Die Band Ark Noir in einem dunklen Gang.
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Tunnel Visions Vol. 2 – Der Münchner Untergrund bebt am Donnerstag, 19. Juli

Da sage noch einer, die Münchner Musikszene sei tot! In letzter Zeit tauchen immer mehr interessante Künstler auf, die die Subkultur Münchens vorantreiben und mit neuen Eventreihen das Münchner Nachtleben beleben. Eine neue Strömung allen voran: Techno-Jazz mit Live-Instrumenten.

Nach der Jazzrausch Bigband und dem Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) gibt es immer mehr kleine Abspaltungen von Leuten, die mit Jazz-Improvisationen, treibenden Beats und minimalistischen Techno-Samples experimentieren.

Bereits zum zweiten Mal lädt die Band „Ark Noir“ ein, mit ihnen im Tunnel abzutauchen bei Tunnel Visions Vol. 2. Dieses Mal mit dabei: die „Speerspitze der Szene“, das Leo Betzl Trio (LBT) und der Drummer und Produzent Alban Winter x Triggerboy.

Fast alle beteiligten Musiker sind Absolventen oder Studenten der Musikhochschule in München, jeder erfindet aber seinen ganz eigenen Sound.

Ark Noir

Die Gründer des Festivals, Ark Noir, kommen ursprünglich aus der Jazz-Richtung: Alles Jazz-Studenten in einer klassischen Jazz-Quintett-Besetzung mit Saxophon, Keyboard, Bass, Schlagzeug und E-Gitarre. Ark Noir klingt aber eher nach Experimental Electronic Jazz. Einordnen kann man ihre Musik nicht wirklich, soll man aber auch nicht. Denn es geht auch darum Genre-Grenzen aufzulösen. In ihren Kompositionen geht es viel ums Ausprobieren mit Effekten, Samples, Verfremdungen und Improvisationen.

Marco am Schlagzeug liefert dafür die Beats und Rhythmus-Ideen, Moritz am Saxophon die melodischen Parts und Sam am Keyboard experimentiert mit der Harmonie. Mal mehr auskomponiert, mal wild drumherum improvisiert. Wichtig für sie ist dabei nur, dass die Energie auch beim Publikum ankommt und sie immer wieder aus ihrer „comfort zone“ raustreten.

LBT

Das Leo-Betzl-Trio wurde vor kurzem unter dem Motto „Jazz moves“ mit dem BMW Welt-Jazz Award ausgezeichnet. Denn bewegen tun sie auf jeden Fall, nicht nur die Zuhörer, sondern auch die junge Musikszene. Während das erste Album sehr jazz-lastig war, setzt sich im zweiten Album der Techno stärker durch. Schuld daran ist Bassist Maxi, der jetzt das Songwriting übernommen hat. Die Stücke entstehen vorrangig am PC und werden dann live eingeprobt.

Ihr Sound klingt jetzt wie eine Mischung aus Minimalismus von Steve Reich, ein bisschen Techno à la Berghain und Jazz-Improvisationen auf Billie Holiday Samples.

Alban Winter x Triggerboy

Bei dem Berliner Drummer und Produzent Alban Winter aka Ludwig Wandinger aka Triggerboy heißt es: Free Jazz meets Electronic. Er lässt in seiner Live-Performance wilde Soundlandschaften und abgefahrene Beats entstehen.

+++Wir verlosen Tickets+++

Du hast Lust bekommen auf diese spannende Fusion von Elektronik und Jazz? Dann lass uns drüben auf Facebook einen Like und einen Kommentar stehen und mit etwas Glück kriegst du zwei Gästelistenplätze!


In aller Kürze:

Was? Tunnel Visions Vol. 2 

Wann?  Donnerstag, 19. Juli 2018

Wo? Milla

Tickets: ab 13€


Beitragsbild: © Ark Noir

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