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Normal kann jeder: 6 ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten im Münchner Umland

Die Tage sind definitiv vorbei, an denen man sich gemütlich ans Ufer der Isar fläzen konnte, um sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Was also mit der neu gewonnen freien Zeit am Wochenende anfangen? Wir hätten da einen guten Tipp für euch – Schnappt euch eure sieben Sachen und ab ins wunderschöne Umland von München.

In einem gewöhnlichen Hotel nächtigen kann jeder, deswegen haben wir euch sechs ausgefallene Übernachtungsmöglichkeiten abseits des Mainstreams zusammengesucht, die in nur maximal 2 Stunden Fahrtzeit zu erreichen sind.

Schlafen im Heubett

In nur einer Stunde und 15 Minuten erreicht ihr den schönen Ort Unterammergau. Unterhalb des Pürschlings in den Ammergauer Alpen befindet sich der Gasthof Schleifmühle. Hier könnt ihr die Nacht ganz romantisch in einem Heulager verbringen.  Ein direkter Kontakt mit dem Heu findet dank Schlafsäcken aber nicht statt. Das Heu ist naturbelassen und das Unterbett wird, je nach Wunsch, mit verschiedenen Kräutern angereichert: z.B. mit Lavendel, Rosenblüten oder Kamille. Wenn Schlafen zum Naturerlebnis wird…

#junggesellinnenabschied #heuhotel #daswirdsuper

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Schlafen wie im Wilden Westen

Einmal Schlafen wie Lucky Luke – das könnt ihr am Rande des Bayrischen Walds in der Westernstadt „Pullman City“ nahe Eging am See. Keine zwei Stunden entfernt von München liegt nämlich der Wilde Westen verborgen. Tagsüber könnt ihr euch mit Cowboys und Indianern in die Pionierzeit des 19. Jahrhunderts zurückversetzt fühlen, abends dann in einer der vielen themenorientierten Unterkünfte zu Ruhe kommen. Jetzt gilt es nur noch die Frage zu beantworten: Cowboy oder Indianer? Blockhaushütte oder Tipi?

 

Schlafen im Baumhaus

In nur einer Stunde und 45 Minuten befindet ihr euch in der freien Natur von Schönau und dem Erlebnispark Voglsam. Hier könnt ihr euren Schlaf in vier Metern Höhe genießen. Die Baumhäuser erfüllen nicht nur den Kindheitstraum, einmal in einem Baum zu übernachten, auch die Gestaltungen der Häuser laden dazu ein, nostalgisch an vergangene Tage zu denken. Schlafen könnt ihr z.B. in dem Baumhaus „Villa Kunterbunt“. Schiefe Fenster, farbige Rahmen und morgens dann von Vogelgezwitscher geweckt werden. Hach…

Schlafen in den Baumwipfeln oder noch höher hinaus?

Wem die Idee mit dem Baumhaus schon gefallen hat, dabei aber lieber unter freiem Himmel schlafen möchte, für den haben wir drei Alternativen im Waldseilgarten Höllschlucht in Pfronten im Allgäu rausgesucht. Keine zwei Stunden Autofahrt trennen euch von eurer luftigen Übernachtungsstätte. Alternativ zum Schlafen auf einer Plattform in sieben Metern Höhe, besteht die Möglichkeit über dem Boden schwebend in einem Portaledge die Nacht zu verbringen. Das Schwebebett wird an einem massiven Ast befestigt, damit ihr auch wirklich frei in der Luft hängend schlummern könnt. Wem das noch immer noch nicht genug Nervenkitzel ist, der kann in 100 bis 300 Meter an einer Felswand sein Bettchen bauen.

Schlafen in einem großen Bierfass

Das Bierfass ist des Münchners Heim? Nun ja, die Liebe des Bayern zum Bier ist schon länger kein Geheimnis mehr, aber gleich in einem überdimensionalen Bierfass schlafen ist dann doch eher eine Neuerscheinung. Euer „Bettfass“ steht im anderthalb Stunden entfernten Lechbruck am See  auf der Campinganlage Via Claudia im Allgäu. Und keine Sorge… das Domizil riecht nicht nach einer durchzechten Partynacht, sondern lediglich nach Kiefernholz.

Schlafen in einem Iglu

Ab ins Auto und los in Richtung Alpen, denn um in einem Iglu zu nächtigen müsst ihr nicht zwingend nach Grönland oder Kanada reisen. Wesentlich zeit- und kostengünstiger kommt ihr nämlich nach Oberstdorf. Dort seid ihr mit dem Auto in nur 2 Stunden und ein paar Minütchen, von dort aus geht es dann noch mit der Nebelhornbahn auf 2000 Meter Höhe. Die IgluLodges sind alle individuell von Allgäuer Künstlern gestaltet. Angst vor Unterkühlung braucht ihr trotz Eis und Schnee keine zu haben, denn die Betten der Iglus haben alle eine Isolierschicht, Felle als Unterlage und spezielle Schlafsäcke. Ein zusätzliches absolutes Highlight ist, dass man bei einer klaren Wetterlage vom Nebelhorn aus mehr als 400 Alpengipfel bestaunen kann.


Beitragsbild: © Waldseilgarten-Höllschlucht

Fotos: © Erlebnispark Voglsam, Waldseilgarten-Höllschlucht, Allgäu Events GmbH

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