Los Angeles und New York lesen und darf einen Monat in der ehemaligen Feuchtwangervilla, heute Villa Aurora in L.A. verbringen.</p>
<p>Die musikalische Unterhaltung sowie ein „Lauschangriff“ obliegt DJ Nikolai Vogel, der außer seiner Tätigkeit am Mischpult ebenfalls ein sehr bekannter Münchner Autor ist. Für das Publikum dürfte außer den Lesungen noch eine andere Sache sehr interessant sein: Jeden Abend wird zum Abschluss ein Buchpaket verlost.</p>
<p>Mehr Infos zu den Wortspielen sowie zum ausführlichen Programm sind <a href="http://www.festival-wortspiele.eu/WS2010/muenchen/index.html">hier </a>zu finden.</p>
<p><em>Copyright Bilder</em>: Harriet Köhler (Urban Zintel) und Clemens Meyer (Jürgen Bauer) </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rindviecher für ein leises Glockenbachviertel</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/04/14/rindviecher-fur-ein-leises-glockenbachviertel/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Worüber man unbedingt ein Wörtchen verlieren muss]]></category>

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		<description><![CDATA[
Unbekannte haben im Glockenbachviertel mit einer Plakataktion ihrer Wut über das Kneipensterben Luft gemacht. Eine Frau mit Putztuch um den Kopf geschlungen, mahnt zur Ruhe. Darunter ein kleiner Slogan und im rechten oberen Eck ein ominöser Absender: &#8220;BÜF.F.E.L. Glockenbachviertel&#8221;.
Hintergrund dürfte wohl die geplante Schließung der Münchner Institutionsbar X-CESS sein. Auch dort hängt im Schaufenster ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9162" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/04/excessprotestI.jpg" alt="excessprotestI" width="430" height="573" /></p>
<p>Unbekannte haben im Glockenbachviertel mit einer Plakataktion ihrer Wut über das Kneipensterben Luft gemacht. Eine Frau mit Putztuch um den Kopf geschlungen, mahnt zur Ruhe. Darunter ein kleiner Slogan und im rechten oberen Eck ein ominöser Absender: &#8220;BÜF.F.E.L. Glockenbachviertel&#8221;.<span id="more-9161"></span></p>
<p><strong>Hintergrund dürfte wohl die geplante Schließung der Münchner Institutionsbar X-CESS sein.</strong> Auch dort hängt im Schaufenster ein Plakat, das die Gäste zur Ruhe mahnt. Geholfen hat es nichts. Der Pachtvertrag des Betreibers wurde aufgelöst, seitdem geht ein Sturm der Entrüstung durch die Liebhaber jenes ehemaligen Dönerladens – derer dürfte es viele geben, die <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=369399871607&amp;ref=ts">Facebookgruppe</a>, die gegen die Schließung der Bar gegründet wurde, zählt immerhin 4.559 Mitglieder.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9163" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/04/EXCESSII.jpg" alt="EXCESSII" width="430" height="334" /></p>
<p>Die Plakate gibt es in mehreren Varianten: Einmal erklärt die Frau  „<em>Die Leute ziehen hierher, weil sie hip sein wollen. Nicht weil sie wollen, dass man hier was los ist. Also seid leise</em>“. Der kleine grammatikalische <em>Fehler</em> dürfte gewollt sein, eine weitere ironische Spitze in Richtung Anwohnerschaft. Wie lange diese Plakate dem Regen oder den Händen ruhebedürftiger Zugezogener trotzen werden, bleibt fraglich – ebenso, ob es weitere Aktionen geben wird.</p>
<p>Die Entschlüsselung des Akronyms unter dem Büffel lautet übrigens: „<em>Bürgerforum für ein leises Glockenbachviertel</em>“ Für alle, die es nochmal richtig krachen lassen wollen, die letzte Party im X-CESS findet wohl im Mai 2010 statt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9164" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/04/P1010235.jpg" alt="P1010235" width="430" height="334" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das erste Mal</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/16/das-erste-mal/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/03/16/das-erste-mal/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch: Kapinski]]></category>
		<category><![CDATA[Kapinski]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eintrag Nr. 9: Das erste Mal.
Einmal ist immer das erste Mal, was wie eine platte Weisheit klingt&#8230;

In meinem Fall geschah es an einem Donnerstagabend im Frühmärz, gegen 00:25h vielleicht, als am anderen Ende der Telefonleitung ein geduldiger Mitbewohner meine Emails durchforstete.
Lies schneller, sagte ich.
Da sind keine neuen Mails. 
Doch, sie müssen da sein! 
Sie war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8356" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/markusmichalek1.jpg" alt="markusmichalek" width="430" height="286" /></p>
<p>Eintrag Nr. 9: Das erste Mal.</p>
<p>Einmal ist immer das erste Mal, was wie eine platte Weisheit klingt&#8230;</p>
<p><span id="more-8354"></span></p>
<p>In meinem Fall geschah es an einem Donnerstagabend im Frühmärz, gegen 00:25h vielleicht, als am anderen Ende der Telefonleitung ein geduldiger Mitbewohner meine Emails durchforstete.</p>
<p><em>Lies schneller</em>, sagte ich.</p>
<p><em>Da sind keine neuen Mails. </em></p>
<p><em>Doch, sie müssen da sein! </em></p>
<p>Sie war da. Sie war da. Sie war da. Mit ihr, das Bangen um ihren Inhalt. Ein Moment, der bis zum zerreißen angespannt jene Intensität in sich trägt, nach der zumindest ich mich so sehr sehne: Leben, in seiner reinen (und manchmal grausamen) Form.</p>
<p>Dieses Gefühl, gleicht in etwa dem Moment nach meinem ersten Zug an einer Zigarette.</p>
<p><em>Hinweis zu möglichen Nebenwirkungen:</em></p>
<p><em>Sollten diese Zeilen gerade von jemand gelesen werden, der entweder minderjährig, militanter Nichtraucher, im öffentlichen Gesundheitswesen tätig oder anderweitig Widerwillen verspürt, empfiehlt der Autor nun den Abbruch der Rezeption.</em></p>
<p>Zuerst passierte gar nichts, dann kam der Husten, danach, mit hochrotem Kopf, aber stolz, stand man unter der Brücke, ein oberbayerischer, längst begradigter, gezähmter Fluss zog ruhig seine Bahnen und die Welt hatte sich nicht im Geringsten verändert. Könnte so  gewesen sein, stimmte aber nicht. Ich hatte mich verändert, fühlte mich zum Mann geworden. (Eine Illusion, aber dieser Glaube versetzte Berge und vermochte auch aus einem ehemals pickeligen, schlaksigen und sicherlich nicht welterfahrenen Jungen für einen Moment lang unvermittelt einen nach Kalifornien strebenden Beatnik zu machen. Wie das Mann-Werden dann tatsächlich geschah, ist eine andere Sache und dass ich nie nach Kalifornien ging, auch.)</p>
<p><strong>Was damals eine Illusion war, ist es heute nicht.</strong></p>
<p>Klar habe ich nicht gehustet, habe mir die Mail wortwörtlich etwa viereinhalb Mal vorlesen lassen – aber nach der ersten Schocksekunde, dem in millionenfacher Geschwindigkeit wiederholtem Gedanken <em>daskanndochgarnichtwahrsein</em>, einem Todd Andersonschen Ur-Schrei, der durch die nächtliche Münchner Damenstiftstraße hallte, ein Türsteher blickte besorgt, belustigt, verärgert zu mir herüber, stellte sich nur eins ein: ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.</p>
<p>Dass da etwas in mir geschehen war, worauf ich gehofft hatte, dass dieses Geschehnis nun lange Nächte, zerraufte Haare und ein fast neurotisches Verhalten, als es darum ging, den richtigen Schluss für eine Geschichte zu finden, rechtfertigt.</p>
<p>Zu einem Literaturwettbewerb eingeladen zu werden, vor allem, wenn es ein Wettlesen ist, (nicht zu verwechseln mit dem neudeutschen Poetry-Slammen, obwohl gewisse Ähnlichkeiten bestehen dürften) heißt noch lange nicht, gewonnen zu haben. Das steht auf einem Papier. Aber Momente wie dieser sind ein weiterer Schritt die richtige Straße entlang, in ihr warten noch viele Sachen darauf, entdeckt zu werden. Es ist das erste Mal – man vergisst es im Leben nicht &#8230;</p>
<p>Nachtrag I: Es war eine Camel ohne, dies soll der Vollständigkeit halber erwähnt sein.</p>
<p>Nachtrag II: <a href="http://kapinski.wordpress.com/2010/03/16/in-eigener-und-fremder-sache-tukan-lesewettbewerb-2010-seidlvilla/">Infos zu diesem Abend?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Wer einsam aufwächst, kennt sich genau“</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/15/%e2%80%9ewer-einsam-aufwachst-kennt-sich-genau%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 14:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das lauschige Muffatcafe ist vollbesetzt, aus den Boxen dröhnt schmissiger Elektro-Indie-Sound – das LAXmag hat in Kooperation mit m94,5 zum zweiten Bands´n´Books-Abend geladen. Markus Michalek war für mucbook dabei.  
Neben der Bühne nur ein einziges Dekoelement: ein kleines Bambi, was dem ganzen ein leicht pornöses Ambiente verleiht, immerhin wird hier gleich Literatur gelesen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-8299" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/EliasKreuzmair_BnB.jpg" alt="EliasKreuzmair_BnB" width="430" height="323" /></strong></p>
<p>Das lauschige Muffatcafe ist vollbesetzt, aus den Boxen dröhnt schmissiger Elektro-Indie-Sound – das LAXmag hat in Kooperation mit m94,5 zum zweiten Bands´n´Books-Abend geladen. Markus Michalek war für mucbook dabei.  <span id="more-8290"></span></p>
<p>Neben der Bühne nur ein einziges Dekoelement: ein kleines Bambi, was dem ganzen ein leicht pornöses Ambiente verleiht, immerhin wird hier gleich Literatur gelesen und anschließend Live-Musik gespielt – ob das bambigenehm ist, bleibt freilich offen.</p>
<p><strong>Elias Kreuzmair,</strong> ein Münchner Nachwuchsautor legt vor. Vier Geschichten sind es, die der 23-Jährige routiniert vorträgt. Da geht es schon mal darum, gegen den übermächtig erscheinenden Mythos Pablo Picasso anzuschreiben, oder um einen jungen, dekadent verkommen Mann namens Ben, der noch schnell den Hörer vom klingelnden Telefon abhebt, während er eigentlich gerade sein eigenes Sperma von den Händen wischen wollte. Noch provokantere Töne gibt es im literarisch postpop-modernen Kurztext <em>jesus christus bundeswehr</em>. Hier ruft der Protagonist, „.<em>.. aus meinem Schwanz sollen Gewehrkugeln schießen und meine Hoden Bomben sein!</em>“ Irre? Nein. Einfach nur gut. </p>
<p>Und sein Satz „<em>Wer einsam aufwächst, kennt sich genau</em>“, birgt jede Wahrheit in sich, die man sich als Autor wünschen kann. Die Zeile Weisheit stammt aus einer Kurzgeschichte namens <em>Die Revolution frisst auch ihre Stiefkinder – zur Geschichte meiner Mutter,</em> die bereits ins Slowakische übersetzt wurde. Man darf auf weiteres von Elias Kreuzmair gespannt sein. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8300" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/TomLueneburger.jpg" alt="TomLueneburger" width="430" height="573" /></p>
<p><strong>Tom Lüneburge</strong>r ist da ein anderes Kaliber. Bereits seit mehr als 15 Jahren im Geschäft, ist er ein routinierter Songwriter, der eigentlich Fußballer werden wollte. Mit der Musik hat er aber erst spät angefangen, mit 14. In unseren Zeiten fast unvorstellbar, wo doch jedes Kind bereits im Vorschul-Camp zum Virtuosen getrimmt werden soll. Seine sphärische Musik, der besten Tradition der US-Songwriter folgend, vereint Herz/Weltschmerz mit einem Phänomen, das viele Namen trägt: Fast-forward-Progressive ist einer, manch andere nennen es Drive, viele nennen es einfach nur schöne Musik. Töne und Text fließen ineinander und in den Pausen zwischen den Stücken beweist der Berliner Liedermacher Humor: &#8220;Ihr seid das beste Publikum das ich je hatte und es wird immer gelacht, wenn ich diesen Spruch bringe &#8230;&#8221; Gelacht wurde tatsächlich.</p>
<p>Die Songs tragen Titel tragen wie<em> picture, finding rome,</em> <em>time to let go</em> und Lyrics wie <em>I don´t need to know what tomorrow  brings, all I need is to keep my head high</em>. Dennoch: Mit einer Band im Rücken würde dieser Musiker seine volle Wirkung entfalten können.</p>
<p>Applaus für einen gelungenen und schönen Abend. Das <strong>nächste Bands´n´Books</strong> findet am <strong>21. April </strong>statt. Wieder im <strong>Muffatcafe</strong>.</p>
<p><strong>Bildquelle: </strong>Mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.laxmag.de/">LAXMAG.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eine gute Pointe zu setzen ist eine Kunst.&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/14/ein-leben-fur-die-kunst-moglichst-wenig-in-geld-bemessen/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im Muffatcafé hört man heute im Rahmen der Reihe &#8220;Bands`n`Books&#8221; selbst komponierte Akustik und selbst verfasste Texte von Münchner Talenten in Schrift und Ton. Wir haben uns mit Autor Elias Kreuzmair unterhalten. Tom Lüneburger, seines Zeichens Musiker und Elias Kreuzmair, ein in der Münchner Szene gut bekannter Autor (und Absolvent des LMU-Kurses für kreatives Schreiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8229" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/EliasKreuzmair.jpg" alt="EliasKreuzmair" width="430" height="286" /></p>
<p>Im Muffatcafé hört man heute im Rahmen der Reihe &#8220;Bands`n`Books&#8221; selbst komponierte Akustik und selbst verfasste Texte von Münchner Talenten in Schrift und Ton. Wir haben uns mit Autor Elias Kreuzmair unterhalten. <span id="more-8214"></span>Tom Lüneburger, seines Zeichens Musiker und Elias Kreuzmair, ein in der Münchner Szene gut bekannter Autor (und Absolvent des LMU-Kurses für kreatives Schreiben <a title="zum Manuskriptum -Kurs" href="http://www.germanistik.uni-muenchen.de/studium_lehre/manuskriptum/index.html" target="_blank"><em>manuskriptum</em></a>), der sich auch journalistisch gern auslebt (ZEITjUNG.de, taz, etc.) treten ab 21h auf Einladung von <a title="zum LAXmag" href="http://www.laxmag.de/" target="_blank">LAXmag</a> und <a title="zu M94,5" href="http://www.afk.de/index.php?afk_id=4" target="_blank">m94,5</a> auf die Bühne. mucbook.de hat den Nachwuchsschriftsteller im Vorfeld von <strong>Bands´n´Books</strong> für ein Interview getroffen.</p>
<p><em>mucbook:</em> <strong>Wie bist Du zum Schreiben gekommen?</strong></p>
<p><em>Elias Kreuzmair:</em> Gewisse Probleme lassen sich nur so bearbeiten. Ein Text ist die Arbeit, die Grenzen seines Denkens ein Stück zu verschieben</p>
<p><strong>Ein Problem wäre?</strong></p>
<p>Das kann die Frage &#8220;Wie will man leben?&#8221; genauso sein, wie &#8220;Wie funktioniert eine Freundschaft?“.</p>
<p><strong>Und wie willst Du leben?</strong></p>
<p>So, dass meine Zeit möglichst wenig in Geld bemessen wird – und natürlich mit der Kunst.</p>
<p><strong>Du schreibst ja nicht nur belletristisch, sondern arbeitest auch als Journalist. Kunst und Geld eben. Aber was ist der Unterschied für Dich, wenn es ums Schreiben geht?</strong></p>
<p>Literarisches Schreiben ist im Idealfall eine kontinuierliche Arbeit, bei der der Gegenstand und die Idee den Ablauf vorgeben. Beim journalistischen Schreiben gibt es eine Deadline, einen vorgegebenen Stil und man bekommt Geld dafür. (<em>Lacht</em>)</p>
<p><strong>Geld gibt es für literarisches Schreiben aber auch &#8230;</strong></p>
<p>Aber beim Schreiben spielt das keine Rolle in Bezug auf Länge, Zeitplan etc. – im Idealfall, wie gesagt.</p>
<p><strong>Der Idealfall &#8211; wie sieht Dein schriftstellerischer Alltag aus?</strong></p>
<p>Schreibend verbringe ich vielleicht zwei Stunden in der Woche – wachsam für Einflüsse, die Texte voranbringen könnten, bin ich immer.</p>
<p><strong>Also nichts dran am Klischeé des Autoren, der in langen Nächten und Tagen immer auf seinen Block kritzelt?</strong></p>
<p>Mein kleines, schwarzes Notizbuch ist immer mit dabei – insofern ja schon. (<em>Lacht</em>) Aber es geht unglaublich langsam einen Text voranzutreiben. Ich brauche dafür viele Anregungen und beim Schreiben enorme Konzentration.</p>
<p><strong>Und wie gleichst Du das aus?</strong></p>
<p>Es geht vielmehr darum, sich die Zeit freizunehmen zum Schreiben. Das ist weniger Ausgleich als Arbeit.</p>
<p><strong>Was für einen Autor zum Schreiben dazu gehört, ist Lesen. Diesen Sonntag im Muffatcafé. Was gehört für Dich zu einer guten Lesung?</strong></p>
<p>Verständliches Lesen, abwechselungsreiche Texte – und ein aufmerksames Publikum.</p>
<p><strong>Abwechslungsreiche Texte &#8211; wie wichtig ist Dir dabei der Überraschungseffekt?</strong></p>
<p>Sehr. Eine gute Pointe zu setzen ist eine Kunst. Das darf nicht bemüht klingen.</p>
<p><strong>Du wirst also nicht verraten, was Du heute Abend liest?</strong></p>
<p>Nein. (Lacht)</p>
<p><strong>Wo liegen denn Deine literarischen Vorbilder?</strong></p>
<p>Von Rainald Goetzs Aufschreibewahn habe ich viel gelernt, Franz Kafkas Stil finde ich vor allem in Verbindung mit dem, was er erzählt, faszinierend.</p>
<p><strong>Wie ziehst Du da die Verbindung?</strong></p>
<p>Die Sprache durch unbedingtes Schreiben über die Grenzen ihrer selbst zu bringen, um daraus seinen Stil zu entwickeln.</p>
<p><strong>Was erwartest Du von heute Abend und der Verbindung von Musik und Literatur?</strong></p>
<p>Da ich selbst ein großer Musikfanatiker bin, erwarte ich mir einen wundervollen Abend, an dem sich meine Texte mit der Musik des großartigen Tom Lüneberger treffen und so gemeinsam vielleicht noch etwas Neues entsteht.</p>
<p><strong>Hörst Du Musik beim Schreiben?</strong></p>
<p>Eher vor dem Schreiben, wenn ich gewisse Stimmungen suche. Beim Schreiben lenkt es eher ab.</p>
<p><strong>Eine letzte Frage &#8211; Dein Rat an angehende Autoren?</strong></p>
<p>Keine Scheu vor Einflüssen von Außen auf eure Texte – seien es Songtexte, philosophische Essays oder Romane!</p>
<p><strong>Wir danken Dir für das Gespräch und wünschen einen gelungenen Sonntagabend!</strong></p>
<p><strong>Bands´n´Books:</strong></p>
<p><strong><em>14. März 2010</em></strong><br />
Sonntag<br />
Einlass: <em>20 Uhr</em><br />
Beginn: <em>21 Uhr</em><br />
Ort: <em>Muffatcafé</em><br />
Eintritt: <em>5,- Euro</em></p>
<p>(Die Veranstaltung auf <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=288235182934&amp;index=1">Facebook</a>)</p>
<p>PRÄSENTIERT VOM LAXMAG UND M94,5</p>
<p>Hier werden Rock-Bands einen Gang zurückschalten, ihr Repertoire unplugged vortragen und so eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Da zu einem gemütlichen Abend auch ein gutes Buch gehört, wird zusätzlich jeweils ein Autor aus seinem Werk vortragen und das Publikum mit spannenden, unterhaltsamen und aufregenden Geschichten in seinen Bann ziehen.</p>
<p><strong>ER spielt:</strong> <a href="http://www.myspace.com/tomlueneburger">Tom Lüneburger </a>hat fast alle Höhen und Tiefen des Musikgeschäfts kennengelernt. Nach zehn bewegten Jahren als Frontmann der Berliner Indie-Rock-Band myballoon, mit mehreren veröffentlichten Alben, Tourneen durch Europa und die USA, geht Tom jetzt mit seinem ersten Soloalbum „Good Intentions“ wieder auf musikalische Weltreise. Bosse, Silbermond und Bobby Long kennen und lieben ihn bereits, bei Bands´n´Books #2 stellt er sich jetzt auch dem Münchner Publikum vor.</p>
<p><strong>ER liest: </strong>Elias Kreuzmair ist in der Münchner Autorenwelt bereits als Nachwuchsschriftsteller bekannt. Er hat die kreative Spielwiesen von ZEITjung, der taz und vielen mehr genutzt, um Worte zu Bildern zu machen &#8211; und so schreibt er inzwischen nicht nur verdammt gut, sondern trägt seine Geschichten auch gerne vor.</p>
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		<title>Alpha-Zwitscherer und Taubenvergrämer</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 19:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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Illustre Gäste sind geladen und ein illustres Publikum hat am Donnerstag im Münchner i-camp/Neues Theater dem 1. JourFitz vs. StijlRoyal gelauscht.
Dahinter verbirgt sich der Berliner Literaturveranstalter und Alpha-Twitterer Jan-Uwe Fitz.  Er ist dem Publikum kein Unbekannter, schließlich ist er der einzige nichtkommerzielle Twitterer, der von sich behaupten darf, zu den top-20 der deutschen Twitterer zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8189" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/jourfitz.jpg" alt="jourfitz" width="430" height="287" /></p>
<p>Illustre Gäste sind geladen und ein illustres Publikum hat am Donnerstag im Münchner<a href="http://www.i-camp-muenchen.de/files/index_list.php?seite=1&amp;folge=00"> i-camp/Neues Theater </a>dem 1. JourFitz vs. StijlRoyal gelauscht.<span id="more-8187"></span></p>
<p>Dahinter verbirgt sich der Berliner Literaturveranstalter und Alpha-Twitterer Jan-Uwe Fitz.  Er ist dem Publikum kein Unbekannter, schließlich ist er der einzige nichtkommerzielle Twitterer, der von sich behaupten darf, zu den top-20 der deutschen Twitterer zu gehören. Über 13.000 Follower, die seinem Pseudonym „<a href="http://twitter.com/Vergraemer">Taubenvergrämer</a>“ online lauschen, sprechen Bände.</p>
<div id="attachment_8190" class="wp-caption alignnone" style="width: 440px"><img class="size-full wp-image-8190" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/Januwefitz.jpg" alt="Jan-Uwe Fitz " width="430" height="584" /><p class="wp-caption-text">Jan-Uwe Fitz </p></div>
<p>Aber auch offline schaffen der Taubenvergrämer und Zehra Spindler (auf ihr Konto gehen dank <a href="http://muenchen852.de/">muc852</a> zahlreiche, für Münchens Kultur längst unverzichtbare Veranstaltungen), eine stattliche Anhängerschaft zu versammeln – das i-camp ist voll besetzt und im Livestream zur Lesung (gehostet von der SZ, auf deren eigener Seite, sicherlich keine Selbstverständlichkeit) tummeln sich noch mal knapp 200 Zuschauer. Eine schöne Bestätigung für Autoren, aber Jan-Uwe Fitz ist nicht allein gekommen.</p>
<p><a href="http://www.mellcolm.de/">Mellcom</a>, eine bezaubernde Dame, die ihre Textwurzeln ebenfalls in der Twitter/Bloggerszene hat, legt vor. Ob im Zug, den man aus Flugangst wählt, oder im Angesicht einer hassgeliebten Baustelle vor der Haustür, „<em>Wo ich bin scheint die Sonne und wie man das Verdeck schließt, weiß ich nicht</em>“ – keine alltägliche Lebenseinstellung, die sich in ihren unterhaltenden Texten widerspiegelt und vor allem von den weiblichen Teilen des Publikums auch dementsprechend gewürdigt wird.</p>
<p><a href="http://www.matthias-sachau.de/">Matthias Sachau</a>, ein Berliner Autor, liest aus seinem Roman 2009 bei Ullstein erschienen Roman „<em>Kaltduscher</em>“. Ein empfehlenswertes, intelligentes Buch. Nach der Lektüre weiß man, wie das Leben in einer Männer-WG funktioniert – oder funktionieren könnte, Stereotypen hin oder her: Pornöse Flokatiteppiche, (geträumte) Dreier und fiese Vermieter, die einem das Leben schwer machen. Ein Autor, der seine Sprache gefunden hat, wie auch ein Auszug aus seinem kommenden Buch (&#8221;<em>Wir tun es für Geld</em>&#8220;, ab Sommer 2010) zeigt: Banales, skurriles wechselt rapide und abrupt mit tiefsinnigen Betrachtungen. Literatur muss nicht so funktionieren, dass sie es aber kann, ist wieder schön.</p>
<p><a href="http://www.hermannbraeuer.com/">Hermann Bräuer</a>, der dritte im Bunde, ist Exil-Münchner. Seine Hommage an die achtziger Jahre „<em>Haarweg zur Hölle</em>“ ist ein Kaliber, wie man es nur selten auf Lesungen zu hören kriegt. Da ist von Bandnamen die Rede, von Künstlerpseudonymen wie „Rex Roncalli“, „Sex McNasty“ und wie man am Besten onaniert. Denn der Zusammenhang zwischen einer Badewanne, einem steifen Penis und einer Fliege ohne Flügel ist zwar eine altbekannte Urbanlegend, dies allerdings tut der Sprachgewalt und der Glaubwürdigkeit des Autors Hermann Bräuer keinen Abbruch. Im Gegenteil, selten zeigen die Achtziger ein literarisches Rock´n Roll-Gesicht wie an diesem Abend und die spürbare Sehnsucht, ein wenig Kalifornien nach Bayern zu holen.</p>
<p>Jan-Uwe Fitz himself schließlich zeigt, warum er der Taubenvergrämer ist. Ob es nun die ungewollte Mitgliedschaft im Ersatzzeugenausliederungsprogramm des LKA ist, oder der stückweise Diebstahl von Venedig in die Lüneburger Heide (alles im Auftrag des Stadtmarketing) – dieser Mann weiß zu unterhalten.</p>
<p>Ein Ort wie das traditionsreiche i-camp (es besteht seit 1993) ist jedenfalls bestens dafür geeignet, Webliteratur, herkömmliche Autoren mit „Büchern“ in der Hand und ein multimedial vernetztes (und den Worten des charmanten Moderators „<a href="http://twitter.com/RRon">Schoss</a>“ zufolge auch hochgradig gut aussehendes und intelligentes) Publikum zu präsentieren. Gegenwartsliteratur in vielen Facetten. So soll es sein und dank muc852 darf man auf das nächste Jour Fitz im Mai 2010 gespannt sein.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Bildrechte: Mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.nachrichten-muenchen.de">nachrichten-muenchen.de</a></p>
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		<title>Von autistischen Kühen und einem Turnbeutel</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein denkwürdiger Abend im Münchner Literaturhaus, wo die Nominierten für den diesjährigen Leipziger Buchpreis lasen &#8211; mit dabei: Helene Hegemann.
Fünf Autoren/Innen und zwei Moderatoren, die stellenweise hilflos wirken, stellenweise einen Slapstickgag nach dem Anderen in bester Loriot-Manier servieren (dies mag der besonderen Tatsache geschuldet sein, dass der Abend gleichzeitig fürs Radio mit aufgezeichnet wurde) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7810" title="Hegemann1" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/Hegemann1.jpg" alt="Hegemann1" width="430" height="322" /></p>
<p>Ein denkwürdiger Abend im Münchner Literaturhaus, wo die Nominierten für den diesjährigen Leipziger Buchpreis lasen &#8211; mit dabei: Helene Hegemann.</p>
<p><span id="more-7791"></span>Fünf Autoren/Innen und zwei Moderatoren, die stellenweise hilflos wirken, stellenweise einen Slapstickgag nach dem Anderen in bester Loriot-Manier servieren (dies mag der besonderen Tatsache geschuldet sein, dass der Abend gleichzeitig fürs Radio mit aufgezeichnet wurde) und ein Publikum, das bekommt, was es verdient, denn die wirklich große Literatur passiert erst am Ende.</p>
<p><strong>Anne Weber</strong> mit ihrem unterhaltsamen, leicht lesbaren, aber dennoch tiefgründigen Roman<em> Luft und Liebe</em>. Eine Autorin, die ihre Bücher auf Deutsch und Französisch schreibt – Sprachdistanz sei wichtig, gibt sie im Moderatorengespräch an. „Jedem kann man Derartiges nicht erzählen“, so einer der besten Sätze aus ihrer vorgetragenen Buchpassage, einer Liebesgeschichte voller Dopplungen, die sicherlich ihre Leser(innen) finden dürfte. Bereits hier zeichnet sich ab, was den Abend dominieren wird. Unsägliche Diskussionen um die ewig alte Frage nach der Biographie. Haben Sie das alles erlebt, Frau Weber, oder haben sie sich das ausgedacht? Als wäre das die einzig wirklich wichtige Frage – des Pudels Kern …</p>
<p><strong>Lutz Seiler</strong>, ein Autor der einen Erzählband vorlegt, <em>Die Zeitwaage</em>. Dass er von der Lyrik kommt, spürt man sofort an seinen rhythmusdiktierten Sätzen. Es gibt nichts auszusetzen und spiegelt das Spezielle des Leipziger Buchpreises wider: Auch Erzählbände können hier gewinnen – anders als in Frankfurt. Lutz Seiler jedenfalls weiß das Publikum zu unterhalten. Der Moderator schenkt ihm später einen Turnbeutel, an Anne Weber geht eine Tafel Schokolade, an Georg Klein später Lakritz. Mit den Fragen nach der Biografie geht er locker um, er gibt Anekdoten aus der Schulzeit zum Besten und die <em>Zeitwaage</em>, eines der unverzichtbaren Werkzeuge für Uhrmacher, wirft für einen kurzen Moment Magie in den Saal – ein Literat zeigt was mit Worten möglich ist.</p>
<p><strong>Jan Faktor</strong>,  Autor mit Prager Wurzeln, ist der Nächste an diesem Abend, der die Messlatte für Literatur ein Stückchen weiter anhebt. Sein Auszug aus dem Roman mit dem irrwitzigen Titel <em>Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag</em> führt das Publikum zurück in die Zeit des Prager Frühlings. Harte, schnelle Betrachtungen und politische Diskurse bis hin zum Maoismus finden in diesem Saal allerdings nur wenig Anklang – überall überforderte Gesichter. Jan Faktor ist zugleich aber auch der erste Autor, der sich gegen die unsägliche, den ganzen Abend über mit der Brechstange geführte Biografiedebatte wehrt. Die Diskussion würde zu kompliziert werden, die Auffassung des Moderators hinsichtlich des Prager Frühlings wäre viel zu niedlich – mit derartigen Antworten weicht er aus, zeigt deutlich, dass es ihm nicht der Sinn danach steht, sich in dieser Kategorie festnageln zu lassen. Ein Autor, der die Ästhetik des Hässlichen befürwortet und als Einziger noch aus einem ungedruckten Buch liest – ganz altmodisch vom DIN A4-Blatt, selbst wenn es sich dabei um eine Druckfahne handeln dürfte.</p>
<p><strong>Helene Hegemann</strong>, auf die alle zu warten scheinen, für viele offenbar der Anreiz, überhaupt zu kommen. Das mittlerweile 18-jährige Mädchen, dass die Republik in Freund und Feind gespalten hat, wie ihr vom Moderatoren konstatiert wird, gibt erwartungsgemäß markige Antworten: „Ich lade keine Filme oder Musik illegal aus dem Netz herunter“, sagt sie. Das klingt fast höhnisch, bedenkt man ihre seltsame literarische Arbeitsweise, zu der sie sich auch trotz wiederholter Nachfragen nicht klar äußern kann oder will. „Wenn man strafmündig ist, ist das auch nicht so wahnsinnig großartig“, sagt sie. Sie wolle jedenfalls keine autistische Kuh sein, die belanglos über ihr Angeborenes und Selbsterlebtes schreibt, bricht es schließlich aus ihr heraus. Die barbarische Pressemaschinerie dankt ihr für solche Äußerungen, ihre immer noch elliptische Sprechweise und eine atemberaubende Lesegeschwindigkeit jedenfalls machen Mitschreiben schwer.</p>
<p>Knapp drei Minuten dauert ihr Vortrag aus <em>Axolotl Roadkill</em>, ein einziger, unakzentuierter Brei aus Wörtern (Gewalt, Kotze, Familie, das kam so in etwa vor), aus dem freilich einige herausragen. „Grobporig“, flüstert ein Sitznachbar, das sei übrigens auch aus Strobo. Das Publikum jedenfalls, das zu einem großen Teil aus Frauen zwischen 40 und 50 besteht, dankt ihr diesen Auftritt mit Applaus und verlässt danach schnell den Saal. Den Tick, sich ständig die Haare aus dem Gesicht zu streichen, hat sie mittlerweile gut unter Kontrolle. Wohl auch eine Auswirkung der Pressemaschinerie. Doch deren Opfer zu sein, dieses Image versucht sich wacker weiter zu halten.</p>
<p><strong>Georg Klein</strong>, der letzte und vermutlich routinierteste Autor, nimmt ein derartig unerzogenes Publikum jedenfalls gelassen. Ein Träger des Bachmannpreises lässt sich schließlich nicht von einem Buchhype und daraus resultierenden Menschverhalten wie durch <em>Axolotl Roadkill</em> ausgelöst, aus der Fassung bringen. Schmunzelnd, mit Genuss verliest er aus seinem <em>Roman unserer Kindheit</em> die vermutlich beste Literatur-Passage an diesem Abend: Ein Stück Zeitgeschichte, das bis in den Zweiten Weltkrieg zurückführt und durch seine dämonische Eindringlichkeit für Ruhe und definitiv konzentrierte Gesichter im Publikum sorgt. Dass es wie zuvor bei Hegemann brutal zugeht, Blut fließt, auch Sex eine gewisse Rolle spielt, das hat hier einen anderen Stellenwert. Die über 30 Jahre Unterschied zwischen diesen beiden Autoren machen sich vor allem in der Qualität ihrer Texte bemerkbar. Ein begnadeter Entertainer ist er im Übrigen auch, der Herr Klein. Dass Witze Knallfroschprosa seien, gibt er in seinem Abschlussgespräch zum Besten und ebenso freimütig: Mein Werk ist ein Autobiografisches – ein glückliches Moderatorengesicht die Folge.</p>
<p>Ein denkwürdiger Abend im Literaturhaus München und fünf Autoren, die für einen Preis antreten. Dass es die Jury definitiv nicht leicht haben wird, ist klar. Ob es aber wie bei den vergleichsweise olympischen Spielen nach genauen und nachvollziehbaren Kriterien wie Zeit und Zeitmessung gehen sollte, bleibt offen. Wer wissen will, ob sein persönlicher Tip richtig liegt: am 18. März 2010 dürfte gegen 16 Uhr der oder die Preisträgerin bekannt gegeben werden. Von uns schon mal einen herzlichen Glückwunsch, verdient hätten ihn alle fünf.</p>
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		<title>Wir wollen keinen Kommerz!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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Die Veranstalter Basty und Patty sind keine Unbekannten in der Münchner Kultur- und Partyszene. Während ihrer Party am vergangenen Wochenende hat mucbook.de mit ihnen gesprochen.
Die Nacht der Freaks geht auf ihr Konto, eine für München einmalige Veranstaltungsreihe. Das neueste Projekt von Basty und Patty trägt den klangvollen Namen Dönage. Dahinter verbirgt sich eine Veranstaltung in [...]]]></description>
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<dl id="attachment_7800" class="wp-caption alignnone" style="width: 440px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-7800" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/DSCF18894.jpg" alt="Namensgebende Videoinstallation? &quot;Eineiiger Döner&quot; " width="430" height="287" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Die Veranstalter Basty und Patty sind keine Unbekannten in der Münchner Kultur- und Partyszene. Während ihrer Party am vergangenen Wochenende hat mucbook.de mit ihnen gesprochen.</p>
<p><span id="more-7716"></span><em><a href="http://www.nachtderfreaks.de/main/index.php">Die Nacht der Freaks</a></em> geht auf ihr Konto, eine für München einmalige Veranstaltungsreihe. Das neueste Projekt von Basty und Patty trägt den klangvollen Namen <em>Dönage.</em> Dahinter verbirgt sich eine Veranstaltung in einem leerstehenden Haus, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Im Erdgeschoss wartete am Samstagabend ein ehemaliger Supermarkt darauf, im Rahmen einer Vernissage mit anschließender Abrissparty, durch Kunst und Elektro bespielt zu werden.</p>
<p><a href="http://www.mucbook.de">Mucbook.de</a> traf die beiden vielbeschäftigten, aber sehr umgänglichen Veranstalter zu einem Gespräch bei einem Bier, während der Abend bereits in vollem Gange war. Etwa 250 Münchner genossen eine für München nicht alltägliche Atmosphäre aus kahlen, verfließten Wänden, definitiv tanzbarer Musik und unauffälligen, aber dennoch wirksam arrangierten Kunstwerken.</p>
<p><em>Mucbook: </em>Die Party ist ja mittlerweile richtig im Gange, seid ihr zufrieden?</p>
<p><em>Basty:</em> Definitiv!</p>
<p><em>Mucbook:</em> Und was bedeutet denn <em>Dönage</em> eigentlich?</p>
<p><em>Patty: </em>Das ist eine Wortkombination aus Döner und Vernissage. Damit wollten wir dem besonderen Flair dieses Viertels gerecht werden. Aber was wir hier machen, ist keine reine Party, sondern eine Mischung aus Kunst und Party.</p>
<p><em>Mucbook:</em><strong> </strong>Wie ist die Idee dazu entstanden?</p>
<p><em>Basty: </em>Wir wollten eine Veranstaltung machen, die abseits vom Kommerz liegt. Deswegen verlangen wir auch keinen Eintritt und haben Künstler sowie DJ´s dazu gebracht, den Abend mit uns zu gestalten.</p>
<p><em>Mucbook: </em>Und was passiert danach mit dem Haus?</p>
<p><em>Patty: </em>Das wissen wir nicht.</p>
<p><em>Mucbook: </em>Ihr habt diesen Abend ja als Avantgarde-Vernissage zum Thema Urban Art und Popart angekündigt. Was versteht ihr denn darunter?</p>
<p><em>Patty:</em><strong> </strong>In erster Linie alles, was Spaß macht. (lacht)</p>
<p><em>Basty: </em>Ich finde es wichtig, dass wir Künstlern, die noch nicht renommiert sind, oder aus welchen Gründen auch immer übergangen werden, eine Plattform bieten können. Die Ausstellungsstücke stammen daher alle von befreundeten Künstlern.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-7801" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/DSCF18382.jpg" alt="DSCF1838" width="430" height="287" /><br />
<em>Mucbook: </em>Stichwort Freunde – wo habt ihr Euch denn kennengelernt?</p>
<p><em>Basty und Patty</em><strong> </strong>(unisono): Ganz klassisch, im Studium.</p>
<p><em>Mucbook:</em> An den Plattentellern steht auch ein Berliner DJ. Und seit einem Jahr weiß die ganze Republik, dass München die neue Trendsetterstadt in Deutschland ist. Was haltet ihr davon?</p>
<p><em>Basty: </em>Berlin und München, das ist Pattys Spezialgebiet. (lacht)</p>
<p><em>Patty: </em>Berlin und München &#8230; die beiden Städte sind doch längst in sich angekommen und ähneln sich sehr. Natürlich hat ein Abend wie heute für München vielleicht ein ungewohntes Flair, viele werden sagen: typisch Berlin. Aber andererseits gibt es in Berlin auch einen gewissen Stadtteil, bei dem man schnell mal das Gefühl bekommen könnte, eigentlich in München zu sein.</p>
<p><em>Mucbook: </em>Welchen meinst du denn?</p>
<p><em>Patty: </em>Den Prenzlauer Berg &#8230; (lacht)</p>
<p><strong><em>Mucbook: </em></strong>Dann hoffen wir mal auf weitere gute Abende und danken fürs Gespräch!!</p>
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