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Filmfest München – WAS, WO und WARUM man hingehen sollte

Barbara Lersch

Barbara Lersch

"samma uns ehrlich das leben is herlich
manchmal beschwerlich und manchmal is gefährlich"(a geh)
Barbara Lersch

WAS?

Das Filmfest München ist nach der Berlinale das zweitgrößte Filmfestival in Deutschland. Es findet jedes Jahr im Juni/Juli statt und zieht über 80.000 BesucherInnen an – und zwar nicht nur Professionals und Journalisten, sondern eingeladen sind natürlich alle, die Lust auf Filme haben. Die Auswahl ist so groß, da ist für jeden was dabei.

Dieses Jahr werden 185 Filme aus 43 Ländern gezeigt. Und wen diese Anzahl erst ein mal überfordert, der kann nach Schwerpunkten filtern und kommt so vielleicht schneller zum Wunschfilm. Das Filmfest ist auch ein Ort für Diskurs und Denkanstöße. Das wird auch durch zahlreiche Begleit-Veranstaltungen unterstrichen, bei denen keine oder nicht nur Filme laufen. Mehr dazu unter WAS GENAU.

WANN?

Dieses Jahr findet das Filmfest vom 28. Juni – 7. Juli 2018 statt. Filme laufen eigentlich den ganzen Tag ab 9.00 bis 24.00 Uhr. Viele Filme laufen mehrfach, so dass man sich auch seinen eigenen Festivalplan zusammen stellen kann. Dafür bietet das Filmfest auch einen persönlichen „Festivalplaner“.

WO?

Das Festivalbüro und auch ein Ticketoffice befinden sich im Gasteig. Dort, aber auch im City Kino, im Filmmuseum, im Kino am Sendlinger Tor, im Gloria Palast, in der HFF, im Mathäser, in den Kinos an der Münchner Freiheit, im Rio und im Theatiner kann man in diesen Tagen Filme gucken. Zudem gibt es am Gasteig ein Open Air-Kino, wo Boxfilme laufen – und das in diesem Fall sogar kostenlos.

WIEVIEL?

Tickets gibt es online oder an der Abendkasse. Sie kosten 9,00 / ermäßigt 6,50 Euro. Für die Cineasten unter euch gibt es aber auch Festivalpässe, die sich ab fünf Besuchen lohnen. Mehr Infos dazu gibt es HIER. Onlinetickets gibt es bereits zu kaufen – das sollte man auch nutzen, den ausverkaufte Vorstellungen sind keine Seltenheit.

WAS GENAU?

In diesem Jahr gibt es neben dem Schwerpunkt „Big Brother oder Little Neighbor“ etliche weitere Programmpunkte. Der Schwerpunkt taucht, gewollt oder nicht gewollt, in vielen aktuellen Filmen auf. Denn das Thema der Überwachung und welche Konsequenzen sie auf Mensch und Gesellschaft hat, beschäftigt sehr viele Filmemacher in diesen Zeiten.

Neben dem Schwerpunkt ist das Filmfest in 12 Filmreihen unterteilt, welche man sich HIER genauer anschauen kann.

So zum Beispiel laufen in der Reihe „International Independants“ junge, innovative Filme aus aller Welt, in der Reihe „Hommage“ werden Künstlerpersönlichkeiten in den Mittelpunkt gestellt und geehrt und in der Reihe „Spotlight“ geht es um die ganz großen Gefühle und großen Produktionen.

Zudem werden zwei Filmemacherinnen ausgezeichnet: Emma Thompson und Terry Gilliam. Gilliam ist Mitbegründerin der Gruppe Monty Python. Wer also schon immer mal „Die Ritter der Kokosnuss“ (1975) im Kino sehen wollte, kann das im Kino der HFF tun.

Wem das jetzt noch nicht genug ist, dem empfehlen wir immer wieder mal auf MUCBOOK (Blog und auch Instagram) vorbei zu schauen, dort empfehlen wir dir nämlich während des Filmfests einzelne Filme aus den verschiedenen Reihen, zudem gibt es Bilder und Eindrücke.

Neben Filmen gibt es eine ganze Menge zusätzlicher Veranstaltungen: Partys, Empfänge, Diskussionen, Ausstellungen, Konzerte und vieles mehr. Welche Events man definitiv nicht verpassen sollte, liest du HIER nach.

WARUM?

Das Filmfest bietet auch in diesem Jahr wieder spannende Einblicke in die deutsche, aber auch internationale Filmszene – und diese tiefen und teilweise auch speziellen Einblicke zu bekommen, ist ohne das Filmfest gar nicht so einfach. Wer Lust hat, sich mal auf spannende Filme jenseits amerikanischer Blockbuster und gut durchfinanzierter Produktionen einzulassen, der sollte sich das Filmfest nicht entgehen lassen. Sowohl eingefleischte Cineasten als auch neugierige Einzeltäter kommen hier auf ihre Kosten.


Fotos/Illu: © Filmfest München, c-bernhardschmidt 

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