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Spezltour, hoch hinaus: Auf der Zugspitze mit Felix Neureuther

Hacker-Pschorr's Spezltour

Hacker-Pschorr's Spezltour

Hacker-Pschorr, als traditionsreiche Brauerei tief in der Region verwurzelt, veranstaltet von Juni bis September im Rahmen der „Nix für Preißn“-Kampagne eine besondere Stadtviertel-Tour-Serie – die Hacker-Pschorr Spezltour.
www.nix-fuer-preissn.de
Hacker-Pschorr's Spezltour

Irgendwie scheint Petrus nicht unser bester Spezl zu sein, denn man wieder treffen wir uns unter strömenden Nieselregen am Ostbahnhof. Aber das hat die Hacker-Pschorr Speztour noch nie davon abgehalten, ein voller Erfolg zu werden!

Denn wer könnte schon Trübsal blasen, angesichts der bereits bei unserem Eintreffen bereit stehenden Bierkästen, dem Kühllaster hinter uns, der für nie endenden Nachschub sorgt und natürlich dem heutigen Tagesplan: In die Berge soll es gehen! Und zwar mit niemand geringerem als Skifahrer Felix Neureuther. Der kennt – als gebürtiger Garmischer – die Gegend natürlich wie seine Westentasche.

Die Große Olympiaschanze in Garmisch-Patenkirchen

In die Berge hat man es aus München bekanntlich nicht lange und mit ein paar Bier und Radler und einer Vinzenz-Murr-Brotzeitstüte aus der Spezl Bag vergeht die Zeit wie im Fluge.

In Garmisch-Patenkirchen angekommen trifft die Gruppe dann auf ihn: Slalom- und Riesenslalom-Legende Felix Neureuther. Er erklärt uns alles, was man über die Große Olympiaschanze am Gudiberg und das Olympia-Skistadion wissen muss.

Auch, dass  das Skispringen gar nicht die anspruchsvollste Kategorie ist – wie man beim Anblick des furchteinlösend hohen Anlaufturm vermuten könnte. Denn bei der Königsdisziplin, der Abfahrt, müssen die Skifahrer ebenfalls weite Sprünge an den Tag legen. Nur dass es dann bei hoher Geschwindigkeit direkt in die nächste Kurve, den nächsten steilen Hang hinunter geht, während die Skispringer sich ganz gemütlich ausfahren können.

Ganz gemütlich.

Eine glückliche Kindheit und der Einsatz für die glückliche Kindheit anderer

Felix steigt zu uns in den Bus und wir fahren weiter zum Werdenfels-Gymnasium, an dem er 2004 sein Abitur bestand. Obwohl für Felix schon früh klar war, dass er professionell Skifahren möchte, brachten ihn seine Eltern dazu, die Schule fertig zu machen: „Kein Abi, kein Skifahren.“ Und das in der Region, am Werdenfels-Gymnasium, statt an einem der vielen Ski-Gymnasien.

 

An seine Schulzeit erinnert sich Felix gerne. Ganz besonders gerne an seinen Abi-Streich, als Felix‘ Jahrgang die Eingangstür des Schulgebäudes zugemauert hatte. Felix erzählt uns von seiner glücklichen Kindheit, die er viel in Bewegung und in der freien Natur verbrachte. Diese Kindheit wünscht er allen Kindern und engagiert sich, zum Beispiel mit seiner Kinder- und Jugendskischule ‚Ski Academy – ski4life‘ oder dem Projekt ‚fit4future‘, mit dem er sich an Schulen für Bewegung, Ernährung und Brainfitness einsetzt.

Um auch die Kleinsten zu erreichen, schreib er zusammen mit Kindheitsfreund Bastian Schweinsteiger sogar das Kinderbuch ‚Auf die Piste fertig, los!‘, in dem neben ihm als Fuchs Ixi auch Biathletin und Ehefrau Miriam Gössner als Schneehase Mimi, Bastian Schweinsteiger als Husky Basti und der österreichische Skifahrer-Kollege Marcel Hirscher als Hirsch Marcello eine Rolle spielen. Felix hat für jeden der Spezltour-Teilnehmer ein Exemplar dabei.

Schnee im August – das gibt es nur auf der Zugspitze!

Und weiter geht es an den Eibsee. Wo sich sonst Massen an Badegäste tummeln, ist an diesem kühlen Regentag – wenig überraschend – nichts los. Also nichts wie hoch auf den Berg! Mit der Gondel, versteht sich, so sportlich sind wir dann auch wieder nicht. Zumindest nicht, wenn für den Gipfel 2 Grad und leichter Schneefall gemeldet sind. 

In der Gondel angekommen, wird erstmal nach möglichen Attrappen-Telefonen Ausschau gehalten. Alles sieht gut aus. Es wird wohl kein Verstehen-Sie-Spaß-Revival mit Felix geben.

 

Auf dem Gipfel angekommen werden erst einmal die Kapuzen aufgesetzt und die Gipfel-Halbe aufgepackt. Von dem sonst so atemberaubendem Ausblick bekommen wir leider nichts mit. Aber dafür sieht man immerhin das Gipfelkreuz und eine Gruppe Kletterer, die dem Wetter trotzen.

Einkehr auf 2964 Metern Höhe im Münchner Haus

Die Spezln haben es dann doch lieber warm. Deshalb geht es nach einer kurzen Selfie-Pause mit Felix und dem Gipfelkreuz auch direkt in das Münchner Haus. Bei ein paar weiteren Hacker-Pschorr Hellen und einer wärmenden Leberknödel-Suppe mischt sich Felix unter die Gruppe, beantwortet Fragen und erzählt die ein oder anderen Geschichte.

Von Innen aufgewärmt und frisch gestärkt geht es für die Gruppe dann wieder zurück nach München – während Felix im schönen Garmisch bleibt. Auf’s nächste Mal dann, hoffentlich bei bayerischen Kaiserwetter und der nächsten Spezltour im Jahr 2019.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erscheint im tagebook, einer Kategorie, die unsere Partner nutzen können, um neue Ideen und Inspirationen in Blog-Beiträgen vorzustellen.

Fotos: Hacker-Pschorr
Text: Giulia Gangl

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