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Zehn aufstrebende Kunstpositionen in München, die du kennen solltest

Heike Dempster

München ist eine Stadt mit einer lebendigen Kunstszene mit Sammlungen, Institutionen, Galerien, Off-Spaces und Projekträume, und zentral zu alledem: Künstler:innen. Hier stellen wir 10 aufstrebende Positionen vor, die hier leben und arbeiten, und uns mit ihrem künstlerischen Schaffen bereichern.

Den Anfang prägt bei vielen Künstler:innen eine Hochschule wie die Akademie der Bildenden Künste München. Für Künstler:innen ist sie nicht nur Ausbildungsstätte, sondern sozialer und intellektueller Treffpunkt, Produktionsort und Ausgangspunkt für erste professionelle Kontakte. Gerade internationale Künstler:innen finden hier ein Umfeld, in dem sich Perspektiven begegnen.

Gleichzeitig ist München ein widersprüchlicher Ort. Bezahlbare Ateliers und Wohnungen sind knapp, freie Räume für Subkultur rar und Förderstrukturen bleiben trotz wichtiger Programme immer wieder unter Druck, während sich  zu wenige Menschen entscheiden, mit Kunst zu leben und vor allem junge Kunstschaffende zu unterstützen. Aber wir brauchen Kunst und die Menschen, die sie erschaffen und uns näherbringen.

Die folgenden Positionen stehen exemplarisch für eine Generation, die mit Skulptur, Malerei, Performance, Video, Installation und hybriden Formen arbeitet. Es sind Künstler:innen, deren Arbeiten uns bewegen, in wichtige Dialoge einbeziehen, und die wir hoffentlich noch über lange Karrieren begleiten werden.

1. Carmen Arias

Carmen Arias

Foto: courtesy der Kuenstlerin

Die 1999 in Santander geborene und in Madrid aufgewachsene Carmen Arias hat 2026 ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Gabriel Kuri abgeschlossen. Zuvor studierte sie an der Universidad Complutense in Madrid. Ihre skulpturale Praxis untersucht, wie Städte gebaut, benutzt, verändert und erinnert werden. Architektur, urbane Infrastruktur und aus dem Stadtraum entfernte Objekte werden zu Material für eine Untersuchung darüber, was ein Ort über seine Bewohner erzählt.

Arias arbeitet mit Beton, Gips und Keramik, häufig unter Verwendung von Gussverfahren und industriellen Techniken. Besonders interessant ist dabei ihr Nachdenken über Dinge, die ihren ursprünglichen Ort verlieren. „Momentan interessiere ich mich sehr für Bauelemente oder Denkmäler, die aus der Stadt abgebaut werden, und dafür, was danach aus ihnen wird“, sagt sie. Daraus entwickelt sie die Metapher des Fossils: Ein Objekt wird zum Träger der Informationen seiner Umgebung und damit zu einer Form von Gedächtnis.

München war für sie wesentlich. „Die Kunstakademie spielt eine große Rolle in der Münchner Kunstszene. Sie ist ein krasser Treffpunkt in der Stadt für viele und vieles … und der Grund warum viele, die nicht aus München sind, so wie ich, hier landen.“

Info & neue Ausstellungen: Drei Arbeiten von Carmen Arias sind derzeit in „Invisible Cities – Standard Time“ in der Galerie der Künstler*innen zu sehen, noch bis 6. September 2026. Weitere Projekte führen sie nach Madrid zur Galerie Juan Silió; außerdem ist ein Projekt für das Museo Nacional y Centro de Investigación de Altamira in Planung. Gerne auch die Augen aufhalten für den nächsten Open Studios Tag bei PS61!

Foto: Heike Dempster

2. Luisa Baldhuber

Luisa Baldhuber

Foto: Leonhard Huber

Luisa Baldhuber begreift Licht nicht nur als Beleuchtung, sondern als materielles und psychologisches Medium. Ihre Installationen, Environments und Glasobjekte bewegen sich zwischen physischer Realität, innerer Wahrnehmung, digitalen Bildwelten und posthumanen Ökologien.

2024/25 zeigte das Haus der Kunst mit „Afterglow“ ihre erste institutionelle Einzelausstellung, während sie noch an der Akademie studierte. 2025 schloss Baldhuber als Meisterschülerin von Peter Kogler ab. Ihre Arbeit wurde unter anderem mit dem CeU Art Award ausgezeichnet; außerdem war sie PS61 Studio Scholar.

„München ist meine Heimatstadt, ich bin hier aufgewachsen und obwohl ich meine Reibungspunkte mit der Stadt habe, bin ich trotzdem fürs Erste hier ansässig geblieben“, sagt Baldhuber. Und obwohl sie hier zu Hause ist, beschreibt sie München als oft zu „aufgeräumt, engstirnig und brav“ und stellt fest, dass  es an bezahlbaren Räumen für Subkultur fehlt.

Ihre Kunst setzt genau dort einen Kontrapunkt. „Mich interessiert stets das Zusammenspiel aus innerer Realität und äußerer Wirklichkeit“, erklärt Baldhuber. Ihre Beschäftigung mit dem Light-and-Space-Movement verbindet sie mit einer zeitgenössischen Frage: Wie beeinflusst unsere Wahrnehmung die Welt – und wie wird diese Wahrnehmung selbst durch Räume, Licht und Technologie geformt?

Info & neue Ausstellungen: Am 8. Oktober 2026 eröffnet ihre Einzelausstellung „Kammerspiel“ im Museum Starnberger See. Am 10. Oktober folgt „I’ll See It Through The Cherry Pie,“ mit Stefan Holzmair in der Bergson Gallery. Für November ist außerdem die Gruppenausstellung „Breathing Through Surfaces“ im NYC Culture Club in New York angekündigt.

Luisa Baldhuber Ausstellung

Foto: Julia Milberger

3. Baixuan Chen

Baixuan Chen

Foto: Courtesy der Kuenstlerin

Baixuan Chen, 1997 in Shanghai geboren, gehört zu einer neuen Generation von Maler:innen, die das Medium nicht als statische Bildfläche, sondern als instabilen Wahrnehmungsraum verstehen. Nach einem Studium an der China Academy of Art studiert sie seit 2021 an der Akademie der Bildenden Künste München.

Ihre Bilder sind bevölkert von Figuren, Körperfragmenten und Landschaften, die sich nie vollständig festlegen lassen. Motive wie Wasser, Nässe, Verwandlung und das Verhältnis von Körper und Umgebung kehren immer wieder. „At the moment, I’m interested in how an image can remain unstable“, sagt Chen. Sie möchte Situationen schaffen, in denen verschiedene Lesarten gleichzeitig bestehen können.

Auch ihre Beziehung zu München ist von produktiver Ambivalenz geprägt: „Munich has a strong institutional and artistic tradition, but at the same time, it can feel relatively quiet and contained compared to other European art centres.“ Gerade diese Langsamkeit empfindet sie als produktiv. Sie kann sich lange auf ein Gemälde konzentrieren, ohne permanent auf den internationalen Kunstbetrieb reagieren zu müssen.

2025 zeigte Jan Kaps in Köln ihre Ausstellung „Mist“. Die Galerie beschreibt ihre Malerei als eine Welt im Zustand der Schwebe, in der Transformation bereits stattgefunden hat, ihre Bedeutung aber noch nicht feststeht.

Info & neue Ausstellungen: Chen wird 2027 ihre Diplompräsentation an der Akademie der Bildenden Künste München zeigen. Gleichzeitig ist ihre internationale Präsenz bereits deutlich: Jan Kaps zeigte ihre Arbeiten unter anderem auf der Art Cologne 2025 und auf der Art Basel Hong Kong 2026.

Ausstellung Baixuan Chen

4. Lu Cheng

Lu Cheng

Foto: Marlene Mauer

Lu Cheng arbeitet an einer Schnittstelle von Skulptur, Installation und Raum. Die 1996 in Shanghai geborene Künstlerin studierte zunächst Industriedesign an der China Academy of Art und anschließend in München. 2025 schloss sie als Meisterschülerin von Peter Kogler ab.

Ihre keramischen und metallischen Arbeiten wirken wie fragile Organismen: zwischen Wachstum und Konstruktion, Körper und Umgebung, Stabilität und Kontrollverlust. Der Bayerische Atelierpreis würdigte 2025 genau diese eigenständige Entwicklung.

„Mein Atelier im Domagk Atelierhaus bedeutet für mich nicht nur einen Arbeitsraum, sondern auch Austausch, Kontinuität und die Möglichkeit, langfristiger zu denken und zu experimentieren“, sagt Cheng. Das Atelier wird damit zum Gegenmodell zur prekären Mobilität, die viele junge Kunstschaffende erleben.

In ihrer aktuellen Werkgruppe untersucht sie das Verhältnis von Keramik und Metall als fragile, zugleich tragende Struktur. Unterschiedliche Brenntemperaturen, Gewichte und Oberflächen erzeugen Spannungen, die nur teilweise kontrollierbar sind. „Dieser produktive Kontrollverlust ist zentral für meine Arbeit,“ sagt Chen.

Info & neue Ausstellungen: Im November 2026 eröffnet ihre von Kira Dell und Laura Seidel kuratierte Einzelausstellung im Berliner Projektraum Neun Kelche und läuft bis Januar 2027.

Ausstellung Lu Cheng

Foto; Kunstverein Augsburg

5. Eunju Hong

Eunju Hong

Foto: Courtesy der Kuenstlerin

Eunju Hong arbeitet zwischen München und Seoul mit Performance, Video und Installation. Ihre Praxis untersucht emotionale und strukturelle Übertragungen zwischen Menschen und Nicht-Menschen, Technologie und Erinnerung. 2024 erhielt sie den Media Art Prize der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz sowie den Bayerischen Kunstförderpreis.

Ihre internationale Entwicklung zeigt, wie weit sich eine in München entstandene Praxis bewegen kann: Hong war unter anderem in der Pinakothek der Moderne und im Künstlerhaus Bethanien zu sehen und präsentierte zuletzt eine Performance zur Eröffnung des Taiwan Pavillons der 61. Biennale di Venezia. Ihre Arbeiten befinden sich zudem in der Sammlung Goetz.

Ihre neueste Performance “The Time between Dog and Wolf” feierte kürzlich in der Münchner Halle 6 Premiere, und beeindruckte durch die multi-performer Erweiterung, und fragt: Was bleibt vom Körper übrig, wenn seine Verwundbarkeit ausgelagert wurde – und wessen Zerbrechen gilt noch als Verlust?

Die weiterführenden Hinterfragungen sind Programm. “I’m further developing the projects from last year, and I’m exploring the vulnerability, theatricality and the flow of time described in the movie and in real life,” sagt Hong.

Info & neue Ausstellungen: Im Herbst 2026 ist Eunju Hong Teil des 3hd Festivals „Beyond Imagining“ in Berlin; das Festival findet vom 23. Oktober bis 1. November statt. Eine weitere Solo-Performance ist für den 27. und 28. November in Seoul angekündigt.

Ausstellung Eunju Hong

Foto: Lu Zhang

6. Hannah Hyun Jeong

Hanna Jeong

Foto: Jimmy Vuong

Die 1997 in Seoul geborene Malerin Hannah Hyun Jeong arbeitet seit mehreren Jahren in München. Sie studierte bei Schirin Kretschmann an der Akademie und schloss als Meisterschülerin ab. Ihre Malerei bewegt sich zwischen persönlicher Erinnerung, Traum, Fiktion und dem Unheimlichen.

„I am currently exploring the thin boundary between the uncanny and fictional storytelling“, erklärt Jeong. Ausgangspunkt ist Freuds Begriff des Unheimlichen: das Vertraute, das sich unmerklich verschiebt und dadurch plötzlich fremd erscheint. Ihre Figuren und Szenen wirken gleichzeitig intim und rätselhaft.

Über München sagt sie: „As a Korean artist, I have noticed Munich becoming increasingly international, more diverse in its perspectives and range of voices.“ Besonders wichtig ist ihr dabei die Nähe zu den großen Sammlungen und Museen: „That constant proximity to great works seeps into my own practice.“

Info & neue Ausstellungen: Nach ihrer Münchner Einzelausstellung „Drifting Beside Dimness“ bei Jo Van de Loo sind für Herbst und Winter 2026 weitere Projekte in Leipzig, Seoul und New York angekündigt.

Ausstellung Hannah Jeong

7. Younsik Kim

Younsik Kim

Foto: Courtesy des Kuenstlers

Younsik Kim, 1992 in Seoul geboren, ist Bildhauer und lebt in München. Nach seinem Studium an der Chung-Ang University absolvierte er sein Diplom bei Alexandra Bircken und arbeitet heute in den Domagkateliers. 2026 erhielt er den Bayerischen Atelierpreis.

Seine Skulpturen beschäftigen sich mit einem paradoxen Zustand: der physischen Präsenz von Objekten in einer Welt, in der Bilder zunehmend digital konsumiert werden. Metall, Glas und Keramik treffen auf Motoren, LEDs und präzise mechanische Systeme.

„My practice starts from the core issue of the physical death of sculpture in the digital age“, sagt Kim. Gerade das Scrollen, bei dem Objekte und Zeit zu flüchtigen Informationen werden, bildet für ihn einen Ausgangspunkt. Seine kinetischen Skulpturen setzen Gewicht, Widerstand und reale Zeit dagegen.

Seine Beziehung zu München beschreibt er positiv: „The social and institutional frameworks here do a pretty solid job of letting artists actually focus on making work.“ Besonders wichtig seien langfristige Atelierstrukturen und die Gemeinschaft der ehemaligen Akademiekolleg:innen.

Info & neue Ausstellungen: Noch bis 9. September 2026 ist Kim in „iffy“ bei c/off mit Neringa Vasiliauskaite und Maxine Weiss zu sehen. Die Ausstellung untersucht Wahrheit, Wahrnehmung und Authentizität zwischen physischen und digitalen Körpern. Für 2027 ist eine Soloausstellung in Seoul geplant.

Ausstellung Younsik Kim

8. Pascal Koertel

Pascal Koertel

Foto: Courtesy des Kuenstlers

Pascal Koertel gehört zu den Malern, die Material selbst zum Bedeutungsträger machen. In seinen Arbeiten verbindet er Edelmetalle und natürliche Edelsteinpigmente mit Erinnerungen an Meer, Himmel und Licht.

Im Zentrum seines aktuellen Projekts steht ein Satz Theodor Fontanes: „Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.“ Ausgehend von Kindheitserinnerungen am Meer entstehen Arbeiten auf Gold, Silber und Platin, bearbeitet mit Pigmenten aus Lapislazuli, Shungit und Rubin. Die irisierenden Eigenschaften der Materialien sollen den Übergang der Dämmerung nicht nur darstellen, sondern körperlich erfahrbar machen.

Auch der Horizont spielt eine zentrale Rolle: „Der Horizont fasziniert mich dabei besonders, da er einen Moment scheinbarer, greifbarer Unendlichkeit erzeugt – eine Grenze, die zugleich trennt und verbindet.“

München erlebt Koertel als ausgesprochen offen: „Besonders schätze ich das große Interesse an Kunst, das sich über verschiedene Generationen hinweg zeigt, sowie den intensiven Austausch zwischen Akademie, Museen, Kurator:innen und Galerien.“

Info & neue Ausstellungen: Im Februar 2027 steht seine Diplompräsentation an der Akademie in der Klasse von Gregor Hildebrandt an. Darüber hinaus sind weitere Projekte in Amberg und New York geplant.

Ausstellung Pascal Koertel

9. Jiwon Song

Jiwon Song

Foto: Minjoon Kim

Jiwon Song, in Busan geboren und in München ausgebildet, arbeitet mit Skulptur, Zeichnung und gefundenen Materialien. Ihre Arbeiten — die schon unter anderem bei The Tiger Room, Kunstarkaden, c/off und space n.n. ausgestellt wurden — wirken wie kleine Bühnen, auf denen Geister, Fabelwesen und Erinnerungsfragmente zusammenkommen.

„Moving to Munich without a set blueprint transformed my relationship with my craft“, sagt Song. Besonders die scheinbar beiläufigen Dinge der Stadt wurden für sie zu Ausgangspunkten: auf der Straße gefundene Objekte, Möbel und diverse Materialien. Dahinter steht die Überzeugung, dass alte Gegenstände Geschichten und eine eigene Art von Geist besitzen.

Ihre Praxis verbindet koreanische Folklore mit Erinnerung und einer bewusst nicht-anthropozentrischen Vorstellung von Geistern. „I imagine ghosts as dispersed fragments or waves of broken forces that briefly gather into meaningful patterns when we tell their stories.“

Info & neue Ausstellungen: Song nimmt an der Gruppenausstellung „Pending“ bei PADO im Rahmen der Seoul Art Week teil. Außerdem ist sie für die Diplom Ausstellung der Akademie im Februar 2027 angekündigt. Parallel arbeitet sie bis 2028 im Forschungsverbund SFB 1258 „Neutrinos & Dark Matter“ mit einer bevorstehenden Präsentation im Haus der Kunst.

Ausstellung Jiwon Song

Foto: Lu Zhang

10. Jimmy Vuong

Jimmy Vuong

Foto: Courtesy des Kuenstlers

Jimmy Vuong schließt diese Auswahl mit einer Malereiposition ab, die persönliche Erfahrung und kunsthistorische Bildtraditionen miteinander verbindet. Der in München geborene Künstler studiert bei Schirin Kretschmann an der Akademie und wird voraussichtlich im Februar 2027 sein Diplom ablegen.

Liebe, Melancholie und Vergänglichkeit werden bei Vuong über eine eigene Ikonografie vermittelt. Blumen, Gesten und alltägliche Situationen werden zu Symbolen, ohne dass die Bilder auf eine einzige Lesart reduziert werden sollen. Seine Szenen wirken häufig wie Theaterbilder: eingefroren in jenem Moment, kurz bevor etwas Entscheidendes geschieht.

Dabei interessiert ihn die Spannung zwischen autobiografischer Erfahrung und allgemeiner Symbolsprache. Seine Auseinandersetzung mit Cesare Ripas “Iconologia”, Aby Warburgs Pathosformeln und den Renaissance-Fresken des Palazzo Schifanoia in Ferrara, Italien, erweitert die persönliche Bildwelt um eine kunsthistorische Dimension.

Info & neue Ausstellungen: Seine Duo-Präsentation in der Galerie Filser & Gräf ist noch bis 7.10. zu sehen. Außerdem gibt es noch ein Künstlergespräch zur Ausstellung am 15.9. um 19:00. Im Zentrum der
kommenden Monate steht ansonsten erstmal die Entwicklung seiner Diplomarbeit, die im Februar 2027 zu sehen sein wird.

Ausstellung Jimmy Vuong

Eine Szene, die Unterstützung braucht

Kunst ist eine Bereicherung unserer Gesellschaft, gerade weil sie Dialoge ermöglicht. Sie zwingt uns, uns selbst und andere zu hinterfragen, sowie auch die Systeme, in denen wir leben.

München hat hervorragende Voraussetzungen, eine Stadt zu bleiben, in der Kunst und Kultur zentral und wichtig sind. Es muss gelingen, jungen Künstler:innen nicht nur Ausstellungen, sondern auch Zeit, Räume, finanzielle Sicherheit und ein Publikum zu bieten. Denn die nächste Generation der Münchner Kunstszene muss nicht nur bleiben wollen, sondern auch bleiben können. Wir freuen uns auf viel Austausch und Dialog, Engagement, Ausstellungsbesuche und mehr von allen Lesern und Kunstfreunden.