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	<title>mucbook &#187; Tanja Semet</title>
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	<description>Alles München</description>
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		<title>Knöllchenalarm &#8211; neue Parkgebührenzonen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Semet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Rathausumschau reloaded]]></category>
		<category><![CDATA[Brudermühlviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Karwendelstraße]]></category>
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		<category><![CDATA[Rathausumschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8220;Parkraummanagement&#8221; der Stadt hat,  nicht ganz überraschend, entschieden:  Es wird in München neue gebührenpflichtige Parkgebiete geben.
Und zwar ab Mai. Wieder trifft es Sendling mit drei weiteren Knöllchenzonen: „Magaretenplatz“, „Karwendelstraße“ und „Brudermühlviertel“, dabei wurden hier Anfang März schon im Bereich „Herzog-Ernst-Platz“ Ticketautomaten aufgestellt. Ein Parkschein kostet pro Stunde einen Euro, am Tag aber höchstens sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Parkraummanagement&#8221; der Stadt hat,  nicht ganz überraschend, entschieden:  Es wird in München neue gebührenpflichtige Parkgebiete geben.</p>
<p><span id="more-8397"></span>Und zwar ab Mai. Wieder trifft es Sendling mit drei <a href="http://http://www.muenchen.de/Rathaus/kvr/strverkehr/parken/parklizenz/388937/index.html" target="_blank">weiteren Knöllchenzonen</a>: „Magaretenplatz“, „Karwendelstraße“ und „Brudermühlviertel“, dabei wurden hier Anfang März schon im Bereich „Herzog-Ernst-Platz“ Ticketautomaten aufgestellt. Ein Parkschein kostet pro Stunde einen Euro, am Tag aber höchstens sechs (Montag bis Samstag, 9 bis 23 Uhr). Vorläufig jedenfalls, schließlich handelt es sich für die Stadt dabei um ein „Bewirtschaftungsgebiet“, also Einnahmequelle. Durch das neue „Parkraummanagement“, wie es die Stadt liebevoll formuliert, soll der Parksuchverkehr verringert werden, damit es in Zukunft zügiger voran geht. Ob das klappt? Ein Gutes hat es jedenfalls: die neuen Parkscheinautomaten sind solarbetrieben! Alle die in Untersendling wohnen, können sich also ab jetzt auf weniger Verkehr freuen. Und alle, die leidenschaftlich gerne Knöllchen sammeln, haben noch mehr Gelegenheit dazu.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>mucbook berichtet regelmäßig über Fundstücke aus der Rathausumschau. Die “gelben Seiten” (diese Farbe hat das Papier) der Stadtverwaltung enthalten Lokalpolitik, Beschlüsse, Anträge und sonstige Ernsthaftigkeiten oder Skurrilitäten.</p>
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		<title>The new Blickwinkel</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Semet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rathausumschau reloaded]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zehnjähriger und eine Hundertjährige zeigen in den Kunstarkaden für &#8220;Chasingtheblickwinkel&#8221; ihre Werke, Videokünstler präsentieren provozierende Knetgummi-Filmchen und ein Aktionskünstler begegnet einem Plüschtier. 

Sechs Künstler, die verschiedener nicht sein könnten, lassen ihre Kunstwerke aufeinander prallen. In den Kunstarkaden stellen vom 10. März bis zum 10. April Benedikt Gahl, Veit Kowald, Carlos López, Vincent Mitzev, Valio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zehnjähriger und eine Hundertjährige zeigen in den Kunstarkaden für &#8220;Chasingtheblickwinkel&#8221; ihre Werke, Videokünstler präsentieren provozierende Knetgummi-Filmchen und ein Aktionskünstler begegnet einem Plüschtier. </p>
<p><span id="more-8087"></span></p>
<p>Sechs Künstler, die verschiedener nicht sein könnten, lassen ihre Kunstwerke aufeinander prallen. In den Kunstarkaden stellen vom 10. März bis zum 10. April Benedikt Gahl, Veit Kowald, Carlos López, Vincent Mitzev, Valio Tchenkov und Zenta Vogl-Zizler aus. Die Ausstellung heißt „Chasingtheblickwinkel“ und schafft den Spagat zwischen fragilen Zeichnungen und der Begegnung mit Plüschbären.</p>
<p>So stehen zum Beispiel die Zeichnungen der hundertjährigen Zenta Vogl-Zizler denen von Carlos López gegenüber. Der Zehnjährige gilt als ungewöhnlich begabt. Außerdem inszenieren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHXD82JpxOs" target="_blank">Benedikt Gahl und Veit Kowald </a>erneut provokative Stopmotions-Videoinstallationen. Und <a href="http://www.galerieroyal.de/?p=401" target="_blank">Valio Tchenkov</a> dokumentiert seine Begegnung mit einem Plüschbären.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hHXD82JpxOs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hHXD82JpxOs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Kunstarkaden<br />
Sparkassenstraße 3, Telefon 089 233/237 84<br />
10. März bis 10. April<br />
Eröffnung: 9. März, 19 Uhr, Grußwort von Stadträtin Dr. Ingrid Anker </p>
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		<title>Deutschland doodelt &#8211; Mediapreisverleihung 2010</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/03/deutschland-doodelt-mediapreisverleihung-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 00:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Semet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rathausumschau reloaded]]></category>

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		<description><![CDATA[München feiert sich als Medienhauptstadt! Vergangene Woche wurde der Deutsche Mediapreis vergeben. Die schönsten Trophäen durften gleich in unserer Stadt bleiben.
Alles was Rang und Namen hat, ist am 25. Februar ins Alte Rathaus gekommen, um zu sehen, wer einen der wichtigesten Preise der Medien- und Werbebranche gewinnt. And the award goes to Munich! Die effizienteste Media-Strategie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München feiert sich als Medienhauptstadt! Vergangene Woche wurde der Deutsche Mediapreis vergeben. Die schönsten Trophäen durften gleich in unserer Stadt bleiben.<span id="more-7713"></span></p>
<p>Alles was Rang und Namen hat, ist am 25. Februar ins Alte Rathaus gekommen, um zu sehen, wer einen der wichtigesten Preise der Medien- und Werbebranche gewinnt. And the award goes to Munich! Die effizienteste Media-Strategie und die beste Media-Idee/Hörfunk stammen von der Agenturgruppe Media plus und Plan.Net, beide mit Standorten in München. Sie bekamen den Preis für ihre Fernsehkampagne für <a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=aB59N3A4WNg" target="_blank">Carglass</a> und einen Werbespot für die ZDF Sternstunden im Radio. Und nochmal München: die Media-Persönlichkeit 2010 ist ebenfalls aus der Stadt – Florian Haller, der Geschäftsführer der Serviceagentur Agenturgruppe gewann die begehrte Trophähe und war begeistert. Nach der Preisverleihung meinte er: „Wir müssen viel mehr daraufhinwirken, dass Media etwas mit Kreativität und Strategie zu tun haben und nicht nur mit Kosten reduzieren. Deshalb ist der Mediapreis so wichtig“. Außerdem erzielte seine Agentur zusammen mit Media Plus Platz eins in der Kategorie „Below the line“  für die Amnesty International-Kampagne <a href="http://http://www.youtube.com/watch?v=8bF9HNZzpkk" target="_blank">&#8220;Frau im Koffer&#8221;, </a>die sich gegen Menschenhandel richtet.</p>
<p><object width="430" height="261"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8bF9HNZzpkk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8bF9HNZzpkk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="216"></embed></object></p>
<p>In der Disziplin „Beste Mediastrategie“ gewann die Agentur Mindshare für die O2o-Kampage <a href="http://http://www.designmadeingermany.de/magazin/1/25/" target="_blank">„Deutshland doodelt“</a> und Media Consult setzte sich im Nachwuchswettbewerb durch.</p>
<p>Der Mediapreis wurde bereits zum zwölften Mal von der Zeitschrift „Werben &#038; Verkaufen“ vergeben. </p>
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		<title>Illegale Shoppingnächte bei Karstadt und Hirmer</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/02/28/illegale-shoppingnachte-bei-karstadt-und-hirmer/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Semet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Rathausumschau reloaded]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir berichten künftig regelmäßig über Fundstücke aus der Rathausumschau. Die &#8220;gelben Seiten&#8221; (diese Farbe hat das Papier) der Stadtverwaltung enthalten Lokalpolitik, Beschlüsse, Anträge und sonstige Ernsthaftigkeiten oder Skurrilitäten. Heute: Shoppingnächte, die wirklich Geld kosten.

Einkaufen, das kostet: Wegen zwei nicht genehmigten Shoppingnächten hat die Stadt gegen Karstadt und Hirmer Bußgeldverfahren eingeleitet. Karstadt hatte im April 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir berichten künftig regelmäßig über Fundstücke aus der Rathausumschau. Die &#8220;gelben Seiten&#8221; (diese Farbe hat das Papier) der Stadtverwaltung enthalten Lokalpolitik, Beschlüsse, Anträge und sonstige Ernsthaftigkeiten oder Skurrilitäten. Heute: Shoppingnächte, die wirklich Geld kosten.</p>
<p><span id="more-7548"></span></p>
<p>Einkaufen, das kostet: Wegen zwei nicht genehmigten Shoppingnächten hat die Stadt gegen Karstadt und Hirmer Bußgeldverfahren eingeleitet. Karstadt hatte im April 2009 alle Mitarbeiter des Süddeutschen Zeitung Verlags und die Abonnenten eingeladen, von 20.30 Uhr bis Mitternacht in der Filiale Oberpollinger einzukaufen. Hirmer bot einen ähnlichen Shopping-Abend im Oktober an. Das Kreisverwaltungsreferat hat jetzt bestätigt, dass diese Einkaufsnächte nicht genehmigt waren und hat deshalb ein Bußgeld gegen die Unternehmen verhängt. Das KVR war erst kurz vorher über die Veranstaltungen informiert worden. Normalerweise werden in solchen Fällen aber sowieso Sondergenehmigungen vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung benötigt, die nur gegeben werden, wenn ein öffentliches Interesse besteht. „Bei einzelnen Geschäften wird ein öffentliches Interesse, wie in den vorliegenden Fällen, regelmäßig nicht gegeben sein.“, so Dr. Wilfried Blume Beyerle vom KVR in seiner Antwort auf die Anfrage von Stadtrat Orhan Akman von den Linken. Wie hoch die Bußgelder ausfallen werden, gab er nicht bekannt.</p>
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		<title>Die Revolution ist eine zarte Pflanze</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2009/10/22/die-revolution-ist-eine-zarte-pflanze/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 14:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Semet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[In München ziehen nachts kleine Grüppchen durch die Straßen und werfen kleine Erdklöße auf Verkehrsinseln. Bald sollen hier Blumen blühen. Um die Ecke sitzen zwei Polizisten in ihrem Auto. Sie ahnen nicht, was hinter ihrem Rücken passiert. Eine Revolution. Münchens Gartenrevolution.

&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
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Fotos: Sebastian Gabriel
Mitten in der Nacht, im fusseligen Neonlicht des Münchner Hauptbahnhofs. Spätpendler, Obdachlose und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In München ziehen nachts kleine Grüppchen durch die Straßen und werfen kleine Erdklöße auf Verkehrsinseln. Bald sollen hier Blumen blühen. Um die Ecke sitzen zwei Polizisten in ihrem Auto. Sie ahnen nicht, was hinter ihrem Rücken passiert. Eine Revolution. <em>Münchens Gartenrevolution.</em></p>
<p><span id="more-630"></span></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_01.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_01-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_02.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_02-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_03.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_03-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_04.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_04-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_05.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_05-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_06.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_06-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_07.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_07-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_08.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_08-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_09.jpg" rel="gardenguerilla"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2009/10/Garden_Guerilla_09-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2258" /></a></p>
<p><em>Fotos: Sebastian Gabriel</em></p>
<p>Mitten in der Nacht, im fusseligen Neonlicht des Münchner Hauptbahnhofs. Spätpendler, Obdachlose und Dealer gehen wie immer ihren Geschäften nach. Da kommen sechs Gestalten über den Vorplatz. Mit Schaufeln und Hacken beginnen sie, die harte Erde unter den dürren Hecken aufzugraben. In einer lauen Mainacht beginnt die erste flächendeckende Guerilla-Gardening-Aktion in München. Beim Guerilla Gardening werden auf öffentlichem Grund Blumen, Obstbäume und Gemüse gepflanzt. Den Aktivisten geht es darum, ihr ökologisches Bewusstsein zu zeigen und ein Stück Anarchie in die Städten zu bringen. Bewaffnet mit Mini-Gartenwerkzeug, Handschuhen und Wasserflaschen zum Gießen; ausgerüstet mit einem Ziehwagen voller Erde und Pflanzenkisten wollen die Münchner Guerillas ihre Stadt grüner machen.</p>
<p>Ihre Identität wollen die Spaten-Desperados nicht preisgeben. Eine von ihnen ist Rosa L. &#8211; ein Name wie ein Auftrag zur Revolte. Die Studentin wohnt seit sieben Jahren in München. „Vor meinem Haus sieht es furchtbar öde aus, deswegen mache ich mit“, sagt sie, und wirft eine vorbereitete Samenbombe, eine Kugel aus Erde und Samen, unter eine Hecke. „Außerdem macht es Spaß.“ Legal ist es allerdings nicht. Wer beim Wildgärtnern erwischt wird, muss mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen. So schleichen die vier ausgeschwärmten Guerillabanden, die in dieser Nacht in Schwabing, Sendling, der Innenstadt und rund um den Hauptbahnhof unterwegs sind, möglichst unauffällig durch den wenig grünen Großstadtdschungel. Die Aktivisten sind eine wilde Mischung aus Studenten, Hippies, Angestellten und berufstätigen Müttern. Etwa alle zehn Meter bleiben sie stehen. Einer schiebt Wache, während die anderen Gladiolenzwiebeln setzen und Wiesenblumen aussähen. „Ich sehe das eher als Sachbeschönigung“, sagt Rosa und pflanzt sorgfältig Sonnenblumenkerne in eine Baumscheibe, „Guerilla Gardening ist eine friedliche Form von Revolution. Wir protestieren für mehr Umweltbewusstsein und machen die Stadt dabei noch schöner.“</p>
<p>Die Reaktion der Passanten gibt den Guerillas Recht. Die meisten wünschen viel Glück, einer macht gleich spontan mit. Als Rosa und ihre Mitstreiter den Grünstreifen vor einem großen Hotel bearbeiten, kommt der Portier auf sie zu. „Hey, könnt ihr nicht woanders buddeln?“, ruft er. Die Gärtner wollen schon die Flucht ergreifen, aber als sie ihm das Guerilla-Gardening-Konzept erklären, sagt er: „Wenn ihr wollt, kann ich ja ab und zu gießen.“ Wieder ein Sympathisant. Der Trend zum nächtlichen Grünaktivismus begann 2004 in London und ist heute in vielen europäischen Großstädten verbreitet. An manchen Orten treibt das Wildgärtnern allerdings seltsame Blüten. In Tübingen gedeihen seit einiger Zeit zum Beispiel kleine Hanfplantagen in öffentlichen Blumenkästen. So was machen die Münchner nicht. Es gibt auch so genug Schwierigkeiten. Viele Wildgärten vertrocknen innerhalb weniger Wochen. Die Münchner Guerillas lassen sich nicht entmutigen und haben bereits weitere Aktionen geplant. „Wir sind mit unserer Revolution noch lange nicht fertig“, meint Rosa und formt weiter neue Samenbomben.</p>
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