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Sonntag ist Landtagswahl: Was die Wahlplakate uns wirklich sagen wollen

Es ist wieder Zeit für die Landtagswahlen und der Freistaat mutiert von Tag zu Tag mehr zum Wahlplakat-Jungle. An jeder Ecke wird man von Söder, Schulze oder Kohnen angegrinst und obendrein mit einem „kecken“ Spruch konfrontiert.

Werbeplakat als Evergreen

Das Internet ist für uns alle bekannterweise Neuland. Hier gilt die CSU wieder einmal als Vorreiter, die Partei hat alles rund um das System hinter Sozialen Netzwerken und ihren Hashtags verinnerlicht. Mit Hashtags wie #fedidwgugl erlauben sie uns gezielt zu ihren Inhalten zu navigieren.

Da angekommen, dürfen wir uns von nichtssagenden Wahlkampfslogans à la „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ berieseln lassen – fedidwgugl eben!

Vandalen keine Chance

Loriot brachte es mal ganz gut auf den Punkt: „Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“ Das „leicht zu entfernen“ trifft nicht mehr ganz zu, wenn es nach der AfD geht. Hier gilt: Umso höher das Wahlplakat hängt, desto besser (nur die NPD hängt bekanntermassen höher, was für sich spricht)!

Dennoch liegt das Verunstalten oder gar Zerstören von Plakaten mehr im Trend denn je. Der Vandalismus zieht Strafen nach sich, zurecht, wenn man bedenkt, dass wir in einer Demokratie leben. Auch wenn es bei der AfD  zugegebenermaßen manchmal schwer fällt.

Pimp my (Election) Poster

Ganz so harsch wie Loriot es ausdrückt, sehen wir es nicht. Die Frage nach dem „Warum“ stellt sich dennoch bei fast jedem Vorbeigehen.

Einige der Werbeplakate waren von sich aus prädestiniert für unsere Slideshow, andere wurden eigenmächtig von dritten verschönert und bei wiederum anderen haben wir ein bisschen mit Photoshop nachgeholfen (die besonders innovativen Bilder mit Teufelshörnern und Hitler-Bart wirst du leider nicht finden).

Unsere Auswahl der lustigsten Plakate

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