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SUMMARY:Avantgarde der Konformität - Wer oder was ist München? Eine Live-Soziographie @ Favoritbar
DESCRIPTION:Avantgarde der Konformität\nWer oder was ist München? Eine Live-Soziographie\n09.04. & 14.05. & 11.06. & 09.07.2018\nFavorit Bar \nPräsentiert vom Lehrstuhl für\nPolitische Soziologie sozialer Ungleichheit\,\nInstitut für Soziologie der LMU München\nin Zusammenarbeit mit Favorit Bar\,\nempfohlen von Monokultur München mono-kultur.org \nJeweils am zweiten Montag im Monat. \nFavorit Bar\, Damenstiftstraße 12\nEinlass 20 Uhr\, Beginn 20 Uhr 30. Eintritt fr \nMünchen ist reich und schick\, hier regieren Protz und Langeweile. München versteckt seine Armen\, drängt Normalverdienende an den Stadtrand und weiß gut zu verbergen\, dass ein Drittel seiner Bürger*innen „Migrationshintergrund“ haben. Die viel beschworene Münchner Lebensqualität genießen hauptsächlich Besserverdienende und SUV-Fahrer. In der „Weltstadt mit Herz“ ist das Leben formatiert\, alles organisiert und dem Mainstream verpflichtet. \nMünchen ist anderen Großstädten um Jahre voraus:\nals Avantgarde der Konformität\,\nals Hauptstadt der Eintönigkeit. \nDabei hat München viele verborgene Gesichter. Es gibt Menschen und Organisationen\, Freundeskreise und Initiativen\, die unter dem „guten Leben“ anderes verstehen als Glanz und Gloria\, Geschlossene Gesellschaft\, Gated Communities und prestigeträchtige Großprojekte. \nDas Andere der Konformität\, der Gegenentwurf zu verwalteter Langeweile\, wider die kommerzielle Norm: Darum soll es immer wieder montags in der Favorit Bar gehen. Im gemeinsamen Nachdenken darüber\, wer oder was München ist\, soll ein Laboratorium des Anderen entstehen. „Wer oder was ist München?“ versteht sich als Vorbote eines lebendigeren und nicht nur für die Betuchten lebenswerten München. \nMonat für Monat wird in der Favorit Bar ein Thema auf die Agenda gesetzt\, das die Münchner Stadtgesellschaft bewegt – oder bewegen sollte. Mit Lesungen und Streitgesprächen\, journalistischen\, interaktiven oder künstlerischen Formaten. Schritt für Schritt diskutieren wir\, was an München provinziell und unsolidarisch ist. Es wird problematisiert\, was im Argen liegt\, und präsentiert\, wo es Alternativen gibt. Das eine wird beklagt\, das andere bejaht. Es wird nicht nur kritisiert\, sondern auch gefischt\, gejagt\, diskutiert. Und gefeiert. \nDie einzelnen Termine: \n09.04.\nMünchen wird umgebaut \nKönnen wir das augenblickliche Wachstum Münchens als einmalige Chance für die Gestaltung einer gerechteren\, lebenswerteren und schöneren Stadt begreifen? Können wir der Gestaltung der Zukunft mit Freude begegnen\, statt mit Sorge oder gar Misstrauen? Historie\, Vision und Wirklichkeit der Stadtplanung diskutieren wir mit dem Architekten Dietrich Fink (TU München). Künstlerischer Beitrag: Pia Lanzinger/Zeitkapsel Hasenbergl \n14.05.\nMünchen im Rausch \nMit der Soziologin Alexandra Schauer (LMU München) diskutieren wir die gesellschaftliche Funktion von Drogen. Warum beginnen Drogen erst mit der Entdeckung bürgerlicher Subjektivität zu einem Problem zu werden? Welche Bedeutung kommt ihnen in der spätmodernen Gegenwart zu? Dienen sie noch immer der Flucht aus einem unerträglich gewordenen Alltag oder sind sie in der Zwischenzeit zu Hilfsmitteln geworden\, mit denen das an seiner eigenen Unzulänglichkeit leidende Subjekt nach beständiger Optimierung strebt? Künstlerischer Beitrag: Maximilian Wencelides. Im Anschluss DJ Lutema (Kiste) \n11.06.\nMünchen macht Arbeit \nMit der Soziologin Sabine Pfeiffer (FAU Nürnberg) diskutieren wir über Gegenwart und Zukunft der Arbeit nicht nur in München. Was ist eigentlich „Arbeit“\, wohin führen „Web 2.0“ und „Industrie 4.0“ – und was geschieht mit all jenen\, die zu viel arbeiten\, keine Arbeit haben oder fürchten\, ihre Arbeit zu verlieren? \n09.07.\nMünchen besetzen \nDie Kulturwissenschaftlerin Simone Egger (AAU Klagenfurt) zeichnet an populären Formaten nach\, wie sich der Mangel an Wohnraum in den vergangenen 100 Jahren in den Alltag und die mediale Repräsentation der Stadt eingeschrieben hat. Waren es im ausgehenden 19. Jahrhundert und in den darauffolgenden Dekaden vor allem literarische Texte\, Theaterstücke oder Hörspiele\, sind es seit den 1960er Jahren insbesondere TV-Dokumentationen\, Fernsehserien und -filme. Im Anschluss Musik mit Dr. Gregor Giesing
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