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Schneeflöckchen, endlich kommst du geschneit… 5 Tipps für Winterspaß in München

Jedes Jahr freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn es endlich schneit in München. Völlig fasziniert beobachte ich die weißen Flocken wie sie vom Himmel schweben und hoffe, dass der Schnee liegen bleibt. Dann ist nämlich endlich Zeit für Schlittenfahren, Eislaufen, Langlaufen und Schneemannbauen.

…warten auf den Schnee

Dass es dieses Jahr Mitte Februar werden muss für den ersten Schnee, ist sehr bedauerlich. Aber nun pünktlich zum Start der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ist es soweit.

Übrigens können auch fast alle Disziplinen in München ausprobiert werden – über das Niveau lässt sich allerdings streiten.

Für Anfänger: Spazierengehen und Schneemannbauen


Schneemänner und -frauen kann man fast überall bauen. Am wichtigsten dabei: Schnell sein bevor er zu platt getrampelt ist. Viel (unberührte) Fläche bietet zum Beispiel der Nymphenburger Schlosspark. Allein aufgrund seiner Größe kann hier auch nach ein paar Tagen noch ein Stück „jungfräulicher“ Schnee gefunden werden.

Ein Bonus ist sicher das märchenhaft zugeschneite Schloss mit den vielen kleinen Parkburgen, die im ganzen Park verteilt stehen. Aber auch der Westpark, der Nordteil des Englischen Garten und für ausdauernde Spaziergehfreunde der Perlacher Forst sind hierfür geeignet.

Schlittenfahren – nicht nur für Kinder eine Gaudi

Wem Spaziergehen nicht aufregend genug ist, der sollte sich am Schlittenfahren versuchen. Das Rodeln ist bei Kindern sehr verbreitet, nimmt im Erwachsenenalter jedoch ab. Zu Unrecht wie wir finden. Schon klar, nicht jeder besitzt einen Schlitten. Aber dieses Problem kann sehr schnell gelöst werden. Wem rund zehn Euro für einen Tellerschlitten zu viel sind, kann auch einfach eine große Plastiktüte nehmen. Wichtig ist nur, dass der gewählte Schlittenberg genug Steigung hat.

Schlittenfahren am Monopteros-Berg ist übrigens offiziell nicht erlaubt. Außerdem eher nervig mit den vielen Kindern, die den Hang runterrutschen. Anders sieht das Ganze am späten Abend mit etwas Jagertee aus. Länger und etwas steiler sind die Abfahrten im Luitpoldpark, in den Maximiliansanlagen oder im Olympiapark.

Bergfeeling in der Olympia-Alm

Wer sich den Ausflug in ein teures, überfülltes Skigebiet sparen möchte (und sowieso nicht der ehrgeizigste Skisportler ist), kann sich einfach am Olympiaberg etwas austoben und dann standesgemäß in die Olympia-Alm einkehren. Zudem ist Skifahren am Olympiaberg umweltfreundlich und tatsächlich Sport, denn es gibt keinen Lift.

Wann wart ihr das letzte Mal Eislaufen?

Einmal Eisprinzessin sein, Pirouetten drehen oder einfach Rückwärtslaufen – wer Eislauf-Profi werden will, sollte ab und zu üben gehen. Übungsflächen gibt es einige: Eisläufer können sich bei ausreichenden Minusgraden auf dem Nymphenburger Kanal austoben, sonst gibt es Eis- und Funsportzentren im Osten und im Westen, das Grünwaldstadion und natürlich das Olympiastadion.

Schlittschuhleihen ist fast überall möglich. Besonders schön für Freizeitsportler ist die Kombi „Eis und Heiß – ja, die heißt wirklich so – im Prinzregentenbad. Mit dem Kombiticket kann nicht nur die Eislauffläche, sondern ebenso die 1.300 Quadratmeter große Saunalandschaft besucht werden.

Wenn der Schnee länger bleibt…

Wenn es dann doch mehr schneit als gedacht, kann sich an für die Stadt eher „exotische“ Sportarten wie das Langlaufen gewagt werden. Erstaunlich ist, dass sogenannte Langlaufloipen in fast allen größeren Parks in München ausgewiesen sind. Nicht nur für Senioren ein großer Spaß!

Bei fast allen Winterfreuden gilt, lieber heute als morgen. Denn dank Klimaerwärmung schmilzt der Schnee meist schneller als gedacht…

 


Beitragsbild: via flickr Foto von Michael Hoffmann (CC BY 2.0).

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