<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>mucbook &#187; Sebastian Gierke</title>
	<atom:link href="http://www.mucbook.de/author/sebastian-gierke/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.mucbook.de</link>
	<description>Alles München</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 14:17:00 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>&#8230;vom 28. Juli</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/28/vom-28-juli/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/28/vom-28-juli/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=13072</guid>
		<description><![CDATA[
Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.
Heute: Der Brunner-Prozess, eine Jugendstudie und die weiter renitenten Bauern aus dem Oberland.

Alle Münchner Zeitungen berichten über eine Aufzeichnung, die den brutalen Angriff auf Dominik Brunner dokumentiert und im Prozess abgespielt wurde. Sie stammt vom Handy des Opfers. Zum Beispiel die  SZ, oder die  Abendzeitung.
Um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13073" title="muenchenschau1" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/muenchenschau12.JPG" alt="muenchenschau1" width="430" height="323" /><em></em></p>
<p><em>Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.</em></p>
<p>Heute: Der Brunner-Prozess, eine Jugendstudie und die weiter renitenten Bauern aus dem Oberland.<br />
<span id="more-13072"></span></p>
<p>Alle Münchner Zeitungen berichten über eine Aufzeichnung, die den brutalen Angriff auf Dominik Brunner dokumentiert und im Prozess abgespielt wurde. Sie stammt vom Handy des Opfers. Zum Beispiel die <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/vermischtes/handy-mitschnitt-beim-brunner-prozess-grauenvolle-sekunden-1.980515" target="_blank"> SZ</a>, oder die <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/201899" target="_blank"> Abendzeitung</a>.</p>
<p>Um die Bauern im Oberland doch noch für Olympia zu begeistern und dazu zu bringen, ihr Land für zum Beispiel ein Medienzenter zur Verfügung zu stellen, war der Ministerpräsident extra nach Garmisch gereist. Mit eher wenig Erfolg, <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/kabinett-in-garmisch-seehofers-besuch-bringt-keinen-durchbruch-1.980514" target="_blank">wie die Süddeutsche berichtet.</a></p>
<p>Der Radiosender On3 hat in eine repräsentative Studio durchgeführt, um herauszubekommen, wie die Jugend tickt. Kirche spielt keine Rolle, Familie schon. Die gesamten Ergebnisse gibts <a href="http://on3.de/focus/11#/focus/23" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/28/vom-28-juli/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ricochet #3 &#8211; Hito Steyerl &#8211; Die Eröffnung</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/26/ricochet-3-hito-steyerl-die-eroffnung/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/26/ricochet-3-hito-steyerl-die-eroffnung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 22:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>
		<category><![CDATA[Ricochet #3]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Stuck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12972</guid>
		<description><![CDATA[Ricochet #3 ist eröffnet. Es war ein schöner Abend mit der Künstlerin Hito Steyerl, interessanten Gesprächen und spannender Kunst. Hier das Video. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/">Ricochet #3</a> ist eröffnet. Es war ein schöner Abend mit der Künstlerin Hito Steyerl, interessanten Gesprächen und spannender Kunst. Hier das Video. <span id="more-12972"></span></p>
<p><object width="430" height="335"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XJN0amolxKQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XJN0amolxKQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="335"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/26/ricochet-3-hito-steyerl-die-eroffnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Bluesologist &#8211;  Gil Scott-Heron in München</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/24/der-bluesologist-gil-scott-heron-in-munchen/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/24/der-bluesologist-gil-scott-heron-in-munchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 18:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gil Scott-Heron]]></category>
		<category><![CDATA[Muffathalle]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12949</guid>
		<description><![CDATA[
Draußen erlöst der Regen die Stadt, doch in der Halle ist die Hitze des Tages ungebrochen. Und die Temperatur wird weiter steigen. In der Hitze der Nacht. Die der Erlöser bringt. Die Gil Scott-Heron bringt.
Er schlendert auf die Bühne, groß und hager. Das braune, altmodische Sakko, das fliederfarbene Hemd: viel zu groß.  Schirmmützen-Schatten verdecken die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12952" title="gsh1" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/gsh1.png" alt="gsh1" width="430" height="163" /></p>
<p>Draußen erlöst der Regen die Stadt, doch in der Halle ist die Hitze des Tages ungebrochen. Und die Temperatur wird weiter steigen. In der Hitze der Nacht. Die der Erlöser bringt. Die Gil Scott-Heron bringt.<span id="more-12949"></span></p>
<p>Er schlendert auf die Bühne, groß und hager. Das braune, altmodische Sakko, das fliederfarbene Hemd: viel zu groß.  Schirmmützen-Schatten verdecken die Augen, streichen das zerfurchte Gesicht durch, doch dann bricht das breiteste Grinsen hervor, breiter als der Mississippi.</p>
<p>Scott-Heron albern, minutenlang, er erzählt Jokes. Seine Stimme hätte Verspätung, müsse noch aus dem Hotel nachkommen. Dann setzt er sich an sein Rhodes Piano, die ersten gesungenen Worte aus dem Song „Blue Coller“ (1981): „I’ve been down in Pennsylvania, where I was working in a mine.“ Der Refrain: „You can’t name where I ain’t been down/There ain’t no place that I ain’t been down.“</p>
<p>Hier beim Auftritt am 16. April in Florida, sehr ähnlich:</p>
<p><object width="430" height="285"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wz7zj9Q3EBk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Wz7zj9Q3EBk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="285"></embed></object></p>
<p>Die Stimme ist da. Seine bassige Stimme, voller Südstaatenhitze. Der Ton glüht in ihm wie Lava. Und wenn er ihn hinaus lässt, löste er sich von ihm – auf unerklärliche Weise – und wird gegenständlich, erfüllt den Raum, wird selbst zum Raum, zur Aura.</p>
<p>Gil Scott-Heron, Urvater und Prophet des HipHop, einer der am meisten bewunderten, verehrten Storyteller überhaupt, war lange weg, saß wegen Drogendelikten in den vergangenen Jahren immer wieder im Gefängnis.</p>
<p>Jetzt scherzt der 61-Jährige: „Die Leute haben behauptet, ich sei verschwunden! Puff. Ich wusste nicht, dass ich diese Eigenschaft besitze. Puff. Wundern Sie sich nicht, wenn ich während des Konzertes einfach so verschwinde. Puff.”</p>
<p>Die Aufnahmen zum neuen Album „Im new here“ waren Teil der Bewährungsauflagen. Er hat grandiosen elektrifizierten Blues geschaffen, an Grime und Dub geschult.</p>
<p>Auf der Bühne geht es mit seiner exzellenten Band aber an diesem Abend back to the roots. Zusammengestellt aus alten Weggefährten, die sich jedoch einige Male zu sehr in gediegenen Soli verlieren, beschwört er den Blues. Er ist: Bluesologist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12953" title="gsh2" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/gsh2.png" alt="gsh2" width="430" height="205" /></p>
<p>Alte Schule. Der Blues ist der Anfang, der Blues ist das Ende.</p>
<p>&#8220;Winter in America&#8221;:</p>
<blockquote><p>From the Indians who welcomed the pilgrims<br />
And to the buffalo who once ruled the plains<br />
Like the vultures circling beneath the dark clouds<br />
Looking for the rain<br />
Looking for the rain<br />
Just like the cities staggered on the coastline<br />
Living in a nation that just can’t stand much more<br />
Like the forest buried beneath the highway<br />
Never had a chance to grow<br />
Never had a chance to grow</p></blockquote>
<blockquote><p>And now it’s winter<br />
Winter in America<br />
Yes and all of the healers have been killed<br />
Or sent away, yeah<br />
But the people know, the people know<br />
It’s winter<br />
Winter in America<br />
And ain’t nobody fighting<br />
‘Cause nobody knows what to say&#8221;</p></blockquote>
<p>Dann: &#8220;Almost lost Detroit&#8221;. &#8220;Work for Peace&#8221; leitet er mit Worten ein, die man wirklich jedem Popmusiker, ohne Ausnahme, als lächerlich hippieskes Gebrabel auslegen würde, da so gut wie jede Art von Antihaltung im Pop schon längst als Pathosformel und Klischee entlarvt wurde. Ihm nicht.</p>
<p><object width="430" height="285"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ue5U1G-GqlU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Ue5U1G-GqlU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="285"></embed></object></p>
<p>Er singt:</p>
<blockquote><p>&#8220;The Military and the Monetary,<br />
get together whenever they think its necessary,<br />
they have turned our brothers and sisters into mercenaries,<br />
they are turning the planet, into a cemetery.“</p></blockquote>
<p>Es ist so gut. &#8220;Be Safe Be Free Be Strong&#8221;, &#8220;Did You Hear What They Said?&#8221; Immer wieder Klassiker, ohne die allzu offensichtlichen bemühen zu müssen. &#8220;The Revolution will not be televised&#8221;, zum Beispiel.</p>
<p>Erst immer weiter zurück, bis er am Schluss wieder bei den neuen Songs anlangt. &#8220;The other Side part 1&#8243;,  &#8220;I&#8217;ll Take Care Of You&#8221;.</p>
<p>Ganz am Ende: &#8220;Celebrate&#8221;. Dann verschwindet Gil Scott-Heron. Puff. Die Fans toben noch in der Hitze der Nacht, auch als das Licht schon lange angegangen ist. Draußen hat der Regen aufgegeben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/24/der-bluesologist-gil-scott-heron-in-munchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Festival-Samstag [update:] fällt zum Teil ins Wasser</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/23/der-festival-samstag/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/23/der-festival-samstag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 18:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Street Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Oben Ohne]]></category>
		<category><![CDATA[Puch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12927</guid>
		<description><![CDATA[
Samstag, 27. Juli, München und Umgebung. Es werde: Musik. Ein Tag, drei Open-Air-Festivals: Das Oben Ohne, das Indie-Street-Festival und das Puch-Festival. Entscheidungshilfe vonnöten?   Wenn das &#38;%§&#8217;# Wetter einem die nicht schon abgenommen hat&#8230;Alle die auf HipHop, Ska und Reggae stehen, werden nicht lange überlegen müssen. Für die ist das Oben Ohne (Beginn 13 Uhr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12928" title="aa" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/aa.png" alt="aa" width="430" height="574" /></p>
<p>Samstag, 27. Juli, München und Umgebung. Es werde: Musik. Ein Tag, drei Open-Air-Festivals: <a href="http://www.oben-air.de/" target="_blank">Das Oben Ohne</a>, das <a href="http://feierwerk.de/index.php?177&amp;tx_mjseventpro_pi1[showUid]=4196" target="_blank">Indie-Street-Festival</a> und das <a href="http://www.puch-openair.de" target="_blank">Puch-Festival</a>. Entscheidungshilfe vonnöten?   Wenn das &amp;%§&#8217;# Wetter einem die nicht schon abgenommen hat&#8230;<span id="more-12927"></span>Alle die auf HipHop, Ska und Reggae stehen, werden nicht lange überlegen müssen. Für die ist das Oben Ohne (Beginn 13 Uhr, Alten Messe, Theresienhöhe 15) das Richtige. Die Veranstalter geben Newcomern die Chance, zusammen mit Etablierten aufzutreten: 10 Acts insgesamt, darunter die großartige Münchner  HipHopperin <em><a href="http://www.fivasolo.de" target="_blank">Fiva</a></em>, die Dialekt-Rapper <em><a href="http://www.doppel-d.com/" target="_blank">Doppel D</a>, </em>ursprünglich<em> </em>aus Niederbayern, jetzt in München, und als Headliner die Balkan-R’n’B-Queen <em><a href="http://www.missplatnum.com" target="_blank">Miss Platnum</a></em> (Im Bild).</p>
<p>Die Indiefraktion <span style="text-decoration: line-through;">hat</span> hätte es schwerer gehabt: Sowohl das Puch-Festival (<strong>das leider aufgrund des Regens abgesagt werden musste</strong>) als auch das Indie-Street-Festival im Feierwerk (Beginn 18.30 Uhr, Hansastraße 39) wären einen Besuch wert (gewesen). Im trockenen Feierwerk spielen vier Bands, alle aus München und alle machen eher wertkonservativen Indiepop: Das Trio <em><a href="http://www.myspace.com/pardonmsarden " target="_blank">Pardon Ms. Arden </a></em>zum Beispiel, mit treibenden Pophymnen oder die<a href="http://www.teilzeitdenker.de" target="_blank"> <em>Teilzeitdenker</em></a>, die sich deutschsprachigem Gitarrenpop im Stile von <em>Tomte</em> verschrieben haben.</p>
<p>Im heute wohl eher ungemütlichen Weiler Puch wäre dagegen dieses Jahr musikalisch experimentiert worden. Unter anderem waren die Weilheimer<a href="http://www.lalipuna.de" target="_blank"> <em>Lali Puna</em></a><em> </em>geladen, der <em>Faust</em>-Gründer Hans Joachim Irmler zusammen mit dem Ex-Schlagzeuger der <em>Einstürzenden Neubauten</em>, <a href="http://www.fmeinheit.org" target="_self"><em>FM Einheit</em> </a>oder <em><a href="http://www.allroh.com" target="_blank">Allroh</a></em>, eine junge Rostockerin, die selbst Starproduzent Steve Albini begeistert hat. Hoffentlich wirds nachgeholt. Eins, zwei oder <span style="text-decoration: line-through;">drei</span>?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/23/der-festival-samstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vermummt im Untergrund</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/22/vermummt-im-untergrund/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/22/vermummt-im-untergrund/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Cityscale]]></category>
		<category><![CDATA[Lothringer 13]]></category>
		<category><![CDATA[second screen]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Pittroff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12880</guid>
		<description><![CDATA[
Mir sind die Dinger noch nie wirklich aufgefallen. Animierte Werbeplakate. Infoscreens. Heute und morgen zeigen sie vermummte Menschen. Jo, hmm&#8230;
Vermummte Menschen im Untergrund also. &#8220;Second Screen&#8221; nennt sich das und ist ein Projekt der Münchner Künstlerin Susanne Pittroff. Die will damit irritieren, Assoziationen hervorrufen. In der U-Bahn-Station Ostbahnhof und im S-Bahnhof Rosenheimer Platz werden alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12885" title="second" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/second1.png" alt="second" width="430" height="288" /></p>
<p>Mir sind die Dinger noch nie wirklich aufgefallen. Animierte Werbeplakate. Infoscreens. Heute und morgen zeigen sie vermummte Menschen. Jo, hmm&#8230;<span id="more-12880"></span></p>
<p>Vermummte Menschen im Untergrund also. &#8220;Second Screen&#8221; nennt sich das und ist ein Projekt der Münchner Künstlerin <a href="http://www.susannepittroff.de/3screen.html">Susanne Pittroff</a>. Die will damit irritieren, Assoziationen hervorrufen. In der U-Bahn-Station Ostbahnhof und im S-Bahnhof Rosenheimer Platz werden alle paar Minuten die Fotos auf die Screens projiziert. Aber ob das funktioniert mit der Irritation? Bin mir da nicht so sicher. Das liegt aber weniger an den Bildern, sondern an der Werbung, die dort sonst zu sehen ist.  Denn noch in der biedersten Hundekuchen-Reklame ist es ja heutzutage zu spüren, das Versprechen der Popkultur,      dass alles möglich sein kann, der Zwang zur unbegrenzten Möglichkeiten.</p>
<p>Stechen also die Vermummten aus der Bilderflut auf auf den digitalen Werbeflächen auf? Irritieren sie wirklich? Wenn Sie immer nur wenige Sekunden zu sehen sind?</p>
<p>Das Ganze findet jedenfalls im Rahmen der Ausstellung <a href="http://www.lothringer-dreizehn.com/aktuell/halle/einfuehrung.html">Cityscale </a> der Lothringer13 statt, ein künstlerisches Austauschprojekt über das Leben und Arbeiten in den Großstädten München und Istanbul.</p>
<p>Und zwar am Donnerstag 22.07. und Freitag 23.07., den ganzen Tag über an den genannten Stationen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/22/vermummt-im-untergrund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;I am the original&#8221;: Die Rückkehr des großen Gil Scott-Heron</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/22/i-am-the-original-die-ruckkehr-des-grosen-gil-scott-heron/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/22/i-am-the-original-die-ruckkehr-des-grosen-gil-scott-heron/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Generator]]></category>
		<category><![CDATA[Gil Scott-Heron]]></category>
		<category><![CDATA[Muffathalle]]></category>
		<category><![CDATA[Zündfunk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12871</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben ja schon auf das große Ereignis heute in der Muffathalle hingewiesen. Der Zündfunk hat sich anlässlich des Konzerts ausführlich mit Gil Scott-Heron beschäftigt. Ein schöner Generator. 
Hier kann man sich die Sendung anhören. Ein Stunde, die gut investiert ist.  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben ja schon auf das große Ereignis heute in der Muffathalle hingewiesen. Der Zündfunk hat sich anlässlich des Konzerts ausführlich mit Gil Scott-Heron beschäftigt. Ein schöner Generator. <span id="more-12871"></span></p>
<p><a href="http://download.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_07/2010_07_12_13_35_13_podcastgeneratorgilscott_heron_a.mp3">Hier </a>kann man sich die Sendung anhören. Ein Stunde, die gut investiert ist.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/22/i-am-the-original-die-ruckkehr-des-grosen-gil-scott-heron/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://download.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_07/2010_07_12_13_35_13_podcastgeneratorgilscott_heron_a.mp3" length="34321408" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Klaus Lemkes neuer Film: Schmutziger Süden</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/22/klaus-lemkes-neuer-film-schmutziger-suden/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/22/klaus-lemkes-neuer-film-schmutziger-suden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Gomma]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Lemke]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutziger Süden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12819</guid>
		<description><![CDATA[
&#8220;Ein ins Verliebtsein explodierender kleiner Schwabing-Porno, gedreht mit fiebrig-schäbiger Eleganz.&#8221; Das sagt Klaus Lemke selbst über seinen neuen Film &#8220;Schmutziger Süden&#8221;. Hier schonmal das Musikvideo, das er zusammen mit Jonas Imbery von Gomma gedreht hat.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/lemke.png" alt="lemke" title="lemke" width="430" height="283" class="alignnone size-full wp-image-12823" /></p>
<p>&#8220;Ein ins Verliebtsein explodierender kleiner Schwabing-Porno, gedreht mit fiebrig-schäbiger Eleganz.&#8221; Das sagt Klaus Lemke selbst über seinen neuen Film &#8220;Schmutziger Süden&#8221;. Hier schonmal das Musikvideo, das er zusammen mit Jonas Imbery von Gomma gedreht hat.<br />
<span id="more-12819"></span></p>
<p><object width="430" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/O9CcU4praPc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/O9CcU4praPc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height=250"></embed></object></p>
<p><strong>Der Film wird am 16. August um 0:10 im ZDF gezeigt. </strong></p>
<p>via: <a href="http://malakoffkowalski.blogspot.com/2010/07/schmutziger-suden-der-neue-film-von.html">Malakoff Kowalski</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/22/klaus-lemkes-neuer-film-schmutziger-suden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8230;vom 22. Juli</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/22/vom-22-juli/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/22/vom-22-juli/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12773</guid>
		<description><![CDATA[
Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.
Heute: Hygiene-Skandal und kein Ende, Garmischer Bauern geben Olympia einen Korb und die Insel der Wichtigen.
Erst Bogenhausen und Neuperlach, dann Schwabing &#8211; und nun hat auch das Klinikum Rechts der Isar: Überall haben die Krankenhäuser Probleme mit der Hygiene, steht in der Süddeutschen Zeitung.
Die Grundbesitzer geben Olympia einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12803" title="muenchenschau1" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/muenchenschau11.JPG" alt="muenchenschau1" width="430" height="323" /></p>
<p><em>Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.</em><br />
Heute: Hygiene-Skandal und kein Ende, Garmischer Bauern geben Olympia einen Korb und die Insel der Wichtigen.<span id="more-12773"></span></p>
<p>Erst Bogenhausen und Neuperlach, dann Schwabing &#8211; und nun hat auch das Klinikum Rechts der Isar: Überall haben die Krankenhäuser Probleme mit der Hygiene, <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/politik/klinik-skandal-hygienemaengel-auch-das-rechts-der-isar-ist-betroffen-1.978073" target="_blank">steht in der Süddeutschen Zeitung</a>.</p>
<p>Die Grundbesitzer geben Olympia einen Korb, <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/olympia-2018-grundbesitzer-garmisch-partenkirchen-geben-minister-einen-korb-849760.html" target="_blank">berichtet der Merkur</a>. Der Vermittlungsversuch ist gescheitert. Landwirtschaftsminister Brunner wurde ausgeladen.</p>
<p>Die Lufthansa hat ihren zweiten Airbus A 380 übernommen. Der bekommt einen hübschen Namen: &#8220;München&#8221;. Am kommenden Mittwoch landet die Maschine gegen 7.30 Uhr im Erdinger Moos, dort ist die Taufe für die Mittagszeit angesetzt, <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/vermischtes/lufthansa-uebernimmt-zweiten-airbus-a-muenchen-landet-in-frankfurt-1.978032" target="_blank">steht in der SZ</a>.</p>
<p>Der Merkur zeigt<a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/u-bahn-ausbau-unsichtbare-baustelle-849656.html" target="_blank"> die &#8220;unsichtbare Baustelle&#8221;</a>. In 15 Metern Tiefe fährt bald die U3 neue Haltestellen an.</p>
<p>Die SZ hat <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/leute/premiere-knight-and-day-in-muenchen-die-insel-der-wichtigen-1.978088" target="_blank">die Insel der Wichtigen entdeckt</a>. Tom Cruise und Cameron Diaz bewohnen sie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/22/vom-22-juli/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kostenlos: Urlaub in Polen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/21/kostenlos-urlaub-in-polen/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/21/kostenlos-urlaub-in-polen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Free and Easy]]></category>
		<category><![CDATA[Sepultura]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub in Polen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12713</guid>
		<description><![CDATA[
&#8220;Free &#38; Easy&#8221;, kling wie ne Handywerbung. Außerhalb Münchens. Doch hier schwingt bei diesen Worten der sonore Dreiklang aus Gitarren, DJs und Bier mit. Das Backstage feiert schon seit Jahren „Free &#38; Easy“. Heute geht das Festival los, 10 Tage lang. Und das Programm hat einige Höhepunkte zu bieten. 
Beim kurzen Drüberschauen ist mir vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12715" title="uip" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/uip1.png" alt="uip" width="430" height="452" /></p>
<p>&#8220;Free &amp; Easy&#8221;, kling wie ne Handywerbung. Außerhalb Münchens. Doch hier schwingt bei diesen Worten der sonore Dreiklang aus Gitarren, DJs und Bier mit. Das Backstage feiert schon seit Jahren „Free &amp; Easy“. Heute geht das Festival los, 10 Tage lang. Und das Programm hat einige Höhepunkte zu bieten. <span id="more-12713"></span></p>
<p>Beim kurzen Drüberschauen ist mir vor allem der kommende Samstag aufgefallen:</p>
<p>Kissogram, Urlaub in Polen, Kafka´s Orient Bazar und die Sonic Boom Foundation.</p>
<p>Ich bin großer Urlaub in Polen Fan. Der Sound von <a href="http://www.myspace.com/urlaubinpolen">Urlaub in Polen</a> ist extrem dicht, sphärisch, atmosphärisch. Umso größer die Überraschung, wenn man die Band zum erstenmal live erlebt. Fünf, sechs Musiker, so könnte man vermuten, sind nötig, um diese Klanggebilde zu erzeugen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="335" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LUx8vFpbpIk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="335" src="http://www.youtube.com/v/LUx8vFpbpIk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Urlaub in Polen sind nur zu zweit: Georg Brenner und Jan Philipp Janzen aus Köln. Janzen spielt Schlagzeug. Brenner bedient so kunstvoll wie geschickt Gitarre, Laptop, Synthesizer, Effektgeräte, Fußorgel. All die Geräte, die in Türmen neben ihm aufgebaut sind oder vor ihm auf dem Boden liegen. <a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=kwrsw5v2S7c&amp;feature=related">Allein das zu sehen</a>, ist eindrucksvoll. Und dann die Musik: Noise, Rock und Elektro der wirklich spektakulären Sorte.</p>
<p>Außerdem sind auf dem Festival noch unglaublicherweise die legendären Trash-Metaler <a href="http://www.myspace.com/sepultura">Sepultura </a>bei freiem Eintritt zu erleben oder Rainer von Vielen, oder ein Kino-Zelt oder ja: vieles mehr.</p>
<p>Das gesamte Programm des Free and Easy im Backstage <a href="http://www.backstage.eu/index.php/veranstaltungen/freeaeasy-festival?start=60">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/21/kostenlos-urlaub-in-polen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wie die Fiktion neue Realität generiert&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/20/wie-die-fiktion-neue-realitat-generiert/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/20/wie-die-fiktion-neue-realitat-generiert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>
		<category><![CDATA[ricochet]]></category>
		<category><![CDATA[Villa Stuck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12681</guid>
		<description><![CDATA[Alles fertig. Ricochet #3 kann beginnen. Kurz vor der Eröffnung am Mittwoch konnten wir noch mit Hito Steyerl über ihre Arbeit reden, über Fakten und Fiktion, Copy und Paste, den Wunsch nach einem anderen Leben, warum Franz von Stuck das Copyright verletzte und wie ihr Urgroßvater als Roter Soldat möglicherweise die Villa stürmte. 
Wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles fertig. <a href="http://www.ricochet-blog.de">Ricochet #3</a> kann beginnen. Kurz vor der Eröffnung am Mittwoch konnten wir noch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hito_Steyerl ">Hito Steyerl </a>über ihre Arbeit reden, über Fakten und Fiktion, Copy und Paste, den Wunsch nach einem anderen Leben, warum Franz von Stuck das Copyright verletzte und wie ihr Urgroßvater als Roter Soldat möglicherweise die Villa stürmte. <span id="more-12681"></span></p>
<p><strong>Wenn man Artikel über Dich heraussucht, kann man da von einer deutschen, einer österreichischen, einer deutsch-japanischen, einer amerikanischen Künstlerin lesen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Hito Steyerl: </strong>Ach, die Journalisten sollen aufgeben. Ich hab noch viel bessere: Ich war schon italienisch, türkisch, chinesisch. Es gibt kaum eine Kombination, die nicht auf mich angewendet wurde.</p>
<p><strong>Das zeichnet Deinen Weg als Künstlerin nach. </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Ich wollte schon einmal eine Arbeit machen, in der diese nationalen Bezeichnungen nur als Tags nebeneinander aufgelistet werden. Es wird ja tatsächlich in Museen auf den kleinen Schildern neben den Bildern die nationale Herkunft des Künstlers angegeben. Das ist doch wahnsinnig.</p>
<p><strong>Weil diese Konstrukte, die Außenstehende oft bemühen, keine Rolle mehr spielen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Was soll ich dazu sagen? Ich glaube, das sind Konzepte, die aus eine Welt stammen, die es natürlich immer noch gibt, die auch immer noch wichtig ist, die aber mit der Lebensrealität von sehr vielen Menschen nichts mehr zu tun hat.</p>
<p><strong>Du bist in München geboren. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Das ist ein Faktum, aber ich glaube nicht, dass das in meinen letzten Arbeiten eine Rolle gespielt hat. Ich wohne ja schon lange nicht mehr hier. Aber als ich jetzt wieder hier war, habe ich mich an den Fassbinder Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEx9MqfD6eA">„Angst essen Seele auf“ </a>erinnert. Weil ich genau in diesem Viertel, zu dieser Zeit, unter diesen Umständen aufgewachsen bin, wie es der Film zeigt. Dieser Film fasst vielleicht am besten mein Verhältnis zu München zusammen. Das ist ein Spielfilm, ein unrealistischer Spielfilm, eine komplett fantastische Fiktionalisierung des Gegebenen. Und deshalb akzeptiere ich es als prägend.</p>
<p><strong>Hast Du eine Beziehung zu diesem Haus, zur Villa Stuck? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Was mich an diesem Haus interessiert hat, ist eine Phantasie, das kann ich nicht belegen. Aber meine biographische Phantasie war eben, dass mein Urgroßvater, Franz Xaver Karmann, unter den etwa zwanzig Roten Matrosen war, die während der Münchner Räterevolution dieses Haus gestürmt und Herrn Stuck verhaftet haben. Das kann man zwar nicht beweisen, aber nachdem er damals Roter Matrose war, ist das der Moment für mich, anzufangen, mich mit dem Haus zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Wir sitzen hier im ersten Raum der Ausstellung. Helle Bildkästen mit abstrakten, farbigen Markierungen darauf&#8230;</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-12746" title="Hito Steyerl Installationsansicht 1muc" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/Hito-Steyerl-Installationsansicht-1muc.png" alt="Hito Steyerl Installationsansicht 1muc" width="430" height="280" /> </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Was man hier sieht, sind die Kopierzeichen, die von Verkäufern auf Fotos gemacht werden, um sie dann auf Ebay zu verkaufen. Die Fotos zeigen im Originalzustand Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg, die von deutschen Soldaten aufgenommen wurden. Da ist alles Mögliche zu sehen, aber hauptsächlich Kriegsverbrechen, militärische Szenen. Für diese Ausstellung hab ich versucht, auch im Hinblick auf die anderen Arbeiten, mich hauptsächlich auf Darstellungen von gefangenen sowjetischen Soldatinnen zu konzentrieren, die auf Ebay unter der Bezeichnung „Flintenweiber“ angeboten oder angepriesen werden. Denn in allen drei Arbeiten geht es ganz zentral um kämpfende Frauen und darum, wie ihr Bild zu einer Ikone wird, zu einer Ikone des Hasses, zu einer der Anbetung oder auch der Sexualisierung. All diese Aspekte sind vorhanden.</p>
<p><strong>Cris Koch, der erste Künstler in der Ricochet-Reihe, <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=312">hat mir erzählt</a>, dass er einen sehr intuitiven Ansatz verfolgt, er hat immer von einem Flow gesprochen, in den er beim Malen kommt. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Ich hab einen anderen Ansatz, aber es ist nicht so, dass mein Ansatz nicht emotional ist.</p>
<p><strong>In welchem Verhältnis stehen denn für Dich Theorie und Praxis? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Es sind zwei verschiedene Handwerkszeuge, um ähnliche Sachverhalte zu betrachten. Sie sind komplett verschieden und ich versuche, sie auch so verschieden wie möglich zu halten. Ich schreibe nicht über meine Sachen. Aber ich schreibe Texte über die Sachverhalte, mit denen ich mich auch in meiner Arbeit beschäftigte. Das baut schon aufeinander auf. Oder präziser: das baut gegeneinander auf.</p>
<p><strong>Dir geht es ja sehr stark um die Überlappung von Fiktion und Fakten. Könntest Du das vielleicht anhand eines der hier ausgestellten Werke etwas genauer erklären. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Eine Szene aus dem Film <em>November </em>als Beispiel: Die hat mit dem Rest des Films eigentlich gar nichts zu tun, aber sie beschreibt das Verhältnis ganz gut. Am Schluss des Films führe ich ein Interview mit einem Mann, der selbst in den siebziger Jahren Mitglied einer Stadtguerilla-Organisation war. Der erzählt mir, dass sie immer ins Kino gegangen sind damals und sich Filme angeschaut haben, um sich in den Filmen Anleitungen für ihre Entführungen zu holen. Da gab es zum Beispiel einen Film von Costa-Gavras, <em>State of Siege</em>, der hat sie beeinflusst, der hat aber auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patty_Hearst">reale Entführung von Patty Hearst </a>beeinflusst. Alle haben versucht, das im Film gesehene nachzumachen, haben aber nicht berücksichtigt, dass das natürlich Fiktion ist und Fehler darin sind. Und als sie versucht haben, das in der Realität umzusetzen, sind sie an diesen Fehlern gescheitert. Das interessiert mich. Wie die Fiktionen nicht ein verschobenes Abbild der Realität ist, sondern wie die Fiktion selber neue Realität generiert.</p>
<p><strong>Ist das bei Erinnerung nicht ähnlich? Erinnerung ist doch kein Fenster in die Vergangenheit, sondern ein Spiegel, der uns selbst zeigt. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Erinnerung setzt jemanden voraus, der etwas erinnert, das heißt, etwas von außen nach innen holt, setzt ein Subjekt als Fokus voraus oder mehrere Subjekte. Ohne das kommt keine Erinnerung aus.</p>
<p><strong>Du erinnerst Dich ja in <em>November </em>an Deine beste Freundin, damals in München. Wie machst Du denn dem Betrachter deutlich, dass Du nicht diejenige bist, die die einzige Wahrheit über die damaligen Ereignisse erzählt.</strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Das spielt natürlich eine wichtige Rolle. Ich versuche das zum einen dadurch, dass ich es vermeide, ein Porträt dieser Person zu zeigen. Ich versuche vielmehr, nur die Bilder nachzuvollziehen, die von ihr gemacht wurden. Und zum anderen, indem ich als jemand auftauche, der in die Ereignisse verwickelt wird. Und von der dann selbst Bilder gemacht werden. Zum Beispiel als kurdische Demonstrantin.</p>
<p><strong>Das wäre dann ein weiterer dieser nationalen Tags. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Ja, genau. Ich bin da plötzlich als Kurdin in einer <em>Arte</em>-Dokumentation zu sehen, in die ich durch Zufall hineingeraten bin, während der Dreharbeiten. Der sonore Fernsehsprecher-Kommentar erzählt da gerade, dass die Kurden demonstrieren und da laufe ich dann plötzlich vorbei. Ich habe nicht die Kontrolle in diesem Film. Ich versuche Bilder zu verstehen, die missverstanden werden &#8211; und werde dabei selbst zu einem Missverständnis.</p>
<p><strong>Warum werden denn Bilder immer noch so oft missverstanden? Warum suchen die Menschen in den Bildern immer noch die Wahrheit. Warum wollen sie da belogen werden? Warum muss es Künstler geben, die darauf hinweisen, dass es eben nicht die Wahrheit ist, die Bilder zeigen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Das weiß ich nicht. Das ist eine gute Frage. Wollen sie belogen werden? Ich bin gar nicht sicher. Ich glaube, die meisten wissen schon, dass das nicht stimmt.</p>
<p><strong>Aber die Lüge liegt immer offen da und die Menschen wollen sie doch als die Wahrheit nehmen. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Das ist der Grund, warum ich in vielen Arbeiten mit dem Schrott aus der Populärkultur arbeite. Weil darin das Begehren so stark kondensiert ist. Dieser Wunsch nach einem anderen Leben. In dieser verschobenen oder vielleicht auch unkenntlichen Version von sich selber. Aber die Hoffnung auf ein anderes Leben liegt da so stark drin, in der schnulzigsten Soap-Opera, wahrscheinlich sogar in diesen Reality-Games im Internet. Es geht darum, ein anderes Leben zu haben. Und dieses Begehren ist wichtig, ist etwas Schönes, ist etwas, das ich respektiere und eine Kraft, mit der ich arbeite. Aber natürlich, die Art, in der diese Bilder zirkulieren, in der sie vermarktet werden, in der sie die Menschen zurichten, die ist unerträglich. Obwohl: Ich bin eigentlich kein Kulturpessimist.</p>
<p><strong>Es gibt also diese zwei Seiten? Das Begehren, das wichtig ist, das aber auch dazu führt, dass alle belogen werden und sich zurichten lassen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Ja.</p>
<p><strong>Die Aufklärung&#8230;</strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Die Aufklärung gibt es nicht mehr. Es ist die Frage ob man es schafft, dieses Begehren in eine andere Richtung zu lenken. Aber das alte Konzept der Aufklärung ist ja das: Wir sagen jetzt den Leuten, das stimmt alles nicht und dann hört ihr Begehren auf. Das ist völliger Schwachsinn. Das hört so lange nicht auf, bis es etwas Besseres gibt. Es ist also eher die Frage, wie man mit dem Begehren anders arbeiten kann.</p>
<p><strong>Was wäre dieses Bessere? Kann man das definieren? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Nein.</p>
<p><strong>Kann man es versuchen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Kann man, aber dabei kann man immer nur scheitern. Aber der Versuch ist wichtig.</p>
<p><strong>Was macht denn dieses Mehr an Bildern, zum Beispiel im Internet, mit den Menschen. Ist das eine demokratisiertere Form von Bildrezeption, demokratischer als sie es war, als es zum Beispiel nur drei Programme im deutschen Fernsehen gab? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Grundsätzlich ist es einfach mehr. Es ist für mich toll. Endlich gibt es alles was ich will. Das ist wunderbar. Es muss aber nicht wunderbar sein. Das kann genauso bescheuert sein oder verdummend. Das Medium ist komplett unschuldig. Es kommt darauf an, was die Menschen damit machen.</p>
<p><strong>Was hat es denn mit dem dritten hier gezeigten Werk, &#8220;Woman fighter&#8221; auf sich.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-12747" title="Hito Steyerl Installationsansicht 2muc" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/Hito-Steyerl-Installationsansicht-2muc.png" alt="Hito Steyerl Installationsansicht 2muc" width="430" height="286" /> </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Das ist diese kleine Statuette von Stuck, die ich einfach umbenenne. Es gibt ja auch einen zweiten Strang durch meine Arbeiten. Der Strang der Appropriation und des Copyrights. Wem gehören Bilder? Wer eignet sie an? Wie funktionieren diese Aneignungen? Wer deutet die Bilder, wer baut sie in welche Narrationen ein. Und bei Stuck ist ja lustig, dass ich zwar diese Statue aneigne, aber Stuck selber, und das wird ja in dem gleichen Raum hier gezeigt, auch Rips gemacht hat von anderen Statuen. Nebenan steht die kapitolinische Wölfin, die ja auch nichts anderes ist als copy und paste. Nur das wird dann nicht Copyright-Verletzung genannt, sondern Genietum oder so. Dabei folgt es der selben Linie.</p>
<p><strong>Wo ist denn der Ursprung dieser Linie? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Weiß ich nicht. Wahrscheinlich bei der ersten künstlerischen Äußerung. Das gab schon bei den Höhlenzeichnungen. Die durften ja nicht kopiert werden. Aber dann ist eine Gruppe ausgezogen und hat die in der nächsten Höhle wieder an die Wand gemalt, hatte aber den Inhalt nicht verstanden und hat dann komplett falsche Riten aufgeführt.</p>
<p><strong>Steckt da auch der Anspruch auf Neuheit drin? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Nicht jede Aneignung ist eine Neuerung. Aber das kann schon passieren. In hohem Grade. Das ist zwar jetzt ein ausgeleiertes Beispiel aber dennoch: Die Appropriation Art. Da hat Sherrie Levine in den achtziger Jahren einfach die Walker Evans Fotos genauso wie sie waren wieder aufgenommen, aber damit den Fokus auf etwas ganz anderes gelegt. Darauf, wie Kunst mit Autorennamen verbunden wird, was für eine Art von männlich dominierter Kunstgeschichte sich da schreibt. Sie hat nichts gemacht, außer das abzufotografieren. Aber das war eine große Neuerung. Es kommt auf den Kontext an, ob es etwas Neues ist. Und man kann durch Wiederholung natürlich auch Dinge schlechter machen.</p>
<p><strong>Ist zu dem Zitathaften der Kunst ein Weiter vorstellbar. Im Sinne einer neuen Kunstrichtung? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Wir sehen doch ständig neue Kunstrichtungen entstehen. Da mache ich mir keine Sorgen. Auch wenn es so oft heißt: Man hat Angst um das Bestehende, es gibt so viele Bilder, alle kopieren voneinander, es passiert nichts Neues, das ist außerdem solipsistisch, man dreht sich immer in dieser Welt von Bildern. Nein. Ich glaube, dass diese Welt von Bildern, diese unendlich vielen Bilder, die da sind: das ist unsere Realität. Das ist die<br />
neue Natur, wenn man so will. <a href="http://www.google.de/images?q=Caspar%20David%20Friedrich&amp;rlz=1I7SKPB_de&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;source=og&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wi">Caspar David Friedrich </a> hat Wolken gemalt und Eisschollen.<br />
Und heute türmen sich auf Google ähnliche Trümmerschollenfelder aus digitalen Bildern. Wenn man Google-Images anklickt, dann hat man ähnliche Bilderscherbenhaufen, die sich fantastisch ineinanderkeilen. Es dauert natürlich eine Weile, bis sich in so einer Situation künstlerische Strategien bilden, aber dieser Bereich hat überhaupt nichts Sekundäres, es ist eine primäre Realität: die Welt der Bilder.</p>
<p><strong>Ricochet #3 </strong><br />
<strong>Hito Steyerl </strong><br />
22.07. bis 26.09. 2010</p>
<p>Mittwoch, 21. Juli 2010, 18.00 Uhr<br />
Hito Steyerl im Gespräch mit Andreas Ströhl (Filmfest München)</p>
<p>Im Rahmen der Reihe »Ricochet« präsentiert das Museum Villa Stuck einen Artist`s talk von Andreas Ströhl und Hito Steyerl zur Eröffnung ihrer ersten Einzelausstellung in München.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/20/wie-die-fiktion-neue-realitat-generiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Architekturwoche: Schon wieder feiern im Kaufhaus</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/16/architekturwoche-schon-wieder-feiern-im-kaufhaus/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/16/architekturwoche-schon-wieder-feiern-im-kaufhaus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[A5]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenbar]]></category>
		<category><![CDATA[Club Zwei]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt am Dom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12504</guid>
		<description><![CDATA[
Eigentlich sind Marienplatz und Kaufingerstraße ja nur Durchgangswege. Um von Nord nach Süd, oder Ost nach West zu kommen. Vor allem abends und in der Nacht. Oft wird man beim Durchqueren dieser urbanen Ödnis von ein paar ob der nächtlichen Straßenmusikanten-Tristesse irritierten Touristen kurz vom Rad gewunken: Wo man denn hier hingehen könne? Achselzucken. Schwierig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12505" title="blumenbarclub2" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/blumenbarclub2.png" alt="blumenbarclub2" width="430" height="162" /></p>
<p>Eigentlich sind Marienplatz und Kaufingerstraße ja nur Durchgangswege. Um von Nord nach Süd, oder Ost nach West zu kommen. Vor allem abends und in der Nacht. Oft wird man beim Durchqueren dieser urbanen Ödnis von ein paar ob der nächtlichen Straßenmusikanten-Tristesse irritierten Touristen kurz vom Rad gewunken: Wo man denn hier hingehen könne? Achselzucken. Schwierig. Der Favorit Bar will man die ja eigentlich nicht zumuten. Doch für einige Tage immerhin gibt es jetzt eine schnelle Antwort: <span id="more-12504"></span></p>
<p>Denn München hat schon wieder eine neue temporäre Feierstätte. Und wieder, wie beim Puerto Giesing, ist es ein ehemaliges Kaufhaus. Dort wo einst Kunden durch den <strong>Karstadt am Dom </strong> hetzten, findet ab heute die Architekturwoche <strong>„A5“ </strong>statt. Mit dem Titel <em>Umbruch. Abbruch. Aufbruch</em>. Damit sei das Spannungsfeld des Bewahrens und Veränderns beschrieben, der prozesshaften Wandel unserer gebauten Umwelt also, die wir aktiv gestalten können, schreiben die Veranstalter.</p>
<p>Im Rahmen der Architekturwoche gibt es bis kommenden Samstag eine lange Reihe von Vorträge, Exkursionen, Diskussionen.</p>
<p>Und abends wird gefeiert. Das Programm für den „A-Club“ hat die Blumenbar zusammen mit dem Club 2 zusammengestellt. Qualitätsgaranten!</p>
<p>Am Freitag zur Eröffnung legt jedenfalls <a href="http://www.myspace.com/djyaliasjy" target="_blank">DJ Y alias JY</a> auf, Resident bei <a href="http://www.myspace.com/bootiemunich " target="_blank">Bootie Munich</a> und der Tour de France und am Samstag sind  Le Flesh Cabaret vom (Peng Peng Club) zu Gast.</p>
<p>Vorher am Samstag (19 Uhr) wird sich unter anderem der <a href="http://www.styleclicker.net/" target="_blank">Styleclicker</a> Gunnar Hämmerle mit Markus Lanz und Max Ott darüber unterhalten, wie unser Kommunikations- und Mobilitätsverhalten unsere Stadt und ihre Räume verändert, wie wir Distanzen überwinden Beziehungen knüpfen.</p>
<p>Sonst so: Am Mittwoch ist Gutfeeling Night mit Blasmusik und am Donnerstag kommt der großartige Salewski mit seiner Band. Und einiges mehr.</p>
<p>Das gesamte Programm findet ihr <a href="http://www.architekturwoche.org/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.architekturwoche.org/"><img class="alignnone size-full wp-image-12506" title="a5" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/a51.png" alt="a5" width="253" height="500" /></a></p>
<p>Die Teilnahme an den Veranstaltungen der Architekturwoche ist kostenfrei. Allerdings ist für einige eine telefonische Voranmeldung erforderlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/16/architekturwoche-schon-wieder-feiern-im-kaufhaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hercules &amp; Love Affair im Puerto Giesing</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/16/hercules-love-affair-im-puerto-giesing/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/16/hercules-love-affair-im-puerto-giesing/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 22:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Hercules & Love Affair]]></category>
		<category><![CDATA[Puerto Giesing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12487</guid>
		<description><![CDATA[
Hercules &#38; Love Affair waren auf den Tag genau vor zwei Jahren in der damals noch existierenden Registratur zu Gast. Es war ein &#8211; verzeiht die Floskel, es ist spät und heiß &#8211; es war ein unvergessliches Erlebnis. Jetzt kommen sie in den Puerto Giesing. 
Der 16. Juli 2008 war schwül und drückend, die Hitze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12492" title="hala" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/hala1.png" alt="hala" width="430" height="399" /></p>
<p>Hercules &amp; Love Affair waren auf den Tag genau vor zwei Jahren in der damals noch existierenden Registratur zu Gast. Es war ein &#8211; verzeiht die Floskel, es ist spät und heiß &#8211; es war ein unvergessliches Erlebnis. Jetzt kommen sie in den Puerto Giesing. <span id="more-12487"></span></p>
<p>Der 16. Juli 2008 war schwül und drückend, die Hitze nicht ganz so zerstörerisch wie im Moment. Die Registratur war, zu meiner Verwunderung, nur leidlich gefüllt. Dabei war gerade das Debütalbum von <a href="http://www.myspace.com/herculesandloveaffair" target="_blank">Hercules &amp; Love Affair </a>erschienen das, ohne jede Übertreibung, eines der besten Alben des jetzt im vergehen begriffenen Jahrzehnts ist.</p>
<p>Doch diese hochhedonistische, kreativ vibrierende Band verwandelte auch den halbleeren Raum in eine vor Energie knisternde Superdisco. Was mir nur ganz selten auf Konzerten passiert: Ich dachte die Zeit steht still und ich bewege      mich in ihr, im Rhythmus dieser magischen Musik, manchmal ganz langsam, manchmal mit irrsinniger Geschwindigkeit.</p>
<p>Und jetzt also im Puerto Giesing. Antony Hegarty wird sicher nicht dabei sein, das war er auch in der Registratur nicht, es hat dem Ganzen aber nichts genommen. Kim Ann Foxman, klein, abgerockt, im Heroin chic und Nomi Ruiz (links im Bild), die transsexuelle Sexbombe, boten eine wahnsinnig intensive Show. Diese beiden da vorne am Bühnenrand beschworen alleine eine ganze Ära, die Discoära  wieder herauf.</p>
<p>Nomi wird diesmal wohl auch nicht dabei sein, stattdessen wahrscheinlich die Drag Queen Shawn Wright.  Ganz egal:  Das wird wieder so gut&#8230;</p>
<p>Hercules &amp; Love Affair am Freitag, 16. Juli um 22:30 im Puerto Giesing, Karten nur an der Abendkasse.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Fb8S51M2GAc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="285" src="http://www.youtube.com/v/Fb8S51M2GAc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="430" height="335"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/p4x9XrMRjgQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/p4x9XrMRjgQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="335"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/16/hercules-love-affair-im-puerto-giesing/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mexican Elvis &#8211; John Frum Alaska</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/15/mexican-elvis-john-frum-alaska/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/15/mexican-elvis-john-frum-alaska/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 21:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[John Frum Alaska]]></category>
		<category><![CDATA[Mexikan Elvis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12471</guid>
		<description><![CDATA[
Fünf Jahre hat es gedauert. Fünf Jahre, in denen sich Mexican Elvis nicht nur auf Münchner Bühnen einen mehr als guten Namen erspielt haben. Das Quartett wurde zu einem Versprechen. Jetzt wird das Versprechen eingelöst.
Mexican Elvis versprachen intelligenten, berückenden Pop. Und nach zwei EPs und einer Doppel-CD erfüllt „John Frum Alaska“ (www.kyr-records.com)  die hohen Erwartungen.

Songs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12473" title="mexikan elvis" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/mexikan-elvis.png" alt="mexikan elvis" width="430" height="242" /></p>
<p>Fünf Jahre hat es gedauert. Fünf Jahre, in denen sich <em>Mexican Elvis</em> nicht nur auf Münchner Bühnen einen mehr als guten Namen erspielt haben. Das Quartett wurde zu einem Versprechen. Jetzt wird das Versprechen eingelöst.<span id="more-12471"></span></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/mexicanelvis" target="_blank">Mexican Elvis</a> versprachen intelligenten, berückenden Pop. Und nach zwei EPs und einer Doppel-CD erfüllt „John Frum Alaska“ (<a href="http://" target="_blank">www.kyr-records.com</a>)  die hohen Erwartungen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PkQdjK-DBik&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="285" src="http://www.youtube.com/v/PkQdjK-DBik&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Songs voller außergewöhnlicher Ideen und präzisem, mehrstimmigem Gesang haben Maxi, Laury,  Christoph and Peter aufgenommen. Die Lieder sind alle unmittelbar eingängig, verweigern sich aber &#8211; zum Beispiel &#8211; durch überraschende Brüche und Wendungen überbordendem Pathos.</p>
<p>Einige Male ist es Christoph Brandner, der auch bei Lali Puna und der Schlachthofbronx trommelt, der leicht gegen den Strich spielt, Kontrapunkte in der Melodieseligkeit setzt, die Lieder aufbricht mit  einem plötzlich einsetzenden, hektisch treibenden Beat. Oder es kommt eine Klarinett zum Einsatz, ein hingetuptes Klavier, schüchterne Elektronik, ein repetitiver, gezupfter Gitarrenton oder ein schiefer Akkord, der sich aufzulösen scheint, der den Song aufzulösen scheint. Arrangieren heißt hier auch immer schon das Dekonstruieren mitdenken, die Songstruktur in wohligem Schauer zusammenfallen lassen und nur selten den geraden Weg gehen.</p>
<p>Das Resultat sind intime, kleine große Songs, die zerbrechlich klingen, einen großen Reichtum in den Gestaltungsmitteln aufweisen und deshalb nur wenig mit den abgezirkelten Spielweisen des gängigen Indiepop zu tun haben.</p>
<p>Und wer ist eigentlich John Frum Alaska? Das könnt ihr <a href="http://" target="_blank">hier</a> nachlesen.</p>
<p><em>Mexican Elvis stellen „John Frum Alaska“ in der Kranhalle vor.Am Freitag, 16. Juli, 20.30 Uhr,  (Hansastraße 39).</p>
<p></em></p>
<p>Und sorry, ich kanns mir einfach nicht verkneifen: Das hier hab ich gefunden, als ich nach dem Video oben auf youtube gesucht habe:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="335" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wnWdxClbawc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="335" src="http://www.youtube.com/v/wnWdxClbawc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/15/mexican-elvis-john-frum-alaska/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Olympiabewerbung: Widerstand gegen München 2018 wächst</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/15/widerstand-gegen-olympia-2018-wachst/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/15/widerstand-gegen-olympia-2018-wachst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 12:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>
		<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[nolympia]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Olympiabewerbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12438</guid>
		<description><![CDATA[Sturmwarnung. Olympia 2018 in München bläst gerade ganz schön der Wind ins Gesicht. Die Bauer im Oberland geben sich verflixt renitent, der Bürgermeister von Garmisch kämpft verzweifelt um die Unterstützung der Bevölkerung und Willy Bogner fordert mehr Geld. Die Anti-Olympia-Front wird derweil breiter:  
Unterschriftenliste NOlympia 2018 
NOLympia auf Facebook 
Wer mehr über die Bewerbung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sturmwarnung. Olympia 2018 in München bläst gerade ganz schön der Wind ins Gesicht. Die Bauer im Oberland geben sich verflixt renitent, der Bürgermeister von Garmisch kämpft verzweifelt um die Unterstützung der Bevölkerung und Willy Bogner fordert mehr Geld. Die Anti-Olympia-Front wird derweil breiter: <span id="more-12438"></span> <a href="http://nolympia2018.ludwighartmann.de/unterstuetzen/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://nolympia2018.ludwighartmann.de/unterstuetzen/" target="_blank">Unterschriftenliste NOlympia 2018</a> <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=71147566404&amp;ref=ts" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=71147566404&amp;ref=ts" target="_blank">NOLympia auf Facebook </a></p>
<p>Wer mehr über die Bewerbung, die Pannen und die Probleme wissen will ist &#8211; ich hab schon einige Male darauf hingewiesen &#8211; bei <a href="http://www.jensweinreich.de/2010/07/14/dilettantenstadl-munchen-2018-willy-will-mehr-steuermittel-widerstand-wachst-bewerbung-am-ende/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+jensweinreich%2FGEtX+%28jens+weinreich%29" target="_blank">Jens Weinreich und seiner Linkliste </a> sehr gut aufgehoben.  Weinreich stellt unter der Überschrift &#8220;Dilettantenstadel München 2018&#8243; auch schon die Frage: Bewerbung am Ende?</p>
<p>Davon wollen die Organisatoren nichts wissen: Die Kandidatenstadt präsentiert sich auf einem eigenen Blog <a href="http://www.muenchen2018.org/blog/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.facebook.com/muenchen2018" target="_blank">da </a>auf Facebook.  Auf Facebook wurde auch einige Male auf Fragen von Bürgern eingegangen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/15/widerstand-gegen-olympia-2018-wachst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8230;vom 15. Juli</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/15/vom-15-juli/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/15/vom-15-juli/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 07:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12418</guid>
		<description><![CDATA[
Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau. 
Heute: Der Klinik-Skandal erreicht das Rathaus, die Olympiabewerbung  Münchens kämpft mit vielen Problemen, der TSV 1860 erleidet eine brutale Niederlage gegen die Bayern.

Der Klinik-Skandal erreicht das Rathaus, schreibt die SZ. Oberbürgermeister Ude wusste danach früh von Hygiene-Problemen.
Immer mehr Probleme der Münchner Olympiabewerbung werden öffentlich. So hatte gestern beispielsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12425" title="muenchenschau2" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/muenchenschau2.JPG" alt="muenchenschau2" width="430" height="312" /></p>
<p><em>Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau. </em></p>
<p>Heute: Der Klinik-Skandal erreicht das Rathaus, die Olympiabewerbung  Münchens kämpft mit vielen Problemen, der TSV 1860 erleidet eine brutale Niederlage gegen die Bayern.</p>
<p><span id="more-12418"></span></p>
<p>Der Klinik-Skandal erreicht das Rathaus, <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/politik/muenchen-klinik-skandal-erreicht-rathaus-1.975142" target="_blank">schreibt die SZ</a>. Oberbürgermeister Ude wusste danach früh von Hygiene-Problemen.</p>
<p>Immer mehr Probleme der Münchner Olympiabewerbung werden öffentlich. So hatte gestern beispielsweise Willy Bogner in einem Brief über zu wenig Geld geklagt. <a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/muenchen-leuchtet-nicht-mehr/1883926.html" target="_blank">Im Berliner Tagesspiegel findet sich eine gute Zusammenfassung: </a>München leuchte nicht mehr.</p>
<p>Die blaue Schmach: Der FC Bayern gewinnt den <span id="plista_intext_hidden_1">Catering-Prozess</span>. 1860 muss blechen. <a href="http://www.abendzeitung.de/sport/tsv_1860/199125" target="_blank">Die AZ beantwortet die wichtigsten Fragen</a>. Und wie es bei den Blauen jetzt weitergeht <a href="http://www.merkur-online.de/sport/tsv-1860/nach-urteil-1860-jetzt-noch-kann-mm-841252.html" target="_blank">erklärt der Merkur</a>.</p>
<p>Ein neuer Holländer für die Bayern: Der Fußballclub will Ajax-Rechtsverteidiger Gregory van der <span id="plista_intext_hidden_1">Wiel</span>. Offen ist nur noch der Preis,  <a href="http://www.abendzeitung.de/sport/fc_bayern/199078" target="_blank">steht in der AZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/15/vom-15-juli/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>vom 09. Juli</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/09/vom-09-juli/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/09/vom-09-juli/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern Wiel]]></category>
		<category><![CDATA[Hygienemängel an Münchner Kliniken]]></category>
		<category><![CDATA[oktoberfest]]></category>
		<category><![CDATA[stadtmuseum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12288</guid>
		<description><![CDATA[
Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.
Heute: Hygienemängel im Krankenhaus, Bouldern und schon wieder ein Niederländer für die Bayern.

Erhebliche Hygienemängel an zwei Münchner Kliniken? Ernsthaft?Mit bloßem Auge zu sehen? Echt jetzt? Es kann deshalb nicht mehr operiert werden? Hmm&#8230; Die Klinikgesellschaft wusste offenbar seit Monaten Bescheid? Wow.  Warum wurde erst jetzt gehandelt? Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12289" title="muenchenschau1" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/muenchenschau1.JPG" alt="muenchenschau1" width="430" height="323" /></p>
<p>Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.</p>
<p>Heute: Hygienemängel im Krankenhaus, Bouldern und schon wieder ein Niederländer für die Bayern.</p>
<p><span id="more-12288"></span></p>
<p>Erhebliche Hygienemängel an zwei Münchner Kliniken? Ernsthaft?Mit bloßem Auge zu sehen? Echt jetzt? Es kann deshalb nicht mehr operiert werden? Hmm&#8230; Die Klinikgesellschaft wusste offenbar seit Monaten Bescheid? Wow.  Warum wurde erst jetzt gehandelt? Das ist tatsächlich alles ziemlich unglaublich und <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hygiene-skandal-verschmutzungen-mit-blossem-auge-zu-sehen-1.972200" target="_blank">steht in der SZ</a> oder <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/197760" target="_blank">der AZ</a>.</p>
<p>Die Wiesn wird 200. Das kann übel werden. Ein erste ziemlich harmloser und sogar sehr charmanter Vorbote: Die Ausstellung <a href="www.stadtmuseum-online.de/oktoberfest/index.htm" target="_blank">&#8220;Das Oktoberfest 1810-2010“ </a>im Stadtmuseum. Der Merkur <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/jahre-wiesn-besten-bilder-834340.html" target="_blank">zeigt schon mal ein paar Bilder. </a></p>
<p>Noch ist WM, doch bald kommen auch wieder die wirklich wichtigen Dinge im Fußball. Die Bayern zum Beispiel. Die sind offenbar kurz davor, einen Niederländer und möglichen Weltmeister zu verpflichten. Des niederländischen Fußball-Nationalspielers Gregory van der Wiel soll kommen, <a href="http://www.abendzeitung.de/sport/fc_bayern/197728" target="_blank">steht unter anderem in der Abendzeitung.</a></p>
<p>Boulder? Was ist das gleich nochmal? Zwei junge Münchner betreiben jedenfalls die größte Boulderhalle der Welt. Am Samstag ist Eröffnung. <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/boulderhalle-in-meter-hoehe-ist-der-gipfel-erreicht-1.972154" target="_blank">Hier die Auflösung.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/09/vom-09-juli/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Superrave im Backstage &#8211; &#8220;Sommer, Bass, Hammer&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/07/02/superrave-im-backstage-sommer-bass-hammer/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/07/02/superrave-im-backstage-sommer-bass-hammer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Minilogue]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Superrave]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12116</guid>
		<description><![CDATA[
Die grünen Ravewiesen in München. Der Sommer. Goetz und Meinecke. Und der Rausch. Am Sonntag feiert die Rote Sonne im Backstage Superrave.

In „Rave“, einem der besten Bücher über eben den Rave, über das Feiern in München, beschreibt der große Rainald Goetz, der Vereiniger von Zerstreuung und Konzentration, wie das ehemalige Babalu in der Leopolstraße einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/07/superrave.png" alt="superrave" title="superrave" width="430" height="324" class="alignnone size-full wp-image-12117" /></p>
<p>Die grünen Ravewiesen in München. Der Sommer. Goetz und Meinecke. Und der Rausch. Am Sonntag feiert die Rote Sonne im Backstage Superrave.</p>
<p><span id="more-12116"></span></p>
<p>In „Rave“, einem der besten Bücher über eben den Rave, über das Feiern in München, beschreibt der große Rainald Goetz, der Vereiniger von Zerstreuung und Konzentration, wie das ehemalige Babalu in der Leopolstraße einen ausgespuckt hat. Damals, Anfang der 1990er. Früh am Morgen. Eine Höhle voller Rauch, durch die man sich stundenlang voller Euphorie kämpft, die einen verdaut und die Reste, die übrig geblieben sind, spuckt diese Höhle nun auf die davor liegende Wiese, die Sonne steht hoch am Himmel, die Nacht &#8211; schon lange vorbei. </p>
<p>Wenn man diese After-Hour-Partys selbst nie erlebt hat, weil man zu jung dafür ist oder einfach nicht da war, während der ungezügelten Feiern, an diesem damals hippsten Ort Münchens, dann könnte man nach der Lektüre glauben, direkt vor dem Babalu hätte man sich nach durchfeierten Stunden auf einer endlosen Schmetterlingswiese hinstrecken können. So liest sich das bei Goetz. Tatsächlich mussten sich die, die nicht ins Bett wollten, einen schmalen grünen Streifen direkt an der Straße mit den Hinterlassenschaften der Schwabinger Hunde teilen. Und trotzdem ist die Goetzsche Beschreibung natürlich völlig richtig, aus seiner Sicht, aus der Sicht des Feiernden. Das hat nichts mit deformierter Realität zu tun, sondern mit einer im Feiern entstehenden, eigenen und deshalb natürlich absolut wahren Realität, aus der ein Mythos wird.</p>
<p><object width="430" height="335"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xi_I8wHvijk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xi_I8wHvijk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="335"></embed></object></p>
<p>Denn Rave in München, das ist, wie überall sonst auch, ein Mythos. Befeuert durch Höhlen und Beats und Rausch und Quatsch. Ein Mythos, den man als Bündel von Ereignissen lesen muss, nicht als kontinuierliche Abfolge einzelner Geschehnisse. U<a href="http://www.mucbook.de/2010/06/30/munich-disco/">nd wenn Thomas Meinecke, noch so ein Mythenforscher des Feierns, vor einigen Tagen während einer Diskussion versucht, diese Haltung zu umschreiben, die Munich-Disco-Haltung,  und dabei vom ewigen Stenz spricht, vom Katholizismus, vom Unehrgeizigen dieser Stadt, dem Herumliegen im Park, auf den Wiesen,</a> dann ist das natürlich auch ein Mythos, aber einer, auf dem man in München seit Jahrzehnten die immer wieder aufblühende Feierkultur aufbaut: München ist Disco-Stadt, weltweit. </p>
<p><object width="430" height="335"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CV3lt1iH22I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CV3lt1iH22I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="335"></embed></object></p>
<p>Und die sattgrünen Wiesen? Überall. Zum Beispiel am Sonntag im Backstage. Der Club Rote Sonne kommt aus seiner Höhle hervor, um dort Open Air den Superrave zu feiern. Es geht los, wenn die Sonne schon lange am Himmel steht, um 11 Uhr Mittags, die Schweden von <a href="http://www.myspace.com/minilogue">Minilogue</a>, <a href="http://www.myspace.com/jchaelmacksonmusic">Jichael Mackson </a>(München) und das <a href="http://www.myspace.com/turmstrasse">Kollektiv Turmstraße</a> (Hamburg) spielen Livesets, dazu sind auf drei Open-Air-Floors über ein Duzend DJs angekündigt, unter anderem <a href="http://www.dominik-eulberg.de">Dominik Eulberg</a> und <a href="http://www.myspace.com/chrissylvester">Inxec</a>. Das Kapitel in „Rave“ in dem es um das Feiern unter freiem Himmel geht, hat Rainald Goetz so überschrieben: „Sommer, Bass, Hammer“. </p>
<p>Das gesamte Programm gibts hier: <a href="http://www.rote-sonne.com/index2_superrave01.html">Superrave.</a></p>
<p>&#8212;<br />
<em>Superrave, Sonntag 4. Juli, 11 Uhr, Backstage, Wilhelm-Hale-Straße 38.<br />
</em><br />
[Disclaimer: Der Text ist in ähnlicher Form in der SZ erschienen]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/07/02/superrave-im-backstage-sommer-bass-hammer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Munich Disco</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/06/30/munich-disco/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/06/30/munich-disco/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mirko Hecktor]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Disco]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Meinecke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=11947</guid>
		<description><![CDATA[
Auf dem Isar-Bild ist Munich Disco zu sehen. Wirklich. Ich habe auf dem Heimweg von »Sounds like Munich« gemacht, einer Gesprächsreihe, in der es diesmal eben genau darum ging, um Disco und München und den Stenz und den Schnauzbart. 

Thomas Meinecke war eingeladen: &#8220;Das Herumliegen im Park, an der Isar,  der Hedonismus, das Bohemistische, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11945" title="dicso2" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/dicso2.png" alt="dicso2" width="430" height="573" /></p>
<p>Auf dem Isar-Bild ist Munich Disco zu sehen. Wirklich. Ich habe auf dem Heimweg von »Sounds like Munich« gemacht, einer Gesprächsreihe, in der es diesmal eben genau darum ging, um Disco und München und den Stenz und den Schnauzbart. </p>
<p><span id="more-11947"></span></p>
<p>Thomas Meinecke war eingeladen: &#8220;Das Herumliegen im Park, an der Isar,  der Hedonismus, das Bohemistische, eine Stadt, die nicht so superehrgeizig ist, windig, oberflächlich, sich selbst genügend.&#8221;  So hat Meinecke Disco in München beschrieben, oder besser, die Haltung, aus der heraus München zu einer Discostadt von internationalem Ruf wurde, einer Stadt, die international als Disco-Hochburg wahrgenommen wird, stärker noch als das in München selbst der Fall ist. Meinecke meint das natürlich und völlig zu Recht: positiv.</p>
<p>Neben Meinecke (rechts) war auch noch Ex-Balletttänzer, <a href="http://www.superpaper.de/">Superpaper-</a>Chef und Überall-DJ Mirko Hecktor eingeladen und es wurde ein unterhaltsames, anregendes Gespräch, das die beiden führten. Den Gastgeber, Johannes Moser (mitte), Professor am Institut für Volkskunde, hätten die beiden gar nicht gebraucht, sie spielten sich die Discokugeln selbst immer ziemlich perfekt in den Lauf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11946" title="cisco1" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/cisco1.png" alt="cisco1" width="430" height="215" /></p>
<p>Die beiden wissen viel, sehr viel, und sie haben Spaß daran, es zu erzählen. Manchmal hatte man das Gefühl einem Namedropping-Wettbewerb beizuwohnen &#8211; den natürlich Meinecke gewinnem muss. Langweilig war es trotzdem nicht, weil die ausschweifenden, anekdotenreichen Erzählungen einem Munich-Disco viel näher brachten, als wenn die zwei nur auf die etwas trocken Fragen nach Disco-Protagonisten und Disco-Räumen geantwortet hätten.</p>
<p>Es ging in den Erzählungen ständig von München aus hinaus in die Welt, vor allem in die USA,  nach Philadelphia, Chicago, New York. Oder auch Paris, Stockholm, London. Und München hierarchielos darunter, mitten drin, als eine Stadt &#8220;in der die Wiege steht&#8221;, wie Hecktor glaubt. Als den Vater an der Wiege benennt er &#8211; natürlich &#8211; den kleinen Italiener Girgio Moroder, den Schnauzbartträger, ein &#8220;herbeigewehter Kastelruther Spatz&#8221; (Meinecke) der &#8220;den Katalog des Cool nicht gelesen hat&#8221; (Meinecke), aber dennoch in den legendären Musicland Studios am Arabellapark die Grundlagen für Disco legte und zusammen mit Donna Summer weltweit den Ruf Münchens als Disco-Stadt begründete.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12010" title="moroder" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/moroder.png" alt="moroder" width="430" height="245" /></p>
<p>&#8220;Das war natürlich spießig, dieses über den Brenner gekommene, das hatte was Schlagerhaftes&#8221; (Meinecke) sogar etwas &#8220;von Marschmusik&#8221; (Hecktor). Doch man konnte das gegen den Strich lesen, auch zum Beispiel im schwulen Underground, und daraus etwas Progressives machen. &#8220;Deshalb ist der Trash auch nobel.&#8221; (Meinecke)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="335" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N_AqSbgKKS8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="335" src="http://www.youtube.com/v/N_AqSbgKKS8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auf seine Platten, erzählt Meinecke, habe Moroder  damals &#8220;Industry District&#8221; drucken lassen, um auch München und den Produktionsbedingungen eine Art postindustriellen Charakter zu verleihen. Gemeint war damit aber nur der Arabellapark, wo die Music<del datetime="2010-07-01T10:19:11+00:00">line</del>land (natürlich, Danke Lille) Studios standen, &#8220;die technisch besten des gesamten Kontinents&#8221;, wie Hecktor glaubt. Die Studios seien auch einer der Hauptgründe dafür gewesen, warum Disco in München so groß wurde, München für Disco stand. Als die U-Bahn dann zum Arabelleparkt bebaut wurde, war es vorbei, denn &#8220;die Studios begannen zu rauschen&#8221;. (Hecktor)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Akyx5iu_z8Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="285" src="http://www.youtube.com/v/Akyx5iu_z8Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Doch neben den Studios sei eben auch der Charakter der Stadt, der Katholizismus, das Körperliche, all das, was die Menschen hier prägt, die Ursache für Munich Machine und Munich Disco gewesen, glaubt Hecktor. Und der Strizzi, der Monaco Franze, Helmut Dietl, das lockere, leichte: beste Bedingungen für den Disco-Hedonismus, fern ab vom Authentizitätskult des Rock.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="335" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4J81X-QjAUc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="335" src="http://www.youtube.com/v/4J81X-QjAUc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Trotz Fashion, trotz Champagner und Koks, sei Disco eben auch eine proletarische Kultur, glaubt Meinecke. Er spricht von &#8220;Martin-Scorcese-Rührung&#8221;. Da sei eben nicht nur Schickeria. Es habe auch den Neo-Vokuhila von DJ Hell gegeben oder den komischen Cosmicsound von Hiltmeyer Inc. mit dem grandiosen Track: &#8220;I come from München Sendling and I don&#8217;t give a fuck!&#8221; von Hiltmeyer Inc.</p>
<p>München Disco-Stadt. Das ist natürlich ein Mythos. Aber einer, der Früchte trägt. Und später, nach Giorgio Moroder,  wurde das konserviert, wurden Stahlgerüste an Luftschlössern hochgezogen. Für das Geschäft ist es tatsächlich gut, wenn ein Disco-Label eine Münchner Adresse hat. Das kann man für die wenigstens Musikgenres behaupten. Für Indiebands gilt immer noch: Sie werden nicht berühmt, weil sie aus München kommen, sondern obwohl sie aus München kommen. Und auch wenn das Lockere und Leichte sich vielleicht nur in den Lebenswirklichkeiten einiger weniger junger Münchner tatsächlich findet, auch wenn die meisten gar nicht so viel Zeit haben, discomäßig an der Isar zu liegen, auch wenn der Ehrgeiz hier immer mehr überhand nimmt: Disco hat sich tief in den Charakter dieser Stadt eingeschrieben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/06/30/munich-disco/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Patrick Mohr im Puerto Giesing</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/06/30/patrick-mohr-im-puerto-giesing/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/06/30/patrick-mohr-im-puerto-giesing/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>
		<category><![CDATA[David Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Mohr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=11922</guid>
		<description><![CDATA[
Der Münchner Modedesigner Patrick Mohr war einer der ersten, der sich im Puerto Giesing eingerichtet hat. David Roth von den Dandy Diaries hat das &#8220;bayerische Enfant Terrible&#8221; dort besucht und ein Videointerview gedreht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11929" title="schneck" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/schneck.jpg" alt="schneck" width="373" height="240" /></p>
<p>Der Münchner Modedesigner Patrick Mohr war einer der ersten, der sich im Puerto Giesing eingerichtet hat. David Roth von den <a href="http://dandydiary.de/" target="_blank">Dandy Diaries</a> hat das &#8220;bayerische Enfant Terrible&#8221; dort besucht und <a href="http://dandydiary.de/2010/06/patrick-mohr-interview/" target="_blank">ein Videointerview</a> gedreht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/06/30/patrick-mohr-im-puerto-giesing/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8230;vom 30. Juni</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/06/30/vom-30-juni/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/06/30/vom-30-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=12015</guid>
		<description><![CDATA[
Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.
Heute: Teures München, Abtreibungsgegner dürfen demonstrieren und erschreckender Knast-Alltag. 

Das Bundesverfassungsgericht hat geurteil: Abtreibungsgegner dürfen auch vor Arztpraxen demonstrieren, steht in der SZ. 
Der Merkur berichtet, was wir schon geahnt haben: Nirgendwo sind die Preise für ein eigenes Häuschen höher als in München.  
Eine schöne Audioslideshow über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/06/muenchenschau111.JPG" alt="muenchenschau1" title="muenchenschau1" width="430" height="323" class="alignnone size-full wp-image-12014" /></p>
<p><em>Darüber spricht die Stadt – die morgendliche Presseschau.</em></p>
<p>Heute: Teures München, Abtreibungsgegner dürfen demonstrieren und erschreckender Knast-Alltag. </p>
<p><span id="more-12015"></span></p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat geurteil: Abtreibungsgegner dürfen auch vor Arztpraxen demonstrieren, <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bundesverfassungsgericht-abtreibungsgegner-duerfen-demonstrieren-1.967382">steht in der SZ</a>. </p>
<p><a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft/eigenheim-muenchen-teuersten-mm-823273.html">Der Merkur berichtet</a>, was wir schon geahnt haben: Nirgendwo sind die Preise für ein eigenes Häuschen höher als in München.  </p>
<p>Eine schöne Audioslideshow über einen Chor, in dem Migrantinnen aus aller Welt, <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/flash/muenchen/slideshow/Chor/">gibts in der SZ</a>.</p>
<p>Erschreckende Einblicke in den Knast-Alltag in Stadelheim gibt ein Prozess gegen einen Häftling. <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/justizvollzugsanstalt-stadelheim-gewalt-hinter-gittern-1.967107">Auch das hat die SZ aufgeschrieben</a>. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mucbook.de/2010/06/30/vom-30-juni/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
