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Copykitchen: 1x den Koch zum Mitnehmen, bitte!

Sabine Sikorski
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Sabine Sikorski

Foodie. Liebt Essen. Hat eine große Leidenschaft für selbstgebackenes Brot und Brötchen.
Schreibt hier über alle möglichen Essensthemen: Von kulinarischen Events über Food-Startups bis hin zu dem ein oder anderen Rezept.
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#foodgasm ist mein erster Gedanke – denn das passiert in meinem Mund, als ich zum ersten Mal bei den Waldmeistern in der Maxvorstadt esse. Mein zweiter Gedanke: Ich will den Koch mit nach Hause nehmen und nie mehr rauslassen. Mein dritter Gedanke: Ich  mach das einfach – für die Copykitchen. Die Rubrik in der Printausgabe von MUCBOOK, in der Foodblogger gemeinsam mit Profiköchen in WG-Küchen Speisen aus dem jeweiligen Restaurant zubereiten und damit zeigen, wie einfach es ist, zu Hause ausgewogen und gut zu kochen. Schließlich kann man nicht jeden Tag essen gehen.

rezept_fertig

Das Restaurant „Die Waldmeister“ ist der ideale Kandidat dafür. Schon die Inneneinrichtung überzeugt. Alles ist liebevoll in Eigenarbeit entstanden. Wunderschöne Holztische laden zum Essen ein, große Fenster spenden Licht, die Wände sind in angenehmen, gedeckten Farben gestrichen. Ein Blick auf die täglich wechselnde Karte zeigt eine schöne Auswahl an jahreszeitlich orientierten Gerichten, bei denen für jeden was dabei ist. Seien es die Tagliatelle mit Waldpilzen, das Boeuf Bourguignon, die vegane Bolognese oder aktuell die leckeren Spargelgerichte. Zudem gibt es selbstgebackene Kuchen und für den kleinen Hunger belegte Brote.

Und dann gibt es noch das Geheimgericht. Das, bei dem die Gäste beim Bestellen die Stimme senken, damit es kein anderer mitbekommt, weil es sonst alle bestellen, und es beim nächsten Mal womöglich aus ist. Das Gericht, weshalb ich den Koch mit nach Hause nehmen will und nie mehr rauslassen: Polpette della Nonna!

polpette_mucbook

Gelernt in Italien, verfeinert in Deutschland

Aramis heißt der Koch, wie meine Lieblingsfigur aus den drei Musketieren, nach der er tatsächlich benannt wurde. Schon allein deshalb ist er mir sympathisch. Das Rezept für die Polpette hat er von einer italienischen Nonna, und es in Deutschland perfektioniert. So nimmt er beispielsweise Rind- anstelle von Schweinefleisch, was mir persönlich auch besser schmeckt. Denn der Anspruch an ein Essen ist sein Geschmack, wie Aramis sagt. Hat sich erfüllt: Die Polpette zerfließen auf der Zunge, man schmeckt den Parmesan und die frischen Kräuter, spürt den leichten Hauch von Knoblauch und genießt die Pinienkerne, die Paprika mit leichtem Biss in der Tomatensauce, und freut sich über die perfekt gekochten Papardelle.

Come preparare le polpette della nonna

Aramis ist tatsächlich einverstanden, uns sein Geheimrezept zu verraten, und so stehen wir an einem Freitagnachmittag in der WG-Küche unseres Fotografen Sebastian und kochen. Währenddessen verrät uns Aramis einige Küchentricks. Zum Beispiel, dass man unter das Schneidebrett an alle vier Ecken feuchtes Küchentuch legen sollte, damit es nicht wegrutscht. Außerdem zeigt er uns die sogenannte Kralle, also wie man die Finger hält, damit man sie sich während des Schneidens nicht absäbelt.

rezept_3

Tja, und wenn ihr die Polpette auch nachkochen wollt, dann müsst ihr euch das aktuelle mucbook holen. Gibt es an ausgewählten Kiosken und in diversen Läden. Oder ihr bestellt es einfach versandkostenfrei unter habenwollen@mucbook.de. Kosten: 4 Euro.

Während ihr darauf wartet empfehle ich einen Besuch bei den Waldmeistern. Grüßt Aramis von mir – den habe ich schweren Herzens wieder gehen lassen.

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waldmeister_mucbook

Die Waldmeister
Barer Str. 47, 80799 München
Geöffnet: Mo-Sa, 8 – 20 Uhr

Du hast ein Restaurant und willst auch bei der Copykitchen mitmachen? Schreib an: mitmachen@mucbook.de

Fotocredit: Sebastian Grapentin

 

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