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SUMMARY:Tagung "Screenshots. Literatur im Netz"@Literaturhaus München
DESCRIPTION:Instagram oder Facebook\, Twitter oder Blogs: Auf den Timelines hält sich die Zeit nur kurz auf und orgelt dann im Affenzahn weiter. Dabei entstehen neue kreative Textformen\, die in ein 280 Zeichenlimit von Twitter passen oder die durch Likes und Shares auf Facebook weiterwachsen.\nLiteratur ist längst nicht mehr nur das\, was zwischen zwei Buchdeckel passt. Sie entsteht digital\, schnell und mit einer eigenen Poesie\, kollektiv oder im Dialog mit Lesern. Ist das neu? Ist das gut? Wir machen bei der Tagung einen Screenshot der Literatur\, halten die Timeline auf »jetzt« an\, schauen\, was im Netz passiert und stellen Fragen an die neuen Formen. Wie viele Zeichen braucht man\, um literarisch zu schreiben\, und wie verhalten sich die neuen »kleinen Formen« zu denen des 20. Jahrhunderts? Welche Position hat der/die Autor*in\, oft in live-Übertragung und häufig mit Profilbild und Privatsphäre agierend? Und gewinnt eine Literatur\, die so unmittelbar auf ihre Zeit reagiert\, neue Relevanz\, neue Autoren und Leser/»Wreader«? \nSchnell und interaktiv soll auch die Tagung selbst sein\, ein Forum derer\, die das angeht. Neben Vorträgen laden wir ein zu aktiver Teilnahme an den Workshops über Netzromane\, Elektrolyrik und genau 404 experimentelle Arten zu sprechen. \n9 Uhr »KLEINE FORMEN« IN VORTRAG UND DISKUSSION\nMiriam Lay Brander »Kleine Formen zwischen Lebenspraxis und Literatur: Von der französischen Klassik zum\ndigitalen Zeitalter« // Jan Kuhlbrodt »Von realer Gegenwart«\nModeration: Marie Schmidt \n10.30 Uhr Einwurf: Ist Literatur im Internet ein Geschäftsmodell?\nJulietta Fix im Gespräch mit Zoë Beck \n11 Uhr Kaffeepause \n11.15 Uhr »AUTO(R)FIKTION« VORTRAG UND DISKUSSION\nStefanie Sargnagel »Das Status-Ich« // Paula Fürstenberg »Vom Ich zum Wir. Über die Dehnbarkeit der Personalpronomen«\nModeration: Marie Schmidt \n13 Uhr Mittagspause \n14 Uhr WORKSHOPS IM KREISVERKEHR\n»404 Arten zu sprechen.« Experimentelle Formen im Netz\n(Mit Andreas Bülhoff und Rick Reuther) \n»Jugend ohne Plot?« Ein Netzroman (Mit Thomas Lang) \n»Elektrolyrik« (Mit Lea Schneider und Tillmann Severin) \n16 Uhr Teepause \n16.30 Uhr »JETZT. SOFORT« MUSS\, SOLL UND KANN LITERATUR GANZ UNMITTELBAR AUF UNSERE GEGENWART REAGIEREN?\nPodiumsdiskussion mit Stefanie Sargnagel\, Puneh Ansari und Florian Kessler\nModeration: Zoë Beck \n18 Uhr Einwurf/Auswurf\nFridolin Schley & Laura Velte (Literaturportal Bayern) \nBITTE NICHT VERGESSEN: LAPTOPS\, TABLETS UND SMARTPHONES ZUM MITMACHEN MITBRINGEN!\n#litimnetz #screenshots #schreibakademie \nModeration: Zoë Beck & Marie Schmidt \nVeranstalter: Bayerische Akademie des Schreibens \nKombiticket: Euro 15.- / 10.-\nTicketreservierung unter Tel. 089-29 19 34-27\nTicketkauf online: www.literaturhaus-muenchen.de
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