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Japanisch-peruanische Extravaganz im neueröffnetem Izakaya

Giulia Gangl

Giulia Gangl

Wenn ich mit beiden Beinen fest im Leben stehe - wie soll ich dann tanzen?!
Giulia Gangl

Der Erfolg der Fusion Cuisine überrascht uns nicht. Denn wieso sollte man sich beim Essen auch auf eine Nationalküche beschränken, wenn es doch so viele gibt und sie sich herrlich kombinieren lassen? Asiatisch-Bayrisch im Fei Scho oder Ja Mai, bayrische Tapas bei Bapas – und jetzt neu in München: Japanisch-Peruanisch im Izakaya! Wir hatten das Vergnügen (Oh ja, und was für ein Vergnügen!) uns beim Pre-Opening Dinner schon einmal durch das Menü zu testen und waren mehr als begeistert.

Ein High-End-Konzept, das sich bewährt – weltweit!

Dass das Izakaya definitiv nicht im Everyday-Preisbereich liegt, sieht man schon beim Betreten des im Roomers Hotel gelegenen Restaurants. Dunkel verspiegelte Wände, rustikales Holz, schwarze Ledersofas und als besonderer Eye-Catcher: die riesige, hölzerne Fischlampe sowie der Raumteiler mit Koi-Motiven.

 

„Das Izakaya ist ein zeitgenössisches, kulinarisches Erlebnis, wo extravagante japanische Küche auf peruanische Einflüsse trifft,“ beschreibt Yossi Eliyahoo, Gründer der Entourage Group, der auch die High-End-Restaurants Momo, The Butcher, The Duchess, Mr. Porter und das Shirkhan gehören, sein neuestes Juwel. Nach Amsterdam, Ibiza und Hamburg steht in München nun das vierte Izakaya, ein weiteres soll 2018 in Mailand eröffnen. Die Speisen werden in kleinen Portionen serviert und sind zum Teilen  gedacht. Mindesten ein Gericht probieren, das man vorher noch nie gegessen hat – das ist die Vision des Izakayas. Nichts leichter als das: Die raffinierten, anspruchsvollen Menüs von Küchenchef Hariprasad Shetty kombinieren authentische Elemente mit einem modernen, kreativen Twist. Und diesen Twist sieht und schmeckt man.

Authentic yet never traditional

Gastfreundschaft und höhste Professionalität ist das, was das Izakaya so besonders machen soll. Beides erfahre ich unmittelbar nach dem Betreten des Restaurants. Ich setze mich an die Bar und beobachte gebannt die Barkeeper bei der Kreation ihrer Drinks. Das kleine Kunstwerk aus frischen Früchten ist eigentlich viel zu schön, um getrunken zu werden. Genau so wie das Essen eigentlich viel zu schön ist, um gegessen zu werden. Wir tun es natürlich trotzdem.

Das Menü beginnt mit Thunfisch Tatar und Beluga Kaviar, serviert in einem Eis-Iglu. Ja, Eis-Iglu. Dazu gibt es Seebarsch Sashimi in Olivenöl und getrocknetem Miso und Spinat Salat mit gegrillten Shrimps. Darauf flogen Mais Tempura, Rindfleisch Tataki mit Zwiebel-Ponzu-Soße und Knoblauch Chips, Austern im Filo Teig mit cremigem Wasabi und Beluga Kaviar und Gyoza, japanische Teigtaschen gefüllt mit Wagyu Rind und Foie Gras.

Weiter geht es mit Seezunge mit Chilli-Shiso-Salsa, Ribeye Beef mit Chimichurri, Anticucho – perunaischen Fleischspießen – und Teriyaki Soße und geröstetem Weißkohl mit Trüffelöl. Und zum Nachtisch gibt es frisch gebackene Vanille-Yuzu-Madeleines mit Marmelade und Weiße Schokoladen Chantilly (und Basilikum für die Frische) und Schokoladenschnee mit in Honig gerösteten Macadamias und Vanilleeis. Die aufmerksamen Kellner haben unsere Wein- und Wassergläser das gesamte Menü über keine Sekunde aus den Augen gelassen und immer fleißig nachgeschenkt. Was mir als schüchternes, introvertiertes Etwas, alleine auf einem Presseevent, natürlich ganz recht kam.

 

Wir lassen Menü und Bilder für sich sprechen.

Falls ihr euch also auf der Suche nach etwas Extravaganz seid, wenn ein Geburtstag, Jahrestag oder Feiertag ansteht oder ihr euch aus welchen Gründen auch immer einmal richtig etwas gönnen wollt: Das Izakaya weiß euch zu verwöhnen!

Reservieren könnt ihr unter info@izakaya-munich.com

 


Bildmaterial: The Entourage Group, Giulia Gangl

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