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	<title>mucbook &#187; Feiern &amp; Kultur</title>
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	<description>Alles München</description>
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			<item>
		<title>Das Tier, der bessere Mensch.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Hemmelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[
BESTIARIUM+
Installation von Irene Pascual &#038; Johnny Amore ab 9.2. in der Färberei
Sowohl als Symbole als auch in der Realität, Tiere wirken auf alle Bereiche der menschlichen Kultur: als Begleiter, als Opfergabe, als Nahrungsmittel, als Objekt der Forschung und als politischer Code.

Oft stellt sich die Frage nach der Eigenheit des Menschen, die von der Anstrengung bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/02/Bestiarium-2.jpg" alt="Bestiarium+_Flyer_vorne_RZ" title="Bestiarium+_Flyer_vorne_RZ" width="430" height="603" class="alignnone size-full wp-image-28489" /></p>
<p><strong>BESTIARIUM+<br />
Installation von Irene Pascual &#038; Johnny Amore ab 9.2. in der Färberei</strong></p>
<p>Sowohl als Symbole als auch in der Realität, Tiere wirken auf alle Bereiche der menschlichen Kultur: als Begleiter, als Opfergabe, als Nahrungsmittel, als Objekt der Forschung und als politischer Code.<br />
<span id="more-28486"></span><br />
Oft stellt sich die Frage nach der Eigenheit des Menschen, die von der Anstrengung bestimmt ist, sein Wesen von dem des Tieres zu unterscheiden, als sei diese Unterscheidung der Garant von Selbstbestimmung und menschlicher Würde.<br />
In der Installation <strong>Bestiarium Plus</strong> werden direkte Verbindungen zwischen den beiden Wesen hergestellt. In Momenten, in welchen der Mensch scheitert, sieht das Künstlerpaar in dem Tier die Möglichkeit, Dinge besser zu machen. In dem Raum von Irene Pascual und Johnny Amore haben die Tiere das Sagen und die Gelegenheit, ihre Vision und Souveränität zu demonstrieren.</p>
<p>Die Installation besteht aus unterschiedlichen Techniken wie Malerei, Fotografie, Collage und Objekte, die mit dem Ziel installiert sind, ein neues Universum aus den veschiedenen Arbeiten zu kreieren.<br />
<strong><br />
Irene Pascual</strong> und <strong>Johnny Amore</strong> lassen ihre Visionen in einem einzigartigen Raum verschmelzen, um das Publikum zu verführen und es genießen zu lassen: Ein Plus an Bestie, pelziger Unterhaltsamkeit und an den phantastischen Verwunderungen des Lebens.</p>
<p><strong>BESTIARIUM+<br />
Ausstellung vom 9. bis 19. Februar 2012<br />
Öffnungszeiten Freitag-Sonntag 16-19 Uhr oder nach Vereinbarung<br />
Vernissage am 9. Februar, 19 Uhr<br />
Eintritt frei</p>
<p>Die Färberei<br />
Claude-Lorrain-Str. 25 Rgb.<br />
U1/2 Kolumbusplatz, Bus 58 Claude-Lorrain-Straße<br />
</strong></p>
<p>Text und Foto: (c) <a href="http://www.diefaerberei.de/">Die Färberei</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prost Hardcore!</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/02/06/prost-hardcore/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Hemmelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[CD Release]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Oder war es Posthardcore? Was denn jetzt? Ist ja eigentlich auch egal – hauptsache es rockt! 
Und das tun die Jungs der Marsh Melones mit ihrem treibenden Sound definitiv. 2011 wurden die fünf Musiker sogar als Münchner Band des Jahres ausgezeichnet. Am kommenden Samstag, 11. Februar, stellen sie ihre nagelneue CD vor. Im Feierwerk heizen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/02/marshmelones.jpg" alt="marshmelones" title="marshmelones" width="430" height="287" class="alignnone size-full wp-image-28464" /></p>
<p>Oder war es Posthardcore? Was denn jetzt? Ist ja eigentlich auch egal – hauptsache es rockt! <span id="more-28463"></span><br />
Und das tun die Jungs der <strong>Marsh Melones</strong> mit ihrem treibenden Sound definitiv. 2011 wurden die fünf Musiker sogar als Münchner Band des Jahres ausgezeichnet. Am kommenden Samstag, <strong>11. Februar</strong>, stellen sie ihre <strong>nagelneue CD</strong> vor. Im Feierwerk heizen sie ab 19 Uhr in der Kranhalle kräftig ein. Eingefleischte Hardcorefans kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Wir zeigen euch zur Einstimmung schon einmal das brandneue Video zur aktuellen Single <strong>Tell my stories</strong>. Also Boxen aufdrehen und losrocken!</p>
<p><iframe width="430" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/C8u8XysG2sQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Marsh Melones CD Release-Party<br />
Sa. 11. Februar, 19 Uhr<br />
Eintritt: 6,00 €<br />
Feierwerk Kranhalle<br />
Hansastraße 39-41<br />
U-/S-Bahn Heimeranplatz</strong></p>
<p>Bild: (c) Marsh Melones</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesung von Mark Greif im Werkraum</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/02/02/lesung-mark-greif-hipster/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:34:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Walter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Greif]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hipster, aufgepasst: Setzt die Hornbrille auf, schlüpft in die enge Hose, hängt die Slogan-Stofftasche um: Der amerikanische Kulturkritiker, Hipster-Theoretiker und Autor Mark Greif liest am 8. Februar im Werkraum der Münchner Kammerspiele.
Lesung und Gespräch stehen unter dem Motto: &#8220;Wo ist vorne?&#8221; Im Gepäck hat Mark Greif, Jahrgang 1975, nicht nur die eben bei Suhrkamp erschienene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/02/Greif_MarkcNelsonVillarreal_430.jpg" alt="Greif_Mark(c)NelsonVillarreal_430" title="Greif_Mark(c)NelsonVillarreal_430" width="430" height="242" class="alignnone size-full wp-image-28447" /></p>
<p>Hipster, aufgepasst: Setzt die Hornbrille auf, schlüpft in die enge Hose, hängt die Slogan-Stofftasche um: Der amerikanische Kulturkritiker, Hipster-Theoretiker und Autor Mark Greif liest am 8. Februar im Werkraum der Münchner Kammerspiele.<span id="more-28375"></span></p>
<p>Lesung und Gespräch stehen unter dem Motto: &#8220;Wo ist vorne?&#8221; Im Gepäck hat Mark Greif, Jahrgang 1975, nicht nur die eben bei Suhrkamp erschienene unterhaltsame Essaysammlung &#8220;Hipster &#8211; Eine transatlantische Diskussion&#8221;, in der auch deutsche Autoren wie Thomas Meinecke und Tobias Rapp schreiben, sondern auch frühere Werk wie &#8220;Bluescreen&#8221;. Debattiert wird im Werkraum auch über die Occupy Wall Street Bewegung, denn Greif ist einer der Herausgeber der Dokumentation &#8220;Occupy, die ersten Wochen in New York&#8221; und der &#8220;Occupy Gazette&#8221;. Außerdem ist er Mastermind des US-Magazins &#8220;n+1&#8243;.</p>
<p>„Der Hipster, das ist der urbane, popkulturell versierte Zeitgenosse zwischen zwanzig und vierzig, dem man, zumindest aus ideologiekritischer Sicht, die üblen Seiten der Gentrifizierung verdankt (Monokultur, Modeprimat, Mietwucher)“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung,  Phänomene, die in München zum Alltag gehören. Mark Greif hat die Occupy-Bewegung in einem Interview mit der Berliner  Zeitung mal als die logische Folge des Hipsters beschrieben. Eine spannende Debatte ist also sicher.</p>
<p><em>Foto: (c) Nelson Villarreal</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DREI VIERTEL STADT&#8230; doch welche Stadt wollen wir haben?</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/02/02/drei-viertel-stadt-doch-welche-stadt-wollen-wir-haben-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario Lehlbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieser Frage ging gestern das Münchner Forum zum zweiten Mal in seiner Veranstaltungsreihe STADTfragen im Import/Export nach. Hieß es beim letzten Termin noch JUNG ALT ANDERS &#8230;und wie viel Spontanität verträgt der öffentliche Raum?, waren dieses Mal die drei Referentinnen auf einzelne Viertel, ihre Veränderung und Wahrnehmung fokussiert.

Passend zum Ort der Veranstaltung begann Annalina Häußermann
(studierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/02/DSCN0674.jpeg" alt="DSCN0674" title="DSCN0674" width="340" height="255" class="alignnone size-full wp-image-28433" /></p>
<p>Dieser Frage ging gestern das Münchner Forum zum zweiten Mal in seiner Veranstaltungsreihe <strong>STADTfragen</strong> im Import/Export nach. Hieß es beim letzten Termin noch <strong>JUNG ALT ANDERS &#8230;und wie viel Spontanität verträgt der öffentliche Raum?</strong>, waren dieses Mal die drei Referentinnen auf einzelne Viertel, ihre Veränderung und Wahrnehmung fokussiert.<br />
<span id="more-28429"></span></p>
<p>Passend zum Ort der Veranstaltung begann Annalina Häußermann<br />
(studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie) mit ihrem Vortrag über das Bahnhofsviertel. Durch empirische Forschung versuchte sie eine Innenperspektive der Bewohner und Geschäftsleute des Viertels herauszuarbeiten und damit ihre Frage, ob das Bahnhofsviertel das Zentrum urbanen Lebens sei, zu beantworten. Die Menschen sehen die Fremde und Unübersichtlichkeit ihres Viertels zwar als negativ an, ergreifen aber gleichzeitig die Chance, die Anonymität als individuelle Freiheit zu nutzen. So entstehen Konstellationen, wie das Koexistieren von Moschee und Table Dance Bar innerhalb eines Hauses, die das Stadtbild prägen. Annalina Häußermann wies darauf hin, dass diese Zusammensetzung eines Viertels niemals planbar sei. Urbanität benötige die Faktoren Überraschung und Chaos und kann nur individuell<br />
wachsen.</p>
<p>Das nächste Viertel des Abends war Berg am Laim. Stefanie Hamann (Freie Kunst/Bildhauerei) wählte hierfür eine ganz andere Vorgehensweise. Die Promenadologie, also das wissenschaftliche Spazierengehen, verhalf ihr einen Zugang zu finden. Ihre Spazierroute führte sie vom durch Industrie und Gewerbe geprägten Leuchtenbergring über die Streitfeldstraße 3 mit ihren Kunstwohnwerken zu den Kleingartenanlagen, weiter zum Brauhaus, der alten Mitte, der Maikäfersiedlung und letztlich zur Kultfabrik. Durch ihre Wahrnehmungen und Bilder konnte sie einen Eindruck wiedergeben, der die verschiedenen Gesichter des Viertels zeigt. </p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/02/DSCN0669.jpeg" alt="DSCN0669" title="DSCN0669" width="340" height="255" class="alignnone size-full wp-image-28434" /></p>
<p>Den Abschluss machte Anna Mießl (studiert Volkskunde/Europäische<br />
Ethnologie), die sich gerade in ihrer Magisterarbeit mit dem Glockenbach/Gärtnerplatzviertel beschäftigt. Ein großer Aspekt ihrer Arbeit ist dabei die Frage nach der Gentrifizierung des Viertels. Durch Interviews, Diskurs- und Medienanalysen verschaffte sie sich einen Zugang, aus dem heraus man die verschiedenen Perspektiven der Wandlungsprozesse erkennen kann. Das in der Nachkriegszeit von Arbeiter und Rotlicht geprägte Viertel, erlaubte es, in den 1970er und 80er Jahren Schwulen und Lesben eine Community aufzubauen und auch Andere suchten dort eine Subkultur gegen das Bürgertum. Von dieser Alternativität angezogen, konzentrierte sich bald die kreative Medienklasse und das Glockenbach/Gärtnerplatzviertel wurde zum Szeneviertel. In den Nullerjahren lockte dies Investoren an und es wurde schließlich zum Luxusviertel. Entscheidend dabei ist, dass Stadt immer ein narrativer Raum ist und auch wenn kleine Läden im Viertel verschwinden und alteingesessene Bewohner sich Mieten nicht mehr leisten können, darf man sich Gentrifizierung nicht, wie so oft dargestellt, als linearen Prozess vorstellen. Vielmehr sind die entscheidenden Faktoren ineinander verzahnt und verwoben und sehr stark von der Perspektive des Betrachters abhängig. </p>
<p>Am 29. Februar ab 19 Uhr gibt es noch einmal die Chance sich mit Stadt zu beschäftigen. Das Münchner Forum lädt zum letzten Termin im Import/Export und fragt: <strong>DRINNEN ODER DRAUSSEN… und wie viel Rand braucht die Stadt?</strong></p>
<p><em>Artikel und Fotos: Mario Lehlbach</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tausend Worte zu tausend Bildern</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/02/02/tausend-worte-zu-tausend-bildern/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ina Hemmelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dass Literaturmagazine nicht ausschließlich für Herrschaften gesetzteren Alters konzipiert sind, hat das Online-Magazin Das Prinzip der sparsamsten Erklärung schon eindrücklich in den fünf bereits erschienenen Ausgaben unter Beweis gestellt.

Einmal mehr verlassen die Texte nun den virtuellen Raum. Am kommenden Sonntag, 5.2. ab 17 Uhr, geben sich die Herausgeber die Ehre und ihre Texte zum besten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/02/sz.bmp" alt="sz" title="sz" class="alignnone size-full wp-image-28403" /></p>
<p>Dass Literaturmagazine nicht ausschließlich für Herrschaften gesetzteren Alters konzipiert sind, hat das Online-Magazin <strong>Das Prinzip der sparsamsten Erklärung</strong> schon eindrücklich in den fünf bereits erschienenen Ausgaben unter Beweis gestellt.<br />
<span id="more-28382"></span></p>
<p>Einmal mehr verlassen die Texte nun den virtuellen Raum. Am kommenden Sonntag, 5.2. ab 17 Uhr, geben sich die Herausgeber die Ehre und ihre Texte zum besten. In einer Lesung gemeinsam mit Katrin Baumer von <strong>Nadaville</strong> füllen sie den Farbenladen im Feierwerk mit ihren Worten. Für Musik auf die Ohren sorgt obendrein Clemens Techmer mit seiner Band <strong>Marvpaul</strong>, die vor kurzem ihr erstes Debütalbum veröffentlichte.</p>
<p><strong>Tausend Bilder</strong> ist das Motto der Veranstaltungsreihe, in deren Zusammenhang die Lesungen stattfinden. Designstudenten der Hochschule München erarbeiteten ihre ganz persönlichen tausend Bilder zu den unterschiedlichsten Themen in verschiedenen Techniken. Von Zeichnungen bis zu Filmen und Fotografien reicht das Spektrum der Ausstellungsstücke, die vom 4. bis 26. Februar im Farbenladen des Feierwerks zu sehen sind. Bei freiem Eintritt gibt es jeden Samstag und Sonntag obendrein junge Literatur und Musik aus München.</p>
<p><strong>Ausstellungseröffnung: Samstag, 4. Februar, 18 Uhr<br />
Lesung Parsimonie &#038; Nadaville: Sonntag, 5. Februar, 17 Uhr<br />
Farbenladen im Feierwerk, Hansastraße 39 – 41<br />
U-Bahn Heimeranplatz</strong></p>
<p><a href="http://www.parsimonie.de">www.parsimonie.de</a><br />
<a href="http://rememberlalaland.blogspot.com">rememberlalaland.blogspot.com</a><br />
<a href="http://mademoiselle-erica.blogspot.com">mademoiselle-erica.blogspot.com</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/marvpaul">myspace.com/marvpaul</a></p>
<p>Grafik: (c) <a href="http://www.sz-jugendseite.de/js-texte.php?showid=3974">sz-jugendseite.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachtmuseum bis in den Morgen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/29/nachtmuseum-bis-in-den-morgen/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2012/01/29/nachtmuseum-bis-in-den-morgen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Britt-Kerstin Schmitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtmuseum]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Kongress hat mal wieder getagt: Am 27.Januar stieg die erste Party des neuen Jahres im Münchner Stadtmuseum.
Das grüne Licht am Oberanger weist den nächtlichen Besuchern den Weg. Die Treppe hoch und schon befindet man sich in einer eigenen Welt: dem Nachtleben. Links und rechts des langen Ganges hängen grosse Bilder des Schnappschuss-Chronisten August CC.Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/MSC9738_430.jpg" alt="_MSC9738_430" title="_MSC9738_430" width="430" height="281" class="alignnone size-full wp-image-28360" /></p>
<p>Der Kongress hat mal wieder getagt: Am 27.Januar stieg die erste Party des neuen Jahres im Münchner Stadtmuseum.<span id="more-28358"></span></p>
<p>Das grüne Licht am Oberanger weist den nächtlichen Besuchern den Weg. Die Treppe hoch und schon befindet man sich in einer eigenen Welt: dem Nachtleben. Links und rechts des langen Ganges hängen grosse Bilder des Schnappschuss-Chronisten August CC.Menschen in den unterschiedlichsten Positionen des Nachtlebens sind zu sehen: </p>
<p>Mal wird einem der Fuckfinger entgegengestreckt, dann leuchtet das Tattoo. Oder wahlweise die Brust- im BH. In Grüppchen stehen die Besucher herum und trinken ihr Bier. Das Equipment für Band und DJ steht schon verheißungsvoll bereit.</p>
<p>Links geht’s die Treppen runter und schon findet man sich in chilliger Clubatmosphäre wieder. Die international berühmten Designer Clemens Weisshaar und Reed Kram haben ein gutes Händchen bewiesen. Warmes Licht ist sporadisch und gezielt eingesetzt, die Discokugel dominiert den Raum. Die Bar lockt mit diversen Getränken. Lässig sind die Sessel im Raum verteilt.</p>
<p>Ein sehr gemischtes Publikum befindet sich im &#8211; ja man könnte schon sagen &#8211; im Wohnzimmer: der Tourist der die Schuhe auszieht, der Mann im Sakko, die Turnschuhfraktion oder die hippen Girls. Auch das Alter variiert.</p>
<p>Adriano Prestel und friends steht auf dem Programm, Benjamin Fröhlich und Der Brane. Als die ersten Klänge des Saxophons ertönen, stürmt das Publikum zum Mittelpunkt des Geschehens. Die Band um Adriano Prestel gibt alles (Christoph Holzhauser am Schlagzeug, Thomas Roth am Saxophon, Sebastian Gambel am Keybord, Igor Kljujic am Bass und Julian Östreicher an der Gitarre).</p>
<p>Zum Funk and Soul der 70er Jahre wird mitgegroovt. Die Zuschauer sind begeistert, singen auch schonmal mit. Zwischendurch ist immer wieder Jam-Session und chillen angesagt.  Ein gelungenes Konzept, allerdings hättens ein paar Besucher mehr sein dürfen. Münchener, wo seid ihr?</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/MSC9704_430.jpg" alt="_MSC9704_430" title="_MSC9704_430" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-28361" /></p>
<p>Am 3. Und 4. Februar gibt’s nochmal die Gelegenheit im Nachtmuseum bis in die frühen Morgenstunden zu feiern. Munich Histlers und Club Autonomica stehen auf dem Programm. Also- auf geht’s!</p>
<p><em>Fotos: Volker Derlath</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>flux people : flux musi : ATTWENGER</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/26/flux-people-flux-musi-attwenger/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Attwenger]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[
Live in der Roten Sonne am 9.2.2012 &#8211; ein Gig, den sich niemand entgehen lassen sollte: Warum?


Vorab eine Runde Theorie : Flux, oder auch flow : aus der Physik bekannt : „amount that flows through a unit area per unit time.&#8221; Apropos Zeit, die 60ies hatten „fluxus“ als : eine Kunstbewegung. Es gibt flux filme, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-28333" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/gelberboden.jpg" alt="gelberboden" width="430" height="429" /><br />
Live in der Roten Sonne am 9.2.2012 &#8211; ein Gig, den sich niemand entgehen lassen sollte: Warum?<br />
<span id="more-28323"></span><br />
<iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/5UmoK5WAW8Y" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vorab eine Runde Theorie : Flux, oder auch flow : aus der Physik bekannt : „amount that flows through a unit area per unit time.&#8221; Apropos Zeit, die 60ies hatten „fluxus“ als : eine Kunstbewegung. Es gibt flux filme, flux people, flux musi &#8230;</p>
<p>Ok : lassen wir diesen Diskurs, wann es wo, wen, was einmal gab.</p>
<p>Denn wir haben <strong>Attwenger!</strong> Und deren aktuelles Album <em>Flux</em>. Das rockt, macht gute Laune und auch ohne Kenntnisse in volkstümlichen, schenkelklopfenden Tanzgebräuchen diesseits und inseits der Alpen kann man dazu herrlich abgehen. Wer dann noch &#8216;ne Runde Textverständnis mitbringt, wird eh genießen &#8211; zumal in einem Club wie der Roten Sonne!</p>
<p><iframe width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/embed/Ces8uUl9_4w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Attwenger<br />
Rote Sonne<br />
Maximiliansplatz 5<br />
München<br />
<a href="http://www.attwenger.at/"> Website Band</a><br />
<a href="http://www.rote-sonne.com/"> Website Club</a><br />
<em>Foto: Gerald von Foris</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf den Spuren von Clueso</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/26/auf-den-spuren-von-clueso/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Widmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Max Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[
2011 begleitete er noch Clueso auf dessen Tour, jetzt hat er seine eigene: Max Prosa, Singer-Songwriter aus Berlin. Gerade einmal 22 Jahre ist er alt, sein  Lockenkopf und die Gitarre verbreiten Lagerfeuerromantik. Dazu gibt es deutsche Texte in der Manier von Philipp Poisel und Bosse, mal stürmisch, mal melancholisch. Am 15. Februar 2012  ist Max [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-28320" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/05_11_Max_Prosa_520x347520_347.jpg" alt="Max Prosa" width="416" height="278" /></p>
<p>2011 begleitete er noch Clueso auf dessen Tour, jetzt hat er seine eigene: Max Prosa, Singer-Songwriter aus Berlin. Gerade einmal 22 Jahre ist er alt, sein  Lockenkopf und die Gitarre verbreiten Lagerfeuerromantik. Dazu gibt es deutsche Texte in der Manier von Philipp Poisel und Bosse, mal stürmisch, mal melancholisch. Am 15. Februar 2012  ist Max Prosa mit &#8220;Die Phantasie wird siegen&#8221; im Ampere zu hören.</p>
<p><span id="more-28319"></span></p>
<p>Der Pressetext sagt:</p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: 12px;line-height: 16px">Max Prosa ist zurück in der Zukunft! Wo er auch spielt, hat er einen ganz starken Auftritt. Ein junger Typ mit Gitarre auf der Bühne: Dylaneske Pose, Cohensche Intensität und unter dem Wuschelhaar den Trotzkopf eines Rio Reisers. Er kommt daher mit deutschen Texten. Unverwechselbar und etwas surreal. Kleine Geschichten mit großen Sätzen. Und die tönt er in einer eigenen, starken Stimme. Max Prosas Musik hat viele Einflüsse: die großen Songwriter wird er lächelnd nennen. Und er kennt sie alle, die alten Chansons wie auch die neuen Songs, die von der gebrochenen Sorte. Auf der Bühne jedoch, da steht er als wäre sie schon immer sein Zuhause. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: 12px;line-height: 16px">Wo er her kommt? Hier und da aus Berlin. Den Kudamm runter und dann rechts ab. An seine Mutter kann er sich gut erinnern, die Väter wechselten. Als Knirps sollte er Konzertgitarre lernen, er tauschte sie früh gegen eine elektrische, eine alte Telecaster, was sonst. Er schloss sich Berliner Untergrundbands an, nur um in einer Gang zu sein, aber das Mikro hielt er fest in der Hand. So packte ihn die Einsamkeit aller Sänger, er wurde zum Einzelgänger. Schule langweilte, er brachte das schnell hinter sich, machte Abi mit 17. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: 12px;line-height: 16px">Sofort danach ging er klassisch on the road, trampte nach England, war blinder Passagier. In Liverpool versuchte er als Leichtmatrose anzuheuern, ein verdammter Kutter brachte ihn nach Dublin. Das war die Schule, nach der er sich immer sehnte: Abgebrannt in einer lausigen Pension mit einem Blatt und Stift und einer Flasche Whiskey auf dem Bett hocken, hoffen, dass die Muse kommt. Und abends in den Straßen von Dublin Dylan- und Tom-Waits-Songs singen. Die Miete, eine warme Mahlzeit und die Drinks sprangen dabei raus. Das und der dicke Schädel am Morgen waren wie ein Erweckungsmoment. Max wachte auf als Singer-Songwriter. Wer hatte bloß diesen Plan, Physik zu studieren? Das war ein Anderer, es war Vergangenheit. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: 12px;line-height: 16px">Max Prosa flog zurück nach Deutschland und tauchte in die Musikerszene in Berlin, Erfurt und Hamburg ein. Nach ungezählten Gigs in den Städten nahm er Demos mit Swen Meyer auf. Und plötzlich hatte er Spaß an Schule: er besuchte den Popkurs in Hamburg und begeisterte an der Popakademie Mannheim den Präsidenten Hubert Wandjo. Die Dinge kamen ins Laufen und die Demos zu Ingo Heinzmann von Universal Publishing. Heute ist Max Prosa Teil des freien Künstlernetzwerks Zughafen, dem Management von Clueso, Ryo, Norman Sinn u. a. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: 12px;line-height: 16px">Quelle: Muffathalle Betriebs GmbH</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wann?</span> Mittwoch, 15.2.2012, 21 Uhr</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Wo?</span> Muffathalle/Ampere</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Was kostet&#8217;s?</span> 12 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dickes Comeback</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/24/dickes-comeback/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Pfaffinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vorverkauf läuft]]></category>
		<category><![CDATA[Dancehall]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Seeed]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seeed haben den Berliner Dancehall erfunden und der Musikpresse im  Ausland gezeigt, wie lässig Deutschland ist. Jetzt veröffentlichen sie  ein neues Album und spielen auch ein Konzert in München.
Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war es &#8220;das kommende Ding&#8221;. Dancehall sei der Sommertrend schlechthin. Im April 2001 veröffentlicht der Beginner-Rapper Jan Eißfeldt unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28283" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/Seeed_Live_1-300x257.jpg" alt="Seeed_Live_1" width="300" height="257" /></p>
<p>Seeed haben den Berliner Dancehall erfunden und der Musikpresse im  Ausland gezeigt, wie lässig Deutschland ist. Jetzt veröffentlichen sie  ein neues Album und spielen auch ein Konzert in München.<span id="more-28279"></span></p>
<p>Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung war es &#8220;das kommende Ding&#8221;. Dancehall sei der Sommertrend schlechthin. Im April 2001 veröffentlicht der Beginner-Rapper Jan Eißfeldt unter dem Namen &#8220;Jan Delay&#8221; das Solo-Album &#8220;Searching for the Jan Soul Rebels&#8221;. Deutscher Reggae mit Dub-Einflüssen. Die Kritiker feierten die Platte.</p>
<p>Nur wenige Wochen später kommen die Dancehall-Caballeros. Sie nennen sich „Seeed“, ihr Debütalbum heißt „New Dubby Conquerors“. Reggae mit Wobber-Bässen und protzigem Bläser-Ensemble. Der Tanzsound für den Sommer 2001 ist da. Vier Jahre später, nach ihrem dritten Album „Next!“, sind Seeed 2005 einer der größten Live-Acts Deutschlands. Sie spielen riesige, vielgelobte Konzerte – bis sie 2007 eine Pause brauchen.</p>
<p>Die Band teilt sich auf in Soloprojekte der drei Sänger. Demba Nabé tauft seine neue Kapelle „Boundzound“, Frank Dellé benennt sein Projekt nach sich selbst. Der große Erfolg bleibt aus. Anders bei Pierre Baigorry. Er nennt sich Peter Fox und veröffentlicht 2008 das Album „Stadtaffe“. Es ist eine Liebeserklärung an Berlin – und an das Tanzen. „Stadtaffe“ verkauft sich mehr als eine Millionen mal und bleibt mehr als 100 Tage lang Nummer 1 der deutschen Charts. Peter Fox hat den Zeitgeist getroffen, mit Coolness und Kreuzberg-Flair, im Wechsel zwischen Rausch und Kater. Die New York Times nannte es „German-Lässigkeit“. Fox wird gefeiert wie ein Held.</p>
<p>Trotzdem: „Stadtaffe“ soll erst einmal sein einziges Soloalbum bleiben. 2010 setzen sich Seeed wieder zusammen ins Studio – und alle drei Sänger sind recht froh darüber. Baigorry, weil ihm, wie er sagt, der Rummel um seine Person zu groß wurde. Und Dellé und Nabé, weil ihnen wohl sonst die Kohle ausgegangen wäre.</p>
<p>2011 sind nun endlich die Vorboten eines neuen Seeed-Albums erschienen. Die treibende Tanznummer „Molotov“ und das 80er-Jahre-Cover „Wonderful Life“. Auch warmgespielt haben sich die Dancehall-Caballeros schon: bei zwei Spontan-Shows im Kreuzberger Festsaal und auf vier Festivals im vergangenen Sommer. Wann das neue Album erscheint, steht noch nicht fest. Bestimmt aber vor November, denn dann beginnt die erste Seeed-Tour nach fünf Jahren Pause. Am 20. November spielen Seeed in der Münchner Olympiahalle. Karten gibt es <a title="Seeed Ticket Vorverkauf" href="http://fourartists.paylogic.nl/eventlist.php?url=aHR0cHM6Ly9mcm9udG9mZmljZS5wYXlsb2dpYy5ubC9ldmVudGxpc3QvNDI1MzU2NDU0ODMyMDcxNDAxNDgv&amp;pos=1090" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Foto: Target Concerts</p>
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		<title>Es geht los: Okwui Enwezor. Der Direktor stellt sich vor</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Grella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Haus der Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stühle reichen nicht. Der Saal ist voll mit Journalisten, Pressevertretern von Münchner Kultureinrichtungen und Privatleuten die sich diesen Termin rot im Kalender angestrichen haben. Schnell schnappen sich die letzten knapp vor Beginn angekommenen Gäste noch übrige Stühle von der Transportpalette in Eck und dann geht es los: Die erste Pressekonferenz des Nachfolgers von Chris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_28271" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><img class="size-thumbnail wp-image-28271" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/Facade_Logo_HdK_1_kl1-120x120.jpg" alt="Foto: Marino Solokhov" width="120" height="120" /><p class="wp-caption-text">Foto: Marino Solokhov</p></div><br />
Die Stühle reichen nicht. Der Saal ist voll mit Journalisten, Pressevertretern von Münchner Kultureinrichtungen und Privatleuten die sich diesen Termin rot im Kalender angestrichen haben. Schnell schnappen sich die letzten knapp vor Beginn angekommenen Gäste noch übrige Stühle von der Transportpalette in Eck und dann geht es los: Die erste Pressekonferenz des Nachfolgers von Chris Dercon – Okwui Enwezor – seit Oktober 2011 der neue Direktor des Museums.<br />
<span id="more-28264"></span><br />
Welche Ausstellungen wird es geben? Welche Veränderungen – oder keine Veränderungen? Welche Künstler werden gezeigt? Wie wird es programmatisch weitergehen?  Wann kommt die erste Ausstellung die der neue Direktor kuratiert? Und wie wird mit dem 75-jährigen Bestehen des Museums umgegangen?</p>
<p>Das Publikum erhält viele Antworten in der beinahe einstündigen Präsentation durch Enwezor. Der Direktor zeigte seine Veränderungspläne des Inneren Aufbaus des Museums in seiner Präsentation, und ebenso die zweite Veränderung, das graphische Erscheinungsbild „Strech your view – Weite Deinen Blick“.</p>
<p>Die Mittelhalle des Museums – bisher von Chris Dercon mit bodenlangen dunklen Vorhängen abgesteckt, wird eine neue Funktion erhalten. Enwezor sieht in diesem Raum eine „public plaza“ die der Kommunikation zwischen den einzelnen Gebäudeteilen dienlich sein sollte: und daher offen gehalten wird. </p>
<p>Die Baumaßnahmen haben auch bereits begonnen: Die seitlichen Treppenhäuser wurden bereits geöffnet und sind nun wieder Zugänge zu den Nord- und Südgalerien im ersten Stock. Dafür wurde die Buchhandlung König in ein beigeordnetes Kabinett verschoben. Gegenüber dieses Abschnitts wird 2013 das angekündigte Archiv zur 75-jährigen Geschichte des Hauses eingerichtet.</p>
<p>Nachdem die inneren Veränderung im Haus der Kunst vorgestellt wurden, spricht Enwezor über den zweiten Bereich der eine Umgestaltung erhält: Die grafische Neugestaltung der Internetseite und des Erscheinungsbilds des Hauses. An der Fassade ist bereits sichtbar, dass das Haus der Kunst einen neuen Slogan erhalten hat „Strech your view – Weite Deinen Blick“ in schmalen schwarzen Buchstaben.</p>
<p>Zu den Ausstellungen sollen in Zukunft die Bereiche Forschen und Lernen das Angebot erweitern. So ergeben sich nun für das Haus der Kunst drei unterschiedliche Angebote an die Besucher: Ausstellung – Forschung – Bildung. Der öffentliche Ort Museum wird somit zu einem Ort an dem nicht nur zeitgenössische Kunst gezeigt wird, sondern ein Ort an dem auch das Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass Wissen um zeitgenössische Kunst erzeugt, interpretiert und vermittelt werden muss. Man darf gespannt sein – was den Besucher hier erwartet.</p>
<p>Noch bis Mitte November müssen sich die Besucher allerdings gedulden um die erste Ausstellung von Okwui Enwezor zu sehen. Mit einer Ausstellung über das Plattenlabel „ECM – A cultural archeology“ beginnt das Wirken des neuen Direktors auch auf der kuratorischen Ebene.</p>
<p>Doch bis dahin laufen noch die Projekte, die unter Chris Dercon zusammengestellt wurden: Der polnische Künstler Wilhelm Sasnal zeigt 60 Gemälde und einige Videoarbeiten. Ab 17. Februar wird der Fotograf Thomas Ruff mit einer Ausstellung bedacht, das Ausstellungsprojekt der Sammlerin Ingvild Goetz zu ihrer eigenen Videosammlung wird weiter fortgesetzt. Im Sommer zeigt das Haus mit der Ausstellung Bild – gegen – Bild eine Auseinandersetzung mit der Bildberichterstattung aus Krisengebieten.</p>
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		<item>
		<title>„Ich werde weinen, wenn du lachst“ &#8211; Sarah Kane in den Kammerspielen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/22/%e2%80%9eich-werde-weinen-wenn-du-lachst%e2%80%9c-sarah-kane-in-den-kammerspielen/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 20:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milena Hassenkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich drei der fünf Dramen der Autorin Sarah Kane feierten am Samstag in den Kammerspielen Premiere: Gesäubert, Gier und 4.48 Psychose. Im Angesicht der verstörenden Welt, wie sie in Kanes Theater auftritt, floh sich Intendant Johann Simons in eine Kinderstube, in der der Peiniger Tinker (in Gesäubert) seine Opfer in Schulmädchenuniform quält. Leider flohen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich drei der fünf Dramen der Autorin Sarah Kane feierten am Samstag in den Kammerspielen Premiere: <em>Gesäubert, Gier</em> und <em>4.48 Psychose</em>. Im Angesicht der verstörenden Welt, wie sie in Kanes Theater auftritt, floh sich Intendant Johann Simons in eine Kinderstube, in der der Peiniger Tinker (in <em>Gesäubert</em>) seine Opfer in Schulmädchenuniform quält. Leider flohen die Schauspieler ebenso vor den Figuren&#8230;<span id="more-28254"></span></p>
<p><strong>„Und wenn ich’s nicht fühle, ist es sinnlos“</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28257" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/4.48-Psychose-5-Ges‰ubert2-300x281.jpg" alt="4.48 Psychose 5 (Ges‰ubert)" width="300" height="281" /></p>
<p>Weiße Papierzylinder hängen über dem spiegelblanken Bühnenboden, auf dem sieben Figuren in einer Stuhlreihe Platz genommen haben (Bühne: Eva Veronica Born).</p>
<p>In <em>Gesäubert</em>, dem Auftakt zum heutigen Abend, verstümmelt Tinker (Annette Paulmann) in einer Art Experiment die anderen Figuren, maskiert als Kinderspiel. Die Antwort auf die Frage „Was würdest du ändern?“: „Meinen Körper, damit es aussieht, wie es sich fühlt“ – scheint paradigmatisch für die verstümmelten Figuren, die unter Erniedrigungen an die Grenzen ihrer Liebe getrieben werden. Heraus sticht hier sofort Sandra Hüller, die die Frau in der Peepshow als Mädchen mit Haaren vor dem Gesicht spielt, das Mamas Schuhe anprobiert hat und ungelenk versucht, anziehende Bewegungen zu machen.</p>
<p><strong>„Hörst du manchmal Stimmen?“ – „Nur wenn sie mit mir sprechen“</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28258" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/4.48-Psychose-2-Gier-295x300.jpg" alt="4.48 Psychose 2 (Gier)" width="295" height="300" /></p>
<p>C, M, B und A sitzen wie zum Kaffeeklatsch auf Stühlen und plaudern in farbenfroher Tracht über ihre Unfähigkeit mit dem Leben umzugehen. &#8211; Gespielt wird: <em>Gier.</em></p>
<p>Erinnern und Verdrängung, Liebe, Verwundbarkeit und Sehnsucht sind die Motoren der Stimmen, die mit einer durch Missbrauch und Gewalt traumatisierten Vergangenheit umgehen, die sie zum Wunsch des Selbstmords treibt. Ihnen ist die Möglichkeit einer Lösung dieses Zustandes verwehrt, da sie sich dafür zu sehr von der Welt und von sich selbst entfremdet haben.</p>
<p>–Wer hätte gedacht, dass man diesen Text so umsetzen kann! Die Schauspieler verhöhnen die schmerzhafte Dringlichkeit des Textes, verharren in distanzierter Haltung zur Sprache, sodass man sich fragen muss, wozu sie den Text überhaupt sprechen, wenn er ihnen so abgeht.</p>
<p><em>Gier </em>wird mit einem treffenden Bild beschlossen: der Himmel fällt herab. Aus dem Stimmengewirr soll im nächsten Teil eine komplett in sich gekehrte Figur werden.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28259" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/4.48-Psychose-3-Gier-300x298.jpg" alt="4.48 Psychose 3 (Gier)" width="300" height="298" /></p>
<p>Es beginnt zu regnen und die Papierzylinder zerreißen, fallen zu Boden und hängen in Fetzen herab. In diesem gefallenen „Paradies“ beginnt mit <em>4.48 Psychose </em>nach der Pause eine Untergangssymphonie, die von ein paar Streichern und einem Piano begleitet wird.</p>
<p><strong>„Körper und Seele – Das passt nicht zusammen“</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-28260" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/4.48-Psychose-7-4.48-Psychose-300x294.jpg" alt="4.48 Psychose 7 (4.48 Psychose)" width="300" height="294" /></p>
<p>Thomas Schmauser liest die Stimmen eines Bewusstseins, das sich vollkommen von sich selbst entfremdet hat und sich nach dem Selbstmord sehnt. Der einzige Moment von Klarheit, 4 Uhr 48,  währt nur kurz. Wo vorher jeglicher Pathos ausgespart wurde, wird er hier in der Romantik eines schwarz gekleideten Intellektuellen, der sein Tagebuch verliest, überspannt karikiert.</p>
<p>Schmauser nimmt bisweilen eine distanzierte Haltung zum Text ein, wenn zum Beispiel das Fluchen, wie eine ganz absonderliche Unart vorgelesen wird, als wäre es so abartig „Fick dich“ auf der Bühne zu sagen, nachdem man vorher mit Exkrementen herumgeschmiert hat (<em>Gesäubert</em>).</p>
<p>Wunderbar löst schließlich &#8211; einmal mehr &#8211; Sandra Hüller ihren Schlussmonolog. Einer der &#8211; wider Erwarten wenigen &#8211; berührenden Momente der Inszenierung.</p>
<p>Was war das eigentlich, was sich da gute drei Stunden auf der Bühne abspielte?</p>
<p>War das nun die Sprachlosigkeit vor der quälenden Brutalität Kanes? War das eine Spöttelei über den selbstbezogenen Schmerz der Dramen? Sollte schlicht Komödie gespielt werden? Die Inszenierung blieb in ihren Ansätzen verhaftet, ohne jegliche Konsequenz aus dem Gesagten zu ziehen, was bei einem Dramentext solcher Poetizität wirklich schade ist. Die Herausforderung Kanes schien schlicht ausgeschlagen.</p>
<p>Warum solche Angst vor der Ernsthaftigkeit?</p>
<p>Gesäubert/Gier/4. 48 Psychose</p>
<p>Münchner Kammerspiele</p>
<p>weitere Vorstellungen:</p>
<p>22.01 &#8211; 18 Uhr</p>
<p>28.01 &#8211; 19:30</p>
<p>31.01 &#8211; 19:30</p>
<p>04.02. &#8211; 19:30</p>
<p>19.02. &#8211; 19:00</p>
<p>22.02. 19:30</p>
<p>Infos unter:</p>
<p>http://www.muenchner-kammerspiele.de</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Boards auf Bildern</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/15/boards-auf-bildern/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 09:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Boards]]></category>
		<category><![CDATA[Skaten]]></category>
		<category><![CDATA[Snowboard]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ob Schnee, Wasser oder Asphalt &#8211; das Fotografen-Kollektiv Lucid Gravity hat ein Faible für Boards und Boarder. Ab 20. Januar präsentiert es Action- und Sportfotografie im Kollabo-Shop im Westend.


Der Kollabo Shop in der Westendstraße ist ein Zusammenschluss aus den Münchner Klamotten-Labels unitedskateboardartists, Lepit Clothing und ZKHT.
Der passende Ort für eine Ausstellung des Netzwerks Lucid Gravity. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-28216" title="lucid gravity_Bilderwand3_430" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/lucid-gravity_Bilderwand3_430.jpg" alt="lucid gravity_Bilderwand3_430" width="430" height="331" /></p>
<p>Ob Schnee, Wasser oder Asphalt &#8211; das Fotografen-Kollektiv <a href="http://www.lucid-gravity.com/">Lucid Gravity</a> hat ein Faible für Boards und Boarder. Ab 20. Januar präsentiert es Action- und Sportfotografie im Kollabo-Shop im Westend.</p>
<p><span id="more-28215"></span><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-28217" title="Kollabo_Shop_430" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/Kollabo_Shop_430.jpg" alt="Kollabo_Shop_430" width="430" height="649" /></p>
<p>Der Kollabo Shop in der Westendstraße ist ein Zusammenschluss aus den Münchner Klamotten-Labels unitedskateboardartists, Lepit Clothing und ZKHT.</p>
<p>Der passende Ort für eine Ausstellung des Netzwerks Lucid Gravity. Die Initiaitive wurde gegründet, um Raum zu schaffen für Fotografen, die aus der Welt der Boardsports und der Actionsportfotografie kommen. Mit den Schwerpunkten Snow – Water – Wheels präsentiert Lucid Gravity die Werke dieser Fotografen und stellen das Ergebnis professioneller Actionsportfotografie in den Mittelpunkt.</p>
<p>Woher der Name kommt? Da haben sich die Macher echt Gedanken gemacht: Der gemeinsame Nenner aller Boards ist die Schwerkraft: Gravity. Sie beträgt auf der Erde 9,81m/s2 und vereint alle die sich bewegen. Auf einem Brett, im Waser, auf dem Berg oder in der Miniramp. &#8220;Es geht darum sich der Schwerkraft zu wiedersetzen und sie gleichzeitig auf die schönste Weise zu nutzen&#8221;, erklärt Pauls Stolze von Lucid Gravity.</p>
<p>Umso mehr freut es ihn, dass er einen Raum gefunden hat, in dem die Fotos präsentiert werden können: &#8220;Endlich könnt ihr unsere Bilder live sehen. In echt. Denn die Jungs vom Kollabo Shop in der Westendstraße machen die Wände frei und laden uns ein. Das nehmen wir natürlich gerne an und kommen mit unseren Bildern vorbei! Im Gepäck sind Bilder aller unserer Fotografen und sogar ein paar gerahmte Versionen gibt’s zum anschauen und mitnehmen.&#8221;</p>
<p><strong>Lucid Gravity (skate, snowboard &amp; surffotografie)<br />
Kollabo-Shop,<br />
Westendstr. 27</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>VERNISSAGE  am 20.1.2012</strong></p>
<p>Diesmal im Programm LUCID GRAVITY</p>
<p>rudi whylidal<br />
jussi grznar<br />
dominic zimmermann<br />
lorenz holder<br />
daniel wagner<br />
christian brecheis</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/279676158756225/">Zur facebook-Seite </a></p>
<p>Übrigens: Für das tolle Design von Lucid Gravity und deren Website sind die Jungs und Mädls von <a href="http://www.milchundhonig-dk.de/" target="_blank">Milch+Honig</a> verantwortlich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-28218" title="lucid_gravity_Fotografen_430" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/lucid_gravity_Fotografen_430.jpg" alt="lucid_gravity_Fotografen_430" width="430" height="297" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Magic Borsche &#8211; unplugged</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/14/magic-borsche-unplugged/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2012/01/14/magic-borsche-unplugged/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 20:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Grella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Mirko Borsche]]></category>
		<category><![CDATA[Pinakothek der Moderne]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Donnerstagabend versammelten sich die jungen und auch die etwas älteren Grafik-Nerds dieser Stadt in der Pinakothek der Moderne. Es galt, Mirko Borsche die Ehre zu erweisen. Das Museum widmet Münchens Enfant terrible der Design-Szene bis 18. März
unter dem Titel &#8220;Unplugged. Mirko Borsche. Design Works!&#8221; eine Ausstellung in der Neuen Sammlung. 

Zu Beginn sorgte ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/48905_80678_430.jpg" alt="48905_80678_430" title="48905_80678_430" width="430" height="611" class="alignnone size-full wp-image-28206" /></p>
<p>Am Donnerstagabend versammelten sich die jungen und auch die etwas älteren Grafik-Nerds dieser Stadt in der Pinakothek der Moderne. Es galt, Mirko Borsche die Ehre zu erweisen. Das Museum widmet Münchens Enfant terrible der Design-Szene bis 18. März<br />
unter dem Titel &#8220;Unplugged. Mirko Borsche. Design Works!&#8221; eine Ausstellung in der Neuen Sammlung. <span id="more-28205"></span></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/Borsche-48905_80684_430.jpg" alt="Borsche 48905_80684_430" title="Borsche 48905_80684_430" width="430" height="255" class="alignnone size-full wp-image-28208" /></p>
<p>Zu Beginn sorgte ein Ständchen zweier Trompeter der Symphoniker des Bayerischen Rundfunks für Aufmerksamkeit und der Hausherr des Museums, Florian Hufnagl, konnte mit seiner Laudatio beginnen.</p>
<p>Die Veranstaltung ist mehr als nur gut besucht, und ein Platz vor der Wand mit den Plakaten ist vor allem zu Beginn der Ausstellung heiß umkämpft. Auf der Seitenwand zwischen Treppenaufgang zum 1. Stock und Auditorium hängen dicht an dicht 74 schwarz &#8211; weiß Unikate. Eng nebeneinander, wirken sie wie eine massive Wand, die den Besucher daran hindern den Gang schnell entlangzugehen, sondern ihn auffordern stehen zu bleiben und sich mit jedem einzelnen der Bilder auseinander zu setzen. </p>
<p>Woher kenne ich das Motiv nocheinmal? Diese Frage stellt sich bei eigentlich jedem der Plakate. Borsche hat seine bereits bestehenden Motive für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, NEON, SUPERPAPER, Plattenhüllen für das Label GOMMAGANG und viele mehr für die Ausstellung noch einmal umgesetzt. Die 74 Bilder, alle im Format 70 x 100 Zentimeter: ‚Abstraktion durch Reduktion‘ so lautet der Leitgedanke der Arbeiten. </p>
<p>Es ist eine radikale Uminterpretation der Design-Aufgabe „Plakat“ als inhaltliches Element innerhalb einer Museumsausstellung. Die Abstraktion der ursprünglichen Entwurfsideen durch schwarze Pinselstriche auf hellem Grund und das immer gleiche Format, auf das die Komposition großer Plakate ebenso wie Magazin-Cover oder CD-Hüllen gebracht werden, erlaubt einen ungewöhnlichen, neuen Blick auf die Arbeit und die gestalterische Haltung des Bureaus Mirko Borsche. Ob es sich bei den Arbeiten ursprünglich um eine Fotografie oder eine Illustration handelte, kann man nicht mehr erkennen, nur die Idee blieb bestehen´.</p>
<p>Der zweite Laudator des Abends, Christoph Amend, Chefredakteur des ZEIT Magazins, bringt seine Gedanken zum Künstler mit einem liebevollen Zitat zum Ausdruck: „Wenn ich die Augen schließe und an Mirko Borsche denken – dann sehe ich einen Zauberer vor mir.“</p>
<p>Die Plakate lohnen den Besuch auf jeden Fall – von bis zum 18. März.2012, täglich in der Grafischen Sammlung der Pinakothek der Moderne.</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/48905_80591_430.jpg" alt="48905_80591_430" title="48905_80591_430" width="430" height="630" class="alignnone size-full wp-image-28209" /></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/48905_80673_430.jpg" alt="48905_80673_430" title="48905_80673_430" width="430" height="603" class="alignnone size-full wp-image-28210" /></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/48905_80674_430.jpg" alt="48905_80674_430" title="48905_80674_430" width="430" height="625" class="alignnone size-full wp-image-28211" /></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/48905_80682_430.jpg" alt="48905_80682_430" title="48905_80682_430" width="430" height="604" class="alignnone size-full wp-image-28212" /></p>
<p>Weitere Infos unter:<br />
http://www.pinakothek.de/pinakothek-der-moderne</p>
<div id="attachment_28199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 180px"><img class="size-large wp-image-28199" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/borsche3-204x300-170x250.jpg" alt="Mirko Borsche / Bureau Mirko Borsche. Coverversion: Titel der Monatszeitung “Super Paper”, Februar 2010 © Bureau Mirko Borsche" width="170" height="250" /><p class="wp-caption-text">Mirko Borsche / Bureau Mirko Borsche. Coverversion: Titel der Monatszeitung “Super Paper”, Februar 2010 © Bureau Mirko Borsche</p></div>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/48905_80683_430.jpg" alt="48905_80683_430" title="48905_80683_430" width="430" height="604" class="alignnone size-full wp-image-28213" /></p>
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		<title>Kultivierter Schwachsinn im Künstlerhaus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 22:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna Klimek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kammeroper München]]></category>
		<category><![CDATA[Operette]]></category>

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		<description><![CDATA[Operette ist &#8220;vorsätzlicher Schwachsinn mit erzieherischem Effekt&#8221; soll Karl Kraus einmal sinngemäß gesagt haben. Das Publikum im Künstlerhaus bei der Premiere der beiden Operetten-Einakter &#8220;Die schöne Galathée&#8221; und &#8220;Häuptling Abendwind&#8221; der Münchner Kammeroper hatte jedenfalls seinen Spaß und auch die kleinen bissigen Seitenhiebe durchaus richtig verstanden.
Auf den ersten Blick haben die Operetten nicht viel gemeinsam, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Operette ist &#8220;vorsätzlicher Schwachsinn mit erzieherischem Effekt&#8221; soll Karl Kraus einmal sinngemäß gesagt haben. Das Publikum im Künstlerhaus bei der Premiere der beiden Operetten-Einakter &#8220;Die schöne Galathée&#8221; und &#8220;Häuptling Abendwind&#8221; der Münchner Kammeroper hatte jedenfalls seinen Spaß und auch die kleinen bissigen Seitenhiebe durchaus richtig verstanden.</p>
<p><span id="more-28102"></span>Auf den ersten Blick haben die Operetten nicht viel gemeinsam, obwohl  beide in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind. &#8220;Die schöne Galathée&#8221; stammt vom österreichischen Komponisten Franz von Suppè und wurde 1865 in Berlin uraufgeführt. In ihr erwacht eine Statue zum Leben, nachdem ihr Erschaffer sich unsterblich in sie verliebt hat.  Allerdings ist sie ein wenig nymphoman veranlagt und vernascht nicht nur den Bildhauer, sondern auch noch seinen Diener und seinen Mäzen. Enttäuscht wünscht er sich ihre Rückverwandlung, die ihn auch prompt gewährt wird, und verkauft das undankbare Luder an seinen Mäzen. &#8220;Häuptling Abendwind&#8221;, eine Komposition des französischen Operettenspezialisten Jacques Offenbach wurde 1857 in seinem Theater Bouffes-Parisiens uraufgeführt. Der Häuptling der Groß-Lulu steht vor dem schwerwiegenden Problem, was er seinem Staatsgast Häuptling Hasenzahn vom Stamme der Papa-Tutu vorsetzen soll, denn leider ist die Vorratskammer leer, weil sich schon lange kein Fremder mehr auf die Insel verirrt hat und Menschenfleisch leider rar ist. Da kommt es doch ganz gelegen, dass ein Fremder durch einen Sturm angespült wird. Des Häuptlings Tochter verliebt sich in ihn und ihr Vater plant schon das Menü. Am Ende geht natürlich alles gut aus und ein paar schöne Lieder kommen dabei auch noch vor.</p>
<p>Regisseur Dominik Wilgenbus verlegte das erste Stück in die Entstehungszeit in ein Künstleratelier in Paris, das zweite spielt zur gleichen Zeit auf der anderen Erdhalbkugel. Er verband die beiden Stücke auf vielfältige Weise, so dass ihr innerer Zusammenhang gut herauskam. Dabei hat er viele kleine Gags eingeflochten und behutsam modernisiert. Besonders gefallen hat mir das Couplet über die Griechen im ersten Teil. Die Kostüme (Uschi Haug) waren fantasievoll, das Bühnenbild (Peter Engel) für beide Teile das gleiche, eine etwas erhöhte, schräg gestellte Fläche, die gute Sicht ermöglichte . An beidem sah man deutlich, dass man auch mit wenigen Mitteln die Fantasie des Zuschauers anregen kann.</p>
<p>Vladimir Genin hatte sich des ersten Stückes als Arrangeur angenommen, für den Häuptling zeichnete Alexander Krampe verantwortlich. Beide Umsetzungen haben mir gut gefallen. Das Orchester der Kammeroper München wurde wieder mit einem Akkordeon verstärkt, es ist schon erstaunlich, dass man es kaum heraushört, es aber doch für den satten Klang verantwortlich ist.</p>
<p>Musikalisch war es wirklich vom allerfeinsten. Die Leitung des orchesters der Kammeroper München lag in den bewährten Händen von Nabil Shehata und er brachte sowohl Walzerseligkeit als auch spritzige Couplets gleichermaßen gut zur Geltung. Bei den Sängern ist vor allem Elisabeth Pratscher zu nennen, sowohl ihre Galathée wie auch die Häuptlingstochter Atala waren ein musikalisches und darstellerisches Zuckerl. Aber auch ihre männlichen Kollegen Mathias Frey, Georg Führer und Maximilian Nowka glänzten in ihren verschiedenen Rollen ebenso wie der Puppenspieler Moritz Trauzettel.</p>
<p>Ein beschwingter Abend mit leicht kritischem Unterton &#8211; so ist die alte Dame Operette für die Zukunft gerüstet!</p>
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		<title>Doris Kuhn liest &#8211; oder Busters Erlebnisse zwischen Baader und Werkstattkino</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 21:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Britt-Kerstin Schmitt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der spärliche Scheinwerfer erhellt den kleinen Tisch, auf dem ein Mikrofon steht. Der übrige Raum ist abgedunkelt. Die Zuhörer sitzen auf ihren Stühlen oder lungern an der Bar herum. Es ist wieder mal soweit. Zum sechsten Mal im Art Babel präsentiert Piko Be: &#8220;Kein Land für alte Dichter&#8221;. Diesmal mit Doris Kuhn, der Autorin von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der spärliche Scheinwerfer erhellt den kleinen Tisch, auf dem ein Mikrofon steht. Der übrige Raum ist abgedunkelt. Die Zuhörer sitzen auf ihren Stühlen oder lungern an der Bar herum. Es ist wieder mal soweit. Zum sechsten Mal im Art Babel präsentiert Piko Be: &#8220;Kein Land für alte Dichter&#8221;. Diesmal mit Doris Kuhn, der Autorin von &#8220;Beim nächsten Film wird alles anders.&#8221;<span id="more-28188"></span></p>
<p>Sie lässt sich Zeit. Martin Tagar stellt sich neben den Tisch und hält die &#8220;Lyrikwache&#8221;. Im Kapuzenpulli und mit Gewehr steht er da. &#8220;Stillgestanden!&#8221; Bereit die Literatur zu schützen. &#8220;Klar,&#8221; denkt man sich, &#8220;war ja auch ein Krimi angekündigt.&#8221;</p>
<p>Doch als Doris Kuhn die Bühne betritt und vorab ein kleines Interview gibt, stellt sie gleich klar: aus dem Krimi wird nichts. &#8220;Es gibt keinen Betrug, es wir niemandem geschadet, aber einem wird genützt &#8211; eigentlich ist es gar kein Krimi.&#8221;</p>
<p>Und dann legt sie los. Mal als &#8220;Groschenroman&#8221; gedacht, drehen sich die Geschichten um Buster und seine Freunde. Angesiedelt zwischen Baader Cafè und Werkstattkino. Also eine Lesung in der Maxvorstadt, die in der Isarvorstadt spielt.</p>
<p>&#8220;Buster und die Geschichte mit den 1000 Euro Schulden&#8221;, heißt die erste Kurzgeschichte. Buster steckt in Schwierigkeiten. Nachdem er betrunken vom Fahrrad &#8211; genau in die Hände eines Polizeibeamten &#8211; gefallen ist, muss er 1000 Euro zahlen oder 25 Tage ins Gefängnis. Leider besitzt Buster nicht die notwendigen Kröten und seine Toilette im selben Raum wie sein Bett möchte er auch nicht haben. Also bringt in sein Freund auf eine hervorragende Idee: Buster leiht sich von 200 Leuten 5 Euro. </p>
<p>All seine verflossenen Flammen und sonstige Menschen, mit denen er Kontakt hatte, werden ins Baader Café bestellt und je nach Lust und Laune erzählt er seine Geschichte leidend, ausschweifend&#8230;.und er hat Erfolg! Während Doris Kuhn liest erscheint eine Fotostrecke von Bernd Brehmer mit Bildern der Stadt. Und vor dem inneren Auge entsteht das Bild von Buster. Ein sympathischer Kerl, der mit Charme die Herzen erobert, aber immer wieder in der Klemme sitzt. Und Einer, der es faustdick hinter den Ohren hat.</p>
<p>&#8220;Buster goes to Schwabing&#8221; ist der Titel der zweiten Geschichte. Vor Hunger schlägt er sich bei sämtlichen Vernissagen mit Schnittchen und Wein durch und erkundet  mal wieder dieses Viertel, welches Abseits seines Lebensmittelpunktes liegt. Auch eine dritte Geschichte hat sie noch auf Lager, allerdings darf das Publikum entscheiden, ob noch gelesen werden soll. </p>
<p>&#8220;Ich habe hier schon Leute an der Theke bei Lesungen schlafen gesehen, das möchte ich auf keinen Fall. Da höre ich lieber auf.&#8221; Doch die Zuhörer sind sich einig. &#8220;Weiterlesen!&#8221; Und so tauchen wir wieder in Busters Leben ein. Diesmal besucht er den Zoo und landet dabei bei den Ziegen &#8211; sturzbetrunken.<br />
Doris Kuhn schreibt humorvoll und witzig. Der Hauptprotagonist ihrer unveröffentlichten Geschichten stiehlt sich in die Herzen seiner Zuhörer. Man fühlt mit. Schmunzelt. Das nächste Abenteuer wird mit Spannung erwartet- im Dschungel der Großstadt. Die Lesung jedenfalls war ein literarischer Leckerbissen. Appetitanregend.</p>
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		<title>Mit großem Gong ins Kong</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mucbook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[bitchben]]></category>
		<category><![CDATA[debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Kong]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hereinspaziert, hereinspaziert! Morgen präsentiert Pitchben sein neues Werk Pitchslap” (Hörprobe) im Münchner Kong. Der DJ hat nur eine Mission: „Den Klang und das Feeling der Musik der 80er zurückzubringen, aber auch mit einem modernen Touch zu versehen“. Anschnallen und abfeiern.  
WANN: Freitag, 13. Janauar
WO: Prielmayerstrasse 6
Line-Up
Pitchben LIVE!
(Bass, Computer, Vox, Drums, Guitar) (Compost)
Crazy P aka [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/kong2.jpg" alt="kong" title="kong" width="430" height="450" class="alignnone size-full wp-image-28193" /></p>
<p>Hereinspaziert, hereinspaziert! Morgen präsentiert Pitchben sein neues Werk Pitchslap” <a href="http://soundcloud.com/compost/sets/pitchben-pitchslap" target="_blank">(Hörprobe)</a> im Münchner Kong. Der DJ hat nur eine Mission: „Den Klang und das Feeling der Musik der 80er zurückzubringen, aber auch mit einem modernen Touch zu versehen“. Anschnallen und abfeiern. <span id="more-28179"></span> </p>
<p>WANN: Freitag, 13. Janauar<br />
WO: Prielmayerstrasse 6</p>
<p>Line-Up</p>
<p><strong>Pitchben LIVE!</strong><br />
(Bass, Computer, Vox, Drums, Guitar) (Compost)<br />
<strong>Crazy P aka Ron Basejam</strong><br />
(2020 Vision, UK) DJ set<br />
<strong>Michael Reinboth</strong><br />
(Compost) DJ set</p>
]]></content:encoded>
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		<title>New Club in Town</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gabriel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoschau]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Gabriel]]></category>
		<category><![CDATA[Yip Yab]]></category>
		<category><![CDATA[Yum Yum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue YIP YAB hat es sich in den ehemaligen Räumlichkeiten der Ersten Liga gemütlich gemacht. Vergangene Woche wurde  Eröffnung gefeiert. Chefs sind übrigens die bekannten YUM YUM- Partyhelden, die sich mit dem YIP YAB endlich eine eigene Spielwiese geschaffen haben: &#8220;Alles bleibt organisch und &#8216;YIP YAB &#8211; ist unser neuer Laden und steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue YIP YAB hat es sich in den ehemaligen Räumlichkeiten der Ersten Liga gemütlich gemacht. Vergangene Woche wurde  Eröffnung gefeiert. Chefs sind übrigens die bekannten YUM YUM- Partyhelden, die sich mit dem YIP YAB endlich eine eigene Spielwiese geschaffen haben: &#8220;Alles bleibt organisch und &#8216;YIP YAB &#8211; ist unser neuer Laden und steht für Tanzen &#8211; Punkt&#8217;&#8221;. Unser Fotograf <a href="http://www.sebastian-gabriel-foto.de/">Sebastian Gabriel</a> war für uns bei der ersten Sause mit dabei: Lampenschirme ohne Birne, Alkohol im Käfig und Turnböcke als zum Ausruhen.<span id="more-28152"></span></p>
<p><a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap001.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap001-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap002.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap002-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap003.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap003-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p><a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap004.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap004-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap005.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap005-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap006.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap006-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p><a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap007.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap007-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap008.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap008-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap009.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap009-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p><a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap010.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap010-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap011.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap011-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap012.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap012-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p><a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap013.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap013-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a rel="yipyap" href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap014.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28153" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/yipyap014-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
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		<title>Brüder im Geiste</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 07:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Steierer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Biermösl Blosn]]></category>
		<category><![CDATA[gerhard polt]]></category>
		<category><![CDATA[Großer Karl-Valentin-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Helge Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Valentin]]></category>
		<category><![CDATA[Volkstheater]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Sonntag, den 22. Januar, um 11.11 Uhr erhält Helge Schneider, furioser Meister des geistreichen Unsinns und Multiinstrumentalist, den „Großen Karl-Valentin-Preis“ im Volkstheater. Sehr rhetorische Frage: Wer, wenn nicht er?
Sie sind sich nie über den Weg gelaufen: Helge Schneider, 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren. Und der Münchner Karl Valentin (1882-1948). Nichtsdestotrotz sind beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-28149" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/Anzeige-Rettung-naht-A4_430.jpg" alt="Anzeige Rettung naht A4_430" width="430" height="289" /></p>
<p>Am Sonntag, den 22. Januar, um 11.11 Uhr erhält <a href="http://www.helgeschneider.de/">Helge Schneider</a>, furioser Meister des geistreichen Unsinns und Multiinstrumentalist, den „Großen Karl-Valentin-Preis“ im <a href="https://www.muenchner-volkstheater.de/Spielplan/monat.php?we_objectID=3363">Volkstheater</a>. Sehr rhetorische Frage: Wer, wenn nicht er?<span id="more-28107"></span></p>
<p>Sie sind sich nie über den Weg gelaufen: Helge Schneider, 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren. Und der Münchner Karl Valentin (1882-1948). Nichtsdestotrotz sind beide zwingend in einem Atemzug zu nennen. Als Unsinn zur Perfektion bringende Quatsch-Meister.</p>
<p>Helge Schneider, großer Komiker dieser Tage, mitnichten auf „Katzeklo“ reduzierbar, Buchautor, Schauspieler, Regisseur, autodidaktischer Multinstrumentalist und Vollblutmusiker, der jedes Konzert zu einem verrückten Spontan-Unikat veredelt.</p>
<p>Und der auch postum gefühlt omnipräsente Münchner Gottvater-Humorist und Hans Dampf in allen Gassen: Karl Valentin, Kabarettist, Volkssänger, Autor, Filmemacher.<br />
Sie sind wirkliche Brüder im Geiste.</p>
<p>Ebensolche beziehungsweise gebürtige Brüder (im Geiste) überreichen im Volkstheater den Preis: Jenes langjährige Bühnen-Erfolgsgespann bestehend aus Kabarettist Gerhard Polt und dem subversiven Volksmusiktrio „Biermösl-Blosn“ (Hans, Christoph und Michael Well).</p>
<p>Der Große Karl-Valentin-Preis 2012: Für den wohl letzten gemeinsamen Auftritt der Well-Brüder, die danach getrennte Wege gehen, ein wahrlich würdiger Abschieds-Showdown-Rahmen.<br />
Das hätte vermutlich selbst der Preis-Namensgeber, seines Zeichens passionierter Grantler vor dem Herrn, beim besten Willen nicht anders sehen wollen.</p>
<p><em>Foto: www.helge-schneider.de </em></p>
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		<title>Die volle Packung Funk</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 20:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Michalek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Funk]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer meint, das neue Jahr würde sich locker oder gar gemütlich anlassen, der hat sich gehörig getäuscht! Die charismatische Sängerin Isabella MOLA kommt am 12.01.2012 mit ihrer Band im Münchner Cord Club vorbei und lässt gleich mal die volle Packung Funk explodieren: deutsche Texte, die authentisch sind, Funkrhythmen, die es in sich haben und poppige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-28137" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/Madebyus_Matthias_Helldoppler1.jpg" alt="Madebyus_Matthias_Helldoppler" width="430" height="287" /></p>
<p>Wer meint, das neue Jahr würde sich locker oder gar gemütlich anlassen, der hat sich gehörig getäuscht! Die charismatische Sängerin Isabella <strong>MOLA</strong> kommt am 12.01.2012 mit ihrer Band im Münchner Cord Club vorbei und lässt gleich mal die volle Packung Funk explodieren: deutsche Texte, die authentisch sind, Funkrhythmen, die es in sich haben und poppige Soulnummern. <span id="more-28135"></span></p>
<p>Als Support für ein garantiertes Abgehen geben sich <strong>MADEYBUS </strong>(Foto) aus Innsbruck die Ehre. Deren Happyfunksound, eine Mischung aus Discofunk, Hiphopfunk und Soulfunk hat es ebenfalls in sich. Und zur Aftershowparty schließlich packt DJ Phillinger eine gekonnte Mischung aus Indie/Folk/Tronics auf die Turntables. </p>
<p>Auf ein wildes, tanzbares Jahr 2012 &#8211; eine kleine Einstimmung:</p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/AhN6xTgC5Ko" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<p>Support: MADEBYUS<br />
Funky-Disco-Soul-Explosion</p>
<p><strong>Cord-Club</strong><br />
12.01.2012<br />
Einlass 20:00 Uhr<br />
Beginn 21:00 Uhr<br />
Eintritt: 6 EUR</p>
<p>(Credits &#8211; Bild: Matthias Helldoppler)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mit Walzerklängen das Neue Jahr beginnen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/08/mit-walzerklangen-das-neue-jahr-beginnen/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna Klimek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtkritik]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[gärtnerplatztheater]]></category>
		<category><![CDATA[staatstheater am gärtnerplatz]]></category>

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Standing Ovations am Ende des letzten Neujahrskonzertes vor der großen Renovierung im Staatstheater am Gärtnerplatz

Ob die Damen und Herren nun aufgestanden waren, weil vorne jemand aufgesprungen ist und sie dann nichts mehr gesehen haben beim Applaus, weil sie beim Radetzkymarsch so schön mitklatschen durften oder weil sie wirklich so begeistert von dem Konzert waren, ließ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-28063" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/image_1.jpg" alt="Staatstheater am Gärtnerplatz" width="433" height="650" /></p>
<p>Standing Ovations am Ende des letzten Neujahrskonzertes vor der großen Renovierung im Staatstheater am Gärtnerplatz</p>
<p><span id="more-28064"></span></p>
<p>Ob die Damen und Herren nun aufgestanden waren, weil vorne jemand aufgesprungen ist und sie dann nichts mehr gesehen haben beim Applaus, weil sie beim Radetzkymarsch so schön mitklatschen durften oder weil sie wirklich so begeistert von dem Konzert waren, ließ sich am Schluss nicht mehr sagen. Ich fand das Konzert zwar gut musiziert, aber von der Zusammenstellung etwas problematisch. Für meinen Geschmack gab es für ein Neujahrskonzert etwas zu viel Walzerseligkeit und zu wenig Polkaschmiss. Das Programm setzte sich aus dem gelegentlichen Konzertbesucher eher unbekannteren Werken von Johann Strauss Vater und Sohn, Robert Schumann, Emile Waldteufel sowie Josef und Richard Strauss zusammen.</p>
<p>Die Gastdirigentin Catherine Rückwardt hatte das Orchester ebenso gut im Griff wie das Publikum beim Mitklatschen während der Zugabe, letzteres hätte allerdings noch die ein oder andere Probe gebrauchen können. Das macht nicht wirklich Spass, wenn das ältere Ehepaar nebenan zwar enthusiastisch mitmacht, aber immer eine Idee zu spät dran ist. Wirklich gut gefallen hat mir das Licht, mit dem bei jedem Musikstück eine andere Stimmung gezaubert wurde. Bei der Zugabe „Unter Donner und Blitz“ unterstützte dann schließlich auch noch die Saalbeleuchtung die optischen Effekte. Staatsintendant Dr. Peters moderierte wie immer launig und charmant, aber ein wenig unkonzentriert. Aber die vielen verschiedenen, teilweise nicht mal miteinander verwandten, Sträusse könnte ich  vermutlich nicht mal in Höchstform auseinander halten.</p>
<p>Es steht in den Sternen, ob der ab September neue Intendant Josef Köpplinger (derzeit noch am Stadttheater Klagenfurt) die schöne Tradition der musikalischen Begrüßung des Neuen Jahres aufrecht erhalten wird. Wenn ja, dann zumindest vorerst nicht im schönsten Theater Münchens, das dort fällt  Ende April der letzte Vorhang vor der großen Renovierung.</p>
<p><em>Foto Lioba Schöneck</em></p>
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