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	<description>Alles München</description>
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		<title>The new Blickwinkel</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Semet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rathausumschau reloaded]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zehnjähriger und eine Hundertjährige zeigen in den Kunstarkaden für &#8220;Chasingtheblickwinkel&#8221; ihre Werke, Videokünstler präsentieren provozierende Knetgummi-Filmchen und ein Aktionskünstler begegnet einem Plüschtier. 

Sechs Künstler, die verschiedener nicht sein könnten, lassen ihre Kunstwerke aufeinander prallen. In den Kunstarkaden stellen vom 10. März bis zum 10. April Benedikt Gahl, Veit Kowald, Carlos López, Vincent Mitzev, Valio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zehnjähriger und eine Hundertjährige zeigen in den Kunstarkaden für &#8220;Chasingtheblickwinkel&#8221; ihre Werke, Videokünstler präsentieren provozierende Knetgummi-Filmchen und ein Aktionskünstler begegnet einem Plüschtier. </p>
<p><span id="more-8087"></span></p>
<p>Sechs Künstler, die verschiedener nicht sein könnten, lassen ihre Kunstwerke aufeinander prallen. In den Kunstarkaden stellen vom 10. März bis zum 10. April Benedikt Gahl, Veit Kowald, Carlos López, Vincent Mitzev, Valio Tchenkov und Zenta Vogl-Zizler aus. Die Ausstellung heißt „Chasingtheblickwinkel“ und schafft den Spagat zwischen fragilen Zeichnungen und der Begegnung mit Plüschbären.</p>
<p>So stehen zum Beispiel die Zeichnungen der hundertjährigen Zenta Vogl-Zizler denen von Carlos López gegenüber. Der Zehnjährige gilt als ungewöhnlich begabt. Außerdem inszenieren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hHXD82JpxOs" target="_blank">Benedikt Gahl und Veit Kowald </a>erneut provokative Stopmotions-Videoinstallationen. Und <a href="http://www.galerieroyal.de/?p=401" target="_blank">Valio Tchenkov</a> dokumentiert seine Begegnung mit einem Plüschbären.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hHXD82JpxOs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hHXD82JpxOs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Kunstarkaden<br />
Sparkassenstraße 3, Telefon 089 233/237 84<br />
10. März bis 10. April<br />
Eröffnung: 9. März, 19 Uhr, Grußwort von Stadträtin Dr. Ingrid Anker </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Billig durch die Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Kollroß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;München mag dich&#8221; heißt es. Wenn es ums Bezahlen geht, merkt man von der liebevollen Zuneigung nichts. Im Gegenteil. Da ist unser nettes Städtchen unverhohlen unverschämt. Aus dem mucs-Magazin haben wir zehn Tipps bei Geldknappheit: Kultur für knappe Kassen und Betten für Billigheimer.

1. Trinken am Brunnen: Fast am Verdursten und keine Lust schon wieder Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6875" title="billig_durch_die_krise" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/billig_durch_die_krise1.jpg" alt="billig_durch_die_krise" width="430" height="442" /></p>
<p>&#8220;München mag dich&#8221; heißt es. Wenn es ums Bezahlen geht, merkt man von der liebevollen Zuneigung nichts. Im Gegenteil. Da ist unser nettes Städtchen unverhohlen unverschämt. Aus dem <a href="http://www.mucs-magazin.de">mucs-Magazin</a> haben wir zehn Tipps bei Geldknappheit: Kultur für knappe Kassen und Betten für Billigheimer.</p>
<p><span id="more-6792"></span></p>
<p><strong>1. Trinken am Brunnen</strong>: Fast am Verdursten und keine Lust schon wieder Geld auszugeben? Kein Problem in München. Such dir einen Trinkwasserbrunnen. Zusammen mit dem Baureferat hat München 75 Brunnen ans Trinkwassernetz angeschlossen. Rund um die Uhr kann man sich hier kostenlos eine kühle Erfrischung holen. Die Liste aller Brunnen könnt ihr bei <a title="zur Seite der SWM" href="http://swm.de" target="_blank">www.swm.de</a> runterladen.</p>
<p><strong>2. Hochkultur für Tiefpreise</strong>: Zugegeben, an günstige Karten für eine bestimmte Oper zu kommen ist schwierig. Wer aber spontan ist, kann beim Opernbesuch richtig sparen. Mit ein bisschen Glück kann man als Schüler, Student oder Zivi an der Abendkasse Sitzplätze für zehn Euro ergattern. Das gilt bei ausgewählten Vorstellungen des „Programm Junges Publikum“ (PJP). Auf Stehplätze gibt es sogar 50% Ermäßigung und das schon im Voraus. Zusätzlich ist bei jeder Karte die Hin-und Rückfahrt mit dem MVV dabei. Und keine Angst: Man braucht auch keine teure Kleidung. Im Residenztheater gibt es neuerdings jeden Monat einen Theatertag. Die Karten kosten dann nur 10 und 15 Euro. Wer zuerst anruft (089-218519) oder sich die Karten im Internet (<a title="zu der Seite des Bayerischen Staatsschauspiels" href="http://www.bayerischesstaatsschauspiel.de" target="_blank">www.bayerischesstaatsschauspiel.de</a>) sichert, hat freie Platzwahl.<br />
<strong>Residenztheater und Bayerische Staatsoper</strong><br />
Max-Joseph-Platz 2, Telefon 089/21 85 19 40</p>
<p><strong>3. Szene-Flohmarkt</strong>: Man findet viel Gutes an der „Glocke“: zentrale Lage, faire Preise, gute Konzerte und der monatliche Flohmarkt. Die Standgebühr liegt bei drei Euro. Je nach Wetterlage findet das Schnäppchen-Shopping draußen oder drinnen statt.<br />
<a title="zur seite der Glockenbachwerkstatt" href="http://www.glockenbachwerkstatt.de/" target="_blank">www.glockenbachwerkstatt.de</a><br />
<strong>Glockenbachwerkstatt </strong><br />
Blumenstr. 7<br />
Tel. 089/ 26 88 38</p>
<p><strong>4. Musik ganz billig</strong>: Den richtigen Mix aus coolem Durcheinander und praktischer Ordnung vereint der CD/LPSecondhandshop Mono in Haidhausen. CDs aus diversen Genres gibt‘s ab 2,50 Euro. Die Plattensammlung ist beachtlich und gar nicht alt und verstaubt, Liebhaberstücke finden sich genauso wie populäre Tunes. Das Sortiment reicht von Jazz, Wave, Techno bis hin zu Klassik und Hörspielen. Wer Mono Secondhand betritt kann den Laden sogar mit mehr Geld wieder verlassen, denn CDs und Platten werden vom Laden auch angekauft.<br />
<strong>Mono Secondhand</strong><br />
Elsässerstr. 19<br />
Tel 089/480 26 14</p>
<p><strong>5. An der Bar des Bürgermeisters</strong>: Okay, der Speiseraum strahlt unübersehbar Kantinen-Flair aus. Aber die super Lage macht das wieder wett. Immerhin betritt man die Kantine über den einzigartigen Innenhof des Münchner Rathauses. Und diese stellt endlich eine Alternative zu matschigem Pseudo-Essen, das man in der Innenstadt sonst zu gleichen Preisen bekommt. Ein Hauptgericht gibt es täglich ab 4,05 Euro. Das Fleisch und viele Getränke sind Bio-zertifiziert.<br />
<strong>Kantine im Rathaus</strong><br />
Marienplatz 8<br />
Tel 089/23 32 32 27</p>
<p><strong>6. Frühschwimmer und Spätt aucher</strong>: Es soll Menschen geben, die schon morgens gerne sporteln. Die profitieren von den Frühschwimmerpreisen in Münchens Hallenbädern. Das Tolle daran: Die gleichen Preise gelten für Spätschwimmer. 2,50 Euro zahlt man z.B. im Nordbad werktags ab 7.30 Uhr bis 10 Uhr für 1,5 Stunden. Oder für die gleiche Schwimmdauer ab 21.30 Uhr. Entspannt und kostengünstig plantschen, lässt sich im Müller’schen Volksbad, Südbad, in der Olympia-Schwimmhalle, Nordbad, Michaeli Hallenbad (2.60 Euro), Bad Giesing-Harlaching, Bad Forstenrieder Park und im Cosimawellenbad.<br />
Internet: <a title="zur Seite der SWM" href="http://www.swm.de" target="_blank">www.swm.de</a></p>
<p><strong>7. Kostenlos lesen</strong>: Bezaubern und informieren wollen die Macher der Zeitung „Super Paper“. Seit November liegen die Ausgaben in elegantem Zeitungslayout in Bars, Clubs und bestimmten Geschäften aus. Kostenlos zum mitnehmen. „Super Paper“ beinhaltet u.a. News der Münchner Subkultur und einen Veranstaltungskalender. Im Internetauf <a href="http://www.superpaper.de" target="_blank">www.superpaper.de</a> kann man die Zeitung als pdf lesen.</p>
<p><strong>8. Erst würfeln, dann trinken</strong>: In der Namenlosbar werden die Cocktails mittwochs von 18-22 Uhr gewürfelt, die Preise variieren also nach Würfelglück zwischen einem und sechs Euro. Donnerstags ist Karaoke-Abend und um Longdrinks wird die Münze geworfen. Bei Kopf geht er aufs Haus, bei Zahl blecht der Gast. Auch dieses Angebot gilt von 18-22 Uhr. Außerdem gibt’s täglich von 19-24 Uhr das Tegernseer Bier als „Studibier“ für 2,50 Euro.<br />
<strong>Namenslosbar</strong><br />
Fallmareyerstr. 28<br />
Tel 089/32 21 22 22</p>
<p><strong>9. Günstiges fürs Gehirn</strong>: Egal ob Hauptschule, Gymnasium oder Realschule &#8211; die MVHS bietet im neuen Lernstudio-Programm für Schüler viele nützliche Kurse. Und das zu günstigsten Preisen. Lernstudio (Seite 24) Tel 089/ 480 06 62 39</p>
<p><strong>10. Billige Betten</strong>: Schlafen in München für 12 Euro und Frühstück für 4 Euro. Einige Backpacker Hotels sind inzwischen billiger als die Heimfahrt. Das A&amp;OHotel in der Bayerstr. 75 und Arnulfstr. 10 ist außerdem wie ein kleiner Urlaub in Australien oder Texas – je nachdem welche Jugendgruppe gerade Station macht. Weitere Hostel-Tipps gibt es beim JIZ unter <a title="zur Seite des JIZ" href="http://www.jiz-muenchen.de" target="_blank">www.jiz-muenchen.de</a> und unter <a href="http://www.aohostels.com" target="_blank">www.aohostels.com</a>.</p>
<p>Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von mucs erschienen, dem München-Magazin der Jungen Volkshochschule. Die ganze Zeitschrift gibt’s unter <a title="zu mucs" href="http://mucs-magazin.de" target="_blank">mucs-magazin.de</a>.</p>
<p><em>Illustration: Eva Reiske</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>MünchenSchau vom 9. März</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/09/munchenschau-vom-9-marz/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Serdarov</dc:creator>
				<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

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		<description><![CDATA[

Darüber spricht die Stadt. Jeden Morgen unsere Presseschau zum Tag. 
Heute: Papa-Mobil auf dem CSD ist erlaubt und Zänkereien über die zweite S-Bahn-Stammstrecke.

Papa-Mobil auf dem CSD:  Der Verwaltungsgerichtshof entschied gestern, dass ein geschminkter Benedikt XVI. mit Kondomen über den Fingern als „satirische Kritik“ durchgeht. Nach Informationen der SZ war die Deutschen Eiche, Münchens bekanntestes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="alignnone size-full wp-image-8090" title="MünchenSchauMUCBOOK" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/MünchenSchauMUCBOOK1.JPG" alt="MünchenSchauMUCBOOK" width="430" height="323" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Darüber spricht die Stadt. Jeden Morgen unsere Presseschau zum Tag. </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Heute: </strong>Papa-Mobil<strong> </strong>auf dem CSD ist erlaubt und Zänkereien über die zweite S-Bahn-Stammstrecke.<strong><span id="more-8089"></span><br />
</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Papa-Mobil auf dem CSD</strong>:  Der Verwaltungsgerichtshof entschied gestern, dass ein geschminkter Benedikt XVI. mit Kondomen über den Fingern als „satirische Kritik“ durchgeht. Nach Informationen der <a title="zum Artikel" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/151/505352/text/" target="_blank">SZ </a>war die Deutschen Eiche, Münchens bekanntestes Schwulen-Hotel, und die Zeitschrift <em>Sergej </em><span style="font-style: normal;">wegen ihrer Wagendeko auf dem Christopher Street Day vor Gericht gestellt worden.</span><a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/151/505352/text/"></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;"><strong>Zurück zur Satire</strong>: Zwanzig Jahre war Hannes Burger  Autor für das Politiker-Derblecken am Nockherberg, jetzt äußert auch er sich zum Rücktritt von  Michael Lerchenberg. Im Interview mit dem <a title="zum Artikel" href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/die-institution-nockherberg-gefahr-mm-662733.html" target="_blank">Merkur </a>fordert er: „Man darf aus dem Nockherberg keine Hinrichtungsstätte machen.“ Er befürchtet, dass der „Nockherberg (&#8230;) als Institution in Gefahr“ ist.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;"><strong>Uneinigkeit  um zweite S-Bahn-Stammstrecke</strong>: Die Münchner FDP will gegen den  zweiten Tunnel vom Haupt- zum Ostbahnhof stimmen, die Grünen sprechen  sich für den Südring aus, die CSU für den Nordtunnel. Nach Informationen der  <a title="zum Artikel" href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/171127" target="_blank">AZ </a>wirft OB Ude  den Stammstrecken-Gegnern  „Genörgel“ vor.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;"><strong>Herrin  über Udes Terminkalender</strong>: Die <a title="zum Artikel" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/114/505316/text/" target="_blank">Süddeutsche </a>porträtiert  die Frau, die in dem Vorzimmer des „mächtigsten Mannes von München“  herrscht &#8211; Christine Rauch ist seit 17 Jahren Chefsekretärin von Ob Ude.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;"><strong>München-Kreationen gesucht</strong>: Der <a title="zum Artikel" href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/haben-muenchen-noch-gesehen-ersten-einsendungen-meta-645223.html" target="_blank">Merkur </a>sucht außergewöhnliche Motive von München – erlaubt sind alle Mittel, Photoshop-Bearbeitung erwünscht. Nun sind die ersten Einsendungen zu „So haben sie München noch nie gesehen“ gekommen. Da hat dann mal die Frauenkirche sechs Türme und Stoibers Traum vom Transrapid geht in Erfüllung.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Täufer unserer neuen Produkte</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/08/der-taufer-unserer-neuen-produkte/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Eberle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
Werner Brandl erfindet Namen für Jogurts, Ski oder Möbel. Das hört sich einfach an, ist aber Schwerstarbeit.
Ein Tag in unserer konsumreichen Welt könnte so beginnen: Wir stehen auf, stolpern in die Dusche, schmieren uns Schauma-Shampoo in die Haare. Dann putzen wir unsere Zähne mit Blendax-Zahncreme. Ab zum Frühstück. Eine Schüssel Frosties mit Milch. Dazu eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7698" title="WernerBrandl" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/WernerBrandl.jpg" alt="WernerBrandl" width="430" height="344" /></p>
<p>Werner Brandl erfindet Namen für Jogurts, Ski oder Möbel. Das hört sich einfach an, ist aber Schwerstarbeit.<span id="more-7697"></span></p>
<p>Ein Tag in unserer konsumreichen Welt könnte so beginnen: Wir stehen auf, stolpern in die Dusche, schmieren uns Schauma-Shampoo in die Haare. Dann putzen wir unsere Zähne mit Blendax-Zahncreme. Ab zum Frühstück. Eine Schüssel Frosties mit Milch. Dazu eine Tasse Nesquick-Kakao. Oder lieber einen Froop-Joghurt? Dann geht’s los in die Stadt. Mit unserem Avensis. Oder einem Twingo? Mittags glotzen wir jedenfalls noch Fernsehen, Sam vielleicht oder auch Taff.</p>
<p>Wir werden in Deutschland täglich begleitet von 770.000 Marken- und Produktnamen, egal wo wir hinsehen oder hinfassen. Die Existenz der Namen ist für uns so selbstverständlich wie Ein- und Ausatmen. Wir nehmen sie nicht mehr bewusst war. Doch für die Unternehmen gilt: Ein Produkt kann noch so gut sein – mit einem unpassenden Namen verkauft es sich nicht. Deswegen gibt es Menschen, die nichts anderes machen, als sich solche Markennamen für Produkte oder Firmen auszudenken.</p>
<p>Sie nennen sich Namensentwickler, knapp ein Dutzend gibt es davon in Deutschland. Werner Brandl, 37 Jahre, ist einer von ihnen. Noch lieber als Namensentwickler ist ihm die Berufsbezeichnung Namensschöpfer. In der Tat hat die Suche nach einem passenden Namen für ein neues Joghurts, einen Akkuschrauber oder ein Skimodell etwas erhabenes, etwas krönendes.</p>
<p>Brandl hat Sprachwissenschaften studiert. Vor sechs Jahren hat er sich in München als Namensentwickler selbstständig gemacht. Das Geschäft läuft gut, im Schnitt bekommt er für einen Namen einen fünfstelligen Eurobetrag von der Firma, die ihn beauftragt hat. Dafür sucht er bis zu sechs Wochen nach einem Wort. In seinem kleinen Büro im Münchner Osten steht nicht viel, ein Schreibtisch, ein Bücherregal und natürlich die Produkte, die Brandl getauft hat. Ansonsten braucht er viel Raum für seine Namensideen. Namenfinden ist Schwerstarbeit.</p>
<p>Trotzdem hat er sich Zeit genommen, um uns ein paar Fragen zu beantworten:</p>
<h4>Wie geht Werner Brandl vor, bei der Suche nach neuen Produktnamen?</h4>
<h4>Der Joghurt „Froop“ oder der Akkuschrauber „IXO“ sind Kinder von Werner Brandl. Wie kam er auf diese Wörter?</h4>
<h4>Es kommt also auf den Klang der Produkt- und Markennamen an. Lassen sich die Worte je nach Klang näher charakterisieren?</h4>
<p>Allein im vergangenen Jahr hat das deutsche Patent- und Markenamt über 60.000 neue Namen für allerlei Produkte und Firmen registriert. Werner Brandl hat sich in letzter Zeit mit Süßigkeiten beschäftigt: Er hat den neuen Fruchtkaugummi der Firma Wrigley „Flood“ getauft. Und die Idee, deren neuen Pfefferminzkaugummi „Cobalt“ zu nennen, kam auch von ihm.</p>
<p>Doch zwangsläufig werden irgendwann keine Namen mehr zum Vergeben da sein – unser Alphabet ist schließlich begrenzt. Und auch Werner Brandl muss viele Einfälle verwerfen, weil Namen schon besetzt sind. Seine Arbeit wird also immer schwerer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jennerwein</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/08/jennerwein/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Mellar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barzeiler]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Simone Mellar lässt an den Tresen der Stadt Worte aufs Papier fließen. Matthias Riedel macht das passende Bild dazu. Teil 2: &#8220;Das Jennerwein&#8221;, Münchens ältestes Heimat-Trash-Lokal. 
Zum Jennerwein
Jede Nacht aufs Neue
Unter Obhut majestätischer Geweihe
und Lichtern, gütig warm
kehren moderne Schützen ein
Zu vorangeschritt&#8217;ner Stunde
klebt raues Holz
Gesichter schwitzen
und Gläser rutschen aus der Hand
Gestochene Schultern reiben aneinander
Stoppelwangen grinsen derb
jault [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/jenner_1_upl.jpg" alt="jenner_1_upl" title="jenner_1_upl" width="430" height="176" class="alignnone size-full wp-image-8062" /></p>
<p>Simone Mellar lässt an den Tresen der Stadt Worte aufs Papier fließen. Matthias Riedel macht das passende Bild dazu. Teil 2: &#8220;Das Jennerwein&#8221;, Münchens ältestes Heimat-Trash-Lokal. <span id="more-8061"></span></p>
<p>Zum Jennerwein</p>
<p>Jede Nacht aufs Neue<br />
Unter Obhut majestätischer Geweihe<br />
und Lichtern, gütig warm<br />
kehren moderne Schützen ein</p>
<p>Zu vorangeschritt&#8217;ner Stunde<br />
klebt raues Holz<br />
Gesichter schwitzen<br />
und Gläser rutschen aus der Hand</p>
<p>Gestochene Schultern reiben aneinander<br />
Stoppelwangen grinsen derb<br />
jault das Volk im Rudel<br />
wirft Köpfe in den Nacken</p>
<p>Nur eine wird nie müde<br />
lächelt stets verschmitzt nach oben<br />
blickt kokett und schmunzelt weise<br />
ersehnte Beute all der Jäger</p>
<p>mehr denn flüssiges Gold<br />
denn Rauch und Rausch<br />
beschwingt des Nachts<br />
doch lässt umso mehr vorm Morgen grauen</p>
<p><em>Foto: Matthias Riedel </em></p>
<p>Zum Jennerwein<br />
Belgradstr. 27<br />
80796 München</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Käseglocke.</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/08/kaseglocke/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Foessel Weidemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag & Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Münchner Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[München polarisiert. Auch so ein Klischee &#8211; das stimmt.  Um zu einem klareren Bild zu kommen, haben wir Münchner aller Couler gefragt. (Folge 2/10)

Saskia Diez, 33, Designerin
Käseglocke.
Saskia Diez schätzt Rückzugsräume. Da kommt die Käseglocke München gerade recht. Darunter ist es leider teuer. Auf hohem Niveau langweilig. Aber eben auch sehr angenehm. Mit einem Fluss, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München polarisiert. Auch so ein Klischee &#8211; das stimmt.  Um zu einem klareren Bild zu kommen, haben wir Münchner aller Couler gefragt. (Folge 2/10)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7070" title="muenchnerwelt2" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/02/muenchnerwelt2.jpg" alt="muenchnerwelt2" width="430" height="595" /><span id="more-7071"></span></p>
<p>Saskia Diez, 33, Designerin</p>
<p><strong>Käseglocke.</strong></p>
<p>Saskia Diez schätzt Rückzugsräume. Da kommt die Käseglocke München gerade recht. Darunter ist es leider teuer. Auf hohem Niveau langweilig. Aber eben auch sehr angenehm. Mit einem Fluss, um den die Welt München beneidet.</p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/kaeseglocke_popup.jpg"><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/kaeseglocke_popup-120x120.jpg" width="120" height="120" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7606" /></a></p>
<p><strong><em>Die Reihe &#8220;Münchner Welt&#8221; ist</em></strong><strong><em> als Kalenderedition</em></strong><strong><em> entstanden in Zusammenarbeit des Designstudios <a title="FOESSEL WEIDEMEYER DESIGNSTUDIO" href="http://www.foesselweidemeyer.de" target="_blank">Foessel Weidemeyer</a> (Konzept und Design)<strong><em> mit</em></strong></em></strong><strong><em> Otward Buchner (Text),</em></strong><strong><em> <a title="Robert Brembeck" href="http://www.brembeck.de/" target="_blank">Robert Brembeck</a> (Fotografie), dem <a title="Serum Network" href="http://www.serum-network.de/" target="_blank">Serum Network</a> (Lithografie) und <a title="Fibo Druck" href="http://www.fibodruck.de/" target="_blank">Fibo Druck</a>.</em></strong></p>
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		<item>
		<title>Marienplatz: Eine Frage des Stiefels</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Forgber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Straßenmode]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Straße, eine Klamotte: Unsere Straßenmodenschau sucht die Münchner Modetrends. Heute: Damen Winterstiefel auf dem Marienplatz.

Ok &#8211;  der meteorologische Frühlingsanfang liegt schon eine Woche zurück. Eigentlich schön. Wären da nicht diverse abartige Wintereinbrüche und arktische Schneestürme! Frühlings-Schuhwerk? Fehlanzeige. Stattdessen findet man in Münchens Zentrum weiterhin nur Winterstiefel! Meistens in tristem grau, schwarz, braun. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-8003" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/100_0402.JPG" alt="100_0402" width="430" height="320" /></p>
<p>Eine Straße, eine Klamotte: Unsere Straßenmodenschau sucht die Münchner Modetrends. Heute: Damen Winterstiefel auf dem Marienplatz.<br />
<span id="more-7991"></span></p>
<p>Ok &#8211;  der meteorologische Frühlingsanfang liegt schon eine Woche zurück. Eigentlich schön. Wären da nicht diverse abartige Wintereinbrüche und arktische Schneestürme! Frühlings-Schuhwerk? Fehlanzeige. Stattdessen findet man in Münchens Zentrum weiterhin nur Winterstiefel! Meistens in tristem grau, schwarz, braun. Es geht auch anders: </p>
<div id="attachment_8004" class="wp-caption alignleft" style="width: 440px"><img class="size-full wp-image-8004" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/100_0403.JPG" alt="100_0403" width="430" height="287" /><p class="wp-caption-text">Leder &#038; Nieten: ein bisschen Cowboy, ein bisschen Punk.</p></div>
<div id="attachment_8005" class="wp-caption alignleft" style="width: 440px"><img class="size-full wp-image-8005" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/100_03981.JPG" alt="100_0398" width="430" height="287" /><p class="wp-caption-text">Ein Mädchentraum in rosa.</p></div>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8002" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/100_0401.JPG" alt="100_0401" width="430" height="287" /><br />
Lack wie geleckt &#8211; im Schmuddelwetterwinter nur etwas für Menschen, die gerne Schuhe putzen. </p>
<p> <img class="alignleft size-full wp-image-8003" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/100_0402.JPG" alt="100_0402" width="430" height="320" /><br />
Boots anno `82. Wichtig: Der Reißverschluß bleibt offen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kulturkalender: Montag bis Donnerstag</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Renner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Kino, Theater, Party, Konzert und Lesung – ausgewählte Ausgeh-Tipps von mucbook vom 8.3 bis zum 11.3.
Heute mit allen unseren Helden: Literatur von Catherine Millet, Konzerten von The Ettes, Los Campesinos &#38; Yeasayer und Filmen von Truffaut und Gus van Sant.


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Montag, 8.3.
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;
Konzert: Beat, Punk und Garage wird in der Roten Sonne gespielt, dort treten The Ettes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kino, Theater, Party, Konzert und Lesung – ausgewählte Ausgeh-Tipps von <em>mucbook</em> vom 8.3 bis zum 11.3.</p>
<p>Heute mit allen unseren Helden: Literatur von Catherine Millet, Konzerten von The Ettes, Los Campesinos &amp; Yeasayer und Filmen von Truffaut und Gus van Sant.</p>
<p><span id="more-8041"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8078" title="kulturkalender_teaser" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/kulturkalender_teaser.jpg" alt="kulturkalender_teaser" width="430" height="90" /><img title="Weiterlesen..." src="http://www.mucbook.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Montag, 8.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Konzert: </strong>Beat, Punk und Garage wird in der Roten Sonne gespielt, dort treten <a href="http://www.rote-sonne.com/index2_03-2010.html" target="_blank">The Ettes</a> mit Special Guest auf. Um 21.00 Uhr.</p>
<p><strong>Literatur: </strong>Beim diesmontägigen <a href="http://www.facebook.com/speakandspin" target="_blank">speak&amp;spin</a> im Café Gap lesen Tilmann Strasser und Christian Ehnert.</p>
<p><strong>Theater:</strong> Endstation Sehnsucht in den Kammerspielen fällt heute aus, dafür wird um 19.30 Uhr Camus&#8217; <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/index.php?URL=index.php%3F%26SeitenID%3Dstueck%26zurueck%3DZur%25FCck%2Bzu%2BHome%26ID%3D1092" target="_blank">Belagerungszustand </a>gespielt.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Dienstag, 9.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Lesung: </strong>Einen Abend um das literarische Erinnern gibt es im <a href="http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/stadtbibliothek/stadtbib-monacensia.html" target="_blank">Monacensia</a>-Haus, es sprechen und diskutieren Erich Hackl, Dagmar Leupold und Sybille Lewitscharrof. Um 19.00 Uhr.</p>
<p><strong>Diskussion:</strong> Philosophie im Wirtshaus, die Internationale wird dann trotzdem nicht gesungen:  Soziale Demokrate als globales Projekt, so der Titel einer Diskussionsrunde mit Julian Nida-Rümelin und Thomas Meyer im Pschorr, Viktualienmarkt 15, um 19.30 Uhr.</p>
<p><strong>Kino:</strong> Nochmal gibt es Gelegenheit, Gus van Sants <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y1uPXA1ceNo" target="_blank">To Die For</a> zu sehen, um 18.30 Uhr im Filmmuseum.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Mittwoch, 10.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Literatur:</strong> Die französische Erfolgsautorin und Großintellektuelle<a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/programm/veranstaltung.asp?ID=7581" target="_blank"> Catherine Millet </a>liest im Literaturhaus aus &#8220;Eifersucht&#8221;, um 20.00 Uhr.</p>
<p><strong>Konzert:</strong><a href="http://www.myspace.com/loscampesinos" target="_blank"> Los Campesinos</a>, Neofolker aus Cardiff mit schrägen Kleidern, treten um 22.00 Uhr im Atomic auf, danach der gute, alte Britwoch.</p>
<p><strong>Kino: </strong>Francois Truffauts schöner Klassiker <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7cQ-yGCyjyM" target="_blank">Fahrenheit 451</a> läuft um 19.00 Uhr im Maxim-Kino; im Filmmuseum gibt&#8217;s um 18.30 Uhr  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=z02M3NRtkAA" target="_blank">Good Will Hunting</a>.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Donnerstag, 11.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Konzert:</strong> Die fantastischen <a href="http://www.59to1.net/dates.php?action=showinfo&amp;id=784" target="_blank">Yeasayer </a>spielen mit neuem Album im 59 to 1, um 21.00 Uhr.</p>
<p><strong>Party: </strong>Jazz&amp;Milk in der Roten Sonne hat sich einen großen Namen geladen, <a href="http://www.rote-sonne.com/index2_03-2010.html" target="_blank">Quantic </a>kommt aus Kolumbien eingeflogen und macht Nu-Jazz, Funk und Soul.</p>
<p><strong>Lesung:</strong> In der Reihe <a href="http://www.muenchner-volkstheater.de/Spielplan/monat.php?we_objectID=2322" target="_blank">Hallo Nachbar </a>im Volkstheater lesen und sprechen dieses Mal Kai Strittmatter, Steffen Kopetzky, Max Scharnigg und Walter Klier über&#8217;s Zugroast-Sein, Heimat und Alpensinfonien.</p>
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		<title>Salewski: Rein in die Röhre</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburger Tafelconfect]]></category>
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Salewski]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Kammerspielen hat Salewski sein Solo-Album vorgestellt. Es war mehr &#8220;Lost Highway&#8221; als &#8220;Solaris&#8221;. Und es war großartig.

Die Zuschauer gucken in die Röhre an diesem Freitagabend im Neuen Haus der Kammerspiele. Aus der Röhre heraus strömt Musik – strömen Bilder. Die berühmten Bilder im Kopf, evoziert durch Musik. Der Regisseur des Kopfkinos sitzt hinter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Kammerspielen hat Salewski sein Solo-Album vorgestellt. Es war mehr &#8220;Lost Highway&#8221; als &#8220;Solaris&#8221;. Und es war großartig.</p>
<p><span id="more-8013"></span></p>
<p>Die Zuschauer gucken in die Röhre an diesem Freitagabend im Neuen Haus der Kammerspiele. Aus der Röhre heraus strömt Musik – strömen Bilder. Die berühmten Bilder im Kopf, evoziert durch Musik. Der Regisseur des Kopfkinos sitzt hinter dem Schlagzeug: Salewski. Mit seinen Mitmusikern hat der Münchner im Bühnenbild <a href="http://www.mucbook.de/2010/03/05/wer-hat-angst-vor-morgen/" target="_blank">des Theaterprojekts „Übermorgen ist zweifelhaft“</a> Platz genommen, in einer ovalen Röhre, die sich nach hinten verjüngt, die Innenwände sind mit Neonröhren versehen. Wie ein Lichttunnel, in den die Musiker einen hineinziehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8015" title="IMG_1412" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1412.JPG" alt="IMG_1412" width="430" height="251" /></p>
<p>Salewski stellt sein selbstbetiteltes erstes Solo-Album vor (Label: <a href="http://www.echokammer.de/" target="_blank">Echokammer</a>). Zur selben Zeit findet ein paar Meter weiter, im Atomic Café, die Albumrelease-Party von <a href="http://www.mucbook.de/2010/03/05/der-englische-garten-man-lebt-fur-die-musik/" target="_blank">Der Englische Garten </a>mit Bernd Hartwich statt . Salewski findet es „verrückt“, dass die Releasepartys am gleichen Abend stattfinden. Hartwich hat es einen „unglücklichen Zufall“ genannt. Zusammen mit seinem Freund Hartwich hat Salewski ein Stück deutscher Popgeschichte geschrieben, mit der Post-Disco-Band <a href="http://www.myspace.com/merricksmunich" target="_blank">Merricks. </a>Doch die Disco ist heute anderswo. Vielleicht gegenüber.</p>
<p><a href="http://www.echokammer.de/index.php/de/album/release/053/salewski+-+salewski" target="_blank">„Tongedichte und Klangerzählungen für Synthesizer“ steht auf der Homepage von Salewskis Label</a>. Der musikalische Überzeugungstäter hat rhapsodische Motive aufgenommen, schwebend und surreal. Manchmal nur ein Knistern, ein Rauschen. Das konturlose Zerfließen der Zeit in der Musik, die Erosion, nicht die Explosion stehen im Vordergrund. Die Bilder: Kontemplative Science Fiction, ausschweifende Ereignisarmut. Man denkt an Tarkowskis „Solaris“ oder Kubricks „2001“.</p>
<p>Anders auf der Bühne. Man denkt an: David Lynchs „Lost Highway“. Salewski hat sich eine Münchner-All-Star-Band zusammengestellt: <a href="http://www.myspace.com/pollyesterskoshka" target="_blank">Pollyester</a> (<a href="www.kamerakino.de/" target="_blank">Kamerakino</a>) am Bass, Relle Büst (<a href="http://www.myspace.com/parasytewoman" target="_blank">Parasyte Woman</a>) am Syntheziser, Carl Oesterhelt (<a href="www.carlofashion.de/" target="_blank">Carlo Fashion</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F.S.K." target="_blank">FSK</a>) ebenfalls Syntheziser und Robert Merdzo (<a href="www.myspace.com/apparathase " target="_blank">Apparat Hase</a>) Gitarre. Mit ihnen arrangierte er seine Kompositionen um, bühnentauglicher, zupackender. Die repetitiven Muster entwickeln so eine evokative Kraft, einen gewaltigen Sog. Die Motive werden gesteigert, leicht verändert, moduliert, dann fällt die Spannung wieder in sich zusammen. So entstehen schillernde Pattern und eine große Entwicklungsspannung.  Tatsächlich fühlt man sich hineingezogen in die Röhre. Und ja, da drin ist es großartig.</p>
<p>Ach ja, einleitend spielten an diesem Abend das<a href="www.myspace.com/tafelconfect" target="_blank"> Augsburger Tafelconfect</a>. Eigentlich zu dritt setzten sich an diesem Abend nur Sebastian Reiher und Jyrgen Hall an einen Tisch mit allerlei Gadget, einer sogenannten Vulcan Gitarre und einem Midi-Keyboard.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8016" title="IMG_1397" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_1397.png" alt="IMG_1397" width="430" height="323" /></p>
<p>Mir fehlen für das, was die beiden da gemacht haben ein wenig die Begriffe, aber es hat mich fasziniert, sogar berührt.  Klangkunst, experimentell und das genaue Gegenteil von songorientiert. Frei flotierend. Sowas vielleicht könnte man sagen. Auf der liegenden Gitarre wird gescheuert, gerieben,  sie wird mit Schlägen bearbeitet, kleine Handventilatoren rattern über die Saiten. Die beiden improvisieren, der eine reagiert auf das was der andere tut. Wenn man das zum ersten Mal hört, hört man kaum wie auch immer geartete Strukturen oder Ordnungen oder Zusammenhänge, abgesehen von ein paar wenigen Rhythmus-Loops, hin und wieder scheinen Andeutungen von Melodien durch.  Ich glaube das ist auch gar nicht wichtig.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>[Disclaimer: Der Text ist in gekürzter Form in der SZ erschienen.]</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Darf man das sagen?</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/08/darf-man-das-sagen/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nachdem der BR die Schere bei Lerchenbergs Nockherberg-Rede dort angesetzt hat, wo die meisten genau hinhören wollten, hier noch mal die Texte und Links zu den umstrittenen Passagen. Unterdessen rufen die Landtagsgrünen den Rundfunkrat auf, über den Vorfall zu beraten. 
&#8220;Zensur findet nicht statt&#8221;, steht im Grundgesetz Artikel 5. Längst hat die Rede von Lerchenberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/zensur.jpg" alt="zensur" title="zensur" width="430" height="101" class="alignnone size-full wp-image-8033" /></p>
<p>Nachdem der BR die Schere bei Lerchenbergs Nockherberg-Rede dort angesetzt hat, wo die meisten genau hinhören wollten, hier noch mal die Texte und Links zu den umstrittenen Passagen. Unterdessen rufen die Landtagsgrünen den Rundfunkrat auf, über den Vorfall zu beraten. <span id="more-8030"></span></p>
<p>&#8220;Zensur findet nicht statt&#8221;, steht im Grundgesetz Artikel 5. Längst hat die Rede von Lerchenberg eine politische Dimension. Die Landtagsgrünen haben dem öffentlich rechtlichen Rundfunk in einer Pressemitteilung &#8220;Zensur&#8221; vorgeworfen und fordern, dass die Kürzungen der umstrittenen Redebeiträge &#8220;ein Nachspiel im Rundfunkrat&#8221; haben sollen. </p>
<p>„Das ist eine Form politischer Zensur, die in einem öffentlich-rechtlichen Fernsehen einfach nicht stattfinden darf“, kritisierten Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen und Ludwig Hartmann, Mitglied im Rundfunkrat.</p>
<p>In seiner  Rede am Mittwochabend gesagt, <em>Westerwelle  wolle nun alle &#8220;Hartz IV&#8221;-Empfänger &#8220;in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge&#8221; sammeln. Er fügte hinzu: &#8220;Drumrum ein Stacheldraht &#8211; haben wir schon mal gehabt. Zweimal am Tag gibt´s a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt´s zwei Pullover von Sarrazins Winterhilfswerk, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: ´Leistung muss sich wieder lohnen´</em>.&#8221;</p>
<p>Hier das Video ab Minute 3:43</p>
<p><object width="430" height="261"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/g3em0Fu9p1Q&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/g3em0Fu9p1Q&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="261"></embed></object></p>
<p>Noch bedenklicher erscheint vielen die Kürzung einer Passage, in der der bayerische Polizei Langsammkeit vorgeworfen wird. „Das Bayerische Fernsehen hat die Zensurschere weiter wüten lassen und quasi im vorauseilenden Gehorsam gleich auch noch Lerchenbergs Kritik an der bayerischen Polizei eliminiert“, heißt es in der Pressemitteilung der Grünen. Diese Passage habe insbesondere Innenminister Herrmann empört, der pikanterweise auch Vertreter der Staatsregierung im Rundfunkrat ist. Margarete Bause: „Es kann nicht angehen, dass den Zuschauerinnen und Zuschauern die umstrittenen Stellen vorenthalten werden und im Windschatten der Kritik an Lerchenbergs KZ-Vergleich auch gleich weitere für die Staatsregierung unliebsame Textteile zensiert werden. Damit macht sich der BR zum willfährigen Werkzeug der Staatsregierung und entmündigt sein eigenes Publikum, das sich schließlich selbst eine Meinung bilden können muss.“</p>
<p>Die zensierte Passage im Wortlaut: </p>
<p>&#8220;<em>Ach, Herr Herrmann! In ihrem Büro müssen sich ja die Dankbarkeitsbriefe der Waffenindustrie, vom Sportschützen- und Jagdverband nur grad so stapeln. &#8220;Ausführungsbestimmungen&#8221; zum neuen Waffengesetz hat er erlassen, der königl. privilegierte Schützenbruder Herrmann. Aber was für oa!</p>
<p>Da wenn amal wieder einer Ihrer Schützenfreunde seine Pistolen unter&#8217;m Kopfkissen rauszieht, und im Blutrausch über andere herfallt, dann ham Sie mit Ihren &#8220;Ausführungsbestimmungen&#8221; den Straftatbestand der Beihilfe mühelos erfüllt. Inzwischen weiß man auch: Ihr Lieblingsbuch ist &#8220;Die Entdeckung der Langsamkeit&#8221;. Und die bayerische Polizei hält sich daran. Wenn ein Verrückter über ein Ansbacher Innenstadt Gymnasium herfällt, da braucht die Polizei elf langsame Minuten! Ein Freiwilliger Feuerwehrler hat inzwischen vor Ort gehandelt.</p>
<p>In Solln braucht die Polizei zwölf langsame Minuten. Der Notarzt war vorher da. </p>
<p>Aber wenn in Regensburg zwei überforderte Polizisten zwölf Mal auf einen Geisteskranken schießen, davon vier Schuss wie einst beim Jennerwein von Hinten, dann wird gaaanz langsam ermittelt – wenn überhaupt! Dafür häufen sich die unrühmlichen Prügelauftritte des Amnesty International bekannten Münchner USK. USK heißt: das &#8220;Unidentifizierbare Schläger Korps&#8221;, dessen Wirken dann von Staatsanwalt und willfährigen Richtern alimentiert wird.</p>
<p>Da kann man nur sagen: Bayerns Bürger, wenn ihr wollt, dass Euch schnell, zuverlässig und effizient geholfen wird, dann ruft&#8217;s besser glei die Feuerwehr! Prost Gemeinde! &#8220;Humor ist, wenn man trotzdem trinkt!&#8221; Wenn wir grad schon bei der Verbrechensbekämpfung sind: Grüß Gott, Herr Mappus, Sie sind ja jetzt der Ersatz-Öttinger von Baden-Württemberg. Ganz neu im Amt, und schon glei in die Hosen gmacht, weil es ja jetzt eine neue Steuer-CD zu kaufen GÄBE.</em> &#8221;</p>
<p>hier im Video ab Minute 7:38 </p>
<p><object width="430" height="261"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pVD8ViVCF7s&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pVD8ViVCF7s&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="261"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Links vom 8. März</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/08/die-links-vom-8-marz/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

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		<description><![CDATA[Darüber spricht die Stadt. Jeden Morgen unsere Presseschau zum Tag. 
BR-Zensur: Kabarettisten fordern Solidarität gegen Schmoll-Politiker. Missbrauch: Mönch kritisiert Erzbischof Marx.

Nockherberg-Zensur: Nach den Protesten der Politiker gegen Michael Lerchenbergs Predigt geht die Debatte über die Freiheit des Wortes in Bayern erst richtig los: „Macht Euch eure Rede doch allein“, ruft Strauß-Darsteller Helmut Schleich den politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/MünchenSchauMUCBOOK.JPG" alt="MünchenSchauMUCBOOK" title="MünchenSchauMUCBOOK" width="430" height="323" class="alignnone size-full wp-image-8027" /><em>Darüber spricht die Stadt. Jeden Morgen unsere Presseschau zum Tag. </em></p>
<p><strong>BR-Zensur:</strong> Kabarettisten fordern Solidarität gegen Schmoll-Politiker. <strong>Missbrauch:</strong> Mönch kritisiert Erzbischof Marx.<br />
<span id="more-8023"></span><br />
Nockherberg-Zensur: Nach den Protesten der Politiker gegen Michael Lerchenbergs Predigt geht die Debatte über die Freiheit des Wortes in Bayern erst richtig los: <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/170885">„Macht Euch eure Rede doch allein“, ruft Strauß-Darsteller Helmut Schleich den politischen Verantwortlichen in der AZ zu. </a> Im Merkur wird der BR-Sprecher mit den Worten zitiert, zur Kürzung der Rede sei nicht vorrangig aus politischen Gründen, sondern wegen des engen Programmfensters gekommen.  Man habe das Live-Material um eine halbe Stunde habe kürzen müssen. <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/meta-gruene-beklagen-zensurschere-nockherberg-660843.html">Deshalb habe sich der Sender “aus übergeordneten Gründen“ entschieden, “auf die inkriminierten Passagen zu verzichten“</a>.<br />
Bereits in der Samstagsausgabe des Merkurs übt Kabarett-Altmeister Dieter Hildebrandt Kritik an der politischen Prominenz:<a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/dieter-hildebrandt-westerwelle-nicht-humorfaehig-659385.html"> &#8220;Der liberale Westerwelle beschwert sich bei der Brauerei, dass sie keine Zensur ausgeübt hat. Das ist ja toll! Aber es passt natürlich zu ihm&#8221;, sagte Hildebrandt dem Merkur</a></p>
<p><strong>Missbrauch und Meinung</strong>: Münchner Domgemeinde ist schockiert und es gibt in der AZ erste Kritik an Erzbischof Marx. Der oberste Benediktinermönch Abtprimas Notker Wolf rügt Erzbischof Marx. Bei einer Untersuchung durch den Vatikan könne gleich die Rolle von Erzbischof Reinhard Marx thematisiert werden, meint Wolf. <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/170895">Es müsse geklärt werden, „ob die Erzdiözese so mit einer Abtei umgehen kann, wie sie es jetzt tut, beispielsweise die Schließung der Schule anzudrohen, falls der Schulleiter nicht zurücktritt, ohne dass diesem das Geringste vorgeworfen werden kann“, zitiert die AZ.</a></p>
<p>Ottfried Fischer: Der parkinsonkranke Schauspieler liest morgen im griechischen Restaurant Kalypso in der Agnesstraße. Die AZ spricht mit ihm über die Krankheit und den Zustand des Nation. <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/170907">Fischer zu AZ, &#8220;ich glaube, dass das Kabarett wieder Moral verbreiten muss in einer Zeit, in der der Mensch Gefahr läuft, entwurzelt zu werden. Darum sagt man den Leuten, was sie auch denken. Das gibt ihnen ein warmes Gefühl.&#8221;</a></p>
<p>Mord: Im Hasenbergl am Frühlingsanger hat ein Mann seine Ehefrau in der Waschküche mit einer Maschinenpistole erschossen.<a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/53/505255/text/"> Er wurde festgenommen, die vier Kinder zwischen 12 und 18 Jahren sind bei Verwandten untergebracht, schreibt die SZ. </a></p>
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		</item>
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		<title>mucbook-tv: Galeria Autonomica – Urban Contemporary Art „KNST&amp;KRMPL”</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Galeria Autonomica öffnet in der Brienner Straße 48 für genau 48 Stunden ihre Türen: Urban Contemporary Art „KNST&#38;KRMPL”. Dabei sein kann man aber auch über den Livestream, den München 852 in Zusammenarbeit mit mucbook anbietet. Gucken und chatten.

Hier findet ihr den Video-Chat. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Galeria Autonomica öffnet in der Brienner Straße 48 für genau 48 Stunden ihre Türen: <a href="http://www.mucbook.de/2010/03/02/galeria-autonomica-urban-contemporary-art-„knstkrmpl/" target="_blank">Urban Contemporary Art „KNST&amp;KRMPL”</a>. Dabei sein kann man aber auch über den <a href="http://www.mucbook.de/mucbook-muc852-livestream/">Livestream</a>, den <strong>München 852</strong> in Zusammenarbeit mit <strong>mucbook</strong> anbietet. <a href="http://www.mucbook.de/mucbook-muc852-livestream/" target="_blank">Gucken und chatten</a>.</p>
<p><span id="more-7920"></span></p>
<p><a href="http://www.mucbook.de/mucbook-muc852-livestream/" target="_blank">Hier findet ihr den Video-Chat. </a></p>
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		<title>Wer hat Angst vor morgen?</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/05/wer-hat-angst-vor-morgen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tini Kigle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viele Nächte dürfen wir noch schlafen, wenn 2012 die Welt untergeht? In welcher Zukunft werden wir leben und wie hängt sie mit dem Jetzt zusammen, fragen Chris Kondek und Christiane Kühl in  &#8220;Übermorgen ist zweifelhaft // 2012&#8243;, das am Mittwochabend in den Kammerspielen Premiere feierte. Eineinhalb Stunden sprühende Gegenwart.


Kein luzides Wesen glaubt an (s)eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele Nächte dürfen wir noch schlafen, wenn 2012 die Welt untergeht? In welcher Zukunft werden wir leben und wie hängt sie mit dem Jetzt zusammen, fragen Chris Kondek und Christiane Kühl in  &#8220;Übermorgen ist zweifelhaft // 2012&#8243;, das am Mittwochabend in den Kammerspielen Premiere feierte. Eineinhalb Stunden sprühende Gegenwart.</p>
<p><span id="more-7986"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7987" title="morgen" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/morgen.jpg" alt="morgen" width="430" height="323" /></p>
<p>Kein luzides Wesen glaubt an (s)eine Zukunft, es sei denn mit Hilfe von vererbten Vorstellungen, erklärt einer der beiden „Grauen Herren“ auf der Bühne. Stimmt: Für morgen und übermorgen haben wir noch bezeichnende Begriffe, aber bereits für den Tag darauf fehlen uns die Worte. Stimmt nicht, weil: Was sind wir mehr als „vererbte Vorstellungen“? Und was spielt das überhaupt für eine Rolle, wenn wir 2012 eh mit Mutter Erde untergehen?</p>
<p><em>„Der Countdown ist angezählt“</em>, so einer der „Grauen Herren“ leitmotivisch für den Abend.</p>
<p><em>Übermorgen ist zweifelhaft // 2012</em> ist das neue Projekt von Chris Kondek und Christiane Kühl, das am Mittwochabend in den Kammerspielen Premiere feierte. Im Kalender der „Langen Zählung“ der Mayas endet nach 1.872.000 Tagen der Schöpfungszyklus – das wäre am 21. Demzember 2012. Also was tun?</p>
<p>Nennen wir die „Grauen Herren“ Mr. Black, weil schwarzer Anzug (René Dumont) und Mr. White, weil weißer Anzug (Walter Hess). Zusammen mit <em>la femme</em> (Lena Lauzemis) – rote Lippen, aufgemalter schwarzer Schnurrbart, Fellmütze, könnte einem James-Bond-Film entsprungen sein &#8211; scheinen sie ausgesandt, Meister Hora aufs Neue herauszufordern.</p>
<p>Sie bespielen Pinzetten- und Pipettenlabortische, lassen sich live in gedrehte Videos beamen und erobern das Röntgenoval als Kulisse. Sie basteln am gehirneigenen LSD und induzieren einander Erleuchtung, verschalten Sprachzentren und die sechs Grundgefühle so miteinander, dass der Traum von der Verschmelzung gelingt und sagen als Semicomputerwesen: „Sei nicht gemein, noch bin ich verletzlich.“</p>
<p>Sie operieren sich ein drittes Ohr ans Handgelenk und einen Mikrochip zwischen die Schneidezähne, damit in das Ohr hinein zum Sensor hinauf durch sie gesprochen werden kann. Sie prophezeien die Apokalypse, <em>„der Countdown ist angezählt“</em>.</p>
<p>Sie sind hysterisch, panisch, verkünden eine <em>„ontologische Unruhe“</em> und sehen im Stranden der Wale ein Zeichen. Sie führen Evidenzbeweise, argumentieren logisch-rational, glauben nicht an die Teleologie der Geschichte, sondern an die exponentiell verlaufende Geschichte, an die Geschichte als Hurrican. Sie geben Schläuche durchs Publikum, um die Funktionsweise des Teilchenbeschleunigers Cern zu veranschaulichen. Und das, während die Interviewpartner auf der Leinwand von Briefen erzählen, die sie an Angela Merkel schicken, damit die – schließlich auch Physikerin – bittebitte die eigene Weltuntergangstheorie widerlegen möge. Sie veröffentlichen Post an Ahmadinedschad mit der Bitte, die Atompläne des Westens zu kritisieren und fordern neben Menschen- und Tierrechten auch Rechte für Maschinen mit Bewusstsein.</p>
<p>Im Ausmalen dieser Untergangsfantasien sind Mr. Black, Mr. White und la femme den „Grauen Herren“ ähnlich: Wenn die eigene Angst eine Geschwindigkeit erreicht, der man nur hinterher hecheln kann, dann wirft man ihr die eigene Zeit in den Rachen.</p>
<p>Weil der Morgen nie stirbt, gehören das Fabulieren und Fantasieren einer zukünftigen Welt zu den ältesten Geschichten, die wir im Repertoire haben. Ob da nun Thomas Morus den Nirgend-Ort entwirft oder Aldous Huxley die s<em>chöne neue Welt</em> erschreibt: Utopie und Dystopie sind die eskapistischen Inseln unseres Schwärmens, Grübelns, Kritisierens. Wer hat’s erfunden? Schuld daran sind die Schlange, der Apfel und Eva: Hat nicht sie mit ihrem Hunger nach Wissen vom Baum der Erkenntnis genascht und damit die Vertreibung aus dem Paradies provoziert? Und war nicht auch das die Spur, der Faust folgte, wenn er verlangt: Ich weiß viel, doch möcht’ ich alles wissen!“?</p>
<p>Mr. Black und Mr. White, Ying und Yang, <em>„Aussterben oder Transzendenz“, </em>so die Frage eines „Grauen Herren“: Schubladen, die uns die Orientierung erleichtern oder sie uns erst ermöglichen. Und ein Theaterabend an den Kammerspielen, der uns voll mit Ideen, mit Fantasie und mit Wissens- und Lebenshunger einen heftigen Windstoß Jetzt spüren lässt.</p>
<p>Vielleicht könnte man noch sagen, dass uns unsere Ideen, Sehnsüchte, Ängste für die Zukunft womöglich mehr über unsere Gegenwart erzählen, als über das tatsächliche Überübermorgen. Und vielleicht müsste man daraus schließen, dass es kein luzides Wesen gibt, das ohne eine Vorstellung vom Morgen leben kann, weil der Tod sich schlicht nicht denken lässt. &#8220;Ich will nicht durch mein Werk unsterblich werden&#8221;, sagt Woody Allen, &#8220;ich will unsterblich werden, indem ich einfach nicht sterbe&#8221;. Oder: „Solang es den Tod gibt, ist niemand frei“, so ein „Grauer Herr“.</p>
<p>Quod non est demonstrandum.</p>
<p><em>Nächste Vorstellungen: 6.3., 10.3., 12.3.</em></p>
<p><em>Foto: Arno Declair<br />
</em></p>
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		<title>Und alle waren sie da</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Renner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Helene Hegemann debattierte am Donnerstagabend in den Kammerspielen über die Debatte um Helene Hegemann. Ein kleiner Bericht.

Unglückliche Planung: Seit letztem Jahr stand es fest, die damals noch kaum bekannte Helene Hegemann mit ihrer ebenfalls schreibenden Freundin und Thomas-Meinecke-Tochter Juno Meinecke auf eine Bühne zu setzen und sie über das Schreiben und das Jungsein reden zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helene Hegemann debattierte am Donnerstagabend in den Kammerspielen über die Debatte um Helene Hegemann. Ein kleiner Bericht.</p>
<p><span id="more-7971"></span></p>
<p>Unglückliche Planung: Seit letztem Jahr stand es fest, die damals noch kaum bekannte Helene Hegemann mit ihrer ebenfalls schreibenden Freundin und Thomas-Meinecke-Tochter Juno Meinecke auf eine Bühne zu setzen und sie über das Schreiben und das Jungsein reden zu lassen. Man wusste wohl wirklich nicht, was dabei herauskommen sollte, also kündigte man das im Programmheft mit einem Gespräch&#8221; über die bevorstehende Revolte gegen die Welt der Erwachsenen&#8221; an.  Warum auch nicht. Dann kam natürlich <em>die </em>Debatte dazwischen.</p>
<p>Es sah dann so aus: Zwei junge Frauen auf der Bühne, um die Bühne herum hauptsächlich schwarz gekleidete Menschen aus dem Kulturbetrieb, Blumenbar-Verlag und Club 2, Dramaturgen der Kammerspiele; im Publikum Schauspieler, LMU-Literatur-Dozenten, älteres Bildungsbürgertum und sympathisierende Jugendliche &#8211; alle hatte sie <em>die </em>Debatte hereingespült und alle wollten sie auch ein bisschen teilhaben an <em>der </em>Debatte &#8211; und sie durften auch. Völlig unmöglich, dass sich hier eine 18- und eine 20jährige unbefangen unterhalten, also durfte das Publikum fragen und reden.  Die  eine Hälfte (die jüngere) wollte sich mit Helene Hegemann anfreunden (&#8221;Ich schreibe auch&#8230;&#8221;), und die andere Hälfte (die ältere) gab mütterväterliche Ratschläge (&#8221;Mädel, du brauchst ein bisschen Ruhe&#8230;&#8221;).</p>
<p>Erst wurde allerdings gelesen aus Axolotl Roadkill und nebenbei geraucht. Das Buch gewinnt wahrscheinlich, wenn es mehrere Leute laut und betont lesen; es ist unterhaltsamer und weniger sperrig, rythmischer, und wahrscheinlich wird es bald auf allen Theaterbühnen zu sehen sein, wenn Ullstein die Rechte hergibt. Der Sperma-und-Analsex-Effekt, dieses komische Zuhören bei Text-Passagen zusammen mit lauter unbekannten Personen, in denen Sachen gesagt werden, über die man garantiert nicht so laut und betont mit seiner Freundin reden würde, funktionierte prächtig. Und dem Buch ist <em>die</em> Debatte glücklicherweise egal.</p>
<p>Das Gespräch hatte <em>die </em>Debatte dann allerdings schnell in der Hand, und es wurde alles gesagt, was schon gesagt wurde und was in keinem Falle lohnt, noch einmal wiederholt zu werden. Helene Hegemann ist eine kluge, sympathische, ziemlich eloquente und belesene junge Frau, die sich über die Sachen  (Identität, Abgrenzung etc.) Gedanken macht, die zwischen 15 und 20 wichtig sind und dann den Wunsch und die Mittel hatte, ein Buch zu schreiben. Der Rest sind Geschichten.</p>
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		<title>Kulturkalender: Freitag bis Sonntag</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/05/kulturkalender-freitag-bis-sonntag-6/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 09:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Renner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Kino, Theater, Party, Konzert und Lesung – ausgewählte Ausgeh-Tipps von Mucbook vom 5.3. bis zum 7.3.
Mit sehr vielen guten Konzerten, Marxismus vs. Feminismus, Kinoklassikern mit Jeff Bridges und &#8211; Fleisch.


&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;
Freitag, 5.3.
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;
Konzert: Großes Aufgebot: Hochgelobten Gitarren- und Synthiepop spielen Beach House um 20.00 Uhr im Orangehouse, im Atomic geben die Münchner Jungs vom Englischen Garten um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kino, Theater, Party, Konzert und Lesung – ausgewählte Ausgeh-Tipps von Mucbook vom 5.3. bis zum 7.3.</p>
<p>Mit sehr vielen guten Konzerten, Marxismus vs. Feminismus, Kinoklassikern mit Jeff Bridges und &#8211; Fleisch.</p>
<p><span id="more-7938"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.mucbook.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Freitag, 5.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Konzert: </strong>Großes Aufgebot:<strong> </strong>Hochgelobten Gitarren- und Synthiepop spielen <a href="http://feierwerk.de/index.php?177&amp;tx_mjseventpro_pi1[showUid]=3562" target="_blank">Beach House</a> um 20.00 Uhr im Orangehouse, im Atomic geben die Münchner Jungs vom <a href="http://www.myspace.com/derenglischegarten" target="_blank">Englischen Garten</a> um 21.00 Uhr  ein Stelldichein, während im Neuen Haus der Kammerspiele die Münchner von <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/index.php?URL=index.php%3F%26SeitenID%3Dstueck%26ID%3D1202%26menu1%3D1%26menu2%3D-1%26zurueck%3DZur%25FCck%2Bzu%2BHome" target="_blank">Salewski </a>spielen.</p>
<p><strong>Kino: </strong>Gus van Sants Satire <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aznTvzx76u0" target="_blank">To Die For</a> mit Nicole Kidman, Joaquin Phoenix, Matt Dillon läuft um 21.oo Uhr im Filmmuseum.  Und noch einmal: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aznTvzx76u0" target="_blank">The Big Lebowski</a> um 20.00 Uhr im Werkstattkino.</p>
<p><strong>Theater:</strong> Heute und morgen gastiert im I-Camp/Neues Theater eine <a href="http://www.i-camp-muenchen.de/files/index_list.php?seite=1&amp;folge=00" target="_blank">Tanzperformance </a>der Münchner Iwanson School für zeitgenössischen Tanz.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Samstag, 6.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Theater: </strong>In der Repüblik gibt es eine interessante, freie Theaterproduktion zu sehen: Ein Mix aus Kleist&#8217;s Penthilesea mit Jean Genets Zofen, heraus kommt: <a href="http://www.die-repueblik.de/" target="_blank">Fleisch</a>.</p>
<p><strong>Party: </strong>Label-Nacht im Harry Klein: Das Berlin-Schweizer von <a href="http://harrykleinclub.de/programm/detail/content.php?id=988" target="_blank">Cadenza </a>bringen Robert Dietz und Cesar Merveille nach München, weniger housig und etwas poppigr wird&#8217;s in der Roten Sonne. dort spielen live <a href="http://www.rote-sonne.com/index2_03-2010.html" target="_blank">Lopazz </a>von Circle Music und Alex Flatner von Kompakt.</p>
<p><strong>Konzert: </strong>Hübschen Pop mit den isländischen Gitarrenjungs von <a href="http://www.59to1.net/dates.php?action=showinfo&amp;id=766" target="_blank">Seabar </a>gibt es um 21.00 Uhr im 59 to 1.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Sonntag, 7.3.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Kino: </strong>Klassiker des New Hollywood: Im Werkstattkino wird um 22.30 Uhr Peter Bogdanovichs <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lniflRhfAaY" target="_blank">The Last Picture Show</a> gezeigt. <strong> </strong></p>
<p><strong>Theater: </strong>Nur noch wenige Karten, dafür sonntäglicher Nachmittagstermin: Um 15.00 Uhr wird Andreas Kriegenburgs <a href="http://www.muenchner-kammerspiele.de/index.php?URL=stueck%26zurueck%3DZur%FCck+zu+Home%26ID%3D968" target="_blank">Der Prozess</a> in den Kammerspielen gespielt.</p>
<p><strong>Diskussion:</strong> Der Internationale Frauentag jährt sich zum 100. Mal: In der Kranhalle diskutieren Barbara Thalheim und Jean Pacelet unter dem Motto: <a href="http://feierwerk.de/index.php?177&amp;tx_mjseventpro_pi1[showUid]=3792" target="_blank">Feminismus trifft Marxismus. </a></p>
<p><strong>Konzert: </strong>Kontemplativen Ambient-Rock à la Sigur Ros spielen <a href="http://feierwerk.de/index.php?177&amp;tx_mjseventpro_pi1[showUid]=3512" target="_blank">The Album Leaf </a>um 20.00 Uhr im Hansa 39.</p>
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		</item>
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		<title>MünchenSchau vom 5. März</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/05/munchenschau-vom-5-marz/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Renner</dc:creator>
				<category><![CDATA[MünchenSchau]]></category>

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		<description><![CDATA[Darüber spricht die Stadt. Unsere Medienlinks zum Tage. 
Heute mit Fernsehmonitoren in der S-Bahn, Griechen in München und Bundeswehrrekruten auf dem Marienplatz.

2011 wird wieder ein Gelöbnis von Bundeswehr-Rekruten auf dem Marienplatz stattfinden, berichtet der Merkur kurz.
Bei der MVG wird wieder über Fernseh- und Infomonitore in der U- und S-Bahn gesprochen, diese könnten ab 2014 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Darüber spricht die Stadt. Unsere Medienlinks zum Tage. </em></p>
<p>Heute mit Fernsehmonitoren in der S-Bahn, Griechen in München und Bundeswehrrekruten auf dem Marienplatz.</p>
<p><em><span id="more-7935"></span><img class="alignnone size-medium wp-image-7936" title="Muenchenschau" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/Muenchenschau-300x239.jpg" alt="Muenchenschau" width="300" height="239" /></em></p>
<p>2011 wird wieder ein Gelöbnis von Bundeswehr-Rekruten auf dem Marienplatz stattfinden, <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/bundeswehr-geloebnis-auch-2011-marienplatz-657467.html" target="_blank">berichtet </a>der Merkur kurz.</p>
<p>Bei der MVG wird wieder über Fernseh- und Infomonitore in der U- und S-Bahn gesprochen, diese könnten ab 2014 in Einsatz kommen (bitte nicht!), <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/170307" target="_blank">schreibt </a>die Abendzeitung.</p>
<p>Die Abendzeitung hat ein paar der 22.000 Griechen in München über die Finanzkrise in ihrem Heimatland und das Bild der Deutschen von Griechenland <a href="http://www.abendzeitung.de/muenchen/170337" target="_blank">befragt</a>.</p>
<p>Ach, und der Nockherberg: Es gab einen Skandal, genauer, einen KZ-Vergleichs-Skandal: &#8220;Alle Hartz-IV-Empfänger sammelt er in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Stacheldraht &#8211; hamma scho moi g&#8217;habt.&#8221;, sagte Barnabas-Darsteller Michael Lerchenberg über Guido Westerwelle. <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/862/505068/text/" target="_blank">Hier </a>der Bericht der SZ.</p>
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		</item>
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		<title>Der Englische Garten: &#8220;Man lebt für die Musik&#8221;</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/05/der-englische-garten-man-lebt-fur-die-musik/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mucmusi]]></category>
		<category><![CDATA[Atomic Cafe]]></category>
		<category><![CDATA[Der Englische Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Releaseparty]]></category>

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		<description><![CDATA[Fünf Jahre hat es gedauert, jetzt ist das erste Album einer der besten Live-Bands Münchnes da. mucbook hat vor der Releaseparty im Atomic Café  mit den beiden Bandgründern von Der Englische Garten gesprochen.

Blosn, so nennt Sänger Axel Koch die Band selbst. Vor fünf Jahren hat er sie zusammen mit Bernd Hartwich gegründet. Die beiden Musiker, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre hat es gedauert, jetzt ist das erste Album einer der besten Live-Bands Münchnes da. <em>mucbook </em>hat vor der Releaseparty im Atomic Café  mit den beiden Bandgründern von <em>Der Englische Garten</em> gesprochen.</p>
<p><span id="more-7928"></span></p>
<p><em>Blosn, so nennt Sänger Axel Koch die Band selbst. Vor fünf Jahren hat er sie zusammen mit Bernd Hartwich gegründet. Die beiden Musiker, damals schon in Bands wie den <a href="www.myspace.com/merricksmunich" target="_blank">Merricks</a> oder C.L.A.R.K. prägend für die Szene in München, hatten sich in einem Plattenladen kennen gelernt, stellten gemeinsame musikalische Vorlieben fest und sich danach eine Big-Band zusammen. Schnell erspielte sich <a href="www.myspace.com/derenglischegarten" target="_blank">Der Englische Garten </a>mit energetischen Live-Auftritten viele Fans und einen Ruf wie Bläserhall. Jetzt endlich, nach zwei Singles, erscheint das selbstbetitelte erste Album  auf <a href="www.firestation-records.de" target="_blank">Firestation Records</a>. Das Warten hat sich gelohnt: Souliger, direkter Gitarren-Pop mit einem großartigen Bläsersatz, fanfarenartig, überrollend. Dazu der manchmal fast crooner-artige Gesang Kochs, die persönlichen und zugleich politischen Texte. <strong>mucbook</strong> hat vor der Releaseparty im Atomic Café (Freitag, 5. März, 21.30 Uhr.) mit den beiden Bandgründern gesprochen.</em></p>
<p><strong>Lang hat es gedauert, bis zum ersten Album. Woran lag es?</strong></p>
<p><strong>Bernd Hartwich:</strong> Einige Besetzungswechsel haben uns zurückgeworfen. Deshalb spielen auf dem Album auch zwei verschiedene Schlagzeuger. Und das andere war, dass wir die Stücke auch live erproben und entwickeln wollten. Die Lieder verändern sich ja mit jedem Auftritt. Wir wollten einfach erstmal auf die Bühne und schauen, wie die Musik ankommt und haben gesagt: Aufnahme kommt dann später irgendwann.</p>
<p><strong>Ihr wolltet diese Live-Situation ja auch auf das Album holen.</strong></p>
<p><strong>Harwich:</strong> Das war auch ein Grund, warum es so lange gedauert hat. Es ist nämlich gar nicht so leicht, einen Raum zu finden, in dem man zu acht aufnehmen kann, so dass es auch diesen Live-Charakter bekommt. Wir hatten ja auch kein großes Budget, haben das mit eigenen Mitteln aufgenommen, zum Teil Mikros ausgeliehen, die Aufnahme selbst hat dann unser Trompeter gemacht.</p>
<p><strong>Du hast mal gesagt, dass ihr münchnerisch klingt, obwohl ihr gar nicht so klingen wollt.</strong></p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Wir schreiben nicht gezielt Texte über die eigene Stadt, wollen nicht gezielt unser Verhältnis zur eigenen Stadt darstellen. Aber man kann sich auch nicht dagegen wehren, dass das durchkommt.</p>
<p><strong>Was ist denn „das“?</strong></p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Das geht mit dem Bandnamen los, in einer Textzeile kommt mal die Ludwigsstraße vor, das Cover vom der zweiten Single ist ein Bild der Schwabinger Krawalle.</p>
<p><strong>Das ist das Äußerliche. Aber was findet man denn in der Musik?</strong></p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Ich weiß nicht, ob es in anderen Städten so eine Band geben kann wie uns. Wir werden ja manchmal mit so was wie Superpunk verglichen, aber das ist schon ganz anders. Im Gegensatz zu Hamburg mit der Beathistorie oder Berlin, wo die Musik immer so ein bisschen kaputt war, ist München schon etwas anderes, vielleicht auch,  weil schon immer mehr Geld da war und die Leute das dann anders umsetzten.</p>
<p><strong>Koch:</strong> Ich glaube das hat schon auch etwas mit einem Lebensgefühl zu tun. München im Sommer! Die Stadt hat schon etwas Mediterranes. Aber wir machen das nicht bewusst. Ich höre das aber bei vielen Münchner Bands raus. Bei den <em>Merricks</em>, den<em><a href="www.myspace.com/moulinettes" target="_blank"> Moulinettes</a></em>, bei der <em><a href="http://crocodile-music.de/freiheit/" target="_blank">Münchner Freiheit</a></em>. Aber das ist oft so: Dass eine Musik aus einem bestimmten Ort kommt und man das hört: Das ist der Sound of Detroit.</p>
<p><strong>Aber so was hat München ja nie gehabt. Abgesehen von Disco.</strong></p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Was heißt „abgesehen von Disco“? Die Disco Geschichte war massiv, das war in den USA Nummer eins <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RM72iWami9M" target="_blank">„Fly Robin fly“. </a>Das war wahnsinnig erfolgreich, sehr kommerziell. Das ist für mich nach wie vor der Sound, für den München steht, da haben sich einige darauf bezogen, die <a href="http://www.myspace.com/merricksmunich" target="_blank"><em>Merricks</em>,</a> <a href="www.myspace.com/djhell" target="_blank">DJ Hell </a>usw. Und genau aus dieser Historie heraus ist es auch klar, dass es in Hamburg eher Bands gibt, die mit Gitarre und Schlagzeug anrücken, als in München. Und deshalb es ist auch klar, dass es in München eher Bands gibt, die so einen Glanz in der Musik haben. So einen anderen Touch. Bei<em> Isar 12</em> geht das los und geht wirklich bis zur<em> Münchner Freiheit</em>, das geht sogar bis zum dem Rock´n´Roll der <em>Spider Murphy Gang</em>, weil das auch so einen Tick Pop drin hatte.</p>
<p><strong>Koch:</strong> Aber das glaube ich hatte schon mehr mit dem Lebensgefühl zu tun, als mit der Disco. Die Frage ist was war zuerst da.</p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Egal. Das hat sich gegenseitig bedingt.</p>
<p><strong>Wie schreibst Du denn die Texte?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Ich schreibe über Sachen, die mich beschäftigen. Ich würde das nicht groß proklamieren, aber ich glaube schon, dass Popmusik eine Möglichkeit ist, seine Stimme geltend zu machen, sich Gehör zu verschaffen. Auch politische Haltungen zu vertreten. Und ich kann die Leute dazu bringen, darüber nachzudenken. Das sehe ich nicht als meine Aufgabe. Aber ich kann mir vorstellen, dass Popmusik politischer wird. Dass möglicherweise sogar die politische Äußerung das Entscheidende wird. Ich könnte mir vorstellen, dass das Statement, gar nicht mehr ironisch verbrämt, wieder kommt, mit mehr Bedeutung als jemals zuvor.</p>
<p><strong>Hat Kritik im Pop ihren Platz?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Ja, aber bei uns steht die Musik im Mittelpunkt. Im Prinzip jedoch geht’s da auch darum, dass man sich nicht dauernd über den Tisch ziehen lässt, dass alles als schön und glänzend verkauft wird, was eigentlich hohl ist. Das sind Sachen, die einen beschäftigen. Und wenn man so einen Text schreibt, muss man sehr genau drüber nachdenken, das ist eine Auseinandersetzung mit einem Thema. Das heißt, dass sie Texte keine letztendliche Weisheit verkünden. Ich glaube, dass die Texte den Prozess der Auseinandersetzung wiedergeben. Da gibt es keine letztendlich Schlussfolgerung, sondern die Beschäftigung selbst ist das Thema.</p>
<p><strong>Wie seht ihr die Situation der Popmusik aktuell?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Die Musik entwickelt sich nicht nur nicht mehr weiter, sondern sie hat nicht mehr die Bedeutung für große Teile der Jugend. Das ist jetzt eine Art der Freizeitbeschäftigung von vielen. In den 60er, 70er, 80er Jahren dagegen nahm die Popmusik auch Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung. Das kann man natürlich auch kritisch sehen. Die Popkultur damals hat die Kommerzialisierung vorangetrieben. Das, was in den 60ern Revolution genannt wurde, hat ja dazu beigetragen, dass jetzt in ganz anderem Maße Freizeit konsumiert wird. Das hat den Weg bereitet für riesige Industriezweige, wo wahnsinnig viel Geld gemacht wird. Die haben zwar damals gesagt, das ist alles Müll, aber sie haben den Kapitalismus gefördert.</p>
<p><strong>Nervt es Euch, dass Bands auch immer ein Geschichte brauchen, ein Image, dass die Musik gar nicht die entscheidende Rolle spielt?</strong></p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Ich will mit diesen acht Menschen Musik machen, weil ich die gut finde, weil wir die gleichen musikalischen Vorlieben haben. Das ist unser Branding. Das steht für sich. Wir vermitteln das auch auf der Bühne. Das ist nicht aufgesetzt.</p>
<p><strong>Kann Popmusik noch in irgendeiner Form die Erfahrungswirklichkeit unsere Gegenwart bündeln?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Nein, das glaube ich nicht. Ich war gerade bei <em><a href="www.myspace.com/mgmt" target="_blank">MGMT</a></em> auf einem Konzert. Da standen die Leute rum, waren aber nicht richtig dabei. Die schauen sich das an und finden cool, dass sie da sind. Man hat nicht den Eindruck, dass die das wirklich lieben. Die geben nicht alles. Das ist ein bisschen wie in einer Lounge. Musik ist eine Sache von vielen, neben Computerspielen und so weiter, und für kaum mehr jemanden essentiell, wie das früher vielleicht war.</p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Das ist unsere Zeit, du hast die Möglichkeit von der Techno- zur Schlagerparty zu stolpern und Spaß zu haben. So denken die jungen Leute auch. Das sollte man gar nicht negativ sehen. Das ist auch eine Freiheit, die wir haben.</p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-7929" title="cover2" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/cover2.jpg" alt="cover2" width="430" height="287" /></strong></p>
<p><strong>Auf dem Cover des Albums sieht man die Band eine Straße entlanggehen. Wo ist das?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> In Giesing. Candidplatz.</p>
<p><strong>Warum habt ihrs da gemacht.</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Das ist unterhalb vom Löwenstadion.</p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Ich bin Löwenfan.</p>
<p><strong>Koch:</strong> Und wenn der neue Straßenkampf irgendwann kommt, dann in Giesing (lacht).</p>
<p><strong>Das sieht schon ein bisschen aus wie eine Gang, auf dem Cover?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Das ist eine Blosn. So haben wir uns das gedacht.</p>
<p><strong>Warum ist da oben dieses Eck nicht eingefärbt.</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Das war ein Zufall. Wir haben am Computer ein bisschen rumprobiert und fanden das ganz gut.</p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Das ist auch in der Musik oft so, dass man Sachen macht, die zufällig entstehen, oft durch Fehler, die man selbst plötzlich gut, interessant, spannend, findet und sich sonst gar keine weiteren Gedanken dazu macht. Und die Umwelt liefert dann die Interpretation dazu. Im Grunde kann man dann als Band nur noch „ja“ sagen. Wenn jemand das in einer bestimmten Art und Weise sieht, dann ist das so.</p>
<p><strong>Welchen Stellenwert hat Musik für Euch</strong>?</p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Auf einer Skala von eine bis zehn: zehn. Klar. Man lebt für die Musik, das macht so wahnsinnig Spaß in einer Band zu spielen, mit allen Höhen und Tiefen, das sind große Erfahrungen.</p>
<p><strong>Hartwich:</strong> Es macht auch Spaß mit den Leuten zusammen zu sein. Als Teenager hängt man mit seiner Gang ab. Und dann ist das irgendwann vorbei. Mit der Band kommt das wieder.</p>
<p><strong>Seht ihr das als Verlängerung der Jugend?</strong></p>
<p><strong>Koch:</strong> Finde ich schon. Aber wie Ringo Star sagt: „Als Popmusiker wird man nie älter als 24“. Früher hat mich der Begriff Berufsjugendlicher gestört. Aber es ist so: Ich hab versucht erwachsen zu werden und irgendwann habe ich gemerkt&#8230;(lacht). Ich will nicht in der Firma sitzen und für andere Leute arbeiten, damit die reich werden.</p>
<p>&#8212;</p>
<pre><em>Foto: Tina Rank</em></pre>
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		<title>kid.chic – Harry Klein</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/04/kid-chic-%e2%80%93-harry-klein/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feiern & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[München DJ-Charts]]></category>
		<category><![CDATA[DJ-Charts]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Klein]]></category>
		<category><![CDATA[Kid.chic]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was wird wo gespielt? Wer legt wo wie auf? mucbook listet die Favorit-Tracks der besten Münchner DJs. Diesmal stellt kid.chic seine aktuellen Top-10 vor. Er ist Resident im Harry Klein, das nächste Mal dort hinter den Plattentellern am 6. März. 
1. koljah / berlin-usedom / vidab
der frühling kann kommen&#8230;

2. daniel stefanik / in days of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/kid.chic.jpg" alt="kid.chic" title="kid.chic" width="430" height="283" class="alignnone size-full wp-image-7914" /><br />
Was wird wo gespielt? Wer legt wo wie auf? mucbook listet die Favorit-Tracks der besten Münchner DJs. Diesmal stellt kid.chic seine aktuellen Top-10 vor. Er ist Resident im Harry Klein, das nächste Mal dort hinter den Plattentellern am 6. März. <span id="more-7913"></span></p>
<p><strong>1. koljah / berlin-usedom / vidab</strong><br />
der frühling kann kommen&#8230;</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ceuil8eW5mo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ceuil8eW5mo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>2. daniel stefanik / in days of old pt.1 / kann records</strong><br />
sehr gelungener 3 tracker.</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/V73WNKXi0MI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/V73WNKXi0MI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>3. gadi mizrahi / oh love / spectral</strong><br />
oh groooove!</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Bh7Ss_z9Bts&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Bh7Ss_z9Bts&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>4. le loup / funky planet / eklo</strong><br />
le loup, immer ein garant für tolle, deepe produktionen.</p>
<p><strong>5. lazy hartz club / i want it (chris carrier remix) / thirtyonetwenty</strong>der nächste franzose, c&#8217;est aussi tres bien.</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wYblOvUrsLs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wYblOvUrsLs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>6. summed &#038; dot / jazzman e.p. / all in records</strong><br />
schönes neues label, die nummer 3, mein favorit bis jetzt.</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6yK5ImsOU-Y&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/6yK5ImsOU-Y&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>7. salvatore freda / irpinia (massimo di lena remix) / freerange records</strong><br />
massimo di lena zeigt hier, was für den dancefloor ist.</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qF-YIef_MAY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qF-YIef_MAY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>8. motorcitysoul / cipher (sascha dive remix) / stir 15</strong><br />
deep, minimal und trotzdem nicht langweilig.</p>
<p><strong>9. dan drastic / behind a green door (mathias tanzmann remix) / luna records</strong>ich denke da tanzen nicht nur die mädchen.</p>
<p><object width="430" height="348"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xeTdjwIWySk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xeTdjwIWySk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="430" height="348"></embed></object></p>
<p><strong>10. lee jones / two in one / sound of speed circles</strong>etwas ruhiger, aber sehr tolles sample.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mir san&#8230;Wer?</title>
		<link>http://www.mucbook.de/2010/03/04/mir-san-wer-2/</link>
		<comments>http://www.mucbook.de/2010/03/04/mir-san-wer-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Edelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch: Bayerin am Bosporus]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Istanbul]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Münchnerin Jana Edelmann schreibt für mucbook über das Leben in einer fremden Metropole. Istanbul auf mucbook. Mit offenen Augen. Und bayerischem Herzen.
Kolumne 2: Wer ist ein &#8220;Istanbullu&#8221; &#8211; und wenn ja, wie viele? &#8211; über Identitätsprobleme in einer Migrationsmetropole..

In München beantwortet sich die Identitätsfrage ziemlich einfach: Mir san mir, und das ist auch gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Münchnerin Jana Edelmann schreibt für mucbook über das Leben in einer fremden Metropole. Istanbul auf mucbook. Mit offenen Augen. Und bayerischem Herzen.<br />
<em>Kolumne 2: Wer ist ein &#8220;Istanbullu&#8221; &#8211; und wenn ja, wie viele? &#8211; über Identitätsprobleme in einer Migrationsmetropole..<span id="more-7900"></span></em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7619" title="poladesign" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/poladesign.jpg" alt="poladesign" width="430" height="289" /></p>
<p>In München beantwortet sich die Identitätsfrage ziemlich einfach: Mir san mir, und das ist auch gut so! So schlicht und unreflektiert dieses Statement auch sein mag, es fusst immerhin auf relativ einheitlichem Lebensstil und ziemlich gehobenem Lebensstandard. Egal ob Zuagroaster oder Münchner Kindl &#8211; wir mögen die gelassene Münchner Gemütlichkeit und den Wohlstands-Laissez-Faire genießen auch die Grantler gern. Selbst wenn selten Dialekt gesprochen wird, &#8216;Servus&#8217; und &#8216;Grüß Gott&#8217; gehören zum einenden Münchner Begrüßungsritual. Auch das allgemeine Bekenntnis zur Biergartenkultur und die Liebe zum Dolce-Vita Lebensgefühl verbindet uns 1,3 Millionen Landeshauptstädter. Da macht es auch nix, wenn böse Berliner Zungen über unseren dörflichen Charakter lästern &#8211; wir wissen ja, wer hier der wirkliche Weltstädter mit Herz ist. Das selbstbewusste Münchner Selbstverständnis &#8211; wenn auch manchmal extern belächelt und bekritelt &#8211; wird intern nicht in Frage gestellt.</p>
<p>Mit diesem bayuvarisch-urbanen Hintergrund und als Fremde in einer neuen Stadt wollte ich natürlich die besonderen Merkmale der Istanbuler Identität herausfinden&#8230;</p>
<p>Nur – es gibt sie nicht.</p>
<p>Verallgemeinerungen und einheitliche Zuschreibungen über die Istanbuler Lebensart sind nicht möglich. Das ist enttäuschend, wenn man auf der Suche nach einfachen Wahrheiten ist. Es ist spannend, wenn man aufgeschlossen und neugierıg ist. Und es ist herausfordernd, wenn man neue Leute trifft.</p>
<p>Istanbul ist heute eine Megacity mit geschätzten 15 Millionen Einwohnern, es können auch fünf Millionen mehr sein &#8211; zuverlässige Zahlen gibt es nicht. Vor 60 Jahren aber lebten hier kaum mehr als eine Millionen Menschen. Von Megacity mit Metropolcharakter konnte bis in die 80er Jahre nicht die Rede sein, erst damals begann der extreme Bevölkerungszuwachs. Eine moderne Istanbuler Identität kann es also schon deshalb nicht geben, weil gar keine Zeit war, eine gemeinsame Geschichte, gemeinsame Bräuche und Traditionen zu entwickeln.</p>
<p>Es fehlt aber nicht nur an Zeit, um ein Istanbuler Gruppengefühl zu erschaffen. Es fehlt vor allem an gemeinsamen Lebenskonzepten.  Mehr als 80 Prozent der heutigen Istanbuler stammen aus Anatolien und der Schwarzmeerregion. Und die Zuwanderer haben nicht nur ihre Familien und Freunde mitgebracht. Vor allem haben sie ihre dörflichen Strukturen in das Metropolenleben verplanzt. So kommt es, dass Pferdewägen mit Früchten durch die Stadt rollen, einige Stadtviertel in den Clanstrukturen anatolischer Dörfer organisiert sind und die Kopftücher der Frauen mal streng und blickdicht um Kinn und Stirn gebunden sind, mal lose und in bunten Farben über lange Haare wehen.</p>
<p>Frauen im Istanbuler Stadtleben verdeutlichen vielleicht am besten, dass es nicht eine Istanbuler Lebensart gibt, sondern viele, widersprüchliche, gegensätzliche Lebensentwürfe. Es ist etwa Blödsinn zu sagen, eine Frau in Istanbul sollte keinen kurzen Rock tragen. Es ist aber genauso blösinnig zu sagen, eine Frau in Istanbul kann ohne Probleme einen kurzen Rock tragen. Es hängt davon ab, wo sie den kurzen Rock trägt.<br />
In Cihangir unterscheidet sich der Lifestyle wenig vom Glockenbachtum, lange Leggingsbeine wippen en masse in den Straßencafes &#8211; und niemand guckt auch nur schief. Im kurdischen Viertel Tarlabaşı sind Kopftücher zwar selten, Miniröcke aber eher an transsexuellen Prostituierten zu sehen denn an jungen Mädchen. Und im tiefreligiösen Fatih huschen vor allem schwarz verschleierte Geisterfrauen umher &#8211; nackte Frauenbeine wären eine Provokation.</p>
<p>Einige Istanbuler hadern mit dieser fragemtierten Realität und beschwören wegen der anhaltenden Einwanderung aus den ländlichen Gebieten den kulturellen Verfall ihrer Stadt. Einige isolieren sich von der städtischen Vielfalt und bleiben in ihren vertrauten Vierteln. Und einige genießen einfach die Buntheit der unterschiedlichen Welten, die in dieser Stadt versammelt sind. Aber keiner wusste bisher eine Antwort auf meine Frage, was einen wahren &#8216;Istanbullu&#8217; ausmacht.</p>
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		<title>Billig, praktisch, tödlich</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charlotte Radziwill</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht & Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[
Plastik ist ungeheuer praktisch. Das schlimme: Es ist praktisch überall. Der Regisseur Werner Boote wirbt im City-Kino für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wundermittel unserer Zeit.
Life in plastic, it`s fantastic! heißt es in dem Lied Barbie Girl der Gruppe Aqua. Die dänisch-norwegische Musikgruppe löste sich 2001 für sechs Jahre auf. Bis sich Plastik zersetzt kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7847" title="Plastic Planet Supermarkt Foto" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/Plastic-Planet-Supermarkt-Foto.jpg" alt="Plastic Planet Supermarkt Foto" width="430" height="242" /></p>
<p>Plastik ist ungeheuer praktisch. Das schlimme: Es ist praktisch überall. Der Regisseur Werner Boote wirbt im City-Kino für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wundermittel unserer Zeit.<span id="more-7798"></span></p>
<p><em>Life in plastic, it`s fantastic!</em> heißt es in dem Lied <em>Barbie Girl</em> der Gruppe Aqua. Die dänisch-norwegische Musikgruppe löste sich 2001 für sechs Jahre auf. Bis sich Plastik zersetzt kann es bis zu 500 Jahre dauern. Seit 100 Jahren hält der Siegeszug von Plastik an. Seit 25.2. läuft der Film <em>Plastic Planet</em> auch <a href="http://plastic-planet.de/kinofinder.html">in Deutschland.</a> Drei <a href="http://www.google.de/movies?hl=de&amp;near=Munich&amp;dq=plastic+planet&amp;sort=1&amp;mid=5ff8e780d537cb5a&amp;ei=aR6LS7WtD4KgnQPZooS2BA&amp;sa=X&amp;oi=showtimes&amp;ct=movie-link&amp;cd=1&amp;ved=0CA4QwAMoBA">Münchner Kinos</a> zeigen die engagierte Dokumentation. Eine <a href="http://www.plastic-planet.de/">deutsche</a> und eine noch ausführlichere <a href="http://www.plastic-planet.at/">österreichische Homepage</a> bieten viele Zusatzmaterialien.</p>
<p>Laut Boote, der für den Film über zehn Jahre recherchiert hat, leben wir nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit heute im Plastikzeitalter. Der Kunststofflebensweg des modernen Menschen kann vom Babyschnuller bis zu den plastinierten Leichen Gunter von Hagens verlaufen<em>. P</em><em>lastic Planet</em> nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise um die Plastikwelt. Der Film zeigt, wie stark unser alltägliches Leben durch Kunststoffprodukte bestimmt wird. Nicht nur die Konsumenten sondern auch die Produzenten können häufig nicht mehr nachvollziehen, welche Inhalte die Produkte haben. In unterschiedlichem Maß gelangen Substanzen wie Weichmacher über den direkten Kontakt mit Plastik in unseren Körper. Studien, die das Filmteam in Auftrag gegeben hat und die der BUND finanziell unterstützt hat, haben belegt, dass bestimmte Schnuller, einen bedenklich hohen Wert von Bisphenol A enthalten. Diese Babyschnuller mussten daraufhin vom Markt genommen werden. Wie gefährlich Chemikalien wie Bisphenol A wirklich sind, die sich in Kunststoff finden, darüber gibt es unter <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/941/491310/text/">Experten Streit.</a></p>
<p>Zu Beginn von <em>Plastic Planet </em>sehen wir den Wiener Regisseur als Kind. Klein Werner erfreut sich an den vielen bunten Plastikspielsachen, die sein Großvater ihm geschenkt hat. Bootes Großvater war in den 60er Jahren Geschäftsführer der Interplastik-Werke und einer der Wegbereiter des globalen Kunststoff-Siegeszugs. Am Ende legen Boote und seine Mutter Blumen am Grab des 1972 verstorbenen Plastikpioniers nieder. Flieder aus dem Garten, keine Plastikblumen. Zwischen diesen beiden Szenen werden Wissenschaftler, Lobbyisten, Umweltexperten und normale Familien zum Thema Plastik befragt. Denn Beginn macht ein Interview mit John Taylor von PlasticsEurope. Taylor ist der Präsident des europäischen Dachverbands der Plastikhersteller. 18 Monate musste Boote drängen, um diesen Gesprächstermin zu bekommen. Um einige negative Erfahrungen und Kenntnisse reicher versucht der Regisseur zu einem späteren Zeitpunkt ein erneutes Treffen mit Taylor zu arrangieren. Ohne Erfolg. Stattdessen schickt PlasticsEurope Werner Boote den Futurologen Ray Hammond nach Hause auf die Couch. Hammond spricht von den Verheißungen eines Lebens mit Plastik. Der Kunststoffindustrie und der Harmlosigkeit von Plastik sei zu vertrauen, blind. Müllkippen, Gewässer, Fabriken und weitere Gespräche des Films zeigen ein ganz anderes Bild. Animationen erklären die chemischen Reaktionen und die Verarbeitung von Plastik. Werner Boote sucht nach Antworten. Antworten auf Fragen, wo Plastik inzwischen überall ist, wer was über die Inhaltsstoffe weiß, wie gefährlich diese sind und was wir alles nicht genau wissen. Seine Person spielt dabei eine wichtige Rolle. Vergleiche mit Michael Moore lehnt der Regisseur ab. Boote zeigt nicht, wie die Welt funktioniert, vielmehr regt seine Dokumentation zum Nachdenken an. Mitunter auf sehr unterhaltsame Weise. Immer wieder werden Familien aus Europa, den USA, Japan und Indien gebeten, alles Plastik was sich in ihren Häusern befindet aufeinander zu stapeln. Die jeweilige Menge ist enorm.</p>
<p>Den Gebrauch von Plastiktüten und Plastikflaschen möglichst zu verringern ist ein Allgemeingut. Der Film macht die Dringlichkeit des Themas anschaulich. Plastikmüll und der permanente direkte Kontakt mit Plastik sei nicht nur ein Problem für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Gesundheit. Die Dokumentation, die sich auch gut <a href="http://www.plastic-planet.at/schulmaterialien/schulmaterialien.html">für den Schulunterricht eignet,</a> kann als call to action film bezeichnet werden. Laut Produzent Thomas Bogner ist <em>Plastic Planet</em> ein Aufklärungsfilm und kein Film gegen die Industrie. Ziel ist nicht, Plastik gänzlich zu verbieten. Es ist dem Regisseur aber daran gelegen, nicht mehr so viel Plastikramsch zu kaufen und den Kunststoff besser und für den Verbraucher durchsichtiger zu machen. So wirbt Boote für eine Kennzeichnungspflicht, welche Stoffe in Plastik enthalten sind. Margot Wallström, die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, führt im Film weiter aus: „Die Produzenten sollten beweisen müssen, dass ihre Produkte nicht gefährlich sind.”</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7848" title="Plastic Planet Weltkugel" src="http://www.mucbook.de/wp-content/uploads/2010/03/Plastic-Planet-Weltkugel.jpg" alt="Plastic Planet Weltkugel" width="430" height="285" /></p>
<p><span><em>Foto: Der österreichische Umweltanalytiker Kurt Scheidl testet den aufblasbaren Globus, den Regisseur Werner Boote (rechts) im Film dabei hat, und findet in diesem Kinderspielzeug einen bedenklichen Giftmix.</em></span></p>
<p><span><em><br />
</em></span></p>
<p>Vermeidung fängt im Kleinen an. Nachdem sie den Film gesehen hatte beschloss die fünfköpfige Familie Krautwaschl/Rabensteiner aus der Nähe von Graz für eine Weile sowenig Plastikprodukte wie möglich zu kaufen. Über die <a href="http://www.plastic-planet.at/">österreichische Website des Films</a> gelangt man auch zu dem Experiment <a href="http://www.keinheimfuerplastik.at/?page_id=2">Kein Heim für Plastik</a>. Interessant sind die Diskussionen die sich im Tagebuchblog entspinnen. Hier findet ein Austausch statt über mögliche natürliche Alternativen zu Plastik, ferner gibt es Erfahrungsberichte mit den verschiedenen Alternativprodukten. Dass der Dokumentarfilm zu Diskussionen anregt zeigte auch das Publikumsgespräch mit Werner Boote am 28.2. im City Kino München. Der volle Kinosaal debattierte über Möglichkeiten den Plastikgebrauch einzuschränken und Forderungen an die Politik und die Industrie. Informationen über den Film und die Websites zum Film hinaus bietet das <a href="http://www.keinheimfuerplastik.at/?page_id=2">Buch zum Film</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="261" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lrCNepwmbXA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="261" src="http://www.youtube.com/v/lrCNepwmbXA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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