Sponsored by Tonsalon, tagebooks

Eine musikalische Revolution im Hintergrund? Tonsalon stellt sich vor

Tonsalon

Ob im Restaurant oder in der Hotellobby, auf einer Abendveranstaltung oder einer Messe – die passende Hintergrundmusik trägt maßgeblich zum Wohlfühlfaktor und zur Wirkung eines Raumes bei. Das Münchner Startup Tonsalon erstellt für seine Kunden kuratierte Playlists, die individuell auf Räumlichkeiten, Klientel, Konzept und andere Wünsche angepasst sind. Gleichzeitig kümmert sich Tonsalon auch um die benötigte Technik und klärt über den korrekten GEMA-Tarif auf.
Tonsalon

Tonsalon ist ein neues Musik-Streaming-Konzept für Restaurants, Hotels, Events und besondere Räume aller Art. Handverlesene und hochwertige Musik – für Kenner, Kellner und jeden Gast, dem Musik nicht egal ist.

Wir haben Thomas, den Gründer von Tonsalon getroffen und sein Startup mal genau unter die Lupe genommen:

Hi Thomas, warum gibt es Tonsalon und worum geht`s Euch?

Ich hatte immer schon echt viel mit Musik am Hut. Musisches Gymnasium, diverse Praktika in Tonstudios, Filmmusikberatung und Filmmusikkomposition, etc. etc. Während des Studiums der Computerlinguistik hatte ich als Chauffeur gejobbt und in den Hotellobbys landauf landab immer die gleiche, öde Musik gehört. Naja …  und da ich immer schon mit Mixtapes unterwegs war (In den 90ern noch Tape-Recorder und Maxell-Kassetten, später dann Cubase und CDs) habe ich mir ein System überlegt, wie man auch per Stream die perfekte Musikstimmung für den Tag liefern kann.

Also quasi der Soundtrack für jeden Tag? 

Ja genau, aber halt nicht nur für eine Person, die ja in punkto Vorlieben ziemlich speziell sein kann, sondern passend für alle, die in einem Restaurant oder einer Lobby sitzen, durch eine Galerie streifen oder in der VIP-Lounge eines Flughafens warten. An allen besonderen Orten, an denen Musik bisher so lieblos dahin dudelt und somit doch eigentlich jedem egal ist. Dabei kann Musik so viel mehr zu einem gesteigerten Wohlbefinden beitragen und zu einem steigenden Umsatz führen.

Heute hat doch fast jeder einen Spotify-Account, warum Tonsalon? 

Zunächst weil es für den Gebrauch in der Öffentlichkeit schlichtweg illegal ist, seinen Spotify-Account zu benutzen. Viele wissen das nicht – fliegt es auf, können die Strafen schnell empfindlich hoch werden.

Das ist aber nur der eine Punkt: Spotify oder Apple Music werben damit, alle Musik der Welt auf einer Plattform zu versammeln. Das hat seine Vorteile. Bei maßgeschneiderter Musikbeschallung sehen wir die schier unendliche Auswahl allerdings eher kritisch. Tonsalon setzt auf kuratierte Musikkonzepte, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Location zugeschnitten sind. Unsere Konkurrenz macht das nicht. Man bekommt da Ware von der Stange. Wir hingegen sind ein kleines Unternehmen, bieten persönlichen Service und trinken gerne mal einen Kaffe oder ein Bier mit unseren Kunden, um unser Produkt in freier Wildbahn zu testen und anzupassen.

Gerade waren wir zum Beispiel auf der Hannover Messe und haben dort mit nur einer Woche Vorlauf einen 1300qm Pavillon beschallt. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie die richtige Musik zum perfekten Gelingen eines Events beiträgt.

Und wie entsteht dann die perfekte Playlist?

Herkömmliche Streamingdienste nutzen ja Big Data, um den Geschmack der User vorherzusagen. Das Tonsalon-System ermöglicht dem Hörer, besser zu verstehen, in welchem Bereich sich der Sound für die entsprechende Stimmung, Tageszeit oder den besonderen Anlass befindet. Weil Chill-Out zum Beispiel eben nicht immer Downbeat ist, durchaus aber sein kann.

…klingt kompliziert 

Ja und Nein. Um so etwas unterscheiden zu können, haben wir eine Schaltfläche entwickelt, in der der User die Musik von Tonsalon wie aus einer musikalischen Landkarte auswählen kann. Und wie in jedem Atlas die verschiedenen Länder unterschiedliche Farben haben, so hat auch jede Kategorie im Tonsalon ihre eigene Farbe. So sind zum Beispiel französische Chansons aus den 30ern eher von der Sorte dunkelblau, französischer Pop aus den letzten Jahren aber mit einem helleren, ins Grau tendierende Blau dargestellt.

So ist eine räumliche Orientierung in der Musikbibliothek von Tonsalon möglich, die eine sehr viel intuitivere Suche nach dem perfekten Sound ermöglicht. Der Kunde kann so nämlich sehen, aus welchen Kategorien sich von uns vordesignte Playlisten zusammensetzten und diese dann über die Web-App nach seinen eigenen Vorstellungen und Vorlieben verändern und selbst zum Musik-Designer werden. Unsere Zielgruppe sind Menschen, die einen professionellen und zuverlässigen Service schätzen und trotzdem ihre eigenen Ideen einbringen möchten. Da ist es doch nur konsequent, diese auch aktiv einzubinden und das nicht von einem „allwissenden“ Algorithmus erledigen zu lassen. Dafür bietet Tonsalon eine wirklich einmalige Plattform.

Also ehrlich…, mir wär‘ das zu viel Arbeit

Das verstehe ich, kommt aber natürlich auf das jeweilige Interesse an. Ein Messebauer oder Caterer möchte einfach nur, dass Musik läuft und er sich nicht selbst darum kümmern muss. Da sind wir gefragt, designen eine Tagesdramaturgie inklusive Playlisten, klären den ganzen GEMA-Kram und verschicken die kleine Streaming-Box per Post. Plug&Play. Fertig ! Der Kunde hat somit eine komplette Musiklösung, die von Musikdramaturgie bis GEMA-Abgaben alles beinhaltet und er muss nichts weiter machen.

Für all die andern kleinen und großen Musik-Designer da draußen gilt: Alles können, aber nichts müssen. Da ist dann die klassische Playlist mit viel Klaviermusik genauso möglich, wie die wilde Mischung aus Trip Hop, Salsa und Balkan-Brass. Tonsalon macht es möglich!

Was muss der Kunde für den individuellen Sound und die Expertise von Tonsalon bezahlen? 

Bei Gastronomie und Hotels arbeiten wir mit monatlichen Abos und unterschiedlichen Preismodellen. Der Grundpreis für eine Box sind 49 € im Monat. Der Prozess ist beliebig skalierbar und das ist natürlich gerade für Hotels sehr wichtig. Mit mehreren Boxen kann im Spa, im Restaurant oder in der Lobby unterschiedliche Musik über dasselbe System laufen. Alles steuerbar über den Zugang zu unserer kleinen und intuitiven Web-App. Die Tonsalon-Box selbst ist kinderleicht zu installieren – wenn Strom, Internet und Audio-Kabel stecken, geht es sofort los. Und Gerätemieten oder versteckte Kosten gibt es bei uns nicht.

Das Ganze klingt nach einer spannenden Sache! Warum gibt es Tonsalon bisher nur für die Gastronomie und gewerbliche Kunden? 

Tatsächlich verfolgen wir den Plan, unsere Musiklandkarte und die Musik von Tonsalon auch für das private Streaming zugänglich zu machen. Wir sind von unserem Produkt überzeugt und arbeiten in einem kleinen hochmotivierten Team daran, es möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Die Hürden dafür sind aber nicht unerheblich und ohne Kapital von außen wird das nicht funktionieren. Lass uns in ein zwei Jahren noch einmal darüber reden. Nichts ist unmöglich!

Deine Message an die Welt da draußen? 

Musik ist der beste Lieferant von Stimmungen und Gefühlen. Man ist dem täglich und ein Leben lang ausgesetzt. Es gibt so viel großartige aber leider unbekannte Musik, die durch den Mainstream der Radiosender und die Marktmacht der Majors außen vor bleibt. Musik ist deswegen eine sehr persönliche Angelegenheit für mich und ich habe den Ehrgeiz, das bestmögliche Produkt für eine individuelle Musikerfahrung zu designen. Alles für den perfekten Moment: Das Klirren der Gläser und das Lachen der Gäste bei einer Burger-Verkostung im Hinterhof, dazu funky Phill-Soul, der aus dem Tonsalon erklingt. Einfach genial!

Hörproben gibt es auf unserer Website.

Vielen Dank für das Interview, lieber Thomas!

Tonsalon auf Facebook | Twitter | Instagram


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erscheint im tagebook, einer Kategorie, die unsere Partner nutzen können, um neue Ideen und Inspirationen in Blog-Beiträgen vorzustellen.


Bilder: © Christin Büttner

No Comments

Post A Comment

Simple Share Buttons
Simple Share Buttons