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Die 10 (wirklich) besten Low-Budget Aktivitäten zum Semesterstart

Christina Winkler

Christina Winkler

Schreibt unter der großen Gefahr auf Wortspielen hängen zu blei - es gibt schließlich nix, des net gibt.
Christina Winkler

Es ist soweit: Das neue Semester steht vor der Tür. Und weil wir Studenten ab und an auch vor verschlossenen Türen stehen, weil die Münchner Eintritte bekanntlich nicht die günstigsten sind, kommen hier ein paar Low-Budget Tipps, die alle plus-minus Null Euro kosten. Ausprobieren lohnt sich, denn diese Stadt kann so viel mehr, als nur unbezahlbar sein… Also los, Touri in der eigenen Stadt!

1. Sonnenuntergänge auf der Hackerbrücke

Auf dem Weg in unser MUCBOOK-Office überqueren sie viele von uns und fotografieren sie immer und immer wieder – die Hackerbrücke. Weil wir morgens kommen und abends wieder fahren, haben wir das Glück die ganze Palette an Sonnenauf-und Untergängen mitzunehmen. Der Anblick wird halt aber auch nicht langweilig: Ein bisschen Großstadtflair in der sonst eher heimeligen Stadt. Jeder von uns hat hier schon das ein oder andere Feierabendbier getrunken. Einfach hinhocken und das Sonnenspektakel mit Blick auf vorbeirauschende Züge genießen – zahlen musst du hierfür nichts, höchstens für die Flasche Augustiner, aber die sollte immer drin sein, bevor der Zug ohne dich abfährt…

2. Apropos Bier: Im Kosmos gibt’s das noch bezahlbar

Wo sonst in München bekommst du noch Bier für maximal 2 Euro? Nicht zuletzt aus diesem Grund ist der Laden auch immer rappelvoll – eignet sich also hervorragend um Leute kennen zu lernen, vorausgesetzt du stehst auf Körperkontakt. Kuschelig ist’s dort trotz retro und spartanischer Einrichtung dennoch. Aber das alles macht das Kosmos so schön, hip und unverwechselbar und und und… Wenn dir das alles zu viel wird, hilft dir immer noch die gute alte Vodkarella… (wer das ist, wirst du schon noch rausfinden).

Café Kosmos, Dachauerstr. 7

Wenn wir schon bei studentischen Abendgestaltungen sind: Es finden zu Semesterbeginn, wie in jeder Stadt, natürlich auch Semesteropening-Partys der Unis statt. Am besten du fragst einfach mal bei deiner Fachschaft nach.

 

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3. Es lebe der Sport

Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio ist mit Kosten verbunden. Noch dazu steht der Sommer in den Startlöchern und wir sollten die ersten Sonnenstrahlen nutzen, um uns draußen zu bewegen. Wenn dir Joggen allein zu fad ist, dann gibt’s da ein paar gute Alternativen, wie die SportScheck Yoga- und Lauf-Sessions, die Never Stop München Trainings von The Northface, die Fit im Park Treffs oder das berühmt berüchtigte Lederhosntraining. (Kleine persönliche Anmerkung: ich mache ja wirklich viel Sport, aber nach einer Stunde Squads, Lunges und Co. konnte ich zwei Tage lang nur schwer einen Fuß vor den anderen setzen. Das war es aber wert, denn der Unterhaltungsfaktor während des Trainings war groß: Vor mir trainierte ein braungebrannter E-Garten-Rentner, so wie man sich das vorstellt, in des Kaisers neuen Kleidern.)

 

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#lederhosntraining

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4. Wofür ist München weltweit bekannt? Fußball…

Ja okay, auch für das Oktoberfest, aber da kommt man selten mit vollem Geldbeutel davon…

Der Einritt in die Allianz Arena für ein Fußballspiel des FC-Bayern Münchens ist meist auch nicht umsonst, aber der Verein lädt regelmäßig dazu ein, das Training in der Säbenerstraße zu verfolgen – for free.

5. Schnäppchen schießen: Die Flohmarktsaison ist eröffnet!

Vor ein paar Tagen haben wir schon eine Liste mit aktuellen Flohmärkten erstellt, die findest du hier. Wenn du also nicht ganz darauf verzichten willst, dir ab und an mal etwas zu kaufen, dann doch gerne Vintage, Second Hand und dem Geldbeutel angemessen. Ein Blick in die Liste lohnt sich- Flohmarkt geht schließlich auch herbstlich – indoor!

6. Teure Transportmittel umgehen: Ab auf’s Radl!

Nachdem die Obikes ja ihre Kapitulation angekündigt haben, bleiben da noch ein paar andere Radl-Dienste (MVG, DB,…) um München als Radlstadt eine Chance zu geben. Noch besser ist es, wenn du dir ein eigenes Radl besorgst, beispielsweise am 28. April auf dem bevorstehenden Radl-Flohmarkt.

Es gibt nämlich nichts schöneres, als im Sommer nach dem Feiern mit dem Radl durch die morgendlich-laue Stadt zu fahren. Im Allgemeinen ist es doch immer schöner, die Oberfläche einer Stadt besser zu kennen, als die U-Bahn Gleise. Plus: du sparst dir zudem das mittlerweile nicht mehr ganz so günstige Semesterticket (195,70 Euro pro Semester. Good to know: auch ohne Ticket darfst du als StudentIn von 18 – 06 Uhr kostenlos fahren: Super Uhrzeiten, ich würde sagen die Prioritäten während des Studiums sind klar gesetzt – danke dafür!)

https://www.instagram.com/p/BjuLpeWHWkx

7. Eiskalte Abkühlung: Der Eisbach bringt dich auch von A nach B

Im Eisbach kannst du Münchens grünes Herz, den Englischen Garten erkunden und dich einfach mal vom Wasser und dem Sommerfeeling der Stadt mitziehen lassen. Fakt ist, jeder redet davon, aber der Großteil hat’s dann doch nicht gemacht.

Bitte beachten: du solltest schon gut schwimmen können und die Strömung nicht unterschätzen! Wenn du dich traust und dir sicher bist, dann geht’s beispielsweise an der kleinen Surferwelle los. Von da aus kannst du dich bis zur Tivolistraße treiben lassen, dort findest du eine Leiter für den Ausstieg. Wenn du nicht vor hast die Stadt zu verlassen, solltest du die auch nutzen.

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Eisbachtreiben, a favorite Munich pastime in the Englisher Garten in Munich. What it is, you basically strip yourself to your undies on a hot summer day (unless you've been planning ahead and brought your swim pants/suit, Mr/Mrs smartipants) jump into the Eisbach and just let go. You only have to see that you don't miss the last exit, as there is a weir at the end you don't want to get over (I certainly would not recommend it…). Then you take the tram back to the entrance of the Englischer Garten. Ever wondered why some trams in Munich have wooden benches? Guess that's why. . #munich #eisbach #eisbachtreiben #swimming #summer #summerswim #crazypastime #crazy #youth #fun #funinsummer #summertime #crazyhobby #hobbies

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Herbstlicher Alternativ-Tipp:

7.5. Wolkenkratzer auf Münchnerisch: Der Alte Peter

Die vielleicht schönste Aussicht Münchens! Wer sich die 300 Stufen der Peterskirche am Marienplatz (Achtung, Angeberwissen: Nebenbei auch die älteste Pfarrkirche Münchens inklusive Oldie-Kirchturmuhren & Glocken!) heraufgequält hat, blickt nicht nur auf das Gewusel des Marienplatz, die Türme der Frauenkirche und die Dachterassen der Altstadt, sondern sieht mit etwas Glück auch noch ein bisschen Alpenpanorama. Hach!

Das Gute ist: Ein Ausflug in den Himmel der Bayern kostet nur 1,50 Euro, legt ihr einen Studentenausweis vor, nur 1 Euro 

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München. #nowordsneeded #munich #alterpeter

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Geöffnet täglich; im Winter von 9 bis 18 Uhr, im Sommer von 9 bis 19 Uhr

(Am Wochenende erst nach dem Ausschlafen je eine Stunde später)

 

8. Die Bayerischen-Biergarten-Brotzeit-Bedingungen ausnutzen

In fast wirklich allen Biergärten der Stadt wird noch an dieser Tradition festgehalten: Die Brotzeit im Biergarten darfst du dir in Bayern selbst mitbringen. Für eine Mass bringt man gerade im Sommersemester doch gerne mal ein paar Euro auf und dank dieser Regelung musst du auch nicht verhungern und das Bier steigt nicht gar so schnell in den Kopf…

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#löwenbräu #maxemanuelbrauerei

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9. Im Olympiapark gibt’s quasi ein Gratis-Konzert nach dem Anderen…

Alles was für dich zu einem guten Konzertabend gehört, musst du dir in diesem Fall selber mitnehmen und zusätzlich packst du am Besten eine Decke ein. Dafür kannst du den Geldbeutel fürs Ticket zu Hause lassen. Die sind nämlich in diesem Fall umsonst.

Option Nr. 1: In der Olympiahalle finden ständig Konzerte statt. Die man vom Olympiaberg aus ganz wunderbar mitanhören kann (vor allem wenn der Wind mitspielt). Da du jedoch mit dieser Idee nicht allein sein wirst, lohnt es sich früh genug sein Revier zu markieren (du solltest auch checken, wer das vor dir schon gemacht hat)!

Option Nr. 2: beim Theatron vom 19. bis 21. Mai sind alle Konzerte umsonst. Mehr Infos gibt es hier. 

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Gabalier #bier #brezn #olyberg #minga #oida

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10. Klassik-Fans kommen in München auch auf ihre Kosten…

… und diese halten sich recht gering. Studierende, die gerne in die Oper gehen, können in München an der Staatsoper erstens Stehplatzkarten für bis zu 50 Prozent erwerben und oft auch noch Restkarten abstauben: Sollten Opernkarten übrig sein, dann werden diese oft vor Ort noch ziemlich günstig verkauft.

Ein weiteres klassisches Schmankerl servieren dir die Münchener Philharmoniker, denn am Gasteig darf man für gerade mal 10,40 Euro die Generalproben mitanhören!

… und wenn einem gar nichts mehr einfällt und das Portemonnaie eher nach Nudeln mit Pesto, statt nach Restaurant verlangt, dann kann man zur Abwechslung auch mal studieren – in den teilweise wirklich schönen Bibliotheken dieser Stadt: Die StaBi ist beeindruckend, die Philosophie-Bib am Geschwister-Scholl-Platz ist auch nicht ohne. Kleiner Lichtblick, der Eintritt kostet dich bestimmt keinen Cent.

München, diese 10 Credits gehen dieses Semester verdient an dich!


Beitragsbild: © Unsplash/Stefan Pflaum

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