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	<title>mucbook &#187; Macht &amp; Geld</title>
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	<description>Alles München</description>
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		<title>Diskussion zum Flughafenausbau</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mucbook</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Flughafen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Der Traum vom Fliegen steht heute bei der Münchner Mobilitätskultur im Verkehrszentrum des Deutschen Museums zur Diskussion. Im Fokus steht der geplante Ausbau des Flughafen Münchens.
Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Fliegen steht für Freiheit, Weite und Abenteuer. Das dieser uralte Traum heute gelebt werden kann, sieht man an dem derzeitigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2012/01/508219_R_B_by_Holger-Gräbner_pixelio.de_430.jpg" alt="508219_R_B_by_Holger Gräbner_pixelio.de_430" title="508219_R_B_by_Holger Gräbner_pixelio.de_430" width="430" height="287" class="alignnone size-full wp-image-28344" /></p>
<p>Der Traum vom Fliegen steht heute bei der Münchner Mobilitätskultur im Verkehrszentrum des Deutschen Museums zur Diskussion. Im Fokus steht der geplante Ausbau des Flughafen Münchens.<span id="more-28342"></span></p>
<p>Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Fliegen steht für Freiheit, Weite und Abenteuer. Das dieser uralte Traum heute gelebt werden kann, sieht man an dem derzeitigen Boom des Luftverkehrs. Gleichzeitig nehmen die negativen Auswirkungen, wie der Fluglärm und klimaschädliche Partikel zu: Die CO2-Emissionen des Luftverkehrs tragen bereits etwa acht Prozent zur globalen Erwärmung bei.</p>
<p>Auf der einen Seite als Antrieb unseres Wirtschaftswachstums bezeichnet, scheint die Flugindustrie nicht aus eigener Kraft abheben zu können. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes ist der Luftverkehr mit 11,5 Miliarden Euro in Deutschland der am höchsten subventionierte Wirtschaftszweig. Das althergebrachte Wachstumsdenken stößt auch aufgrund der sich zunehmend verknappenden fossilen Ressourcen an seine Grenzen.</p>
<p>Der von mucbook-Mitbegründer Marco Eisenack moderierte Abend sucht Antworten auf folgende Fragen: </p>
<p>Welche Wachstumsprognosen kann man für den Flugverkehr stellen?<br />
Welche verbesserten Technologien dürfen wir erwarten?<br />
Welche Effekte hat ein ausgeweitetes Emissionshandelssystem im Luftverkehr?<br />
Kann ein Großteil der Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden?<br />
Welche Auswirkungen hat das Flughafenkonzept der Bundesregierung?<br />
Welche Grundannahmen zur Zukunft des Flugverkehrs stehen hinter dem Ausbau des Münchner Flughafens und sind diese haltbar?<br />
In welche Art von Verkehrsinfrastrukturprojekten möchten wir investieren?</p>
<p>Auf dem Podium:</p>
<p>Prof. Dr. Martin Harsche, Fachhochschule Frankfurt am Main, Fachbereich Wirtschaft und Recht, Fachgebiet Luftverkehrswirtschaft<br />
Dr. Christine Margraf, Regionalreferentin Oberbayern, Artenschutzreferentin Südbayern, Bund Naturschutz in Bayern e.V.<br />
Rudolf Strehle, Flughafen München GmbH, Konzernentwicklung und Umwelt<br />
Jörg Schindler,  Mitautor der Bücher (u.a. “Postfossile Mobilität” und “Öldämmerung”) ,  Vorstandsmitglied von ASPO Deutschland e.V., ehemaliger Geschäftsführer der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH</p>
<p>Wann: Donnerstag, der 26. Januar 2012, 18:30 Uhr<br />
Wo: Verkehrszentrum des Deutschen Museums; Theresienhöhe 14a, 80339 München<br />
Kosten: 3,00 € (für Green City-Mitglieder frei)</p>
<p><em>Foto: Holger Gräbner/pixelio.de</em></p>
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		<title>Alt gegen Jung</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2012/01/08/alt-gegen-jung/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Moorstedt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[mucs-magazin]]></category>
		<category><![CDATA[tagebooks]]></category>
		<category><![CDATA[Alt gegen Jung]]></category>
		<category><![CDATA[mucs]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das nächste mucs-Magazin erscheint im Februar unter dem Motto &#8220;Vielfalt &#038; Vorurteil&#8221;. Das aktuelle Heft hatte das Thema &#8220;jung &#038; alt&#8221; &#8211; da durfte die Suche nach dem Generationenkonflikten nicht fehlen. Gibt es den Konflikt überhaupt noch? Oder ist der Kampf der Generationen in der Postmoderne nur noch ein Mythos vergangener Zeiten? Bürokollege Michael Moorstedt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/09/03_alteGegenJung.jpg" alt="03_alteGegenJung" width="430" height="530" class="aligncenter size-full wp-image-25203" /></p>
<p>Das nächste mucs-Magazin erscheint im Februar unter dem Motto &#8220;Vielfalt &#038; Vorurteil&#8221;. Das aktuelle Heft hatte das Thema &#8220;jung &#038; alt&#8221; &#8211; da durfte die Suche nach dem Generationenkonflikten nicht fehlen. Gibt es den Konflikt überhaupt noch? Oder ist der Kampf der Generationen in der Postmoderne nur noch ein Mythos vergangener Zeiten? Bürokollege Michael Moorstedt geht im <a href="http://www.mvhs.de/5.3/mvhs.de/index.php?StoryID=9153">mucs</a> auf Spurensuche. </p>
<p><span id="more-25189"></span></p>
<p>&#8220;Immer die selben alten Geschichten!“ Ich war 14, meine Haare waren in Regenbogenfarbengetönt und standen in alle Himmelsrichtungen ab, als ich diesen Satz ausrief, aus dem großen Haus im Vorort rannte und die Tür hinter mir zuschmetterte. Schwer pubertierend und gegen alles rebellierend.</p>
<p>Vor allem gegen meine Großeltern, die zu besuchen mich meine Mutter überredet hatte, und die mal wieder vom „Damals“ erzählten. Und, dass in diesem „Damals“ alles besser gewesen sei. Nie, sagte ich mir,wolle ich so werden wie diese Generation. Ich würde immer im „Jetzt“ leben und niemals in der Vergangenheit.</p>
<p>Knapp 30 Jahre liegen laut Demografie zwischen zwei Generationen. Genügend Zeit für Missverständnisse. Der Schriftsteller<br />
Douglas Adams hat das einmal folgendermaßen in Worte verpackt: </p>
<p><em>„Alles, was bereits existiert, wenn man geboren wird, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu. Alles, was zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und man kann damit Karriere machen. Alles, was nach dem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.“</em></p>
<p><strong>Jung gegen Alt. Dieser Konflikt schien lange in der Gesellschaft festgeschrieben. </strong></p>
<p>Es herrschte Stillschweigen, Unverständnis oder gar Ignoranz zwischen den einzelnen Altersschichten. Die Jungen fanden die Alten langweilig und bieder, und die wiederumwunderten sich über die ausgeflippte Mode und Haartracht oder die politische Einstellung ihrer Kinder und Enkel. Die Alten fühlten sich von den Jungen in ihrer gesellschaftlichen Vormachtstellung bedroht, und die wiederum wollten endlich selbst was zu sagen haben. </p>
<p>Jeder hatte am anderen etwas zu nörgeln. Miteinander geredet wurde selten. Wer in diesem Klima um Verständnis oder Rücksicht warb, wurde schnell als naiv abgestempelt. Die Fronten waren verhärtet. Früher hieß das dann Generationenkonflikt. Andere werden noch deutlicher: „Es droht Krieg“, schreibt der FOCUS zum Thema: „Ein Krieg, der keine Ländergrenzen und keine Rationalität mehr gelten lassen könnte. (&#8230;) Es droht der globale Konflikt zwischen Jungen und Alten.“ </p>
<p><strong>Auslöser dieses Krieges sei der Generationenvertrag. Der lautete lange Zeit so: Heute geben, morgen nehmen. Doch der Vertrag gilt nicht mehr.</strong></p>
<p>Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, pflegt einen optimistischeren Ansatz. In seinem Buch<br />
<a href="http://www.amazon.de/Generationen-Pakt-Warum-Problem-sondern-L%C3%B6sung/dp/3446423486">„Der Generationen-Pakt: Warum die Alten nicht das Problem, sondern die Lösung sind“,</a> vertritt er die These, dass nicht nur<br />
Geld zwischen den Generationen umgeschichtet werden müsse. Sondern es gehe vor allem um Zeit. Eine Ressource, die gerade ältere Menschen im Übermaß besitzen. „Schauen Sie sich doch die heutige Generation 60plus an“, sagt Späth.</p>
<p><em> „Warum sollte sich ein ‚junger Alter‘ nicht um einen ‚alten Alten‘ kümmern? Mal mit ihm spazieren gehen, ihm vorlesen. Einfach ein bisschen Zeit investieren – die man dann als ‚alter Alter‘ auch wieder zurückbekommt.“</em> Es ist ein einfacher Vorschlag, der vieles in sich trägt.</p>
<p>Als ich aus dem Auslandssemester zurückkam und das erste Mal nach vier Monaten meine Studentenwohnung betrat, erwartete mich Chaos. Mein Untermieter hatte in meiner Abwesenheit offenbar die Küche in Brand gesteckt. Das Badezimmer stank nach Bahnhofsklo und im Parkett klafften tiefe Löcher. Da war ich nun in einer neuen Stadt, allein und komplett überfordert. Die Eltern waren nicht zu erreichen. Der einzige Anruf, der mir blieb, war bei meiner Großmutter.</p>
<p>Ich berichtete von der Lage und auf einmal erkannte ich die kleine Person nicht wieder, die so gerne vom „Damals“ erzählte. Sie wusste von Gesetzen und Verordnungen, von denen ich noch nie gehört hatte, sie erklärte die Situation dem Vermieter, sie erreichte eine Einigung. Lernen von den Alten. </p>
<p><strong>Die Entdeckung der Alten</strong></p>
<p>Die Abgrenzung zwischen den Generationen verschwimmt. Doch es ist nicht nur der demografische Wandel, der für die Aufweichung der Grenzen sorgt, sondern auch ein neues Selbstverständnis alter Menschen. Digitale Medien machen es leichter, am Alltag teilzunehmen. Selbst im hippen In-Club oder auf Popkonzerten treffen mittlerweile Generationen aufeinander. Schließlich haben auch unsere Eltern und Großeltern schon Rockmusik gehört. Warum sollten sie auf einmal damit aufhören und zur Volksmusik wechseln? </p>
<p>In einer Welt, die in einer Flut von Informationen versinkt, in der ein Ereignis das andere jagt und dann ebenso schnell verdrängt wird, in einer Zeit, in der vieles ungewiss erscheint, macht es plötzlich wieder Sinn, einen Moment inne zu halten und den Alten zuzuhören. Die haben schließlich genügend unsichere Zeiten miterlebt. Und nur weil es damals nicht um schlecht entlohnte Kreativarbeit, Wohnungsnot oder ewigwährendes Praktikantendasein ging, sondern um Wiederaufbau, Ölkrise oder Nato-Doppelbeschluss, heißt das nicht, dass der Wandel, dem die Menschen ausgesetzt waren, weniger tiefgreifend oder angsteinflößend war. </p>
<p>Zeit und Raum für dieses neue Miteinander gibt es genügend. Urlaubsveranstalter haben längst „Mehr-Generationen-Reisen“ im Angebot. In München gibt es Generationengärten, in denen Alt und Jung zusammen Gemüse pflanzen. Neue Mentoringprogramme wie „Big Brothers Big Sisters“ versuchen den Dialog zu fördern. Und zwar nicht nur mit Wörtern, sondern auch mit Taten. Kinder und Erwachsene können sich hier anmelden, um gemeinsam zu spielen, zu lernen oder einfach nur Zeit miteinander zu verbringen. </p>
<p>Mehrgenerationenhäuser sind ein weiterer Ansatz. Über 500 dieser Einrichtungen gibt es in ganz Deutschland, zehn davon stehen allein in München und seinem Umland. Doch was passiert dort eigentlich? Man trifft sich zu Spielnachmittagen und Kochabenden, es gibt meist einen großen Gemeinschaftsraum, in dem man nicht mehr aneinander vorbei, sondern miteinander lebt. Was sich  zunächst banal anhört, steht für eine Tugend, die in der Auseinandersetzung zwischen den Altersschichten rar geworden ist: Offenheit. </p>
<p>Sicher, noch immer gibt es viele Hürden zu überwinden. All diese Programme und Aktionen sind nur ein Anfang, sind Inseln, von denen aus sich diese neue Idee verbreiten kann. Und gegenseitiger Respekt ist die Währung, mit der wir die Annäherung bezahlen.</p>
<p>Mittlerweile bin ich über 30, beruflich und privat gefestigt. Ich zahle meine Rentenbeiträge und wundere mich selbst über die Mode der Teenager. Wenn sie mich nach einer Zigarette fragen, werde ich gesiezt. Einmal die Woche aber begebe ich mich auf eine Reise. Ich verlasse die Großstadt und besuche meine Großeltern, die noch immer im selben Haus wohnen, das ich damals oft so wütend verließ. Im Frühling helfe ich ihnen imGarten, im Winter schippe ich den Schnee. Was ich dafür bekomme, lässt sich schwer beziffern. Anerkennung einer Art, wie ich sie im Job nicht kriege. Die Gelegenheit, auf der Terrasse im Vorort für einen Tag Urlaub zu nehmen. Guten Rat und einen Blick auf die Dinge, den mir mein Alltag versperrt. Heute freue ich mich sogar über die Geschichten von &#8220;Damals&#8221;.</p>
<p><em>geschrieben von:</em> Michael Moorstedt, 31, arbeitet unter der Woche als freier Journalist in München. Am Wochenende als Gärtner in der Vorstadt.</p>
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		<title>Flashmobs lösen Massenpanik bei Behörden aus</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/12/22/flashmobs-losen-massenpanik-bei-behorden-aus/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 19:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
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Die Flashmobs in der Münchner S-Bahn und am Odeonsplatz haben erste Auswirkungen auf die Genehmigungspraxis der Behörden. Ein mündlich bereits bewilligtes Winterkulturfestival in Gauting wurde nun doch nicht genehmigt. Der Grund: akute Flashmob-Furcht. Daniel Leicher, einer der Organistoren, im Interview mit mucbook.
Wie ist der Stand der Dinge?
Seit letzter Woche haben wir das Booking fertiggestellt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/Winterkult.jpg" alt="Winterkult" title="Winterkult" width="430" height="609" class="alignnone size-full wp-image-27998" /></p>
<p>Die Flashmobs in der Münchner S-Bahn und am Odeonsplatz haben erste Auswirkungen auf die Genehmigungspraxis der Behörden. Ein mündlich bereits bewilligtes Winterkulturfestival in Gauting wurde nun doch nicht genehmigt. Der Grund: akute Flashmob-Furcht. Daniel Leicher, einer der Organistoren, im Interview mit mucbook.<span id="more-27994"></span></p>
<p><strong>Wie ist der Stand der Dinge?</strong></p>
<p>Seit letzter Woche haben wir das Booking fertiggestellt und Materialien wie Technik, Toiletten etc. bestellt. Außerdem wurden in Absprache mit der Bürgermeisterin die Plakate und Flyer gedruckt. Diese sind gestern auch schon bei uns eingetroffen.</p>
<p><strong>Seit wann hattet ihr das Winterfest geplant? Und wer sind die Organisatoren?</strong></p>
<p>Normalerweise organisieren wir seit Jahren das Kulturspektakel Gauting, ein Open-Air Festival im Juli. Jetzt haben die &#8220;alten Kultler&#8221; einen Förderverein gegründet und organisieren damit dieses Festival. Seit Oktober treffen sich jetzt die Mitglieder des Fördervereins mit uns Kulturspektakel Organisatoren regelmäßig um diesen kleinen Ableger von dem Kulturspektakel zu organisieren.</p>
<p><strong>Hattet ihr den Behörden gegenüber von Flashmob oder Facebook gesprochen?</strong></p>
<p>Nein. Wir bewerben natürlich unsere Veranstaltungen über Facebook, aber über Flashmobs hatten wir nie gegenüber den Behörden gesprochen. Ich kann mir auch immer noch nicht erklären wieso auf dem Festival ein Flashmob stattfinden sollte.</p>
<p><strong>Haben die Behörden euch gegenüber wirklich wörtlich gesagt, man sehe die Gefahr eines Flashmobs?</strong></p>
<p>Ja. Ein Mitarbeiter der Gemeinde ist am Wochenende in den Flashmob am Odeonsplatz geraten und hat danach gleich mit der Bahnpolizei telefoniert. Uns gegenüber wurde nun gesagt, dass die Gefahr zu groß sei, dass während des Festivals via Facebook ein Flashmob ausgerufen werde und durch massenhaft Jugendliche ein Sicherheitsrisiko am Bahnhof entstehen könnte.</p>
<p><strong>Wie beurteilst du die Einschätzung der Behörden?</strong></p>
<p>Natürlich ist es gefährlich am Bahnhof ein Festival zu veranstalten. Wir hatten allerdings schon Gespräche mit dem Ordnungsamt in denen wir alle Absicherungen besprochen hatten. So sehen wir keine großen Gefahren. Man kann den Gautinger Bahnhof ja auch nicht mit dem Odeonsplatz vergleichen. Wir freuen uns schon wenn mehrere hundert Leute über den Tag verteilt unser Festival besuchen. </p>
<p><strong>Welche Unkosten sind euch durch Druck etc. entstanden?</strong></p>
<p>Aktuell haben wir Druckkosten von mehreren 100€ und auch schon diverse Ausgaben für das Material was angeschafft wurde.</p>
<p><strong>Als Alternative wurde offenbar die Grundschule angeboten. Wie steht ihr zu der Location?</strong></p>
<p>Die Grundschule liegt nicht weit weg vom Bahnhof. Leider ist das Gelände aber deutlich größer als unser ursprünglich geplantes. Dadurch geht die kleine, gewollt kuschelige Atmosphäre verloren. Zusätzlich haben wir dort keine Indoorbühne wodurch wieder einige Bands absagen werden, das Laufpublikum vom Bahnhof wird weniger werden und wir haben dort eine deutlich höhere Lärmproblematik, da wir näher an Wohngebieten liegen.</p>
<p><strong>Wie wollt ihr jetzt vorgehen?</strong></p>
<p>Wir versuchen mit den Behörden noch einmal die Situation am Bahnhofsplatz zu besprechen, dass wir vielleicht trotzdem noch dorthin kommen. Für alle Fälle haben wir aber auch noch eine Ortsbegehung mit den zuständigen Ämtern an der Grundschule um dort das Gelände noch einmal zu besichtigen.</p>
<p><strong>Habt ihr die Behörden darauf hingewiesen, dass die Gefahr besteht, dass die Menschen durch das Verbot des Festivals nun erst  zum Flashmob animiert werden?</strong></p>
<p>Aktuell haben wir das noch nicht getan, werden aber die Behörden noch darauf hinweisen.</p>
<p><strong>Vollende diesen Satz: Soziale Netzwerke sind für die Menschen in Verwaltung und Behörden &#8230;.</strong></p>
<p>…. in deren Augen mehr eine Gefahr als ein Nutzen. Viele wollen sich auch gar nicht mit der Materie befassen, was ich persönlich sehr schade finde.</p>
<p><strong>DANKE</strong></p>
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		<title>Interview mit einem, der aufrief stehen zu bleiben</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/12/21/interview-mit-einem-der-aufrief-stehen-zu-bleiben/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 08:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stehen]]></category>
		<category><![CDATA[Stehen damit es weiter geht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Olli K. hat es auf die Titelseiten der Münchner Boulevardpresse geschafft und seine Festnahme konnte man in den Abendnachrichten sehen. Jetzt drohen dem Jugendlichen mehrere Tausend Euro Bußgeld. Was er getan hat? Er rief dazu auf, stehen zu bleiben: &#8220;Stehen &#8211; damit es weiter geht&#8221;. Wir wollten mehr über Olli wissen und haben ihn bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/ollli-k_430.jpg" alt="ollli k_430" title="ollli k_430" width="430" height="205" class="alignnone size-full wp-image-27985" /></p>
<p>Olli K. hat es auf die Titelseiten der Münchner Boulevardpresse geschafft und seine Festnahme konnte man in den Abendnachrichten sehen. Jetzt drohen dem Jugendlichen mehrere Tausend Euro Bußgeld. Was er getan hat? Er rief dazu auf, stehen zu bleiben: &#8220;Stehen &#8211; damit es weiter geht&#8221;. Wir wollten mehr über Olli wissen und haben ihn bei Facebook angeschrieben. <span id="more-27984"></span></p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/uPUaEC9EWcs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Wie alt bist du eigentlich? </strong></p>
<p>17.</p>
<p><strong>Gehst du noch zur Schule? Und was haben deine Lehrer zu der Aktion gesagt?</strong></p>
<p>Ja geh ich. Zumindest bis jetzt wurde ich &#8211; Gott sei Dank &#8211; noch nicht darauf angesprochen.</p>
<p><strong>Was gefällt dir so sehr an der Aktion &#8220;Stehen&#8221;?</strong></p>
<p>Sie hat so eine gewisse Ironie. Gerade am letzten Adventssamstag im Zentrum des Konsum, wo jedermann genervt umherhetzt und nur auf konsumieren aus ist, mal für fünf Minuten Ruhe hineinzubringen, fand ich einfach zu passend, um es abzusagen. Abgesehen davon ist es auch einfach eine (meiner Meinung nach) lustige Idee.</p>
<p><strong>Dir wurde angedroht, die Kosten für den Polizeieinsatz übernehmen zu müssen. Was wurde dir über die Kosten der Aktion gesagt?</strong></p>
<p>Nicht viel. Außer das sie (die Polizei) alles dafür tun werde sie mir (uns) zu übertragen. In einem anderen Zusammenhang, als der Einsatzleiter leicht in Rage war, fragte er mich ob ich überhaupt wisse, was so ein Einsatz koste &#8211; 50 € pro Polizist und Stunde &#8211; würden ca 5.000 € ergeben. Allerdings war das eher ein spontaner Ausruf, schätze ihn als nicht besonders Aussagekräftig ein.</p>
<p><strong>In 3 Worten: Was ist Facebook für Dich? </strong></p>
<p>Hier muss ich unterscheiden:<br />
Richtig genutzt (Informationsaustausch, Kommunikation):<br />
NICHT MEHR WEGZUDENKEN<br />
Falsch genutzt (Sinnlose Posts über sinnlose Fakten):<br />
UNNÜTZE, RIESIGE ZEITVERSCHWENDUNG </p>
<p><strong>Hast du als &#8220;Internetaktivist&#8221;, eigentlich einen eigenen Blog?</strong></p>
<p>Nein, ich halte meine Gedanken bzw Philosophien auf Papier fest.</p>
<p><strong>Wie haben deine Freunde auf die Festnahme reagiert? Hast du Unterstützung erlebt?</strong></p>
<p>Waren nicht besonders überrascht und ja sehr große sogar.</p>
<p><strong>Hast du schon mal an einer üblichen politischen Demonstration teilgenommen?</strong></p>
<p> Ja, gegen Atomkraft und für bessere Bildung.</p>
<p><strong>Glaubst du Flashmobs sind auch ein neue Protestform einer Generation, die sich wieder in der Öffentlichkeit einmischen möchte?</strong></p>
<p>Sie können eine politische Aktion sein, allerdings würde ich ganz klar zwischen einem Flashmob und einer Demo unterscheiden (deswegen meldete ich die Aktion auch nicht an). Ein Flashmob kann auch auf einen Missstand hinweisen, allerdings tut er das für mich deutlich ironischer und vor allem unorganisierter als eine Demo.</p>
<p><strong>Was vermisst du in München eigentlich am meisten?</strong></p>
<p>Die Unbeschwertheit so manchen Mitbürgers.</p>
<p><strong>Danke für den Chat. </strong></p>
<p>Mehr Artikel zu der Aktion auf mucbook.de </p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/2011/12/20/stillstand-zur-weihnachtszeit-einfach-grosartig/">Ein Interview mit dem Flashmob-Experten und Stadtraum-Aktivisten Benjamin David (die urbanauten) </a></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/2011/12/15/kvr-verbietet-flashmob-am-marienplatz/">Der Artikel über das Verbot der Aktion mit den Links zu den Videos von Joko und Klaas </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stillstand zur Weihnachtszeit? &#8220;Einfach großartig!&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/12/20/stillstand-zur-weihnachtszeit-einfach-grosartig/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2011/12/20/stillstand-zur-weihnachtszeit-einfach-grosartig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[die urbanauten]]></category>
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		<category><![CDATA[Joko und Klaas]]></category>
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		<category><![CDATA[Stehen damit es weiter geht]]></category>

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		<description><![CDATA[Benjamin David ist Mitbegründer <a href="http://www.die-urbanauten.de/cms/">der urbanauten</a>. Die Münchner Organisation hat sich zur Aufgabe gesetzt, den immer stärker regulierten und kommerzielaisierten Öffentlichen Raum mit ungewöhnlichen Konzepten und Projekten zu befüllen.  Benjamin erschien uns als richtiger Gesprächspartner, um über Sinn und Unsinn, Recht und Unrecht der Aktion "Stehen - damit es weiter geht" richten zu lassen. Sein Urteil viel eindeutig aus: "Sehr viel mehr als "Unfug", wie es manche Mitglieder der sogenannten Erwachsenengeneration nennen, die zu faul sind sich mit der Stimmungslage und politischen Formaten der jungen Generation zu beschäftigen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/polizei_430.jpg" alt="polizei_430" title="polizei_430" width="430" height="208" class="alignnone size-full wp-image-27976" /></p>
<p>Benjamin David ist Mitbegründer <a href="http://www.die-urbanauten.de/cms/">der urbanauten</a>. Die Münchner Organisation hat sich zur Aufgabe gesetzt, den immer stärker regulierten und kommerzialisierten Öffentlichen Raum mit ungewöhnlichen Konzepten und Projekten zu befüllen.  Benjamin erschien uns als richtiger Gesprächspartner, um über Sinn und Unsinn, Recht und Unrecht der Aktion &#8220;Stehen &#8211; damit es weiter geht&#8221; richten zu lassen. Sein Urteil viel eindeutig aus: &#8220;Sehr viel mehr als &#8220;Unfug&#8221;, wie es manche Mitglieder der sogenannten Erwachsenengeneration nennen, die zu faul sind sich mit der Stimmungslage und politischen Formaten der jungen Generation zu beschäftigen.&#8221; <span id="more-27975"></span></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/2011/12/15/kvr-verbietet-flashmob-am-marienplatz/">Wie auch auf mucbook berichtet,</a> wurde am vergangenen Wochenende deutschlandweit zum &#8220;Stehen&#8221; aufgerufen. Die beiden Moderatoren Joko und Klaas hatten in ihrer Sendung neoparadise diese Idee als neue Form des Protests entwickelt und mit Promis wie Nora Tschirner auch viele Unterstützter bekommen. In Wirklichkeit ist es natürlich nur Satire. In München hatte das KVR die am Marienplatz geplante Aktion verboten. Eine von Olli K. auf Facebook organisierte Ersatzveranstaltung am Odeonsplatz führte zu einem Großeinsatz der Polizei, der Organisator wurde abgeführt.<a href="http://www.merkur-online.de/aktuelles/muenchen-zentrum/flashmob-odeonsplatz-veranstalter-droht-anzeige-meta-1534144.html"> Nach eigenen Aussagen droht Olli, dass er die Kosten für den Polizeieinsatz übernehmen muss. </a> <a href="http://www.merkur-online.de/aktuelles/muenchen-zentrum/flashmob-odeonsplatz-fotostrecke-meta-1534142.html?popup=media&#038;firstslide=2">Hier eine Bildergalerie zur der Aktion inklusive abgeführten &#8220;Flashmob-Boss&#8221;. </a></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/548953543-benjamin-david-urbanauten-corneliusbruecke._430.jpg" alt="548953543-benjamin-david-urbanauten-corneliusbruecke._430" title="548953543-benjamin-david-urbanauten-corneliusbruecke._430" width="430" height="322" class="alignnone size-full wp-image-27973" /></p>
<p><strong>Du bist Münchens Flashmob-Experte. Warst du am Sonntag am Odeonsplatz? </strong></p>
<p>Physisch: Nein. Virtuell: Ja. </p>
<p><strong>Was hältst du von der Aktion &#8220;Stehen &#8211; damit es weiter geht&#8221;? Die beiden Moderatoren Joko und Klaas machen sich ja im Grunde nur über die Occupy-Bewegung lustig?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt habe ich mich mit Joko und Klaas noch nicht beschäftigt. &#8220;Stehen &#8211; damit es weiter geht&#8221; finde ich aber als Kommentar zu vielen aktuellen politischen Diskussionen sehr humorvoll und auch sehr viel mehr als &#8220;Unfug&#8221;, wie es manche Mitglieder der sogenannten Erwachsenengeneration nennen, die zu faul sind sich mit der Stimmungslage und politischen Formaten der jungen Generation zu beschäftigen. </p>
<p>Im konkreten Münchner Fall finde ich die Idee mitten in der Weihnachtszeit in der von der öffentlichen Hand und Privaten vollständig kommerzialisierten und sinnüberfrachteten Fußgängerzone für sinn-losen Stillstand zu sorgen einfach nur großartig. Das ist große Kunst, das ist sehr politisch und darf auf keinen Fall verboten werden in unserer Demokratie! </p>
<p>Die berechtigten Sicherheitsbedenken des KVRs (Panik, Gedränge) haben die Erfinder erstgenommen. Das finde ich gut. Das jetzt am Odeonsplatz (wo Gedränge nicht entstehen kann!) der Organisator festgenommen wurde, verurteile ich auf&#8217;s schärfste! Was ist das für eine Botschaft des &#8220;Systems&#8221; an engagierte junge Leute. </p>
<p><strong>Die Urbanauten beschäftigen sich schon lange mit der Frage: Wem gehört der Öffentliche Raum. Daher die Frage an Dich, darf die Polizei einen Flashmob verbieten? </strong></p>
<p>Grundsätzlich darf die Polizei alles mögliche verbieten. In diesem konkreten Fall finde ich das Verbot aber völlig überzogen und auch inhaltlich mehr als fragwürdig! </p>
<p><strong>Und wie bewertest du die Auswirkungen des vom KVR ausgerufenen Flashmob-Verbots? </strong></p>
<p>Dieses Verbot bewirkt einzig und alleine das mehr Leute kommen, weil es mediale Aufmerksamkeit gibt. </p>
<p><strong>Ihr selber habt im Rahmen eines Flashmobs ja einst sogar den Altstadtring für ein paar Minuten gesperrt. Wie waren damals die Reaktionen der Sicherheitskräfte und der Behörden? </strong></p>
<p>Ich wurde damals ebenfalls von einem übereifrigen Polizeieinsatzleiter festgenommen und mit massiven Vorwürfen konfrontiert und eingeschüchtert. Diese wurden aber von der Staatsanwaltschaft allesamt eingestellt und zwar weil es als Bürger dieser Republik unser gutes Recht ist Kreuzungen &#8211; wie in unserem Fall für ca. 30 Minuten &#8211; zu sperren, wenn wir das aus künstlerischen oder politischen Gründen tun (Freiheit der Kunst, Meinungs- und Versammlungsfreiheit). </p>
<p>Ich kann also nur jedem empfehlen: Reclaim your Streets!</p>
<p>Die Tatsache, dass wir dabei Mitbürger &#8220;nötigen&#8221; ist für diese hinzunehmen, denn die Kunst-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit haben höheren Verfassungsrang als &#8220;Freie Fahrt für freie Bürger&#8221;. In unserem Fall wurde das Verfahren wg. Nötigung eingestellt mit Verweis auf die Sitzblockaden vor Atomkraftwerken oder amerikanische Militärbasen, die ebenfalls nötigen aber zulässig, weil in einer Demokratie gewünscht, sind. </p>
<p><strong>Du rufst auf Facebook auch zu &#8220;Die größTe Schneeballschlacht aller Zeiten (München)&#8221; auf. Da kann eine Menge schief gehen. Wirst du die Gruppe vorsorglich löschen? </strong></p>
<p>Nein. Ganz im Gegenteil. Außerdem rufen die urbanauten noch zu <a href="http://www.facebook.com/events/311560102191786/">Occupy Promenadeplatz </a>während der NATO-Sicherheitskonferenz auf. Der öffentliche Raum gehört uns den Bürgern der Stadt! Sich anständig verhalten muss sich dabei allerdings jeder! Die eignene Freiheit endet immer dort, wo die Freiheit des anderen anfängt.</p>
<p><strong>Haben die aktuellen Diskussionen Einfluss auf eure weitere Arbeit im digitalen Zwischenraum? </strong></p>
<p>Ja! Ich werde Herrn Blume-Beyerle und den Organisator des Stehenbleiben-Flashmobs zu unserer Tagung in Tutzing <a href="http://www.die-urbanauten.de/wordpress/?p=1411">&#8220;Revolution im Zwischenraum&#8221; </a>vom 23. &#8211; 25.3.2012 in der Ev. Akademie in Tutzing einladen, damit wir uns öffentlich und wie gesittete Bürger unterhalten können.</p>
<p><strong>Sind soziale Medien nun eigentlich Fluch oder Segen? </strong></p>
<p>Ein Segen. Ein Fluch ist das manchen Leute trotz der Ereignisse in Nordafrika oder rund um Occupy Wallstreet noch nicht begriffen haben, dass hier die Demokratie gerade neu erfunden wird!</p>
<p><strong>Da wir das Interview per Mail geführt haben, jetzt kannst du noch loswerden, was dir wichtig ist: </strong></p>
<p>Macht mucbook als Medienpartner bei Tutzing mit?</p>
<p><strong>Gern</strong></p>
<p>Hier ein Video mit Olli Kost am Odeonsplatz: </p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/SaogT8dVl8I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und noch ein verwackelter, ganz authentischer Mitschnitt der subversiven Steher &#8230; </p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/hZGUqFySm-0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spott dem Euro</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/12/16/spott-dem-euro/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2011/12/16/spott-dem-euro/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Heuwieser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[BayernForum]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[europe direct]]></category>

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		<description><![CDATA[
Euromiesere, Pleitebanken und Schuldenberge sind für Karikaturisten ein Festschmaus. Die Münchner Stadtbibliothek widmet dem Thema seit gestern eine Ausstellung im Gasteig. &#8220;Euro-Spott &#8211; die Währungsunion in der europäischen Karikatur gestern und heute&#8221;
Die Veranstalter schreiben: 
EURO-Lust und EURO-Frust, EURO-Euphorie und EURO-Skepsis &#8211; die Ausstellung blickt durch die humorvoll-scharfe Brille europäischer Karikaturisten, wie Dieter Hanitzsch, auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto1_M.jpg" alt="Foto1_M" title="Foto1_M" width="430" height="343" class="alignnone size-full wp-image-27961" /></p>
<p>Euromiesere, Pleitebanken und Schuldenberge sind für Karikaturisten ein Festschmaus. Die Münchner Stadtbibliothek widmet dem Thema seit gestern eine Ausstellung im Gasteig. &#8220;Euro-Spott &#8211; die Währungsunion in der europäischen Karikatur gestern und heute&#8221;<span id="more-27960"></span></p>
<p>Die Veranstalter schreiben: </p>
<blockquote><p>EURO-Lust und EURO-Frust, EURO-Euphorie und EURO-Skepsis &#8211; die Ausstellung blickt durch die humorvoll-scharfe Brille europäischer Karikaturisten, wie Dieter Hanitzsch, auf die Entstehungszeit des EURO. Sie stellt Erwartungen, Visionen und Kritik aus den 90er Jahren der aktuellen Krise gegenüber.</p></blockquote>
<p>Veranstalter ist übrigens neben dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung die EU-Organisation europe direct, eine Außenstelle der EU, um die Bürger besser über die EU zu infromieren. Na, die haben Humor. </p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto2_M.jpg" alt="Foto2_M" title="Foto2_M" width="430" height="513" class="alignnone size-full wp-image-27962" /></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto3_M.jpg" alt="Foto3_M" title="Foto3_M" width="430" height="318" class="alignnone size-full wp-image-27963" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook für eine gute Sache</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/12/09/facebook-fur-eine-gute-sache/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 14:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und noch ein Weihnachsspecial: Unsere ehemaligen Bürokollegen haben eine gute Idee gehabt. Kunstversteigerung auf Facebook für eine gute Sache. Gefällt uns!
Hier auf der Facebook-Seite von Milch+Honig kann jeder sein Voting machen. 

Der Pressetext erklärt das Verfahren so: 
&#8220;Für eine ungewöhnliche Kunstauktion setzt das Münchner Design Studio MLCH+HONIG das soziale Netzwerk Facebook ein und appellieren auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/bild.jpg" alt="bild" title="bild" width="430" height="254" class="alignnone size-full wp-image-27847" /></p>
<p>Und noch ein Weihnachsspecial: Unsere ehemaligen Bürokollegen haben eine gute Idee gehabt. Kunstversteigerung auf Facebook für eine gute Sache. Gefällt uns!<span id="more-27846"></span></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/designkultur">Hier auf der Facebook-Seite von Milch+Honig </a>kann jeder sein Voting machen. </p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/12/bild2.jpg" alt="bild2" title="bild2" width="430" height="239" class="alignnone size-full wp-image-27848" /></p>
<p>Der Pressetext erklärt das Verfahren so: </p>
<p>&#8220;Für eine ungewöhnliche Kunstauktion setzt das Münchner Design Studio MLCH+HONIG das soziale Netzwerk Facebook ein und appellieren auf ungewöhnliche Weise an das soziale Engagement eines jeden Users. </p>
<p>Noch bis zum 20. Dezember 2011 werden hierfür täglich zwei einzigartige Kunstdrucke zur Versteigerung angeboten. Die im Rahmen der Auktion gesammelten Spendengelder kommen vollständig gemeinnützigen Projekten zum Aufbau von Schulen in besonders armen Ländern der Dritten Welt zu Gute, die von der Non-Profit-<a href="https://bonfaremo.org/">Organisation Bonfaremo </a>betreut werden.</p>
<p>Wer sich an der Aktion beteiligen will, muss sich lediglich bei Facebook registrieren bzw. die Fanpage<br />
von MILCH + Honig (http://www.facebook.com/designkultur) aufrufen und für die limitierten Siebdrucke mitbieten. Hierfür muss der User einfach einen Kommentar mit seinem Gebot unter dem jeweiligen Bild hinterlassen (z.B. 15 Herzen = 15 Euro, die User können aber auch einfach die Zahl &#8220;15&#8243; angeben). Ein ♥ entspricht dabei 1 EURO. </p>
<p>Der Meistbietende erhält am Ende des Tages den Zuschlag für ein von Hand gefertigtes Unikat und wird im Anschluss per E-Mail mit allen weiteren Informationen versorgt. Für alle, die nicht erfolgreich mitbieten konnten, gibt es allerdings jeden Tag eine neue Chance. Denn täglich werden zwei neue Bilder auf der Pinnwand hochgeladen und zur Auktion freigegeben.</p>
<p>MILCH+HONIG:<br />
Als Designerköpfe mit Künstlerherzen verstehen sich <a href="http://www.milchundhonig-dk.de">MILCH+HONIG</a> als<br />
kreative Partner für erfolgreiche Designprojekte. Sie entwickeln visuelle Wirklichkeiten und verwandeln<br />
Aussagen in Botschaften. Darüber hinaus unterstützen sie Organisationen und Einzelpersonen im sozialen oder<br />
kulturellen Bereich mit gutem Design für gute Dinge.</p>
<p>BONFAREMO:<br />
Der Verein Bonfaremo (www.bonfaremo.org) wurde im am 14.07.2011 in Regensburg ins<br />
Leben gerufen. Bonfaremo ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger<br />
Verein zur Förderung von Schulen und Schülern in den ärmsten Ländern dieser Welt. Der<br />
Name „Bonfaremo“ entstammt der Sprache Esperanto und bedeutet „Wohltätigkeit“.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In der CSU fliegen die Fetzen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/12/05/in-der-csu-fliegen-die-fetzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 09:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Sabathil]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Politik mit Herz und Hirn&#8221; hatte sich Ursula Sabathil auf die Fahnen geschrieben, als Sie sich für die CSU in den Stadtrat wählen ließ. Gestern hat sie &#8220;insbesondere aus zwischenmenschlichen Gründen&#8221; alles hingeschmissen. Die CSU-Führung reagiert empört.  
Seit 1991 war Sabathil Stadträtin der CSU und machte sich auch als stellvertrende Fraktionsvositzende schnell einen Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Politik mit Herz und Hirn&#8221; hatte sich Ursula Sabathil auf die Fahnen geschrieben, als Sie sich für die CSU in den Stadtrat wählen ließ. Gestern hat sie &#8220;insbesondere aus zwischenmenschlichen Gründen&#8221; alles hingeschmissen. Die CSU-Führung reagiert empört.  <span id="more-27710"></span></p>
<p>Seit 1991 war Sabathil Stadträtin der CSU und machte sich auch als stellvertrende Fraktionsvositzende schnell einen Namen als versierte und auch beim politischen Gegner geachtete Kultur-Politikerin. </p>
<p>Gestern erklärte die 61-Jährige in einem erstaunlich offenen Brief ihren Parteiaustritt. Demnach ärgert sich Sabathil nicht nur über die Politik der Kollegen, sondern vorallem über die Personen.  </p>
<p>&#8220;Die stellvertretende Ortsvorsitzende erklärte &#8220;nach reiflicher Überlegung&#8221; am Sonntag, den 4. Dezember &#8220;aus einigen inhaltlichen, insbesondere aber aus zwischenmenschlichen Gründen&#8221; ihren Austritt aus der CSU.</p>
<p>&#8220;Mit großer Bestürzung und völlig unvorbereitet&#8221;, nimmt der Ortsverband Obermenzing diesen Entschluss seiner langjährigen Vorsitzenden entgegen.</p>
<p>In Ihrer Rücktrittserklärung kritisiert Sabathil &#8220;dauernde Hektik, fortwährende Zeitdefizite, &#8230;, mangelnder Respekt, mangelnde Achtung, aber vor allem Gleichgültigkeit dem anderen gegenüber.&#8221;</p>
<p>Über all der Enttäuchung, die in der Erklärung mitschwingt, dankt Sabathil dankt aber auch &#8220;allen Freunden, die mich all die Jahre konstruktiv-kritisch, zuverlässig, interessiert, aber vor allem verständnis- und liebevoll begleitet haben, allen voran den Freunden in meinem Ortsverband und dort vor allem auch meinem &#8220;Frauenkreis&#8221;, die mir in schwieriger Zeit Stütze und Halt waren.&#8221;</p>
<p>Die Münchner CSU-Führung zeigt sich etwas verstört und fordert Sabathil umso entschlossener zur Rückgabe ihres Mandats auf. </p>
<p>In einer Pressemitteilung heißt es: </p>
<blockquote><p>Der gestrige Austritt von Stadträtin Ursula Sabathil aus der CSU kam für die CSU München und die CSU-Stadtratsfraktion völlig unerwartet und überraschend. Die Pressemitteilung, mit der Sabathil ihren Austritt erstmals auch gegenüber dem Bezirksvorsitzenden Dr. Ludwig Spaenle und dem Fraktionsvorsitzenden Josef Schmid kundtat, lässt auf eine starke emotionale Befindlichkeit schließen. Die in der Presseerklärung Sabathils verlautbarten Angriffe halten sowohl die Führung des Bezirksverbands als auch die der Fraktion für substanzlos.<br />
Die CSU München und die CSU Stadtratsfraktion nehmen den Rückzug Ursula Sabathils zur Kenntnis. Gleichzeitig geht die CSU davon aus, dass sich Sabathil, die sich nun parteipolitisch zurückgezogen hat, ihr Stadtratsmandat zur Verfügung stellt. </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nichts halbes, nichts ganzes</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/22/nichts-halbes-nichts-ganzes/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2011/11/22/nichts-halbes-nichts-ganzes/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=27374</guid>
		<description><![CDATA[
Die Studiengebühren sind seit Jahren ein ewiges Streitthema. Beim Bildungsstreik letzte Woche forderten einige Studenten erneut die Abschaffung. Morgen tagt der Senat der Technischen Universität (TU) München über die Höhe der Studiengebühren an seiner Hochschule. Eine Senkung des Höchstsatzes von 500 Euro auf 300 Euro wäre möglich
Zur Dokumentation die Pressemitteilung der Juso Hochschulgruppe:
TU München entscheidet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/552991_R_by_Andrea-Damm_pixelio.de.jpg" alt="552991_R_by_Andrea Damm_pixelio.de" title="552991_R_by_Andrea Damm_pixelio.de" width="430" height="322" class="alignnone size-full wp-image-27375" /></p>
<p>Die Studiengebühren sind seit Jahren ein ewiges Streitthema. Beim Bildungsstreik letzte Woche forderten einige Studenten erneut die Abschaffung. Morgen tagt der Senat der Technischen Universität (TU) München über die Höhe der Studiengebühren an seiner Hochschule. Eine Senkung des Höchstsatzes von 500 Euro auf 300 Euro wäre möglich<span id="more-27374"></span></p>
<p><em>Zur Dokumentation die Pressemitteilung der Juso Hochschulgruppe:</em></p>
<blockquote><p>TU München entscheidet über zukünftige Studiengebührenhöhe &#8211; Studierende fordern Senkung</p>
<p>Am Mittwoch, den 23. November, wird der Senat der TU München über die zukünftige Höhe der Studiengebühren für die rund 31.000 TUM Studierenden entscheiden. Bisher verlangt die TUM den Höchstsatz von 500 Euro, sie könnte die Studiengebühren aber auf 300 Euro pro Semester senken. &#8220;Finanziell ist die Senkung möglich, aus sozialen Gesichtspunkten mehr als geboten&#8221; sagt Stefan Liebl, Sprecher der Juso Hochschulgruppe München. Er ergänzt: &#8220;Die Senatsmitglieder können mit einer Senkung ein Zeichen setzen: Die finanziellen Probleme unserer Studierenden sind uns wichtig&#8221;.</p>
<p>&#8220;Die Senkung auf 300 Euro muss unserer Meinung nach jetzt dringend kommen, ist aber nur ein Schritt. Die Abschaffung aller Studiengebühren ist unser Ziel!&#8221; betont Stefan Liebl. Nur noch zwei Bundesländer &#8211; Bayern und Niedersachsen &#8211; halten an Studiengebühren fest. Der politische Druck für die Abschaffung der Gebühren wird auch in Bayern immer größer. Liebl erläutert weiter: &#8220;Es wäre grob fahrlässig, wenn der TU-Senat in dieser Lage weiterhin 500 Euro verlangen würde und so die Studierenden maximal belastet. Spätestens nach der Wahl 2013 ist sehr wahrscheinlich sowieso Schluss mit den Studiengebühren.&#8221;.</p>
<p>Unabhängig vom Ergebnis am Mittwoch kritisiert die Juso Hochschulgruppe aber schon jetzt die Art und Weise der Entscheidungsfindung und Kommunikation der TU München. Im Senat haben die Studierende nur eine von acht Stimmen, die absolute Mehrheit wird von Professoren gestellt. &#8220;Es ist einfach ein Hohn. Es geht um die Lebenssituation der Studierenden, es geht um die Gelder der Studierenden &#8211; und entschieden wird im Endeffekt fast auschließlich von Professoren&#8221; sagt Philipp Heller, Mitglied der Fachschaft Lehrertum an der TUM. Er ergänzt: &#8220;Stellen sie sich vor die Studierenden hätten eine solche Mehrheit und würden den Professoren ihre Forschungsprojekte verbieten &#8211; da wäre die Hölle los. Wenn Studierenden in ihren Angelegenheiten echte Mitbestimmung verweigert wird, regt sich niemand darüber auf &#8211; ein Skandal!&#8221;<br />
Die Hochschulleitung der Technischen Universität hält es offenbar nicht für nötig, die breite Masse der Studierenden zu informieren, dass eine für sie so  bedeutende Entscheidung kurz bevor steht. Präsident Hermann handelt hier wohl eher nach dem Motto: &#8220;Was der Studierende nicht weiß, macht ihn auch nicht heiß&#8221;. Die Juso Hochschulgruppe München fordert hier ein Höchstmaß an Transparenz und Information.</p></blockquote>
<p>Juso Hochschulgruppe: <a href="http://www.jusos-muenchen.de/index.php?id=106" target="_blank">http://www.jusos-muenchen.de/index.php?id=106</a></p>
<p>mucbook-Bericht zum Bildungsstreik: <a href="http://www.mucbook.de/2011/11/18/ein-wenig-widerstand-gebildet/" target="_blank">Ein wenig Widerstand gebildet</a></p>
<p>Foto: <a href="http://www.pixelio.de/media/552991" target="_blank">Andrea Damm  / pixelio.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein wenig Widerstand gebildet</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/18/ein-wenig-widerstand-gebildet/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2011/11/18/ein-wenig-widerstand-gebildet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mucbook.de/?p=27212</guid>
		<description><![CDATA[
Bei blauem Himmel und Sonnenschein fand gestern der Bildungsstreik 2011 in München unter dem Motto &#8220;Widerstand bilden&#8221; statt. Bis zu 2000 Menschen (nach Polizeiangaben 1500) nahmen an der Demonstration im Rahmen einer bundesweiten Aktion teil. Nach der Abschlusskundgebung am Odeonsplatz besetzten einige Dutzend Demoteilnehmer kurzzeitig einen Hörsaal im Hauptgebäude der LMU.

Der Veranstalter, das Bildungsstreik Bündnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1605.JPG" alt="DSC_1605" title="DSC_1605" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27234" /></p>
<p>Bei blauem Himmel und Sonnenschein fand gestern der Bildungsstreik 2011 in München unter dem Motto &#8220;Widerstand bilden&#8221; statt. Bis zu 2000 Menschen (nach Polizeiangaben 1500) nahmen an der Demonstration im Rahmen einer bundesweiten Aktion teil. Nach der Abschlusskundgebung am Odeonsplatz besetzten einige Dutzend Demoteilnehmer kurzzeitig einen Hörsaal im Hauptgebäude der LMU.<span id="more-27212"></span></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1626.JPG" alt="DSC_1626" title="DSC_1626" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27236" /></p>
<p>Der Veranstalter, das <a href="http://bildungsstreik-muc.de/" target="_blank">Bildungsstreik Bündnis München</a>, hatte zu Kreativität der Teilnehmer aufgefordert. Kreativ und bunt sah die Versammlung dann auch aus, die nach einer Auftaktkundgebung am Geschwister-Scholl-Platz über die Arcisstrasse und Königsplatz unter anderem vorbei an der Technischen Universität, der Musikhochschule und dem Luisengymnasium bis zum Odeonsplatz ging.</p>
<p>Viele selbstgemalte Plakate und Transparente schmückten den Demozug. &#8220;Weg mit G8&#8243;, &#8220;Systemfehler Studiengebühren&#8221; oder &#8220;In der Rüstung seid ihr fix, für die Bildung tut ihr nix!&#8221; war darauf zu lesen.</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1625.JPG" alt="DSC_1625" title="DSC_1625" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27237" /></p>
<p>Auffällig war die hohe Anzahl an jungen Schülern, die sich über Repressalien ihrer Schulleitungen hinweggesetzt hatten und ihr Demonstrationsrecht wahrnahmen. Der von den Veranstaltern erhoffte gesamtgesellschaftliche Protest blieb aber aus. So waren zwar einige Studenten in den Reihen der Demonstranten zu finden, gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden in München die Teilnahme aber sehr gering. Auszubildende, Lehrer und Eltern waren kaum sichtbar.</p>
<p>Die Piratenpartei und die Jusos sammelten Unterschriften für ihre jeweils eigene Petiton gegen Studiengebühren. Neben diesen nahmen auch andere Organisationen wie Die Linke, der DGB und linksradikale Gruppierungen wie SDAJ, RIO oder Aktivisten der Antifa an dem Bildungsstreik teil.</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1615.JPG" alt="DSC_1615" title="DSC_1615" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27238" /></p>
<p>Die Redner auf dem Lautsprecherwagen kritisierten wie bei vorangegangenen Bildungsstreiks in den letzten Jahren die hohen Kosten für den ÖPNV für junge Menschen in München, die Studiengebühren, den Leistungsdruck und die Selektion in der Schule oder die Einführung des Bachelor-Systems an den Universitäten. Sonst heizten die Moderatoren die Stimmung durch Parolen wie &#8220;Bildung für alle und zwar umsonst&#8221; oder &#8220;Hoch mit der Bildung &#8211; Runter mit der Rüstung&#8221; an.</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1640.JPG" alt="DSC_1640" title="DSC_1640" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27239" /></p>
<p>Im Laufe der Demonstration kam es immer wieder zu spontanen Aktionen. So blockierten einige Demonstranten für kurze Zeit die viel befahrenen Kreuzungen Gabelsbergerstraße/Arcisstraße sowie Elisenstraße/Luisenstraße, indem sie sich auf die Fahrbahn setzten. Auf den Stufen der Musikhochschule gaben einige Studierende ein OpenAir-Konzert und unterhielten den Demozug mit live gespieltem Balkan-Sound.</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1650.JPG" alt="DSC_1650" title="DSC_1650" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27241" /></p>
<p>Die Demonstration endete am Odeonsplatz. Im Anschluss begaben sich einige Dutzend Teilnehmer zunächst in die Akademie der Bildenden Künste. Kurz darauf zogen sie für eine Vollversammlung in das Hauptgebäude der LMU in Raum B101 um. Sie verließen den Hörsaal allerdings nach einer Räumungsandrohung bald wieder.</p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/DSC_1646.JPG" alt="DSC_1646" title="DSC_1646" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27242" /></p>
<p>Die Bildungsstreik in München war einer der größten Deutschlands. Nichtsdestotrotz ist nur ein Bruchteil der Betroffenen auf die Straße gegangen. Vor allem die Unterstützung aus den Reihen der Studierenden ist nach dem Höhepunkt der Audimax-Besetzung 2009 enorm zurückgegangen. Es sieht nicht so aus, dass die Organisatoren genug Druck aufbauen konnten, um ihre Forderungen zumindest in eine weiter gefasste Diskussion um unser Bildungssystem einzubringen. Vielleicht im nächsten Jahr&#8230;</p>
<p>Vorberichterstattung auf mucbook: <a href="http://www.mucbook.de/2011/11/15/streik-mal-wieder/" target="_blank">http://www.mucbook.de/2011/11/15/streik-mal-wieder/</a></p>
<p>Fotos: Manuel Liebig</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Brennt&#8221; die Uni wieder?</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/17/die-uni-brennt-wieder/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Uni brennt]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bildungsstreik in München mit bis zu 2000 Demonstranten ging heute beinahe mit einem Knall zu Ende. Nach der Abschlusskundgebung am Odeonsplatz begaben sich einige Dutzend Teilnehmer zunächst in die Akademie der Bildenden Künste. Kurz darauf zogen sie für eine Vollversammlung in das Hauptgebäude der LMU in Raum B101 um. Dies erinnerte an die Universitätsbesetzungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bildungsstreik in München mit bis zu 2000 Demonstranten ging heute beinahe mit einem Knall zu Ende. Nach der Abschlusskundgebung am Odeonsplatz begaben sich einige Dutzend Teilnehmer zunächst in die Akademie der Bildenden Künste. Kurz darauf zogen sie für eine Vollversammlung in das Hauptgebäude der LMU in Raum B101 um. Dies erinnerte an die Universitätsbesetzungen 2009.<span id="more-27193"></span></p>
<p>Das Präsidium der LMU forderte eine Räumung durch die Polizei &#8220;ohne wenn und aber.&#8221; Nach einem kurzen Plenum beschloss die Vollversammlung den Raum wieder zu verlassen und keine Besetzung zu proklamieren. </p>
<p>In Kürze wird an dieser Stelle über die große stimmungsvolle und bunte Demonstration vom Vormittag berichtet.</p>
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		<title>Echte Demokratie jetzt! &#8211; Eindrücke und Meinungen</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/16/echte-demokratie-jetzt-eindrucke-und-meinungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wanda Luesst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
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Die &#8220;Großdemonstration&#8221; ist vorbei, die Aktivisten von Echte Demokratie jetzt! &#8211; München machen weiter. Die nächsten Aktionen sind schon in Planung. Hier gibt es noch einige Eindrücke und Meinungen vom Samstag.

Text von Ludo Vici:
Die Bewegung „Echte Demokratie Jetzt“ sieht sich immer wieder der Frage gegenüber: “Wie sieht eure Lösung aus?“ &#8211; Auf diese Frage wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-27168" title="Echte Demokratie jetzt.5752" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/Echte-Demokratie-jetzt.5752.JPG" alt="Echte Demokratie jetzt.5752" width="430" height="286" /></p>
<p>Die &#8220;Großdemonstration&#8221; ist vorbei, die Aktivisten von Echte Demokratie jetzt! &#8211; München machen weiter. Die nächsten Aktionen sind schon in Planung. Hier gibt es noch einige Eindrücke und Meinungen vom Samstag.<span id="more-27167"></span></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/Echte-Demokratie-jetzt.5804.JPG" alt="Echte Demokratie jetzt.5804" title="Echte Demokratie jetzt.5804" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27169" /></p>
<p><em>Text von Ludo Vici:</em></p>
<blockquote><p>Die Bewegung „Echte Demokratie Jetzt“ sieht sich immer wieder der Frage gegenüber: “Wie sieht eure Lösung aus?“ &#8211; Auf diese Frage wird es alsbald keine konkrete Antwort geben. Dazu ist die Bewegung noch zu jung und entstammt zu vielen unterschiedlichen Richtungen. Aber gerade diese große Vielfalt an unterschiedlichen Richtungen ist auch eine ihrer Hauptqualitäten, denn dadurch eröffnet sie zwischen all den Menschen den Dialog, fordert zu kreativer und engagierter Mitarbeit auf und lässt in diesem Wirken jeden einzelnen wachsen. Ein Ziel aber lässt sich erkennen, das all jene eint, die sich auf Asambleas und Demonstrationen, in Arbeitsgruppen oder auch nur privat in ihrem Umfeld für die Bewegung engagieren: Aus regierten Wählern selbstbewusste, eigenständig handelnde, mitbestimmende Bürger zu machen. Aus der Haltung des beobachtend ohnmächtigen Objektes der Politik herauszutreten in eine Kultur der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung, deren Wertekatalog sich nicht beliebig dem Diktat des Profites unterordnet. Insofern kann man in all den Aktivitäten, die sich rund um den Globus entfalten, eine Art Erwachen erkennen, das den Begriff Glück vom Konsum entkoppelt, den der Gerechtigkeit den Fängen der Bilanzierung entreisst und damit leidenschaftlich fordert, dass der gesellschaftliche Fortschritt nicht in der Sackgasse marktgerechter Befriedigung verödet, sondern im Dienst des Wohlergehens der Gemeinschaft steht. Wo wollen wir hin? &#8211; Vorwärts schreiten in diesem Erwachen, das Selbstvertrauen der Einzelnen stärken, eine Kultur der gemeinschaftlichen Verantwortung säen, um dem wertvollen Leben Raum für ein wertvolles Leben zu schaffen.</p></blockquote>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/_jJxyeat8wI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/Echte-Demokratie-jetzt.5836.JPG" alt="Echte Demokratie jetzt.5836" title="Echte Demokratie jetzt.5836" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27170" /></p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/CSHt2bG3OxA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/Echte-Demokratie-jetzt.5769.JPG" alt="Echte Demokratie jetzt.5769" title="Echte Demokratie jetzt.5769" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27171" /></p>
<p><iframe width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/OyIc9fNgRZQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/Echte-Demokratie-jetzt.5783.JPG" alt="Echte Demokratie jetzt.5783" title="Echte Demokratie jetzt.5783" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27172" /></p>
<p>Fotos und Videos: Wanda Luesst</p>
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		<item>
		<title>Streik mal wieder!</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/15/streik-mal-wieder/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Bildungsstreik kommt inzwischen so regelmäßig wie der Geburtstag. Mindestens einmal im Jahr gehen Tausende Schüler und Studenten auf die Straße, um &#8220;für bessere Bildung&#8221; zu demonstrieren. Das diesjährige Motto in München heißt &#8220;Widerstand bilden!&#8221;. Widerstand ist nach Meinung der Veranstalter aufgrund der wenigen Verbesserungen und der ersten fertigen G8-Jahrgänge zwingend notwendig. Deshalb findet diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/507798_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de.jpg" alt="507798_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" title="507798_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" width="430" height="188" class="alignnone size-full wp-image-27149" /></p>
<p>Der Bildungsstreik kommt inzwischen so regelmäßig wie der Geburtstag. Mindestens einmal im Jahr gehen Tausende Schüler und Studenten auf die Straße, um &#8220;für bessere Bildung&#8221; zu demonstrieren. Das diesjährige Motto in München heißt &#8220;Widerstand bilden!&#8221;. Widerstand ist nach Meinung der Veranstalter aufgrund der wenigen Verbesserungen und der ersten fertigen G8-Jahrgänge zwingend notwendig. Deshalb findet diesen Donnerstag, 17.11., eine Großdemonstration ab 9.30 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz statt.<span id="more-27148"></span></p>
<p>Das <a href="http://bildungsstreik-muc.de" target="_blank">Bildungsstreik Bündnis München</a> hat einen ganzen Katalog mit mehr als ein Dutzend <a href="http://bildungsstreik-muc.de/forderungen/" target="_blank">Forderungen</a> formuliert.</p>
<p>Dies ist auch der schlichten Tatsache geschuldet, dass die Aktivisten so gut wie alle Forderungen der letzten Jahre in ihren <a href="http://bildungsstreik-muc.de/2011/11/10/bildungsstreik-ankundigung/" target="_blank">Aufruf</a> integrieren konnten, weil sie noch immer nicht erfüllt sind. So will man unter anderem alle Bildungsgebühren abschaffen, gegen die Militarisierung von Bildungseinrichtungen vorgehen und statt dem mehrgliedrigen Schulsystem eine &#8220;inklusive Schule für alle&#8221; einführen. </p>
<p>Die immergleichen Forderungen zeigen, wie wenig sich in Bayern geändert hat. Trotz immer wiederkehrender Demonstrationen und den <a href="http://www.mucbook.de/2009/11/11/sechs-tage-im-november/">Universitätsbesetzungen 2009</a> hat die Politik kaum reagiert.</p>
<p>Auf der anderen Seite versuchen die Organisatoren des Bildungsstreiks &#8211; anders als teils in den letzten Jahren &#8211; möglichst alle anzusprechen, die von einem schlechten Bildungssystem betroffen sind und diese mit ins Boot holen.</p>
<p>Sie verstehen sich als &#8220;Teil der Jugendlichen auf der ganzen Welt, die gegen ungerechte Verhältnisse&#8221; auf die Straße gehen und sehen sich somit innerhalb einer &#8220;globalen Bewegung für mehr Bildungsgerechtigkeit.&#8221; Das Bündnis besteht aus Schülern, Auszubildenden, Studierenden, Lehrern, Erziehern, Dozenten und Eltern, all deren Belange in dem Aufruf ihren Platz haben.</p>
<p>Nun ruft das <a href="http://bildungsstreik-muc.de" target="_blank">Bildungsstreik Bündnis München</a> im Rahmen einer bundesweiten Aktion zu einer bunten Großdemonstration auf und erhofft sich viel Kreativität der Teilnehmer, &#8220;um auf die Problematiken aufmerksam zu machen und sich gegen die derzeitigen Verhältnisse zu wehren.&#8221; Sollte es bei reiner Kreativität und lautem Protest bleiben, wird sich zeigen, ob sich die Politik gezwungen fühlt, die an sie gestellten Reformen umzusetzen. Andererseits werden sich die Aktivisten wohl schlagkräftigere und nachhaltigere Aktionen überlegen.</p>
<p>Großdemonstration &#8220;Widerstand bilden!&#8221;<br />
Kundgebung 9.30 Uhr Geschwister-Scholl-Platz<br />
Demonstration 10.00 Uhr</p>
<p>Aufruf, Forderungen und weitere Informationen: <a href="http://bildungsstreik-muc.de/" target="_blank">Bildungsstreikbündnis München</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich gestatte mir Revolte &#8211; auch weiterhin&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/15/ich-gestatte-mir-revolte-auch-weiterhin/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 08:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Echte Demokratie jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Trotz des Auftritts des Liedermachers Konstantin Wecker ist die Teilnehmerzahl der vom Bündnis &#8220;Echte Demokratie Jetzt!&#8221; angekündigten Großdemonstration eher mau ausgefallen. Lediglich 300 (laut Medien) bis 500 Menschen (laut Veranstalter) folgten dem Aufruf, gegen die Sozial- und Bankenmisere zu demonstrieren. 
Der bunte und kreativ ausgestattete Demonstrationszug bewegte sich nach der Auftaktkundgebung am Geschwister-Scholl-Platz über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/EDJM-Demonstration-12112011-Muenchen-Robert-Schulwitz_021.jpg" alt="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_02" title="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_02" width="430" height="246" class="alignnone size-full wp-image-27113" /></p>
<p>Trotz des Auftritts des Liedermachers Konstantin Wecker ist die Teilnehmerzahl der vom Bündnis &#8220;Echte Demokratie Jetzt!&#8221; angekündigten Großdemonstration eher mau ausgefallen. Lediglich 300 (laut Medien) bis 500 Menschen (laut Veranstalter) folgten dem Aufruf, gegen die Sozial- und Bankenmisere zu demonstrieren. <span id="more-27046"></span></p>
<p>Der bunte und kreativ ausgestattete Demonstrationszug bewegte sich nach der Auftaktkundgebung am Geschwister-Scholl-Platz über die Ludwigstraße mit einem Zwischenstopp am Finanzministerium zum Odeonsplatz. Redebeiträge gab es unter anderem von Lucas Baumgartner vom <a href="http://www.bildungsstreik-muenchen.de/">Bildungsstreikbündnis München</a>, Georg Zoche (Finanzexperte und Buchautor „Welt.Macht.Geld“) und <a href="http://www.mucbook.de/2011/11/05/nicht-auf-einem-akkord-rumschrummeln/">Ecco Meineke </a>(Musiker, Kabarettist, Autor und Mitglied des Ensembles der Münchner Lach- und Schießgesellschaft).</p>
<p>Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Auftritt des Liedermachers Konstantin Wecker, der in Bayern den Soundtrack zur Bewegung lieferte.</p>
<p><iframe width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/embed/KehFgCt14QY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Als prominenter Unterstützer der Münchner &#8220;Occupy-Initiative&#8221; fordert er auf dem Podium: „Ich bin der Meinung, dass sich zu empören ein Grundrecht des Menschen ist. […] Also bitte ich darum, unsere Empörung ernst zu nehmen. Man muss nicht alles gut heissen &#8211; aber ich erwarte, dass man unsere Meinung und unser demokratisches Recht zu demonstrieren und uns aufzulehnen respektiert. Ich gestatte mir Revolte &#8211; auch weiterhin.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.wecker.de/tagebuch.html" target="_blank">http://www.wecker.de/tagebuch.html</a>)</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob sich Echte Demokratie jetzt! in Deutschland und besonders in München tatsächlich zu einer Art &#8220;Bewegung&#8221; entwickelt. Angesichts mangelnder Positionen und im Hinblick auf fallende Temperaturen in den kommenden Wintermonaten, wird dies von vielen Beobachtern in Frage gestellt. </p>
<p>Die Okkupisten lassen sich nicht entmutigen. Für kommenden Samstag ist bereits die nächste Aktion angekündigt.<br />
<strong><br />
Asamblea am Orleansplatz am 19.11.2011 ab 12 Uhr</strong></p>
<p>&#8220;Im Rahmen einer Asamblea wollen wir echte Demokratie miteinander leben, diskutieren, demonstrieren und Musik machen. Jeder kann seine Meinung kundtun und wird gehört. Gemeinsam werden wir gesehen, können die Herzen der Menschen berühren und die kritische Masse erreichen&#8221;, heißt es auf der Seite des Aktionsbündnisses <a href="http://echte-demokratie-jetzt-muenchen.de/">&#8220;Echte Demokratie Jetzt!&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.wecker.de/tagebuch.htmlhttp://www.wecker.de/tagebuch.html"> </a></p>
<p>Vorberichterstattung auf mucbook: <a href="http://www.mucbook.de/2011/11/10/%E2%80%9Ewir-wissen-nicht-was-die-ideale-welt-sein-sollte%E2%80%9C/">&#8220;Wir wissen nicht, was die ideale Welt sein sollte&#8221;</a></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/EDJM-Demonstration-12112011-Muenchen-Robert-Schulwitz_061.jpg" alt="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_06" title="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_06" width="430" height="242" class="alignnone size-full wp-image-27114" /></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/EDJM-Demonstration-12112011-Muenchen-Robert-Schulwitz_121.jpg" alt="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_12" title="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_12" width="430" height="572" class="alignnone size-full wp-image-27115" /></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/EDJM-Demonstration-12112011-Muenchen-Robert-Schulwitz_361.jpg" alt="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_36" title="EDJM Demonstration 12112011 Muenchen - Robert Schulwitz_36" width="430" height="286" class="alignnone size-full wp-image-27116" /></p>
<p>Fotos: Robert Schulwitz</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nieder mit dem Kapitalismus?</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/14/nieder-mit-dem-kapitalismus/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2011/11/14/nieder-mit-dem-kapitalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nida-Rümelin]]></category>
		<category><![CDATA[Systemkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Systemkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am kommenden Mittwoch spricht Nathalie von Siemens im Cafe Luitpold mit Julian Nida-Rümelin über eine nachhaltige Wirtschaftsordnung. Angesichts immer wiederkehrender Systemkrisen des Kapitalismus ein durchaus interessanter Abend.
Mittwoch, 16.11.2011, 20:30 Uhr
Cafe Luitpold, Brienner Strasse 11
PHILOSOPHIE EINER HUMANEN ÖKONOMIE
Nathalie von Siemens im Gespräch mit Julian Nida-Rümelin
In seinem neuesten Buch „Die Optimierungsfalle“ präsentiert Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-27060" title="418222_R_K_by_Stephan Schmied_pixelio.de" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/418222_R_K_by_Stephan-Schmied_pixelio.de.jpg" alt="418222_R_K_by_Stephan Schmied_pixelio.de" width="430" height="286" /></p>
<p>Am kommenden Mittwoch spricht Nathalie von Siemens im Cafe Luitpold mit Julian Nida-Rümelin über eine nachhaltige Wirtschaftsordnung. Angesichts immer wiederkehrender Systemkrisen des Kapitalismus ein durchaus interessanter Abend.<span id="more-27059"></span></p>
<p>Mittwoch, 16.11.2011, 20:30 Uhr<br />
Cafe Luitpold, Brienner Strasse 11<br />
PHILOSOPHIE EINER HUMANEN ÖKONOMIE</p>
<p>Nathalie von Siemens im Gespräch mit Julian Nida-Rümelin</p>
<p>In seinem neuesten Buch „Die Optimierungsfalle“ präsentiert Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie und Politische Theorie an der LMU München, ein ausdifferenziertes Modell für eine humane und nachhaltige Wirtschaftsordnung. Das Plädoyer für Tugenden wie Verantwortung, Loyalität und Besonnenheit als Leitlinien individueller Lebensführung und ökonomischer Praxis ist Thema des Gesprächs zwischen Julian Nida-Rümelin und Nathalie von Siemens. Die Ururenkelin des Firmengründers Werner von Siemens trat nach ihrer Promotion über Aristoteles’ Ethik in die Siemens AG ein und ist dort im Bereich Corporate Development tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in einer nachhaltigen und wertebasierten Unternehmensentwicklung.</p>
<p>eine interessante Lektüre vorab:</p>
<p>Systemkritik: Kapitalismus in der Reichtumsfalle<br />
<a href="http://www.zeit.de/2011/46/Kapitalismus" target="_blank">www.zeit.de/2011/46/Kapitalismus</a><br />
Mehr Schulden statt mehr Wohlstand – das Wirtschaftssystem, wie wir es kennen, funktioniert nicht mehr gut. Es lohnt, nach Alternativen zu fragen. Von W. Uchatius</p>
<p>Bild: <a href="http://www.pixelio.de/media/418222" target="_blank">Stephan Schmied  / pixelio.de</a></p>
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		<item>
		<title>Sie entwerfen eine Karte mit Liedern&#8230;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/11/13/sie-entwerfen-eine-karte-mit-liedern/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 10:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;The man they called Brokof was a blazing star in one family’s dark history. A player with a wandering heart. The band called Brokof follows him into the vastness and gives it a face. They draft a map with songs [...]&#8220;, heißt es poetisch in der Selbstdarstellung der Indie-Pop-Band BROKOF. Am 22. November bei uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-26811" title="3372156" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/3372156.jpg" alt="3372156" width="430" height="237" /></p>
<p>&#8220;The man they called Brokof was a blazing star in one family’s dark history. A player with a wandering heart. The band called Brokof follows him into the vastness and gives it a face. They draft a map with songs [...]&#8220;, heißt es poetisch in der Selbstdarstellung der Indie-Pop-Band BROKOF. Am 22. November bei uns zu Gast in der Glockenbachwerkstatt.<span id="more-26810"></span></p>
<p>Die Band existiert seit 2007. Bisher veröffentlichten die vier Berliner die Split EP <em>Sorry Gilberto vs Brokof</em> mit drei ihrer Songs im Juni 2007, das 10 inch Vinyl <em>a/b</em> und im Oktober 2010 ihr erstes Studio-Album <em>Softly, softly, catchee monkey</em> bei Goldrausch-Records.</p>
<p><strong>Brokof (Support: Theresa Chanson)<br />
Dienstag, 22.November 2011, 21 Uhr<br />
Glockenbachwerkstatt: Blumenstr. 7, 80331 München</strong></p>
<p>Pressereviews:</p>
<p><em>Von einigen Kritikern werden Sie in einem Atemzug mit der amerikanischen Band Wilco genannt, gemixt mit Surfpop und charmanten Klaviermelodien ist der Sound ganz rund.Softly Softly Catchee Monkey heißt das Debütalbum und bedeutet zu deutsch so viel wie „Gut Ding will Weile haben“. Vier Jahre hat sich die Band dafür Zeit gelassen. Da alles im eigenen Studio produziert wurde, hat keine Plattenfirma auf die Kostenbremse gedrückt. Die Ausdauer hat sich gelohnt: Sie klingt zuversichtlich, optimistisch und besonders der Song Smile zaubert einem ein Lächeln auf&#8217;s Gesicht. </em> (917 XFM, Hamburg)</p>
<p><em>Brokof kredenzen Indie-Pop mit Brokof, als ob sie direkt in der Americana-Landschaft ihre Wurzeln haben. Brokof verhandeln in ihren Songs mit melancholischer Leichtigkeit die großen Themen, wie Liebe, Tod und Selbstsuche.</em> (BYTE FM)</p>
<p><em>Softly, Softly, Catchee Monkey das heißt auf deutsch soviel wie „mit Geduld und Spucke fängt man eine Mücke“. Oder „in kleinen Schritten zum Erfolg“. So heißt nicht nur das Debutalbum der Berliner Brokof, sondern so lautet auch ihr Motto. Drei Jahre ließen sie sich Zeit, um ihr Album im eigenen Studio aufzunehmen. Und darauf gibt es von beschwingt über countryesk bis lärmend von allem ein bisschen: das unbedarfte Smile, Indierock wie auf Here comes the man, das frickelige und leicht psychedelische Angels, gefälligen Indiepop wie in dem Mono aufgenommenen Devils &amp; Sharks, das rauschende Lonesome Times, das klingt wie eine alte Kassette, oder das über siebenminütige This Place, das mit einem Chor beginnt und in einem Noisefinale endet, das an Deus erinnert. Hat sich also gelohnt, dass sie sich Zeit gelassen haben.</em> (PIRANHA)</p>
<p><iframe width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/embed/Mgj8MHcxVPI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Video: <a href="http://www.tape.tv/vid/105821">Brokof &#8211; Smile</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://www.brokof.net/home.cfm" target="_blank">http://www.brokof.net/home.cfm</a></p>
<p>Foto: <a href="http://content.bandzoogle.com/users/BROKOF/images/photos/gallery/3372156.jpg?1" target="_blank">Brokof</a></p>
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		<title>„Wir wissen nicht, was die ideale Welt sein sollte“</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 22:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Echte Demokratie jetzt]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Pressekonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Aktivisten von Echte Demokratie jetzt! &#8211; München planen am Samstag ihre nächste Aktion. Nach einer Kundgebung am Stachus im Rahmen eines weltweiten Aktionstag am 15. Oktober und kleinen Assembleas am Sendlinger Tor rufen sie nun zu einer Großdemonstration und Kundgebung ab 12 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz auf, bei der unter anderem Konstantin Wecker spielen wird.
Fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/11/Echte_Demokratie_Jetzt_Asamblea_430.jpg" alt="Echte_Demokratie_Jetzt_Asamblea_430" title="Echte_Demokratie_Jetzt_Asamblea_430" width="430" height="154" class="alignnone size-full wp-image-26979" /></p>
<p>Die Aktivisten von <a href="http://echte-demokratie-jetzt-muenchen.de/">Echte Demokratie jetzt! &#8211; München</a> planen am Samstag ihre nächste Aktion. Nach einer Kundgebung am Stachus im Rahmen eines weltweiten Aktionstag am 15. Oktober und kleinen Assembleas am Sendlinger Tor rufen sie nun zu einer Großdemonstration und Kundgebung ab 12 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz auf, bei der unter anderem Konstantin Wecker spielen wird.<span id="more-26944"></span></p>
<p>Fünf Vertreter von <a href="http://echte-demokratie-jetzt-muenchen.de/">Echte Demokratie jetzt! &#8211; München</a> saßen bei der Pressekonferenz anlässlich der Demonstration am Samstag an den Tischen des Stadtcafes. Zwei der Aktivisten, José Morena und Eloisa Sosa Hernando, sind seit Beginn der weltweiten &#8220;Bewegung&#8221; in Spanien dabei. Den Anfang nahm die unter dem Namen &#8220;Occupy&#8221; bekannt gewordene Bewegung am 15. Mai auf dem Platz Puerta del Sol in Madrid und fand schnell Nachahmer in vielen anderen spanischen Städten. Drei Wochen lang campierten tausende Menschen im Zentrum Madrids, diskutierten und erarbeiteten Gesellschaftsentwürfe und Verbesserungsvorschläge. Über das Internet vernetzten sie sich mit Menschen in vielen anderen Ländern, so dass sich eine globale Struktur bildete und an vielen Orten neue Gruppierungen entstanden.</p>
<p>Ihren bisherigen Höhepunkt hat die &#8220;Bewegung&#8221; an einem weltweiten Aktionstag am 15. Oktober erreicht. Angespornt durch die Ereignisse rund um &#8220;Occupy Wall Street&#8221; in den USA und einer dadurch erhöhten Presseresonanz riefen unter dem Motto &#8220;Echte Demokratie jetzt!&#8221; auch in mehreren Städten Deutschlands verschiedene Initiativen und Einzelpersonen zu Kundgebungen auf.</p>
<p>Das Neue an der &#8220;Bewegung&#8221; ist ihr offener Charakter. Jeder soll zu Wort kommen, jeder miteinbezogen werden, egal welche Altersklasse oder Beruf. Geschafft wird dies vor allem durch die Möglichkeiten des Internets: In einer offenen Facebook-Gruppe kann jeder seine Meinung kundtun und an jedem Ort der Welt über andere Beiträge diskutieren. Dadurch ergibt sich eine enorme Vielfalt, die bei klassischen politischen &#8220;Bewegungen&#8221; aufgrund fester Forderungen und klar gesteckter Ziele nicht unbedingt gegeben ist. Hierin sehen auch die Aktivisten ihre Stärke. Durch die überparteiliche Organisation sei die Unabhängigkeit und freie Meinungsäußerung gewahrt. Angst vor untolerierbaren Haltungen wie Rassismus haben sie aber nicht: „Meinungen, die nicht konsensfähig sind, fallen automatisch hinten runter.“</p>
<p>Aus dem Mangel an konkreten Lösungsvorschlägen für angeprangerte Missstände ergibt sich allerdings auch eines der Hauptprobleme der &#8220;Bewegung&#8221;. So mutet die Pressekonferenz teilweise selbst einer Diskussion unter den Aktivisten an. „Wir wissen nicht, was die ideale Welt sein sollte&#8221;, meint einer von ihnen. &#8220;Wir wissen aber, was wir nicht wollen.&#8221; Vor allem der Zentralismus in der Politik sei ein Problem. In Spanien sollte zum Beispiel die Macht der großen Parteien gebrochen und kleinere Parteien mit einbezogen werden. Die Grünen in Deutschland oder die noch junge Piratenpartei dienen als Vorbild. Außerdem möchten sie gegen die Entmündigung der Bevölkerung vorgehen, ohne dies näher zu erläutern.</p>
<p>Die Aktivisten sehen die &#8220;Bewegung&#8221; erst im Anfangsstadium. Erst einmal sei es wichtig, die Menschen (und sich selbst) zu informieren. Sie nehmen sich dafür den Essay <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_Euch!">&#8220;Empört Euch!&#8221;</a> von Stéphane Hessel zum Vorbild. &#8220;Empört – Informiert – Vernetzt – Engagiert euch&#8221;, so die Marschroute. Deshalb sei auch ein Programm noch fehl am Platz, da &#8220;Echte Demokratie jetzt!&#8221; zunächst auch als eine Art &#8220;Aufklärungsbewegung&#8221; fungiert.</p>
<p>Bei der Großdemonstration am Samstag sind 1000 Teilnehmer angemeldet. Die Aktivisten wagen aber keine genaue Zahl zu nennen, wie viele tatsächlich kommen werden: &#8220;Zwischen 500 und 3000 Menschen ist alles möglich.&#8221; Man wird am Samstag sehen, welches Mobilisierungspotential die &#8220;Bewegung&#8221; Echte Demokratie jetzt! weiterhin ohne konkrete Inhalte und Forderungen hat.</p>
<p>Hier gibt es mehr Informationen:<br />
Facebook-Gruppe: <a href="https://www.facebook.com/groups/185555744826877/">Echte Demokratie jetzt! &#8211; München</a><br />
Webseite: <a href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de/">Echte Demokratie jetzt!</a></p>
<blockquote><p>Aufruf von Ludo Vici, Aktivist bei Echte Demokratie jetzt! &#8211; München:</p>
<p>Innerhalb weniger Tage wurde mit den Ereignissen in Griechenland der Weltöffentlichkeit schmerzlich vorgeführt welche Bedeutung die Menschen eines Landes in der Mischkalkulation aus Hersch- und Kapitalsucht der Entscheidungsträger einnehmen: keine. Wieder haben sich die Entscheidungsträger als Wasserträger erwiesen, wieder haben sie das Mitspracherecht der Bürger in den Schraubstock der Sachzwänge gezwängt. In der medialen Flimmer- und PopUp-Realität taucht die Bevölkerung sowieso nur entweder als brandschatzende Randalierer, verharmloste Wutbürger oder eben als Verhandlungsmasse auf. Ich weiß nicht welche Wahrnehmung die Politik von der Bevölkerung hat, jedenfalls keine der Wertschätzung (höchstens der Steuerschätzung). Das zeigte sich im Umgang mit dem griechischen Referendum, einem absolut notwendigem demokratischen Instrument, mit dem man aber glaubt umgehen zu können wie die gestresste Mutter mit haltlosen Versprechen an das Kleinkind. Die werden gemacht und wieder eingezogen wie es gerade in den Haushaltsplan passt.  Die Untergrenze des Niveaus hat in gewohnt kreativer Weise der Spiegel markiert. Dort heißt es dazu. „Griechenland sucht den Supersanierer“ , weiter können wir dann lesen:  „Der Abgang von Griechenlands Premier Papandreou ist absehbar, das Land atmet auf. Doch wer wird der neue starke Mann in Athen? Erste Namen machen die Runde. Beste Chancen hat ein ehemaliger EZB-Banker.“Mutti Merkel mag noch so sehr darum bemüht sein die Aufmerksamkeit der Kleinkinder mit  billigen Lollis einzukaufen ( 6 Milliarden € Steuererleichterung einsetzend mit dem Wahljahr 2013. Zum Vergleich die so genannten verteidigungsinvestiven Ausgaben also die Kosten für Entwicklung und Beschaffung neuer Systeme betrugen 2011 7,35 Milliarden) Es soll ihr nichts nützen.</p>
<p>Schon alleine dafür lohnt es sich so viele Menschen wie nur möglich für den 12. November zu mobilisieren. Ganz unabhängig davon wie viele unterschiedliche Schattierungen die Bewegungen Echte Demokratie Jetzt und Occupy auch aufweisen mögen, jeder einzelne der sich ihr verbunden fühlt hat es satt, dass über seinen Kopf hinweg entschieden wird, dass sein Mitspracherecht nur noch als Dekoration von Parteinamen dient, dass er seiner eigenen Entmündigung auch noch applaudieren soll. Es ist unabdingbar und für uns alle von größter Bedeutung deutlich zu machen, dass wir uns das nicht mehr gefallen lassen. Wir müssen in aller Öffentlichkeit klar stellen, dass wir und nur wir das Recht haben die Richtlinien unseres Zusammenlebens zu gestalten, dass wir uns nicht mehr mit abstrakten Sachzwängen abspeisen und uns nicht mehr von Kriegsspielen einschüchtern lassen. Lasst uns am 12. November ein anschauliches Beispiel dafür geben, dass man mit uns rechnen muss. Lasst euch von niemandem einreden, es hätte keinen Sinn zu protestieren. Die Willkür der Wenigen legitimiert sich einzig aus dem Schweigen der Mehrheit. In den letzten Monaten hat sich mit EDJ und Occupy etwas wunderbares gebildet. Ein Forum für alle Menschen die das Schweigen hinter sich lassen möchten. Ein Anlass endlich zu widersprechen und dabei nicht alleine zu stehen. Meine Erfahrung in dieser Zeit hat mir gezeigt, dass sich dieses Bewusstsein nicht nur anhand der Anzahl der Demonstranten auf der Straße bemessen lässt, sondern sich auch darüber hinaus immer weiter und weiter ausbreitet. Um aber noch mehr Menschen Mut zu machen sich aus der Entmündigung zu lösen und gemeinschaftlich mit anderen neuen Ideen den notwendigen Raum zu geben lasst uns so zahlreich wie es nur geht die Straße einnehmen. Die offene Facebookgruppe hat über 520 Mitglieder und etwa ein fünftel hat sich bis dato für die Demo angemeldet. Das kann es nicht sein. jeder von uns kann mindestens 4 weitere Menschen mobilisieren. Ob sie sich nun über FB melden oder nicht ist natürlich zweitrangig, aber je mehr es dort werden umso weniger müssen wir fürchten, dass Menschen, die auf  unserer Seite stehen gar nicht oder zu spät davon Erfahren. Also an die Tastaturen, Telefone und Emailaccounts. Los geht´s. Echte Demokratie Jetzt.</p></blockquote>
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		<title>Monsterologischer Forschungswettbewerb</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Kreisl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Monster]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schlankheitswahn, das Alter oder doch die Schuldzuweisung? Welches Alltags-Monster ist das schlimmste und muss genauer untersucht werden?
Schon seit einigen Wochen läuft der erste monsterologische Forschungswettbewerb. Aus fast 200 Einsendungen wurde eine Vorauswahl von 30 Monstern ausgewählt, über die noch bis Donnerstag, den 20.10. abgestimmt werden kann. Drei der meistgewünschten Monster werden wir dann nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schlankheitswahn, das Alter oder doch die Schuldzuweisung? Welches Alltags-Monster ist das schlimmste und muss genauer untersucht werden?<span id="more-26342"></span></p>
<p>Schon seit einigen Wochen läuft der erste monsterologische Forschungswettbewerb. Aus fast 200 Einsendungen wurde eine Vorauswahl von 30 Monstern ausgewählt, über die noch bis Donnerstag, den 20.10. abgestimmt werden kann. Drei der meistgewünschten Monster werden wir dann nach allen Regeln der Monsterologie analysiert und illustriert. </p>
<p>Hier geht es zur Abstimmung:<br />
<a href="http://on.fb.me/MonsterVoting">http://on.fb.me/MonsterVoting</a></p>
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		<title>Nischen-Dasein</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Kreisl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gute Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Salon Luitpold]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Podiumsdiskussion um das Thema „Wie viel Nische braucht die Stadt?“ startet die neue Veranstaltungsreihe zu Architektur und urbanem Raum: das plan A: studio.

Die junge Architekturplattform plan A begibt sich dazu auf die Suche nach Grenzgängern, Nischen und Freiräumen in Stadtentwicklung, Architektur und Design – in München und anderswo. Wie viele Nischen, wie viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Podiumsdiskussion um das Thema „Wie viel Nische braucht die Stadt?“ startet die neue Veranstaltungsreihe zu Architektur und urbanem Raum: das plan A: studio.<span id="more-25800"></span></p>
<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/09/MUC.jpg" alt="MUC" title="MUC" width="430" height="323" class="alignnone size-full wp-image-25801" /></p>
<p>Die junge Architekturplattform plan A begibt sich dazu auf die Suche nach Grenzgängern, Nischen und Freiräumen in Stadtentwicklung, Architektur und Design – in München und anderswo. Wie viele Nischen, wie viel unprogrammierten Raum braucht eine „zukunftsfähige“ Stadt? Ist Freiraum immer produktiv oder gibt es bei ständiger Improvisation irgendwann keine wahren Nischen und Entfaltungsräume mehr? Kann man das Dazwischen planen? München gilt als „fertige Stadt“, gut situiert und angenehm, aber auch als eng und festgefahren. Und irgendwie scheint man sich ständig mit Berlin zu vergleichen. Lieber „arm aber sexy“ als „wohlhabend aber (scheinbar) langweilig“? Vielleicht erkennt man die wirklich spannenden Nischen erst auf den zweiten Blick. </p>
<p>Am ersten Studioabend diskutieren dazu der Schweizer Kosmopolit und Stadtpionier Martin Heller (u. a. Leiter Kulturhauptstadt Linz 2009, Prae-IBA Team Berlin 2020) und Silvia Kadolsky, Mitbegründerin der Esmod Modeschulen in Berlin und München und Kennerin der Kreativszenen in beiden Städten, mit den beiden Nischensuchern Peter Haimerl (Architekt BDA , München) und Arno Brandlhuber (Architekt, Berlin).<br />
Moderiert wird das Gespräch von der plan A-Gründerin Nadin Heinich (München-Berlin). </p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.we-are-plan-a.com">www.we-are-plan-a.com</a></p>
<p><strong>Salon Luitpold | Kultur unter Palmen<br />
25.10.2011<br />
20:30 uhr</strong></p>
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		<title>&#8220;Klimawandel ist so 2007&#8243;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2011/10/15/klimawandel-ist-so-2007/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 05:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Klimawandel ist so 2007&#8243;, sagte kürzlich im Biergarten ein junger Mann  am Nebentisch. In den Medien findet das Thema tatsächlich kaum noch  statt. Sollte es aber &#8211; besonders im Zusammenhang mit der akuten Hungerkatastrophe in Afrika. Im EineWeltHaus gibt es am kommenden Donnerstag hierzu einen  Filmabend.


Der Irrsinn des Jahrzehnts ist wohl, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Klimawandel ist so 2007&#8243;, sagte kürzlich im Biergarten ein junger Mann  am Nebentisch. In den Medien findet das Thema tatsächlich kaum noch  statt. Sollte es aber &#8211; besonders im Zusammenhang mit der akuten Hungerkatastrophe in Afrika. Im EineWeltHaus gibt es am kommenden Donnerstag hierzu einen  Filmabend.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-26059" title="miserior" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2011/10/miserior.jpg" alt="miserior" width="433" height="297" /></p>
<p><span id="more-26058"></span></p>
<p>Der Irrsinn des Jahrzehnts ist wohl, dass Klima- und Entwicklungspolitik noch immer nicht aufeinander abgestimmt sind. Die Lösungsversuche zu den beiden wichtigsten globalen Herausforderungen stellen sich oft genug gegenseitig ein Bein. MISERIOR, die Münchner Rück und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben deswegen vor einem Jahr den Report <a title="&quot;Global, aber gerecht&quot; bei C.H. Beck" href="http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=32105&amp;toc=3860" target="_blank">&#8220;Global, aber gerecht&#8221;</a> als Buch (C.H. Beck; 19 Euro 95) vorgestellt.</p>
<p>&#8220;Wer mutige Ziele formuliert und die notwendigen Mittel als utopisch  denunziert, untergräbt seine eigene Glaubwürdigkeit. Wir unternehmen mit  diesem Buch den Versuch, die erforderlichen Maßnahmen im Sinne eines  ,Global Deal&#8217; für die Klima- und Entwicklungspolitik konkret zu  formulieren&#8221;, erklärte Ottmar Edenhofer, einer der Herausgeber von &#8220;Global aber gerecht&#8221; und der stellvertretender Leiter und  Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).</p>
<p><object style="height: 264px; width: 433px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/UUtHVWN38_s?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 264px; width: 433px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/UUtHVWN38_s?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Kurzfilm &#8220;Global, aber gerecht&#8221;</em></p>
<p>Ganz anschaulich zeigt auch der Kurzfilm „ Global – aber gerecht“,  welche  Auswirkungen die Kollision von Klimawandel und Entwicklungspolitik in den südlichen Kontinenten  hat. Die MISEREOR Arbeitsstelle Bayern und die Menschenrechtsorganisation  FIAN veranstalten am<strong> Donnerstagabend, den 20.10.2011, um 19 Uhr im <a title="EineWeltHaus" href="http://www.einewelthaus.de/" target="_blank">EineWeltHaus</a> München (Schwanthalerstr. 80,  Raum 211/212) einen Film- und Diskussionsabend</strong>, wo dieser Film gezeigt wird.</p>
<p>(Photo: miserior.de)</p>
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