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Eintritt frei, kommt vorbei: 8 Jahre Import Export am Leonrodplatz am 16./17. November

Die Münchner Monokultur wird oft beklagt. Dabei gibt es doch auch die subkulturellen Oasen, die mit Leidenschaft und Herzblut dafür sorgen, dass es hier mehr gibt als  Kaufinger Straße, Olympiahalle und Allianz Arena.

Ein Hort der Kreativen und Verspielten ist seit einigen Jahren das Import/Export, das aus der kulturellen Landschaft für alle jene Gleich- und Andersgesinnten kaum mehr wegzudenken ist. Zählt man genau nach, dann kommt man auf ganze acht Jahre, in denen das Areal nahe dem Leonrodplatz, im Kreativquartier mit Theater, Kunst und Konzerten bespielt wird. Die eine oder andere Party wurde dort selbstredend auch bereits gefeiert.

Natürlich soll dies zum Jubiliäumwochenende nicht anders sein. Ganze zwei Tage lang gibt es ein randvolles Programm mit allem, was dort üblicherweise dazugehört.

Das volle Programm bei freiem Eintritt

Noch besser: das ganze ist komplett frei und somit für jeden erschwinglich. Kleine Spenden sind erwünscht, wenn man den Verein unterstützen will und es dem Geldbeutel nicht allzu weh tut.

Freitag, 16.11.

Los geht es am Freitag mit Fabio Zindaco aka Angelo Stracciatelli mit dem Flying Piano. Das Flying Piano ist ein Projekt des Pianisten, Klavierstimmers und DJs Fabio Zindaco. Grundsätzlich kann ja jeder Besucher des Import Export, nach Absprache mit dem Team, das dortige Klavier zum üben benutzen oder es für Auftritte verwenden. Am Jubiläumsabend wird Angelo Stracciatelli selbst am Flying Piano sitzen und ein klassisches & experimentelles Set spielen.

Weiter geht es unter anderem mit Maxi Pongratz von Kofelgschroa, der am Akkordeon eine Solo-Performance hinlegt und mit einer Lichtinstallation und Videomapping von Genelabo. Zur Geisterstunde um Mitternacht wird Moritz Simon Geist eine tanzbare Roboter-Performance aufführen.

Samstag, 17.11.

Am Tag darauf gibt es weitere Konzerte (u.a. Aiju – Elina , Welten und Chogori) sowie eine Installation namens „Biedermann“ von der Galerie Kullukcu & Gregorian. Das Kind im Manne respektive in der Frau wecken will Sarah Brinkmann mit ihrer „Collagerie„, die Samstags ab 17 Uhr stattfindet. Sie betreut einen Raum, in dem jeder Besucher kreativ und gestalterisch werden kann. Zur Verfügung gestellt werden hierfür Zeitschriften, Zeitungen, Papier, Farben, Kreiden, Stifte, Pinsel, Scheren und Upcycling-Material. 

Das weitere Programm findest du im Ganzen auch hier zum Nachlesen.

Wer ist das Import Export?

Hinter dem Import Export – benannt nach einem Film des österreichischen Filmemachers Ulrich Seidl – steckt der Kunstzentrat e.V., ein gemeinnütziger Verein, der 2003 im Ostallgäu gegründet wurde. Im Jahr 2010 hat der Verein das Import Export in der Goethestraße ins Leben gerufen und seitdem auch seinen Sitz in München. Er ermöglicht Schnittstellen für Menschen aller Generationen und fördert die Vielfalt von Kunst und Soziokultur.


In aller Kürze:

Was? 8 Jahre Import Export
Dachauer Str. 114, 80636 München

Wann? Freitag, 16. November 2018 / 18 Uhr bis Ende &

Samstag, 17. November 2018 / 17 Uhr bis Ende

Wieviel? Eintritt frei

Alle weiteren Infos hier


Bild: © Import Export

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