München in Steckbriefen: Ramersdorf-Perlach
Aktuell, Stadt

Hard Facts, Hintergründe und Geheimtipps: Ramersdorf-Perlach

Natalie Adel

Natalie Adel

Ist München-Liebhaberin, weil es sich hier so herrlich mit dem Rad durch die Stadt düsen lässt und fast nichts über einen Sommerabend an der Isar geht. Ansonsten Theaterfan und immer dabei, neue Dinge auszuprobieren.
Natalie Adel

Dieser Steckbrief stammt aus der aktuellen MUCBOOK-Printausgabe über die Münchner Stadtviertel. Du willst mehr? Gönn‘ Dir das ganze Heft und zwar hier.

Die zehnte Ausgabe des aktuellen Mucbook Magazin widmet sich – wie sollte es auch anders sein – München den detail. Und zwar haben wir uns in den Stadtbezirken ganz genau umgesehen. Wir sind nachts mit einem Taxifahrer durchs Bahnhofsviertel gefahren, lernen Sendling durch die Augen der Schlachthofbronx kennen und begeben uns auf eine Zeitreise durch die vergessenen Szeneviertel. Heute am Start:

RAMERSDORF-PERLACH

Entstehungsgeschichte
Schon 1864 ist Ramersdorf-Perlach in die Stadtgemeinde München integriert worden. Mittlerweile gehört Ramersdorf-Perlach zu den größeren Vierteln und umfasst neben der grünen Kolonialsiedlung Waldperlach auch die in den 1960er-Jahren entstandene Trabantenstadt Neuperlach (nach wie vor eine von Deutschlands größten Satellitenstädte).

Hard Facts
Es lebe die Vielfältigkeit: Gemessen am gesamtstädtischen Durchschnitt (28,3 Prozent) liegt der Ausländeranteil hier um 5 Prozentpunkte höher.

Wen Du hier triffst
Ein mitunter bizarr anmutendes Miteinander von aussterbenden Möchtegern-Gangstern, Anzugträgern und Kleinfamilien. Aber auch stillen Protest und einen kleinen Rest Anarchie im sonst so aufpolierten München: Am Straßenrand abgestellte Badewannen und Sofas sind keine Seltenheit im Neukölln Münchens.

Was Du hier vergeblich suchst
Die anscheinend so kriminelle Drogenvergangenheit Neuperlachs findet man ebenso wenig wie ein Café, indem man den Cappuccino auch mit Hafermilch bestellen kann.

Was Du garantiert noch nicht über Ramersdorf-Perlach wusstest
Gleich dreimal die Woche gibt es einen Bauernmarkt: dienstags, freitags und samstags.

Unbedingt gesehen haben solltest Du
… den Ostpark! Kostenloser Outdoor-Fitnesspark mit Erlaubnis, auf den Grünflächen zu grillen – besser geht’s nicht.

Das beste
… (weil romantischste) Bier gibt es während des Sonnenuntergangs mit Springbrunnen-Fontäne im Michaeligarten. Wunderbar kitschig!

Willst du mehr über Münchens Stadtviertel wissen? Hier kannst Du Dir das aktuelle MUCBOOK bestellen. Und hier gibt’s noch mehr Stadtviertel-Steckbriefe.

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