Was machen wir heute Abend?
Theatron Pfingstfestival – das war der Sonntag, das bringt der Montag
von in Feiern & Kultur

“Wir haben den Sound-Check von denen gehört, deswegen sind wir doch noch her gekommen.” Die Füße wippen im Takt auf dem Boden, der ganze Körper wippt mit. Wer die Mischung der Bands erlebt, der weiß, weshalb. Die Veranstalter des Pfingstfestivals haben sich zwei Dinge auf die Fahnen geschrieben: Kultur für jeden (das Festival kostet keinen Eintritt) und Vielfalt.  Continue reading “Theatron Pfingstfestival – das war der Sonntag, das bringt der Montag” »

25. Mai 2015 | Kommentieren


Kunst
Lizenz zum Tanzen
von in Feiern & Kultur

An einem verregneten 1. Mai war es wieder so weit: die Abschlussklasse der Linie 1 der Iwanson International School of Contemporary Dance in München hatte ihren großen Abend im Gasteig. Siebzehn junge Tänzerinnen und Tänzer aus der ganzen Welt traten in Choreografien von Jochen Heckmann, Patrick Delcroix, Caroline Finn und vielen mehr auf. Ein wirklich abwechslungsreicher und beeindruckender Abend mit vielen jungen Künstlern, die nach wochenlanger harter Arbeit eine tolle Show präsentierten.

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25. Mai 2015 | Kommentieren


Was machen wir heute Abend?
Goldkettenflavor im Kong – Hip Hop it is!
von in Feiern & Kultur

Am Pfingstsonntag wird das Kong und seine Residents für einen Tag den elektronischen Klängen den Rücken zukehren und bietet stattdessen Platz für Hip Hop, Rap und RnB auf der Tanzfläche. Seid dabei wenn sich die Electro-DJs von einer ganz anderen Seite zeigen und das Kong vor lauter Goldketten aufblinkt. Continue reading “Goldkettenflavor im Kong – Hip Hop it is!” »

24. Mai 2015 | Kommentieren


Was machen wir heute Abend?
Kollektiv Turmstraße in der Roten Sonne
von in Feiern & Kultur

Moin Moin, München. Das Kollektiv Turmstraße bittet am Samstag zum nächtlichen Tanz!

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21. Mai 2015 | Kommentieren


Good Luck
Schall im Schilf 2015 – ausverkauft…
von in Feiern & Kultur

…oder etwa doch nicht?! Am Samstag, den 30. Mai feiert Schall im Schilf zum sechsten Mal das begehrte und allseits bekannte Festival auf dem Open Air Gelände am schönen Garchinger See. Continue reading “Schall im Schilf 2015 – ausverkauft…” »

21. Mai 2015 | 5 Kommentare


Warum tust du das?
“I fucked it up!” Die FuckUp Nights Munich
von in

Zusammen scheitern ist schöner! Statt sich für immer und ewig im stillen Kämmerlein für Patzer und Pleiten im Lebenslauf zu schämen, stellen sich die Fuckupreneuers der FuckUp Nights auf die Bühne und lassen uns alle an ihren Fehlern teilhaben.

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20. Mai 2015 | Kommentieren


Die Frage danach
“Zum Jubiläum müssen wir es krachen lassen!”
von in Feiern & Kultur

An Compost Records kommt man in München nicht herum, wenn man sich mit elektronischer Musik beschäftigt. Mit der Compilation “Future Sounds of Jazz” schaffte Michael Reinboth bereits 1995 eine heute weltberühmte Reihe. Mit der “Compost Black Label Session” bespielen sie jeden Sonntag von 21 – 22 Uhr über Ego FM die Auto- und Küchenradios der Landeshauptstadt.

Viele bekannte Münchner Urgesteine wie Roland Appel, Thomas Herb oder Christian Prommer sind untrennbar mit dem Label aus dem Münchner Osten verbunden.

Jetzt wird das Label 20 Jahre alt und feiert sich ausgiebig am Freitag im Muffatwerk und danach über das Jahr verteilt in ganz Europa. Mit dabei sind internationale Kracher wie Henrik Schwarz oder Gilles Peterson.

Mit dem Labelchef Michael Reinboth haben wir lange telefoniert und ihn über die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart des Labels befragt. Heraus kam eine ehrliche Analyse des Label-Babbos über sein Compost, das sich mittlerweile in viele Sublabels verzweigt hat und nicht nur mit Compost Black Label einen erfolgreichen Ableger gezüchtet hat.

Hat Grund zu feiern: Michael Reinboth

Warum habt ihr so viele verschiedene Unterlabels?

Früher gab es viel mehr gemischte Clubs. Auch die Plattenläden verkauften noch Scheiben quer durch alle Genres. Die Entwicklung zu spezialisierten Clubs war mit ein Grund, warum wir verstärkt Sublabels gegründet haben. Wir haben aber auch manche Kooperation, die sich dann in einem Sublabel niedergeschlagen hat. Aber natürlich zielen wir ebenso auf den Marketingeffekt. Die Fans wissen, was sie von den einzelnen Labels erwarten können.

 

Ich habe das Gefühl Compost Black Label, mit seiner klaren Ausrichtung zur Clubmusik, ist davon das größte. Stimmt das?

Es ist auf jeden Fall das Label mit dem meisten Output. Es kommt mindestens eine Maxi im Monat und circa ein Album im Jahr. Damit ist es schon das erfolgreichste Projekt in der Compost Familie.

 

Heißt das ihr habt euch dahin entwickelt? Weg von der Lounge Musik mit der sehr erfolgreichen „Future Sounds of Jazz“ Compilation Anfang der 2000er Jahre?

Wir waren bei unserer Gründung in den 90er Jahren das erste Label im Freestyle Bereich. Also der Bereich zwischen den Genres, wo hier und da Elemente aufgenommen werden, um etwas völlig neues zu produzieren. Das war auch die Vision und das Ziel von Compost diese Hybrid-Musik zu veröffentlichen. Dem sind wir auch treu geblieben mit Compost, nur eben die Sublabels gehen teils andere Wege.

 

Kommt daher auch der Name Compost? Weil ihr Sachen musikalisch kompostiert und damit etwas neues schafft?

Genau! Wir haben viel Musik die mit Samples funktioniert und Stile aus ganz unterschiedlichen Zeiten vereint. Außerdem ist die Silbe „Com“ sehr aktuell. Als wir anfingen gab es noch kein Internet und heute ist „Com“ jedem geläufig. „Post“ bedeutet „senden an“ oder „schicken“. Deshalb gefiel mir der Name mit der Zeit immer besser. Zusätzlich fängt ein Komposthaufen manchmal Feuer oder explodiert sogar, durch biochemische Vorgänge. Im Mittelalter konnte man sich das nicht erklären und schrieb, wie so oft, das Phänomen den Hexen zu. Damit hat der Name „Compost“ auch was magisch. Und vielleicht explodiert’s mal

Am Anfang warst du alleine. Wie groß ist Compost heute?

Zu Spitzenzeiten beschäftigte ich 13 Mitarbeiter – jetzt sind wir noch 6. Die Entwicklung in der Musikindustrie hat natürlich auch uns gebeutelt. Download ist steady, CD ist total im Keller, Vinyl geht seit zwei Jahren wieder hoch. Gerade Leute zwischen 19 und 24 kaufen wieder Platten. Übrigens auch vermehrt unsere alten Sachen. Die Wartezeiten in den Presswerken hat sich extrem verändert. Heute muss man fast zwei Monate länger warten, da die Presswerke so viele Aufträge abarbeiten müssen.

 

Du bist selber auch DJ?

Seit den Achtzigern lege ich auf. Damals spielte ich ungefähr drei Mal die Woche. Mit der Zeit ist das etwas weniger geworden. Ich habe nicht mehr so viel Zeit. Meine Kapazitäten gelten in erster Linie den Labels. Meine Künstler sollen rausgehen spielen.

 

Spielst du bei den Veranstaltungen rund um euren zwanzigsten Geburtstag?

Wir haben ein so großes und dichtes Line Up – da halte ich mich zurück. Ich werde das ein oder andere Set spielen, vielleicht auch Back2Back mit unseren alten Freunden. Ich stelle lieber meine Künstler in den Vordergrund.

 

Hättest du vor zwanzig Jahren gedacht, dass du heute den Kram immer noch machst?

Als ich mit der Idee schwanger ging, mal die Verträge zu studieren und das Business kennenzulernen dachte ich natürlich nicht, dass es dieses Projekt so lange überleben würde. Ich dachte oder träumte vielleicht die nächsten drei Jahre voraus. Dann ging es weiter mit den nächsten drei Jahren und dann mit den darauf folgenden drei Jahren. Ab den 00er Jahren war es etwas anders. Da wusste ich dann, man hat einen gewissen Erfolg, man hat eine gewisse Fanbase und starke Strukturen im Vertrieb. Da konnte man dann schon ein bisschen weiter planen. Heute nach zwanzig Jahren blicke ich auch wieder nur zwei bis drei Jahre in die Zukunft. Aber zehn Jahre würde ich schon noch machen.

 

War war in den letzten zwanzig Jahren der Artist, der Compost am meisten geprägt hat?

Die erfolgreichsten Acts waren Beanfield und Koop. Sowohl was die Verkäufe betrifft, als auch die Musik. Roland Appel, Christian Prommer und Rainer Trueby haben alle Solo Projekte und sind auch als Trio sehr wichtig für uns gewesen und seit Stunde Null dabei. Ich denke das spricht für unser Label.

 

Das Event nächstes Wochenende wird ja richtig groß! Mit Henrik Schwarz habt ihr beispielsweise einen wirklich großen Namen auf dem Line Up. Warum macht ihr aber generell nicht so viele Events?

Wir hatten früher regelmäßig die Compost Black Label Night im Harry Klein, Bob Beaman und Kong. Die findet manchmal noch statt. Grundsätzlich sind wir aber ein Label und keine Veranstaltungsagentur. Nur zum Jubliäum müssen wir es krachen lassen. Allerdings wird es jetzt im Jubiläum eine große Tour machen. Freitag in München, am Samstag drauf in Berlin. Dann Karlsruhe, Freiburg, Zürich, Amsterdam, London. Im Herbst sind noch Frankfurt, Köln und Hamburg geplant. Dazu noch drei Veranstaltungen in Österreich. Insgesamt laufen wir auf 10 – 15 Events zu.

Neben den Jubiläumsparties kommt noch die Compost 500 – das 500ste Release. Es erscheint in einem dicken Buch mit 62 Seiten. Darin findet sich die ganze Compost Story. Mit Interviews, lustigen Anekdoten und Interviews mit Sven Väth und Solomun.

(Anmerkung der Redaktion:Das Buch wird es Anfang Juni im Online Shop von Compost zu kaufen geben) 

Auf was kann man sich denn in nächster Zeit freuen? Wann kommt denn endlich das Album von Cocolores?

Der neueste Stand ist dort, dass sie dazu tendieren, selber ein Label zu eröffnen. Wir haben da durchaus Interesse, mit ihnen zu kooperieren. Musikalisch sind sie sehr kritisch – was auch gut so ist, gerade wenn man so jung ist. Dennoch arbeiten sie intensiv an ihren Tracks.

Nach acht Jahren erscheint endlich ein neues Album von Felix Laband parallel zum Jubiläum. Darauf kann man sich wirklich freuen – auch auf sein Live Set am Freitag. Dieses Jahr erscheint auch die neue „Future Sounds of Jazz“, die wohl die erfolgreichste Compilation der Compost Geschichte ist.

 

Wie siehst du die Zukunft der Musik, gerade im elektronischen Bereich? Wird sich das Streamen behaupten, oder hören irgendwann doch wieder alle Vinyl?

Beatport und iTunes eröffnen nun beide ihre Streaming Portale. Die Zukunft ist definiitv das Streamen. Wenn wir bei uns alles vergleichen –also CDs, Vinyl, Downloads und Streaming – dann liegt das Streaming mit Abstand weit vorne. Nicht vom Umsatz, aber von der Hörerzahl. In der Masse wird es mehr, obwohl die Beträge von den einzelnen Klick, für das einzelne Anhören im sehr gering sind.

 

Streamst du auch selbst, oder wie genießt du deine Musik?

Nein. Ich muss ohnehin so viele Demos hören und die Charts verfolgen, dass dafür kaum Zeit ist. Wenn mir was gefällt, kaufe ich es als Vinyl. Digital kaufe ich eigentlich nichts. Da bekomme ich aber auch viel von Kollegen als Promo.

 

Wo wir gerade über Demos sprechen: Hörst du die alle selbst, oder ist das klassische Praktikantenarbeit?

Das teilen wir uns auf. Wenn ich die Künstler kenne, höre ich es schon selber. Demos von uns unbekannten Produzenten hören dann meine Mitarbeiter. Prinzipiell wird aber jede Demo von uns wahr- und ernst genommen.

 

Zum Schluss die Königsfrage: Wo wollt ihr sein, in den nächsten zwanzig Jahren?

Wir wollen noch in München sein, wir wollen weiterhin ein offenes Freestyle-Label sein und wir wollen weiter den Zeitgeist mitgestalten.

 

Warum wollt ihr in München bleiben? Ist Berlin nicht wesentlich cooler und generell das bessere Pflaster für ein Label?

Viele Labels sind den Weg von München nach Berlin gegangen, beispielsweise DJ Hell mit Gigolo Records. Der Vorteil an München ist, dass es die zweitbeste Stadt Deutschlands für elektronische Musik ist. Das Bookingangebot ist wirklich gut. Zweitens ist die Stadt schlicht wunderschön. Und drittens ist in Berlin das Konkurrenzdenken viel größer. Es ist viel, viel schwieriger solch ein Labelevent zu machen. Erstens musst du damit rechnen, dass an diesem Tag noch drei weiter Veranstaltungen dieser Art sind, zweitens musst du damit rechenen, dass bestimmte Künstler bei dir gar nicht auflegen, weil die Exklusivität im Watergate und oder der Innervision Parties die großen Leute natürlich anzieht. Das Konkurrenzdenken zwischen Labels, Clubs, Künstlern und Promotern ist gewaltig in Berlin. In München ist das noch sehr smart. Hier kooperieren die Läden auch mal miteinander und arbeiten sehr angenehm untereinander. Hier gibt es keine Berührungsängste.

 

Michael, vielen Dank für das Gespräch! Auf die nächsten zwanzig Jahre!

 

Am Freitag, den 22. Mai, beginnt die große Sause. Karten gibt es für rund 29€. Klickt ihr –>hier<–

Auf unserer Facebook Seite habt ihr, wie so oft, die Möglichkeit 2×2 Tickets zu gewinnen! Like, Kommentar und Share gewinnt

20. Mai 2015 | Kommentieren


im Interview
Die Kanadier von We Are The City: “Popmusic with experiments”
von in Feiern & Kultur

Cayne McKenzie, Andrew Huculiak und David Menzel aus Vancouver sind wahre kreative Multitalente. Neben ihrem gemeinsamen Bandprojekt We Are The City sind sie nebenbei immer mal wieder auch als Drehbuchautoren, Filmproduzenten oder Filmmusikkomponisten tätig. Und das obwohl sie altersmäßig gerade mal das Viertel-Jahrhundert erreicht haben. Seit Anfang des Jahres sind We Are The City nun auch auf einem Berliner Label gesignt und kommen mit ihrem Indie-Prog-Pop ab Juni nach Europa auf Tour. Wir haben vorab mit Sänger Cayne gesprochen. Continue reading “Die Kanadier von We Are The City: “Popmusic with experiments”” »

20. Mai 2015 | Kommentieren


mucmusi
Gasteig Calling!
von in Alltag & Leben, Feiern & Kultur

Das wird ein Fest! Ein KLANGfest, um genau zu sein… bereits zum sechsten Mal findet das KLANGfest am 23. Mai in München statt und lockt in den Gasteig.

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20. Mai 2015 | Kommentieren


Gute Sache
MÜNCHEN HILFT NEPAL – ein Benefizkonzert
von in Alltag & Leben

Ein Rückblick in Zahlen: Am 25. April diesen Jahres erschüttert ein Erdbeben der Stärke 7,8 Nepal. Die Folgen sind verheerend. 8500 tote Menschen, darunter viele Kinder, werden zu diesem Zeitpunkt gezählt. Tausende verletzt. Continue reading “MÜNCHEN HILFT NEPAL – ein Benefizkonzert” »

20. Mai 2015 | Kommentieren


Nachtkritik
Flipflops und Kanarienvögel – so war die ARTMUC 2015
von in Alltag & Leben

Vom 14. bis zum 17. Mai war die ArtMuc zum zweiten Mal zu Gast auf der Praterinsel München. Organisator Marco Schwalbe stellte die Ausstellung unter das Motto: “You can’t always get what you want. But if you try sometimes you find you get what you need” (Rolling Stones) und kritisiert dadurch die Mechanismen des konventionellen Kunstmarkts: Continue reading “Flipflops und Kanarienvögel – so war die ARTMUC 2015” »

20. Mai 2015 | Kommentieren


Was machen wir heute Abend?
#wecallitoldschool : HIP HOP DIARIES – VOLUME III
von in Feiern & Kultur

Es ist wieder so weit: Hip Hop Diaries geht in die dritte Runde und kommenden Sonntag wird unter bekanntem Motto #wecallitoldschool wieder feinster Hip Hop aufgezockt! Wer im März Hip Hop Diaries Volume II verpasst haben sollte, bekommt am Pfingstsonntag eine weitere Gelegenheit das Tanzbein zu schwingen…oder zu reeboken!

Continue reading “#wecallitoldschool : HIP HOP DIARIES – VOLUME III” »

19. Mai 2015 | Kommentieren


Kunst
No Country for Young Girls? Die Fotoausstellung “Rodeo Girls” im Amerikahaus
von in Feiern & Kultur

Reiten an sich, das ist traditionell ja eher etwas für Frauen. Rodeo dagegen doch eher was für gestandene Männer, oder?! Nicht unbedingt! Die junge Fotokünstlerin Ilona Szwarc konterkariert dieses Klischee in ihrer Ausstellung “Rodeo Girls“.

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18. Mai 2015 | Kommentieren


Gute Sache
Mit Radio- und Filmschnipseln – Public Service Broadcasting kommen ins Strom
von in Feiern & Kultur

Eine Band ohne Gesang? Geht. Ansagen per Knopfdruck? Geht auch. Das Duo Public Service Broadcasting kommt aus London und beim Hören ihrer Musik fällt es eigentlich kaum auf, dass der Gesang fehlt. Continue reading “Mit Radio- und Filmschnipseln – Public Service Broadcasting kommen ins Strom” »

17. Mai 2015 | Kommentieren


Theater
Just another love story…oder?
von in Feiern & Kultur

Die Studiobühne der Theaterwissenschaft München fährt einen der ganz großen Klassiker auf…allerdings ganz anders, als man ihn kennt. Am Dienstag, den 19. Mai feiert eine neue Inszenierung von Julia & Romeo Premiere. Continue reading “Just another love story…oder?” »

17. Mai 2015 | Kommentieren


Theater
DANCE 2015: Peeping Tom und L-E-V
von in Feiern & Kultur

Unser Autor hat ‘The Land’ von Peeping Tom und ‘House’ von L-E-V auf dem Dance Festival München besucht. Hier fasst er seine Eindrücke aus den beiden Vorstellungen zusammen. Continue reading “DANCE 2015: Peeping Tom und L-E-V” »

16. Mai 2015 | Kommentieren


Theater
Bitch Business. Aufs Zimmer mit dem Schauspieler.
von in Feiern & Kultur

Ein schickes Hotel am Mittleren Ring, die Gäste des Abends haben sich im Hotelrestaurant versammelt, als die Geschäftsführerin der fiktiven Eventagentur zu sprechen beginnt und den Abend einleitet. Es gäbe heute exklusive Angebote, eine face to face experience mit echten Menschen zu ersteigern. Eines nach dem anderen werden die buchbaren Eventmodule, ergo Menschen vorgestellt, die einen heute Abend für den bezahlten Eintrittspreis mit aufs Zimmer nehmen. Continue reading “Bitch Business. Aufs Zimmer mit dem Schauspieler.” »

15. Mai 2015 | Kommentieren


Vorverkauf läuft
Zwischen gewagt und gewohnt
von in Feiern & Kultur

The Moonband
„Back In Time“
(Millaphon)

Wer hat eigentlich behauptet, dass es für eine Band einfacher sein soll, die Songs anderer statt der eigenen zu spielen? Continue reading “Zwischen gewagt und gewohnt” »

15. Mai 2015 | Kommentieren


Was machen wir heute Abend?
Morgen ist Feiertag und heute steppt der Bär
von in Feiern & Kultur

Nicht vergessen – morgen ist Feiertag und das heißt: Heute Abend steppt der Bär, weil morgen bis ultimo geschlafen werden muss. Wir haben uns mal ein bisschen schlau gemacht, damit ihr ganz easy etwas nach eurem Geschmack findet und trotz Regen eure Abendplanung nicht ins Wasser fällt.

Stilvoll. Onkel Wanja in den Kammerspielen Continue reading “Morgen ist Feiertag und heute steppt der Bär” »

13. Mai 2015 | Kommentieren


Nachtkritik
Nichts bereut. | Die Startrampe in der Milla
von in Feiern & Kultur

Die Startrampe hat mit den drei Bands Cosby, James Hersey und AnnenMayKantereit einen fabulösen Abschluss gefeiert und sich von allen dreien gebührend verabschiedet. Und die von ihnen. Und wir von den Bands. Und überhaupt wars richtig schön.
Continue reading “Nichts bereut. | Die Startrampe in der Milla” »

12. Mai 2015 | Kommentieren


Gute Sache
So schön ist unsere Stadt nachts – Guerilla Lighting
von in Feiern & Kultur

München leuchtet – und zwar wunderschön.

Auch wenn wir nicht im strahlenden New York, San Francisco oder Las Vegas wohnen: München ist trotz dessen nachtaktiv. Spannend. Aufregend. Lädt ein zum Erkunden und immer wieder lernen wir, dass es schöne Fleckchen gibt, die wir noch nicht kennen.

Münchens Viehhof Continue reading “So schön ist unsere Stadt nachts – Guerilla Lighting” »

12. Mai 2015 | Kommentieren


Kunst
Die Beatles und Batman – Yellow Submarine goes Comic-Festival
von in Feiern & Kultur

Viele von uns denken beim Stichwort Comic klischeehaft an Nerds, wie wir sie in The Big Bang Theory finden – ständig in dubiosen Comicläden abhängend und auf seltsamen Kostümconventions anzutreffen. Aber das Comicfestival München zeigt uns auch dieses Jahr wieder, dass es anders geht: retro, polit-kritisch, urkomisch – künstlerisch.

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12. Mai 2015 | Kommentieren


Vorverkauf läuft
#Holyholi – farbenfrohes München
von in Feiern & Kultur

Am 1. August ist es so weit – das heißersehnte Holi Festival of Colours kommt wieder nach München.

*** MUCBOOK verlost auf der Facebook-Seite 3 x 2 Karten – seid dabei! ***

Die riesige Freiluftparty findet dieses Jahr unter dem Motto “Feel your Colour” auf der Galopp-Rennbahn in München-Riem statt. Hier ist Platz zum Tanzen, Genießen, Glücklich-Sein.

Die bereits aus vergangenen Festivals bekannten Countdowns werden durch eine neue Bühnengestaltung, spannender Bühnenshow und aufwändigen Dekorationen aufgepeppt und MC Solar Plexus führt die Farbenfans als Host mit viel Engagement durch das Programm.

Ein bisschen Elektro für die gute Stimmung – so sieht das Line-Up aus:

Mightyfools, die zum Beispiel schon bei Tomorrowland dabei waren.

Max Gain und Kevin Richi von Flic Flac, die rund um den Globus jetten und auflegen.

Bombay Boogie Soundsystem ganz aus unserer Nähe: Musik aus Mannheim!

Außerdem zu hören sind Dumme Jungs, Pitto + Live Band, Izzy Trixx, DJ Tereza und K-Paul.

Für das leibliche Wohl gibt es traditionelle, indische Gerichte beim Holi Food Market, der zusätzlich mit klassischen Snacks den Gaumen verwöhnt.

Wer abseits des Countowns etwas Ablenkung sucht, kann sich zum Beispiel bei Bubble Bal, einer der vielen angebotenen Fun-Sportartenm beteiligen und auspowern.

Auch Collien Ulmen-Fernandes, die aufgrund ihrer indischen Wurzeln einen ganz besonderen Bezug zu der Veranstaltung hat, ist begeistert: „Ich habe das Holi Fest schon immer geliebt, die Stimmung in Indien ist an diesem Tag unbeschreiblich. Das Holi Festival of Colours taucht diese alte Tradition in ein ganz neues Licht und hat es trotzdem geschafft, diese besondere Atmosphäre beizubehalten“.

Wann? 01. August 2015, Beginn: 12 Uhr

Wo? Galopp-Rennbahn in München-Riem, Graf-Lehndorff-Straße 36

Preise: Auf der Website gibt es noch Tickets zu kaufen, falls ihr bei unserer Verlosung nicht gewonnen habt (Eintritt: 19,99€, Eintritt + 5 Farbbeutel: 27,99€).

Fotocredit (Bild 1): Heinrich M. via CreativeCommons

11. Mai 2015 | Kommentieren


Theater
“Schön, dass Sie den Quatsch mit dem Schlafen endlich sein lassen und rund um die Uhr mit uns feiern!”
von in Feiern & Kultur
Intendant samt Gebäck frisch aus Beirut
Die Münchner Kammerspiele laden zur Spielzeit-Pressekonferenz unter der Intendanz von Matthias Lilienthal im Malsaal der Kammerspiele ein. Der Raum gehört allem Anschein nach nicht zu den Räumen, die das Theaterpublikum oft zu Gesicht bekommt. Der Weg führt über die Bühnenpforte und den Lastenaufzug in den zweiten Stock, die metallene Werkstatttür ist weit geöffnet. Keine zwei Meter hinter der Tür kommt Matthias Lilienthal den Besuchern entgegen. In der Hand hält er einen Teller mit südländischen Gebäckstücken und empfielt nach einem kurzen Hallo jedem Neuankömmling seine Lieblingssorten: “Die habe ich frisch aus Beirut mitgebracht.”

Continue reading ““Schön, dass Sie den Quatsch mit dem Schlafen endlich sein lassen und rund um die Uhr mit uns feiern!”” »

11. Mai 2015 | Kommentieren


Was machen wir heute Abend?
Das wird gefeiert: Fünf Jahre innen.aussen.raum
von in Feiern & Kultur

Wir machen’s kurz und knackig: innen.aussen.raum wird 5 Jahre alt und das feiern wir! Heute und morgen Abend, um genau zu sein. Denn nur mit ehrenamtlichem Einsatz haben sie in diesen Jahren bereit 32 Konzerte in verschiedenen Locations organisiert und dabei 94 verschiedene Bands vorgestellt. Continue reading “Das wird gefeiert: Fünf Jahre innen.aussen.raum” »

08. Mai 2015 | Kommentieren


Kunst
Dancing with Keith: Re-Act-Party in der Münchner Kunsthalle
von in Feiern & Kultur

Die Münchner Kunsthalle lockte junges Publikum mit ihrer Re-Act-Party in die neue Keith Haring Austellung Gegen den Strich und das Harry Klein fuhr dazu musikalisch Einiges auf.
Continue reading “Dancing with Keith: Re-Act-Party in der Münchner Kunsthalle” »

08. Mai 2015 | Kommentieren


Vorverkauf läuft
Genießt “Die Lange Nacht der Musik”!
von in Feiern & Kultur

400 Konzerte in über 100 Spielstätten sind für die diesjährige Lange Nacht der Musik am 9. Mai 2015 in München geplant. Genießen kann man diverse Konzerte bei Gastgebern wie der Bayerische Staatsoper, dem Gasteig, der Musikhochschule aber auch in Bars für den großen und kleineren Geldbeutel, sowie in Restaurants, Tanzschulen, Kirchen und Clubs in unserer schönen Stadt. Continue reading “Genießt “Die Lange Nacht der Musik”!” »

07. Mai 2015 | Kommentieren


Vorverkauf läuft
Sie leuchtet! Mine in München!
von in Feiern & Kultur

“Was ist denn das für eine Frau?“, habe ich mir beim ersten Mal gedacht. Was hat die denn für eine Riesenbrille auf, aber wie bewegt sich die so toll am Keyboard und was hat sie für eine glasklare feste Stimme? Sie sang „Nachts sind wir grau“ auf dem PULS Festival 2014. Aber sie ist gar nicht grau – sie leuchtet!  Sie ist laut und leise, klar und unklar, ihre Texte sind offen und voller Rätsel zugleich. Der Stil wird als „akustische Popmusik mit einem bisschen Folk und ein paar Spritzern Elektronik und Jazz“ bezeichnet. Continue reading “Sie leuchtet! Mine in München!” »

07. Mai 2015 | Kommentieren


Vorverkauf läuft
Roman Flügel – Nerd-Techno im Kong diesen Freitag. Win Tickets and dance it off!
von in Feiern & Kultur

Jeder Like, Share und Kommentar auf unserer Facebook Seite hat die Chance auf 2×2 Gästelistenplätze. Viel Glück!

 

Vor etwa zehn Jahren gab es einen Artikel in der SPEX, der mir bis heute immer wieder in den Sinn kommt. Es ging um Fashion-Trends im weitesten Sinne. Im „Magazin für Popkultur“ wurde damals konstatiert, dass sich die Ideengeschichte von „cool“ im Wandel befinde. In Zukunft, so die SPEX, würden Geeks und Nerds das Maß der Dinge bestimmen. Man muss an dieser Stelle festhalten, dass die Begriffe von Geek und Nerd noch nicht über derart feste Konturen des Alltagsgebrauchs verfügten wie das heute der Fall ist. Außerdem soll festgehalten werden, dass der Begriff Hipstergerade in New York seinen dritten Frühling erlebt hatte, indem er auf Unterhemden tragende, unrasierte Jungs mit Trucker-Caps angewandt wurde. Es schien eher unwahrscheinlich, dass SPEX rechtbehalten sollte und Hornbrillen, Button-Down-Hemden und Kaschmir-Cardigans die Hipster-Zukunft definieren würden. Irritierend war allerdings damals bereits die Existenz eines Typen wie Jarvis Cocker …

Etwa zur selben Zeit traf ich Roman Fluegel zum ersten Mal. Er trug eine schwarz umrandete Hornbrille, eine schwarzen Cardigan und schwarze skinny Jeans. Er schien einer dieser Nerds zu sein, von denen die Rede war. Allerdings schien Roman kein Styler aus der Zukunft zu sein, der sich als Wegbereiter von künftigen Fashion-Idealen verstand, eher ein richtiger Nerd, der über Knöpfchen an Maschinen und modulare Synthesizer sprechen wollte. Roman Fluegel war damals Mitglied der Techno-Combo ALTER EGO, die schon auf eine beachtliche Rave-Laufbahn zurückblicken konnten und gerade mit „Rocker“ einen Hit in den deutschen Charts gelandet hatten. Außerdem hatte Roman Fluegel bereits mehrere Techno-Pseudonyme wie Soylent Green oder Acid Jesus hinter sich und war Resident im damals schon legendären Robert Johnson. Playhouse war damals auch noch ein mächtiges Label und Frankfurt bzw. Offenbach bot Berlin selbstbewusst die Stirn. Vielleicht, dachte ich damals, ist Roman Fluegel ja so etwas wie der Jarvis Cocker des Techno.

Einige Jahre später, 2010 oder 2011, kam Roman Fluegel irgendwie völlig unerwartet mit „Fatty Folders“, einem Album auf DIAL an, dem Label der Cardigan-und-Hemden-tragenden Hamburger Ästheten rund um Lawrence, Carsten Jost und Efdemin. Damals sprach man von deepem Arthaus-House für Galerieräume und Kunsthochschulen. Den Raver Fluegel hätte man nicht unbedingt in diesem Kontext vermutet, den Geek Roman allerdings schon eher. Wichtig war jedoch viel mehr, dass „Fatty Folders eine neue Farbe in den DIAL-Kosmos und ins Gesamtwerk von Roman Fluegel brachte: Verschachteltes Schimmern in chicagoesker Sperrigkeit, Acid-House als Produkt einer tiefgehenden Reflexion. Fast schon IDM. Nerd-Musik, aber seltsamerweise mit einer ungeheuren Körperlichkeit, die einen mitnahm.

An all das musste ich jedenfalls denken, als ich Roman Fluegels letztes Album „Happiness Is Happening“ (ebenfalls auf DIAL) hörte, das einen ja gewissermaßen noch einmal durch die ganze Geschichte von Techno führt. Kraut, House und echter Electro inklusive. Von einem lässig swingenden Disco-Monster wie „Wilkie“ bis zur Acid-Pastorale (O-ton De:Bug) „We have a nice life“. Aber irgendwie macht alles, was Fluegel die letzten Jahre so releast, einfach Sinn. Alles so stilsicher und durchdacht. Selbst die beiden Ravebretter, die als Kollaboration mit Simian Mobile Disco entstanden. Oder der electro-clashende Remix von C.A.R.’s „Idle Eyes“. Irgendwann kam der Punkt, da stand Roman Fluegel über den Dingen und begann, nur noch alles richtig zu machen. Als Producer, als DJ oder als Fashion-Stilikone. Vielleicht, denke ich jetzt, wusste Roman Fluegel aber immer schon Bescheid. Schon 1993, als Acid Jesus mit Jörg Elling Wuttke. Auf jeden Fall wusste er Bescheid, als er mir das erste Mal als Dandy mit Hornbrille und Kashmir-Cardigan gegenüberstand. Vielleicht Jarvis Cocker auch immer nur der Roman Fluegel des Brit-Pop.

Text: Tobias Staab

Hinweis: Dieser Text wurde aus Zeitgründen einfach aus der Facebook Veranstaltung kopiert. Wir schämen uns, nicht für jedes gute Event Münchens einen persönlichen Text schreiben zu können. Aber die Möglichkeiten der Stadt übersteigen schon seit langem unsere Kapazitäten. Außerdem hat Tobias Staab hier so ein berührendes Glanzstück geschaffen, dass wir dem auch nichts hinzufügen können.

 

–> ROMAN FLÜGEL (DIAL, ROBERT JOHNSON)
https://soundcloud.com/roman-fluegel

–> STAAB & BRANE (RITOURNELLE, ODMF)
https://soundcloud.com/tobias-staab

 

Direkter Draht zum –>Facebook Event<—

06. Mai 2015 | Kommentieren


Vorverkauf läuft
Folk/Singer-Songwriter aus Norwegen: Jonas Alaska spielt in München
von in Feiern & Kultur

Jonas Alaska
Tonight

(popuprecords)

Musik aus dem Norden. Wo in den 1970ern ABBA alles andere überstrahlte, in den 80ern und 90ern die meisten nur Roxette mit der Region verbanden, hat sich in Skandinavien mittlerweile eine Vielfalt ausgesprochen großartiger Musiker von Pop über Indie und Rock bis zu Singer-Songwriter Mukke entwickelt. Continue reading “Folk/Singer-Songwriter aus Norwegen: Jonas Alaska spielt in München” »

06. Mai 2015 | Kommentieren