Warum tust du das?

„I fucked it up!“ Die FuckUp Nights Munich

Zusammen scheitern ist schöner! Statt sich für immer und ewig im stillen Kämmerlein für Patzer und Pleiten im Lebenslauf zu schämen, stellen sich die Fuckupreneuers der FuckUp Nights auf die Bühne und lassen uns alle an ihren Fehlern teilhaben.

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Im Dezember erfolgreich gestartet, gehen die FuckUp Nights Munich nun in die zweite Runde. Wir sprachen mit Laonda von easywriters, der uns das Projekt für unsere Reihe „Warum tust du das?“ kurz vorstellt. Was er bei Besuchern anregen will ist eine positive Fehlerkultur, denn viele der Fuckupreneuers sind heute durchaus sehr erfolgreich, aber lest selbst:

 

1. Woher kommt der Name eures Projekts? Und was bedeutet er?
Die FuckUp Nights kommen ursprünglich aus Mexiko. Vor drei Jahren haben dort vier Freunde begonnen sich gegenseitig zu beichten, was alles schief gegangen ist in ihren letzten Projekten. Dieses befreiende Gefühl zu sehen, dass jeder gescheitert ist hat zu den FuckUp Nights (Abkürzung FUN) geführt, einer Nacht in der man über all seine Fehler, seine FuckUps sprechen kann.

2. Was ist neu, anders und einzigartig an eurem Projekt?
Ich denke was wir anders machen, ist dass wir mit Stärke über FuckUps sprechen. Ohne Scham oder Reue, aber mit Stolz und Wertschätzung für diesen Fehler, aus dem wir so viel lernen können.

3. Wie viel Zeit werdet ihr in die Fuck Up Nights investieren?
Wir arbeiten mit vier Personen seit Februar an dem Projekt und werden nun jeden Monat eine FuckUp Night organisieren.

4. Wo findet man euch im Netz?
Auf Facebook.

5. Wer unterstützt euch?
Das Provisorium unterstützt uns mit einer Location, was ein großartiger Support ist, da wir keinen Eintritt für die FUN verlangen wollen. Darüber hinaus unterstützt uns dieses Mal der Wettbewerb der Kultur und Kreativpiloten.

6. Was macht ihr, wenn ihr nicht an eurem Projekt arbeitet?
Sam&Co, Phase 4, Easywriters, Consulting cum laude. Wir arbeiten Full-Time, als Freiberufler, Designer, Blogger oder Entrepreneure.

7. Wenn euer Projekt eine Person wäre, wie wäre diese Person?
Eeeeeeh….. what?

8. Ein Song, der mit eurem Projekt zu tun hat?

Beck – Loser

…zeigt was einfach falsch läuft in der Gesellschaft. Dass wir Menschen verurteilen, wenn es nicht läuft. Das Leben ist ein Kampf und wenn wir nur die Kämpfe wählen, die wir gewinnen, machen wir doch nur das nach, was bereits getestet ist. Aber den Mut zu haben etwas auszuprobieren was scheitern kann. Und man kann nichts dagegen tun, dass es scheitert. Das ist Mut und sollte gefeiert werden. Stattdessen ist diese Person ein Loser. Was für ein Schwachsinn.

 

 

Well said, Laonda!

 

Nächster Termin?

21. Mai 2015

19:00 Uhr

 

Wo?

Das Provisorium

Lindwurmstraße 37, 80337 München

https://www.facebook.com/events/1604255399815855/

Florian Kraus

Für MUCBOOK unterwegs in der Stadt, meist wenn's um Kultur oder Politik geht.
Florian Kraus
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