Was macht die Cloud aus uns?

24. Januar 2012
Macht & Geld

Die Folgen der Digitalisierung von Kultur sind noch längst nicht verarbeitet, da schleicht sich schon die nächste Revolution an: Was passiert, wenn sich in naher Zukunft unsere gesamte Kultur in Luft auflöst, unser Bücherregal im Kindle verschwindet, unsere Schallplatten, unsere CDs und mp3s in der sogenannten Cloud, einem virtuellen Speicherplatz?

Zu diesem Thema startet der BR/Zündfunk diese Woche eine Essay-Reihe zur Zukunft von Kultur und Besitz mit folgenden Autoren:

Montag: Maurice Summen betreibt die Plattenfirma „Staatsakt“. Er ist auch Sänger der Band „Die Türen“ und gilt als einer der besten deutschen Pop-Dichter. Das neuen „Türen“- Album wird Anfang Februar erscheinen.
Dienstag: Mercedes Bunz war im Ressort Medien und Technik bei „The Guardian“, zuvor Chefredakteurin der Zeitschrift De:Bug und Online-Chefin beim Berliner „Tagesspiegel“. Demnächst erscheint bei Suhrkamp ihr Buch „Digitale Wahrheiten“.
Mittwoch: Tobias Rapp hat ebenfalls bei Suhrkamp veröffentlicht. Zuvor war er Musikredakteur bei der taz und arbeitet derzeit als Musikredakteur beim SPIEGEL
Donnerstag: Johnny Haeusler war Moderator und Redakteur bei Radio Fritz in Berlin, Webdesigner und Sänger. Heute betreibt er den einflussreichen und mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichneten Blog “Spreeblick”.
Freitag: Dirk von Gehlen ist Redaktionsleiter von jetzt.de, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung. Bei Suhrkamp ist gerade sein Buch „Mashup – Lob der Kopie“ erschienen.

Die Essays gibt es jeden Tag im Zündfunk ab 19:05 Uhr und zum Nachlesen auf zündfunk.de.

Thomas Mehringer    Dieser Artikel wurde von geschrieben.
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  • 1 Kommentar

    Da staunt man schon als Profi, bei diesen Fragen und Problemen. Wir haben doch schon früh in der Schule gelernt, mehrschichtiges Denken erfordert die Zukunft und das Ãœberleben der Menschheit. So kann man, wenn sich solche für Laien nicht durchschaubare technische Entwicklungen auf dem Weltmarkt vollziehen und auch massenhaft gekauft werden, nur raten, persönliche Bedenken hinten an zu stellen. Die Zukunft, die nur auf Technik, Verbrauch und schnellem Gewinn abziehlt, interessiert doch weder Kultur, Erhalt (Archiv) oder Umwelt, geschweige denn Verbraucherschutz. So muss ein jeder der Anwender von “Neuen Techniken” im Imformationszeitalter selber entscheiden, wie und was er haben will. Ãœbrigens beschäftige ich mich seit 1976 mit dem Problem von elektronischen Medien und deren Erhaltung, wobei ich als Funker als erstes gelernt habe, wichtichtig bei der Ãœbermittlung von Nachrichten sind die schnellen Beine, alles andere hält nicht lange.

    Von Karl Schillinger am 24. Januar 2012 um 21:29 Uhr.

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