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Alle Artikel von Regina Karl Regina Karl ist freie Autorin in München. Sie mag Premieren, Premierenpartys und angesagte französische Theorie. |

Die letzte Premiere für diese Spielzeit an den Münchner Kammerspielen: Karin Henkel zeigt Samstag Abend einen sauber gegenderten “Macbeth“.

Am Samstag wird in den Kammerspielen diskotiert: in der „Ballroom“-Gesprächsreihe präsentiert der Zündfunk einen Abend rund um München und die Disco.
Ein theatrales Dokument: Tobias Ginsburg präsentiert noch das ganze Wochenende über in der Reaktorhalle Edwin Erich Dwingers zweifelhaften Aufstieg und Fall als Schriftsteller unter Hitler.
Was ist radikal, was ist jung? Beim diesjährige Radikal Jung-Festival ging auf der Reise von Ost nach West, durch Reales und Virtuelles, von der Vergangenheit in die Zukunft vor allem eines verloren: Identitäten. Für einen besonders geschickten Umgang mit dem Verwirrspiel um Sein und Nicht-Sein in ihrer Produktion „Arab Queen“ erhielt Nicole Oder dafür den Publikumspreis.

Feridun Zaimoglu und Günther Senkel haben mal wieder geklönt. Heraus kam weitab von Kanacksprack und Türko-Pop ihr neues Stück „Alpsegen“, eine Hommage an die Stadt München, die Sebastian Nübling gestern Abend an de Kammerspielen uraufgeführt hat.

Das Radikal Jung-Festival am Volkstheater hat einen Publikumsliebling: Nurkan Erpulat und seine Inszenierung „Verrücktes Blut“.

Das Radikal Jung-Festival am Volkstheater lässt Grenzen verschwimmen: Während es Antú Romero Nunes mit seinem „Peer Gynt“ um die klassische Frage nach Theater und Wirklichkeit geht, setzen die Produktionen „Arab Queen“ aus Berlin und „God is a DJ“ aus Belgrad auf knallharten Sozialrealismus zwischen Ost und West.
Das diesjährige Radikal Jung-Festival am Volkstheater gibt sich weltmännisch: Von „Peer Gynt“ bis „Dorian Gray“, über „ArabQueen“ und „Verrücktes Blut“ mäandern die Produktionen durch einen neuen Trend: das Migrantentheater
Schorsch Kamerun und Andreas Kriegenburg widmen sich in den Kammerspielen der Liebe – mit zwei ganz verschiedenen Abenden.

Zwei Premieren am Wochenende: Wenn es um den politischen Meinungszirkus geht, soll uns im Volkstheater bei Ibsens „Volksfeind“ ein Licht aufgehen. René Pollesch dagegen lässt bei “XY Beat” die Zuschauer in den Kammerspielen im Dunkeln. ..weiterlesen

In den Kammerspielen steht am Samstag alles unter dem Stichwort Disco.

Schlacht um Deutschland: Armin Petras’ ganz und gar unpatriotische Herrmannsschlacht hatte in den Kammerspielen Premiere.

Alvis Hermanis zeigt in der Premiere von “Ruf der Wildnis” in den Kammerspielen Hunde und graue Melancholie – die Kammerspiele selbst zeigen sich nach Intendantenwechsel ganz in weiß und schwarz.

Die Kammerspiele feiern rund ums südliche Bahnhofsviertel das Festival Munich Central – ein Lagebericht

Andreas Kriegenburg kommt zum Gastspiel an die Kammerspiele – und Neu-Intendant Johan Simons gewährt erste Einblicke in die kommende Spielzeit.

Feiertagsmusik: Die Deggendorfer Missent to Denmark mit neuem Album – und einem Auftritt beim Theatron.

Beim Radikal-Jung-Festival am Münchner Volkstheater gewinnt „Amerika“ den Publikums- und Kritikerpreis – und zeigt, dass radikales junges Theater auch radikal traditionelles Theater sein kann. Ein Abschlussbericht.

Zwei Reiseberichte: Beim Radikal-Jung-Festival am Volkstheater gelingt ein uninszenierbarer Kafka, die Uraufführung “Himmelangst” gerät zur überladenen Polit-Farce. Ein zweiter Zwischenbericht.

Beim Radikal-Jung-Festival am Volkstheater erprobt eine Schiller-Inszenierung den Glauben ans Theater, und bei Oscar Wilde wird aus dem Ernst der Wahrheit frivoler Witz. Ein Zwischenbericht.
Am Freitag beginnt das radikal-jung-Festival – dieses Jahr ganz radikal mit vielen nicht so jungen Klassikern der Literaturgeschichte.

Auch das Münchner Volkstheater greift mittlerweile aufFilmadaptionen zurück: Am vergangenen Freitag feierte Aki Kaurismäkis „I hired a contract killer“ in der Regie von Bettina Bruinier Premiere. Eine etwas langatmige Zigarettenpause.

Er ist wieder da. Kurz vor der Wende noch Regieassistent an den Kammerspielen, kommt Armin Petras mit Teilen seines Berliner Gorki-Ensembles und vor allem mit seiner ganz eigenen stimm- wie körperbetonten Mono-Ästhetik zurück nach München. Am Samstag feierte sein Dramenschauplatz „Krieg“ Premiere.

Katharina Herold versuchte mit “Zwei polnisch sprechende Rumänen” einen Road-Trip der besonderen Art – bei der Premiere am Samstagabend in den Kammerspielen nicht immer mit Erfolg.

Besser als Tatort: Beim Spielart gibt es Sonntagabend Performances und Party rund ums Pathos Theater.

Christian Stückls neuer Hamlet im Volkstheater will zu viel und kann zu wenig: Klassik und Gegenwart, Action und Existenzialismus. Eine Rezension.

Melancholische Drachen – so eröffnete der Franzose Philippe Quesne das Spielart Festival. Eine Rezension und kurzer Ausblick.