Kultur, Was machen wir heute?

Sexistisch, blasphemisch und beleidigend

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Politisch nicht korrekt, zuviel Sex oder zu religionskritisch waren die Zeichnungen und wurden daher nicht im NEW YORKER gedruckt. Der Stern nennt die Austellung eine „Resterampe de luxe“ – zu sehen ist die „Rejection Collection“ mit abgelehnten Karikaturen der 39 Stammzeichner des Magazis bis zum 27. Juli im Amerika Haus.

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Seit 1925 erscheint das amerikanische Magazin THE NEW YORKER wöchentlich mit 15 bis 20 Cartoons sowie Essays, Kritiken und Kurzgeschichten und ist bekannt für seine gut recherchierten Reportagen. Im NEW YORKER mit einer Zeichung vertreten zu sein gilt unter Karikaturisten als das Höchste der Gefühle und so haben die Redakteure die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl an hochwertigen Bildern. Viele Perlen wurden dadurch im Laufe der Zeit auch aussortiert. Die CARICATURA Galerie Kassel hat daraus eine Ausstellung geformt, die nun in München gastiert. Witzig, geistreich und sehenswert nehmen die Cartoons alles auf die Schippe, was den Redakteuren zu heikel war.

Cartoon_Tom_Cheney2_CARICATURA_Reject_Collection

Weil das Amerika Haus geschlossen werden soll, hat sich die Initiative „Die Münchner umarmen das Amerika Haus“ gebildet, die für den Erhalt der Kulturstätte mit Bezug zu den USA und Kanada kämpft.

Was: The Rejection Collection
Wann: 15. Juni bis 27. Juli
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–17 Uhr, Mittwoch 10–20 Uhr, 2. OG, Eintritt frei
Wo: AMERIKA HAUS München, Karolinenplatz 3, 80333 München

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