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ÖKT: The Sky is the Limit

Sebastian Gierke

Journalist, frei, in München und im Netz.
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kreuz

Hier, auf der Theresienwiese, werden einige von denen, die noch nicht aus der Kirche ausgetreten sind, am Mittwoch den Eröffnungsgottesdienst des ökumenischen Kirchentages feiern. Unter diesem Hochkreuz, 18 Meter hoch und 15 Tonnen schwer.  110.000 Dauerteilnehmer werden insgesamt in München erwartet.

Neben Spitzenvertretern der großen Kirchen in Deutschland kommen auch Horst Köhler, Angela Merkel und einige Bundesminister.

Kritik gibt’s auch schon. Unter anderem von den Piusbrüdern. Der ÖKT bringe keine Orientierungshilfe für ein christliches Leben, „sondern Orientierungslosigkeit, Verwirrung und einen Schritt mehr auf die Entwertung aller Werte hin.“ Das glaubt der deutsche Distriktobere der Priestervereinigung, Pater Franz Schmidberger. Der brabbelt außerdem davon, dass  die Veranstaltung „durch die Vertreter widernatürlicher Unzucht“ unterwandert und instrumentalisiert wird. Die Homosexualität stehe nicht am Anfang, sondern am Ende einer Kultur. Auf dem Kirchentag erhielten „Sünde und Perversität“ ein öffentliches Forum, „und dies mit Billigung und Unterstützung deutscher Bischöfe“. Ah ja.

Und die Firmen,  die die Veranstaltungstechnik transportieren, heißen so:

movement

force

sky

Passend unpassend, irgendwie.

Infos zum ÖKT hier.

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