Kultur

Enik: Lolli-POP

Sebastian Gierke

Journalist, frei, in München und im Netz.
Sebastian Gierke

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Enik hat ein neues Album. Und Enik hat dazu ein ziemlich abgefahrenes Video gedreht. Und er stellt „I Sold My Moon Boots To A Girl From Greece“ in seiner Heimatstadt vor.

Das Video zu Anti Anti Anti, einem Song zum gerade erschienen zweiten Album von Enik zeigt drei ältere Männer. Sie lutschen Lollys, schneiden Grimassen, zeigen die Bäuche, sind tätowiert, sind kindisch. Einer ist der Hausmeister des Geländes, auf dem Enik sein Studio hat, mit dem Zweiten hat er in der Münchner Fußgängerzone Musik gemacht, der Dritte hat ihm bei der ersten Begegnung ein Nacktbild von sich gezeigt, das Andy Warhol geschossen hat.

Perfekt durchgeknallt das Ganze. Und damit perfekt für Eniks Art-Punk-Pop. Der klingt nicht mehr ganz so sperrig, nicht mehr ganz so unfassbar, Enik verwendet dabei nicht mehr alle Popgenres gleichzeitig, wie er es auf seinem Debüt getan hat. Doch auch auf „I Sold My Moon Boots To A Girl From Greece“ überzeugt der Münchner Tausendsassa durch Unberechenbarkeit. Er selbst nennt es, der Einfachheit halber, Indie-Pop. Am Freitag kann man sich auf Eniks Konzert selber was überlegen.

Am Freitag, 27. Mai, 20.30 Uhr, stellt Enik sein neues Album im Atomic Café vor.

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