Aktuell, Kultur, Live
Musikalisches Genie und Grammy-Gewinner Jacob Collier kommt aufs Tollwood – Gewinne Tickets!
- Akustik statt Spektakel – Fil Bo Riva begeistert im FatCat auf die ruhige Tour - 18. November 2025
- Handmade Techno – So war Klangphonics im Backstage - 26. März 2025
- Techno ohne Computer – Gewinne Tickets für Klangphonics am 21. März im Backstage - 27. Februar 2025
Der 29-jährige Jacob Collier fällt in die Kategorie: Musikalisches Wunderkind! Noch keine 30 und schon hat das Nachwuchstalent aus London für seine Arrangements 5 Grammys gewonnen und füllt Konzerthallen in der ganzen Welt. Er ist Multiinstrumentalist, Sänger, Arrangeur, Komponist und bewegt sich dabei spielerisch zwischen Jazz, Folk, A Cappella, Soul und Klassik. Wenn Jacob Collier mit seinen bunten Klamotten, wuscheligen Haaren und breitem Grinsen auf die Bühne tritt, erwartet einen eine bunte Show voller musikalischer Experimente und abgedrehter Ideen. Genial und ungewohnt. Er traut sich auszubrechen, nicht nur optisch, sondern auch musikalisch!
“When you learn music, you’re trained to think in terms of a “right way” and “wrong way”. It’s all just made up. You have to find your own way. And so often, the things that are deemed wrong or unconventional or strange – those are the things that work the best and move people the most, because people are moved by things that aren’t perfect.”
Jacob Collier in der British Vogue, März 2023
So ging’s los: kreative Musikvideos aus dem Kinderzimmer
2011 ist Jacob Collier mit kreativen Musikvideos aus seinem Kinderzimmer bekannt geworden. Er coverte und arrangierte bekannte Songs, brachte aber seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Stil mit rein. Im Fokus: seine eigene Stimme – manchmal mehrere hundert Male übereinander gelegt.
Offiziell Musikunterricht hatte Jacob nie, die Instrumentalstimmen hat er schon im Kopf und probiert einfach so lange herum, bis das Instrument macht, was er sich vorstellt. Dass er so viele Instrumente zur Hand hat, liegt daran, dass seine Mutter Musikdozentin, Violonistin und Dirigentin an der Royal Academiy of Music ist.
Unter den ganzen großen Namen im Musik-Business
2014 nahm ihn Quincy Jones unter Vertrag, der amerikanische Top-Produzent, Komponist und Musiker, der unter anderem Michael Jackson produziert hat. Spätestens seitdem ist klar, dass Jacob Collier die Musikwelt noch ein bisschen aufmischen wird. Er hängt inzwischen mit musikalischen Größen wie Herbie Hancock ab, ist an namhaften Musikunis als Gastdozent unterwegs und unterstützt Bands beim Songwriting wie zum Beispiel Coldplay 2019 (mit „Cry Cry Cry“), John Mayer, Lizzo oder Charlie Puth.
„Live Performance Vehicle“ – ein Musiker wird zur ganzen Band
Damit er auch auf der Bühne mehrere Layer von Gesang und Instrumenten übereinanderlegen kann, hat er gemeinsam mit einem Studenten des MIT Media Lab ein „Live Performance Vehicle“ entwickelt. So kann auch er auch live die Faszination seiner Harmonik-Experimente abbilden. Gerne bezieht er dabei auch die Crowd mit ein.
Mittlerweile holt sich Jacob auch Unterstützung auf die Bühne. Mit Band auf Tour zu sein macht halt doch mehr Spaß! Sein „Live Performance Vehicle“ ist trotzdem weiterhin dabei.
Ein Album über Faszination der menschlichen Stimme
2020 hat Jacob schon sein viertes Studioalben rausgebracht: „Djesse Vol.3“. Aktuell arbeitet er am vierten und letztem Volume der Djesse-Reihe, bei dem er die menschliche Stimme in den Mittelpunkt stellen will: „Everyone in the world has a voice and every voice is different”, sagt er und das fasziniert ihn. Auf dem neuen Album wird geflüstert, geschrieen und natürlich ganz viel gesungen.
Und auch live wird der Gesang im Mittelpunkt stehen und das Publikum zum Chor mutieren:
+++Wir verlosen Tickets+++
Willst du auch im Audience Choir von Jacob Collier dabei sein? Dann schnell hier unten kommentieren, wir verlosen nämlich 3×2 Gästelistenplätze für das Konzert. Ausgelost wird am 13.06. – checkt dann eure Mail-Postfächer!
In aller Kürze:
Was? Jacob Collier
Wann? Dienstag, 27. Juni 2023
Wo? Tollwood, Olympiapark Süd
Wieviel? 49,90€, Tickets gibt’s hier
Fotos: © Jacob Collier