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Spätestens jetzt Pop: OK KID am 22. November in der Muffathalle

Benjamin Brown

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Und irgendwie lande ich dann doch immer wieder in München…
Big love für Politik, Musik und Reisen
Benjamin Brown

Dass OK Kid schon mit ihrem ersten Album mit der Pop-Musik und großen Chor liebäugelten, ging in der medialen Berichterstattung und Reaktion auf die Band oft unter. Sie wurden dem Hip-Hop zugeordnet, mal wurde ihnen sogar das Ziel zugesprochen, den deutschen Hip-Hop übernehmen zu wollen. Mit Beats, die offensichtlich nicht als pop-tauglich galten und Songs, die ein bisschen weird und ein bisschen „Hab-ich-jetzt-gecheckt-was-die-da-machen-wollen-oder-ist-das-zu-arty?“ wirkten, fiel es den KritikerInnen schwer, OK Kid einem Genre zuzuordnen.

„Endlich ein klares Genre“: Pop

Das ist insofern ein Problem, als das Musikblätter ziemlich darauf stehen, Bands festgelegten Genre-Kategorien zuordnen zu können. Das ist anscheinend super praktisch, man muss sich neue KünstlerInnen dann nichtmal anhören, sondern kann einfach nach Genre entscheiden, ob man seine Zeit für Musik opfern will. OK Kid hat diesen Kritikern mit dem neuen Album einen großen Gefallen getan:

Vorbei sind die Zeiten, in denen ihre Musik als schwammige – und alles in allem – gelungene Mischung zwischen Hip-Hop, Pop und diesem weirden etwas beschrieben werden musste. OK Kid machen jetzt Pop.

Politische Musik in politischen Zeiten

Auf ihrem neuen Album zeigen sich OK Kid politischer denn je. „Es fing an mit Montagsdemos, dann kam Petry, dann kam Heil“, ist eine solche Positionierung der Gießener Band, mit „Lügenhits“ ist ebenfalls eindeutig in welche Richtung das Trio schießt.

Am 22. November präsentieren OK Kid ihre „geile deutsche Popmusik“ in der Muffathalle.


Infos in aller Kürze:

Wann? 22. November 2018
Wo? Muffathalle
Wieviel? VVK 25 Euro zzgl. Gebühren


Beitragsbild: © Stefan Braunbarth

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