
In den sechziger Jahren als Liesl Karlstadt starb, gehörte sie zu den bekanntesten Münchner Künstlerinnen. Doch in den folgenden Jahrzehnten rückte ihr Bühnenpartner Karl Valentin mehr und mehr in den Mittelpunkt, sie dagegen galt bald nur noch als die Frau an seiner Seite. Daran, dass Liesl Karlstadt viel mehr als nur das war, will Michaela Karl mit ihrem Buch „Liesl Karlstadt – Gesichter einer Frau und Künstlerin“ erinnern. ..weiterlesen

Was war da eigentlich noch mit Helene Hegemann? Nach Plagiatsskandal um Axolotl – Roadkill und 18 Jahre Geburtstagsparty im Tresor Club in Berlin in der Versenkung verschwunden tauchte sie dann in Düsseldorf wieder auf um ihre Fähigkeit zur Intertextualität unter Beweis zu stellen.
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Wenn er in der von ihm mitgegründeten Münchner „Lach-und Schießgesellschaft“ auftritt, ist lange vorher ausverkauft: Dieter Hildebrandt, personifizierter Kabarett-Inbegriff, Schauspieler („Kir Royal“, „Kehraus“), Mastermind der TV-Satire-Erfolgsformate „Scheibenwischer“ und „Notizen aus der Provinz.“ Per Hörbuch besteht nun nichtsdestotrotz die Gelegenheit, in den Genuss seines aktuellen Programms „Ich kann doch auch nichts dafür“ zu kommen. ..weiterlesen

Dieser Tage ist Philipp Lahms viel beachtete literarische Fußball-Exkursion „Der feine Unterschied“, Karriere-Zwischenfazit und Nachwuchskicker-Leitfaden, erschienen. Am 25. September liest der FC Bayern- und DFB-Kapitän daraus im Volkstheater. ..weiterlesen

Kürzlich ist das Romandebüt des Münchner Journalisten Max Scharnigg (Süddeutsche Zeitung, Jetzt.de, SZ-Magazin), Jahrgang 1980, erschienen. Die schlaue kafkasesk-surreale Selbstbesinnungs-Parabel „Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe.“ Eine Rezension.
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Der Musiker und Autor Sven Regener („Element of Crime“, „Herr Lehmann“-Roman-Trilogie) hat unterwegs mit Band und Buch subjektiv Erlebtes festgehalten, Fiktives addiert. Im Rahmen diverser charmanter Blogs. Unter anderem für die Onlineauftritte von Spiegel, Die Zeit und taz. Sie sind nun unter dem Titel „Meine Jahre mit Hamburg-Heiner. Logbücher“ analog in Buchform erschienen. Am 19. Mai liest er daraus in der Muffathalle. Vorab eine Rezension. ..weiterlesen

Das kongeniale österreichisch-deutsche Satire-Duo Grissemann und Stermann („Willkommen Österreich“, „Salon Helga“, „Immer nie am Meer“) kommt im April nach München. Mit aktualisiertem Dauerbrenner-Kabarettprogramm „Die deutsche Kochschau 3.0.“ Zur Einstimmung ein Hinweis auf ihre kürzlich erschienene Textsammlung „Speichelfäden in der Buttermilch. Gesammelte Werke I.“ ..weiterlesen

Der Hamburger Subkultur-König Rocko Schamoni („Dorfpunks“, „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“, „Studio Braun”, „Golden Pudel Club”) liest am 8. April im Amerika Haus aus seinem neuen Roman „Tag der geschlossenen Tür.“ Vorab eine Rezension.

Francesca Gavins bemerkenswerter Interview-Bildband „Die neuen Urbanisten“ präsentiert 30 Kreative und ihre Wohnungen in Berlin, Barcelona, London, Paris, New York und Tokio. Auch wenn München nicht vorkommt … Thomas Steierer hat das Buch für mucbook mal angeschaut. ..weiterlesen

Der Hamburger Multitask-Humorist Heinz Strunk („Fleisch ist mein Gemüse“, Studio Braun) liest am 28. Februar in der Freiheizhalle aus seinem neuen Buch „Heinz Strunk in Afrika.“ Vorab eine Rezension. ..weiterlesen

Am Dienstag liest Iris Hanika aus ihrem neuen Roman “Das Eigentliche” in der Buchhandlung Lehmkuhl. Eine Rezension.
Wer Gewalten von Clemens Meyer noch nicht gelesen hat, sollte das besser tun. Einen Eindruck konnte man gestern beim dritten Geburtstag der Münchner Lesungsreihe Kellergeister in der Unilounge hören – Literatur, wie sie lebt, leibt und ordentlich reinknallt. ..weiterlesen

Gerhard Henschel verkündet nicht den Untergang der Welt. Aber vielleicht den Untergang des Untergangs. Am Dienstag liest er in den Kammerspielen.

Ein denkwürdiger Abend im Münchner Literaturhaus, wo die Nominierten für den diesjährigen Leipziger Buchpreis lasen – mit dabei: Helene Hegemann.

Am Mittwoch liest Rosemarie Tietze aus ihrer Neuübersetzung von Lew Tolstois “Anna Karenina”. Eine Buchkritik über eine Übersetzerin, die sich mit ihrer Hauptfigur befreundet hat.
Am Donnerstag liest der polnische Journalist Wlodzimierz Nowak aus seinem neuen Reportagenband. Im Vorfeld: Eine Rezension.

Am Montag liest Brigitte Kronauer aus ihrem neuen Künstlerroman “Zwei schwarze Jäger”. Eine Rezension.

Rilke, Hoffmansthal, Th. Mann – und dann Hitler. Wolfgang Martynkewicz hat ein Buch über den Salon der Verlegerfamilie Bruckmann geschrieben, in dem sich Münchner Künstler und Literaten die Klinke in die Hand gaben – bis der Salon zu einen Nazizirkel wurde. ..weiterlesen

Am Mittwoch liest der pakistanische Autor Mohammed Hanif aus seinem neuen Roman – ein Roman, der ein Krimi, eine Groteske und eine Räuberpistole ist. Und sehr gute Unterhaltung. Eine Rezension.

Am Dienstag liest Peter Hamm im Jüdischen Museum aus Hermann Lenz’ wiederaufgelegten Roman “Neue Zeit”. Das Werk erzählt eine Liebesgeschichte im München der Nazizeit. Eine Rezension.

Thomas Glavinic ist der Märchenerzähler der deutschen Gegenwartsliteratur. In seinem neuen Roman “Das Leben der Wünsche”, aus dem er am Donnerstag im Literaturhaus lesen wird, scheitert er in dieser Rolle. Eine Rezension.

Als Homosexualität noch verboten war, als in der Herbertstraße gerade Frauen und Kindern der Zutritt verwehrt wurde, als die Halbstarken in die Schule kamen – da gab es in München schon Sex, Schlägereien und Schampus. Al Herbs neuer Bilband “Sündiges München” bekämpft einen Mythos…

Die Stadt von oben – höhenarchäologisch betrachtet sozusagen – sieht ungewohnt aus. Der kleine Band „Hoch über München“ (Kulturverlag Starnberg) versammelt Luftbilder und Texte, die ein anderes München zeigen.

Am Dienstag liest der chinesische Autor Li Dawei im Muffatwerk (20 Uhr) aus seinem neuen Comic-Roman „Love, Revolution und wie Kater Haohao nach Hollywood kam“ (Albrecht Knaus Verlag).

Kurt Drawert liest am Samstag im Gasteig aus seinem Roman „Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte“ (C.H. Beck Verlag).

Wäre „illegal“ ein Song, müsste man leiser stellen. Schon um nur hören zu können. Der Münchner Schriftsteller Björn Bicker hat ein feinfühliges und gleichzeitig lautes Buch über Menschen geschrieben, die in München ohne Aufenthaltserlaubnis leben.